Erfahrungsbericht von clauds22
Sowas nenne ich - LANGWEILIG!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo meine Lieben,
Mein letzter Kinobesuch liegt schon ewig zurück – genauer gesagt hatte ich mir damals genau diese Komödie angesehen, über die ich heute schreiben möchte – ‚America’s Sweethearts’, auf Anraten von 2 meiner Freundinnen. Bis dato hatte ich von diesem Film noch nichts gehört, nur einmal einen Bericht darüber gelesen, also ging ich ohne Vorbehalte mit, denn anspruchsvoll war ich ja sowieso nicht ;)
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
An einem Freitag Abend um 20 Uhr holten wir uns dann unsere Cola und einen kleinen Snack und bahnten uns den Weg in die letzte Kinoreihe ;) Um 20.30 Uhr sollte der Film beginnen, allerdings fing es um die Zeit erst mit der Werbung und den Kinovorschauen an, wodurch der Film dann erst um 20.45 Uhr endlich kam. Als kleinen Einstieg möchte ich euch aber erst mal die Daten zu dem Film geben...
Genre: Romantik Komödie
Spieldauer: ca. 104 min
Cast: Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones, John Cusack, Billy Chrystal, Hank Azaria
Produzent:
Columbia Pictures
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Story: Eddie Thomas (John Cusack) und Gwen Harrison (Catherine Zeta-Jones) galten bisher immer als Hollywood’s Traumpaar schlechthin und waren beim Publikum ungeheuer beliebt. Bis…ja, bis Gwen sich auf eine Affäre mit einem ihrer Co-Stars einließ, genauer gesagt mit dem heißblütigen Spanier Hector (Hank Azaria), mit dem sie dann letztendlich zusammenzog und dafür Eddie verließ. Eddie ist die Trennung nicht sehr gut bekommen. Er erlitt einen Nervenzusammenbruch und hielt sich schließlich unzählige Monate in einer Klinik auf, in der er lernen sollte, mit seinen Depressionen und seiner Situation zurecht zu kommen.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Dann gibt es da noch Lee Phillips, der für ein großes Hollywood Studio arbeitet. Er soll ein Junket (ein Treffen von Journalisten und den Stars des vorzustellenden Filmes, inklusive der Filmvorführung) für den letzten Film des ehemaligen Hollywood Traumpaares organisieren, der schon vor einigen Monaten (vor deren Trennung) abgedreht wurde. Bedingung ist natürlich, dass die beiden Stars gemeinsam bei der Party erscheinen, um ihren Film zu promoten. Das wiederum führt zu Schwierigkeiten, denn Eddie fühlt sich der Situation, Gwen gegenüber zu treten, noch nicht gewachsen und auch Gwen möchte sich vor dem Treffen mit Eddie drücken.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Da fällt Lee glücklicherweise seine alte Freundin Kiki Harrison (Julia Roberts) ein, die er um Hilfe bittet. Kiki ist nämlich die kleine, unscheinbare Schwester und gleichzeitig die Assistentin von Gwen und hat somit einen gewissen Einfluss auf sie. Nach vielen vergeblichen Versuchen konnten Kiki und Lee gemeinsam Gwen überzeugen und auch der etwas lädierte Eddie verließ seine Klinik und machte sich auf den Weg zum Junket.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Lee hat aber noch ein anderes Problem, denn er besitzt den Film noch gar nicht, der bei dem Junket gezeigt werden soll. Der Regisseur Hal Weidmann (Christopher Walken) hat nämlich nicht vor, den Film rauszugeben, bevor er exklusiv dem Studio Chef, der Besetzung und den Journalisten beim Junket gezeigt wird. Dies wiederum führt natürlich dazu, dass keiner weiß, ob Hal überhaupt bei dem Meeting auftauchen wird – und wenn nicht, wäre der 90 Millionen Dollar Film völlig umsonst gewesen und das Junket die reinste Blamage. Deshalb versucht Lee, durch ein paar unfaire Aktionen mit seinen ‚Stars’ die Journalisten abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Ob das Junket ein Erfolg wird, der Film noch auftaucht und sich die Beziehung zwischen Eddie und Gwen wieder einrenkt, das werde ich euch aber jetzt nicht erzählen. Auch was Kiki eigentlich mit dem Ganzen zu tun hat, dürft ihr selbst rausfinden, denn dass Julia Roberts einzig als Assistentin in dem Film zu tun hat, ist ja ziemlich abwegig ;)
