American Pie (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von mmm000
AMERICAN PIE- EINES DER BESTEN TEENIEFILME
Pro:
alles
Kontra:
siehe text!!!
Empfehlung:
Ja
Wozu ofenfrische Backwaren außer zum Essen noch gut sein können und dass amerikanische Teenie-Komödien rotzfrech, aber erfrischend komisch sein können, bewies Regisseur Paul Weitz vor wenigen Jahren mit „American Pie“, eine Komödie, die innerhalb kürzester Zeit zurecht Kultstatus erhielt.
Mit diesem Vorwort startet heute meine kleine, aber (hoffentlich) feine American Pie-Berichtereihe.
AMERICAN PIE – Wie ein heißer Apfelkuchen...
STORY
Erzählt wird die Geschichte von vier High-School-Jungs, dem schussligen, aber liebenswerten Jim (Jason Biggs), dem großen Kuschelbär Oz (Chris Klein), dem exzentrischen Finch (Eddie Kaye Thomas) und dem ruhigen Kevin (Thomas Ian Nicholas), die kurz vor ihrem Highschoolabschluss stehen, aber allesamt das gleiche Problem haben:
Sie alle sind noch Jungfrau.
Am Morgen nach einer wilden Party bei Oberchaot und -macho Steve Stifler (Seann William Scott) beschließen die Jungs, dass es so nicht weitergehen kann. Und so wird kurzerhand ein Pakt geschlossen: bis zum Abschlussball werden alle Jungs das erste Mal gevögelt haben!
Und die Vorbereitungen beginnen...
Jim schliddert von einer peinlichen Szene zur nächsten, erlebt ein absolutes Fiasko mit der rassigen Nadja (Shannon Elizabeth) und entschließt sich dann in letzter Sekunde für ein Date mit der verrückten Querflöten-Spielerin Michelle (Alyson Hannigan). Auch die gutgemeinten Ratschläge seines Dads (Eugene Levy) helfen ihm nicht weiter.
Oz meldet sich im Schulchor an und freundet sich mit der süßen Heather an (Mena Suvari).
Finch versucht das ganze, clever anzugehen – allerdings ohne nennenswerten Erfolg.
Und Kevin versucht die ganze Zeit, mit seiner süßen, aber unerfahrenen Freundin Vicky (Tara Reid), die sich von ihrer Freundin Jessica (Natasha Lyonne) bei Beziehungsproblemen beraten lässt, zu schlafen – doch die will das nicht so schnell.
Ob und wie die Jungs ihren Pakt einhalten können und welche turbulenten Ereignisse rund um den Abschlussball geschehen, verrate ich an dieser Stelle nicht.
DARSTELLER
Allen Darstellern ist eines gemein: sie alle wurden perfekt für ihre jeweilige Rolle ausgewählt und können sie auch glaubhaft ausfüllen!
Jason Biggs alias Jim ist so treudoof und so schusselig, dass jeder Zuschauer ihn einfach nur lustig findet, aber gleichzeitig Mitleid für ihn empfindet, wenn es mal wieder nicht so klappt wie geplant.
Auch Seann William Scott scheint für die Rolle des Stiflers wie geboren zu sein – auch wenn sein Part im ersten Akt noch recht klein ausfällt.
Und schließlich muss an dieser Stelle noch Eugene Levy erwähnt werden, der den treusorgenden Vater so umwerfend komisch und gleichzeitig ernst gibt, dass man schon laut loslachen könnte, wenn Jim’s Vater in Erscheinung tritt – ohne etwas gesagt zu haben.
Hier nochmal eine Liste der Schauspieler:
Jim – Jason Biggs
Oz – Chris Klein
Kevin – Thomas Ian Nicholas
Finch – Eddie Kaye Thomas
Stifler – Seann William Scott
Jim’s Dad – Eugene Levy
Heather – Mena Suvari
Vicky – Tara Reid
Jessica – Natasha Lyonne
Nadja – Shannon Elizabeth
Michelle – Alyson Hannigan
SOUNDTRACK
Der verdient einen eigenen kurzen Abschnitt, wie ich finde. Passend zur Zielgruppe des Filmes setzt sich der Soundtrack zum großen Teil aus amerikanischer Jugendrockmusik zusammen, also schnelle, fröhliche Gitarrenmusik. Bezeichnenderweise tauchen die Fun-Punker von Blink 182 mit ihrem Song „Mutt“ nicht nur im Soundtrack auf, auch im Film sind sie wenige Sekunden lang zu sehen.