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Ich finde, diesen Film als Komödie zu bezeichnen ist ein wenig weit hergeholt, denn viele Lacher gibt es eigentlich nicht. Zugegeben, Billy Crystal, Hank Azaria und Christopher Walken sorgen für einige amüsante Szenen. Catherine Zeta-Jones spielt ihre Rolle als unnahbarer, selbstsüchtiger und arroganter Star eigentlich sehr gut, während mich Julia Roberts nicht unbedingt überzeugt. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass sie in letzter Zeit in ihren Rollen das genaue Gegenteil ist, zu dem, was sie früher war. Jetzt ist sie ein kleines, ‚hässliches Entlein’, ungeschminkt und unauffällig, und früher – nun ja, man erinnere sich nur an Pretty Woman. John Cusack dagegen fand ich in seiner Rolle wirklich brilliant. Er hat den deprimierten Ex-Lover wunderbar dargestellt und auch gegen Ende des Films, wo er dann schließlich sein Selbstbewusstsein und seine witzige Seite wieder findet, ist er einfach süß. Absolut sympathisch, wie ich finde.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Letztendlich ist es doch so – für eine Komödie hat der Film deutlich zu wenig Charme und Witz, und als Romanze kann man ihn auch nicht durchgehen lassen, da er dafür einfach nicht romantisch genug ist. Fazit ist also, man wird unterhalten, es ist nicht sehr aufregend und nicht sehr witzig, sondern eher vorhersehbar, aber wenn man nichts besseres zu tun hat, kann man sich den Film mal ansehen. Abgesehen von John Cusacks Leistungen finde ich ihn dennoch nicht besonders empfehlenswert. Daran merkt man mal wieder, dass sich Kinobesuche nicht sonderlich lohnen ;)
Liebe Grüsse, eure Claudi
Mein letzter Kinobesuch liegt schon ewig zurück – genauer gesagt hatte ich mir damals genau diese Komödie angesehen, über die ich heute schreiben möchte – ‚America’s Sweethearts’, auf Anraten von 2 meiner Freundinnen. Bis dato hatte ich von diesem Film noch nichts gehört, nur einmal einen Bericht darüber gelesen, also ging ich ohne Vorbehalte mit, denn anspruchsvoll war ich ja sowieso nicht ;)
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An einem Freitag Abend um 20 Uhr holten wir uns dann unsere Cola und einen kleinen Snack und bahnten uns den Weg in die letzte Kinoreihe ;) Um 20.30 Uhr sollte der Film beginnen, allerdings fing es um die Zeit erst mit der Werbung und den Kinovorschauen an, wodurch der Film dann erst um 20.45 Uhr endlich kam. Als kleinen Einstieg möchte ich euch aber erst mal die Daten zu dem Film geben...
Genre: Romantik Komödie
Spieldauer: ca. 104 min
Cast: Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones, John Cusack, Billy Chrystal, Hank Azaria
Produzent:
Columbia Pictures
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Story: Eddie Thomas (John Cusack) und Gwen Harrison (Catherine Zeta-Jones) galten bisher immer als Hollywood’s Traumpaar schlechthin und waren beim Publikum ungeheuer beliebt. Bis…ja, bis Gwen sich auf eine Affäre mit einem ihrer Co-Stars einließ, genauer gesagt mit dem heißblütigen Spanier Hector (Hank Azaria), mit dem sie dann letztendlich zusammenzog und dafür Eddie verließ. Eddie ist die Trennung nicht sehr gut bekommen. Er erlitt einen Nervenzusammenbruch und hielt sich schließlich unzählige Monate in einer Klinik auf, in der er lernen sollte, mit seinen Depressionen und seiner Situation zurecht zu kommen.