Eine weitere Gruppe, die in diese Musikrichtung einzuordnen ist, sind die Jungs von Goldfinger, die ebenfalls im Film zu hören sind.
Im krassen Gegensatz dazu steht die wunderbare Ballade „Sway“ von Bic Runga, die in der gefühlvollsten Szene des Filmes zum Einsatz kommt.
Insgesamt ein sehr passender Soundtrack, der mir wirklich gut gefallen hat.
MEINE MEINUNG
Dieser Film ist weit mehr als eine seichte, versaute Teenie-Komödie.
Sicher, die Gags sind oftmals auf einem sehr niedrigen Niveau angesiedelt und Anspruch sucht man bei „American Pie“ auch vergebens, aber der Charme, den dieser Film versprüht, ist jederzeit spürbar.
Da wären zum einen die Charaktere zu nennen. Sie sind zwar allesamt ein wenig überzeichnet, aber dennoch realistisch. Die Figuren haben Herz und sind so verschieden, dass sich jeder Zuschauer mit einer der Figuren identifizieren kann. Und obwohl sie alle so verschieden sind, schließt man die Figuren doch in sein Herz.
Aber wichtig bei diesem Film ist natürlich, dass sich der Zuschauer amüsiert. Und das tut er, ganz gewiss! Denn „American Pie“ sprüht nur so vor aberwitziger Ideen und aberwitzigen Gags, die – und das ist wirklich ungewöhnlich – keineswegs ausgelutscht, sondern sehr frisch und unverbraucht daherkommen.
Da wäre zum einen die legendäre Apfelkuchen-Szene. Jim, der unbedingt mal wissen will, wie sich Geschlechtsverkehr anfühlt, erhält als Antwort: „Wie warmer Apfelkuchen“ – tja, und als unser guter Jim dann auf dem heimischen Küchentisch einen frischgebackenen Apflekuchen entdeckt, legt er auch gleich los – bis sein Vater zur Küchentür hineinplatzt. Auch beim 10. Mal sehen wirkt diese Szene immer noch lustig!
Sicher ist aber auch, dass dieser Humor nicht jedermanns Geschmack trifft. Die Gags sind ziemlich versaut und die Dialoge passen sich dem an. Besonders Stifler ist ein Meister darin, die verrücktesten Schimpfwörter zu benutzen, und auch z.B. der Begriff MIGF (Mom, die ich gern fi***n würde) erhielt durch diesen Film Kultstatus.
Doch so viele Witze auch enthalten sind, gegen Ende des Filmes wird es sogar richtig romantisch und echte Gefühle und Beziehungen und die damit verbundenen Probleme entstehen.
Die Story des Filmes ist natürlich nicht sonderlich originell, aber wer das dem Film negativ ankreidet, der sollte weiter Erbsen zählen. Doch trotz der vielen Gags und dem ständigen Gerede über Sex handelt der Film auch von echter Freundschaft, denn die vier Jungs halten zusammen wie Pech und Schwefel.
DATEN
American Pie (Original: natürlich auch „American Pie“), USA 1999
Länge: ca. 92 Minuten
Freigegeben ab 12 Jahren
Anmerkung: Ich habe den Film nur auf VHS-Kassette zu Hause, doch auf dieser ist auch ein ca 15 Minütiges Making-Of enthalten.
FAZIT
„American Pie“ ist eine absolut gelungene, oberwitzige Teenie-Komödie, die zurecht innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erreicht hat.
Die schrägen Charaktere, die guten Schauspieler und die absolut kultigen Gags machen diesen Film so besonders! 5 Sterne und natürlich eine Empfehlung.