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Dann gibt es da noch Lee Phillips, der für ein großes Hollywood Studio arbeitet. Er soll ein Junket (ein Treffen von Journalisten und den Stars des vorzustellenden Filmes, inklusive der Filmvorführung) für den letzten Film des ehemaligen Hollywood Traumpaares organisieren, der schon vor einigen Monaten (vor deren Trennung) abgedreht wurde. Bedingung ist natürlich, dass die beiden Stars gemeinsam bei der Party erscheinen, um ihren Film zu promoten. Das wiederum führt zu Schwierigkeiten, denn Eddie fühlt sich der Situation, Gwen gegenüber zu treten, noch nicht gewachsen und auch Gwen möchte sich vor dem Treffen mit Eddie drücken.
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Da fällt Lee glücklicherweise seine alte Freundin Kiki Harrison (Julia Roberts) ein, die er um Hilfe bittet. Kiki ist nämlich die kleine, unscheinbare Schwester und gleichzeitig die Assistentin von Gwen und hat somit einen gewissen Einfluss auf sie. Nach vielen vergeblichen Versuchen konnten Kiki und Lee gemeinsam Gwen überzeugen und auch der etwas lädierte Eddie verließ seine Klinik und machte sich auf den Weg zum Junket.
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Lee hat aber noch ein anderes Problem, denn er besitzt den Film noch gar nicht, der bei dem Junket gezeigt werden soll. Der Regisseur Hal Weidmann (Christopher Walken) hat nämlich nicht vor, den Film rauszugeben, bevor er exklusiv dem Studio Chef, der Besetzung und den Journalisten beim Junket gezeigt wird. Dies wiederum führt natürlich dazu, dass keiner weiß, ob Hal überhaupt bei dem Meeting auftauchen wird – und wenn nicht, wäre der 90 Millionen Dollar Film völlig umsonst gewesen und das Junket die reinste Blamage. Deshalb versucht Lee, durch ein paar unfaire Aktionen mit seinen ‚Stars’ die Journalisten abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen.
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Ob das Junket ein Erfolg wird, der Film noch auftaucht und sich die Beziehung zwischen Eddie und Gwen wieder einrenkt, das werde ich euch aber jetzt nicht erzählen. Auch was Kiki eigentlich mit dem Ganzen zu tun hat, dürft ihr selbst rausfinden, denn dass Julia Roberts einzig als Assistentin in dem Film zu tun hat, ist ja ziemlich abwegig ;)
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Ich finde, diesen Film als Komödie zu bezeichnen ist ein wenig weit hergeholt, denn viele Lacher gibt es eigentlich nicht. Zugegeben, Billy Crystal, Hank Azaria und Christopher Walken sorgen für einige amüsante Szenen. Catherine Zeta-Jones spielt ihre Rolle als unnahbarer, selbstsüchtiger und arroganter Star eigentlich sehr gut, während mich Julia Roberts nicht unbedingt überzeugt. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass sie in letzter Zeit in ihren Rollen das genaue Gegenteil ist, zu dem, was sie früher war. Jetzt ist sie ein kleines, ‚hässliches Entlein’, ungeschminkt und unauffällig, und früher – nun ja, man erinnere sich nur an Pretty Woman. John Cusack dagegen fand ich in seiner Rolle wirklich brilliant. Er hat den deprimierten Ex-Lover wunderbar dargestellt und auch gegen Ende des Films, wo er dann schließlich sein Selbstbewusstsein und seine witzige Seite wieder findet, ist er einfach süß. Absolut sympathisch, wie ich finde.
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Letztendlich ist es doch so – für eine Komödie hat der Film deutlich zu wenig Charme und Witz, und als Romanze kann man ihn auch nicht durchgehen lassen, da er dafür einfach nicht romantisch genug ist. Fazit ist also, man wird unterhalten, es ist nicht sehr aufregend und nicht sehr witzig, sondern eher vorhersehbar, aber wenn man nichts besseres zu tun hat, kann man sich den Film mal ansehen. Abgesehen von John Cusacks Leistungen finde ich ihn dennoch nicht besonders empfehlenswert. Daran merkt man mal wieder, dass sich Kinobesuche nicht sonderlich lohnen ;)
Liebe Grüsse, eure Claudi
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