Mit diesem Vorwort startet heute meine kleine, aber (hoffentlich) feine American Pie-Berichtereihe.
AMERICAN PIE – Wie ein heißer Apfelkuchen...
STORY
Erzählt wird die Geschichte von vier High-School-Jungs, dem schussligen, aber liebenswerten Jim (Jason Biggs), dem großen Kuschelbär Oz (Chris Klein), dem exzentrischen Finch (Eddie Kaye Thomas) und dem ruhigen Kevin (Thomas Ian Nicholas), die kurz vor ihrem Highschoolabschluss stehen, aber allesamt das gleiche Problem haben:
Sie alle sind noch Jungfrau.
Am Morgen nach einer wilden Party bei Oberchaot und -macho Steve Stifler (Seann William Scott) beschließen die Jungs, dass es so nicht weitergehen kann. Und so wird kurzerhand ein Pakt geschlossen: bis zum Abschlussball werden alle Jungs das erste Mal gevögelt haben!
Und die Vorbereitungen beginnen...
Jim schliddert von einer peinlichen Szene zur nächsten, erlebt ein absolutes Fiasko mit der rassigen Nadja (Shannon Elizabeth) und entschließt sich dann in letzter Sekunde für ein Date mit der verrückten Querflöten-Spielerin Michelle (Alyson Hannigan). Auch die gutgemeinten Ratschläge seines Dads (Eugene Levy) helfen ihm nicht weiter.
Oz meldet sich im Schulchor an und freundet sich mit der süßen Heather an (Mena Suvari).
Finch versucht das ganze, clever anzugehen – allerdings ohne nennenswerten Erfolg.
Und Kevin versucht die ganze Zeit, mit seiner süßen, aber unerfahrenen Freundin Vicky (Tara Reid), die sich von ihrer Freundin Jessica (Natasha Lyonne) bei Beziehungsproblemen beraten lässt, zu schlafen – doch die will das nicht so schnell.
Ob und wie die Jungs ihren Pakt einhalten können und welche turbulenten Ereignisse rund um den Abschlussball geschehen, verrate ich an dieser Stelle nicht.
DARSTELLER
Allen Darstellern ist eines gemein: sie alle wurden perfekt für ihre jeweilige Rolle ausgewählt und können sie auch glaubhaft ausfüllen!
Jason Biggs alias Jim ist so treudoof und so schusselig, dass jeder Zuschauer ihn einfach nur lustig findet, aber gleichzeitig Mitleid für ihn empfindet, wenn es mal wieder nicht so klappt wie geplant.
Auch Seann William Scott scheint für die Rolle des Stiflers wie geboren zu sein – auch wenn sein Part im ersten Akt noch recht klein ausfällt.
Und schließlich muss an dieser Stelle noch Eugene Levy erwähnt werden, der den treusorgenden Vater so umwerfend komisch und gleichzeitig ernst gibt, dass man schon laut loslachen könnte, wenn Jim’s Vater in Erscheinung tritt – ohne etwas gesagt zu haben.
Hier nochmal eine Liste der Schauspieler:
Jim – Jason Biggs
Oz – Chris Klein
Kevin – Thomas Ian Nicholas
Finch – Eddie Kaye Thomas
Stifler – Seann William Scott
Jim’s Dad – Eugene Levy
Heather – Mena Suvari
Vicky – Tara Reid
Jessica – Natasha Lyonne
Nadja – Shannon Elizabeth
Michelle – Alyson Hannigan
SOUNDTRACK
Der verdient einen eigenen kurzen Abschnitt, wie ich finde. Passend zur Zielgruppe des Filmes setzt sich der Soundtrack zum großen Teil aus amerikanischer Jugendrockmusik zusammen, also schnelle, fröhliche Gitarrenmusik. Bezeichnenderweise tauchen die Fun-Punker von Blink 182 mit ihrem Song „Mutt“ nicht nur im Soundtrack auf, auch im Film sind sie wenige Sekunden lang zu sehen.
Eine weitere Gruppe, die in diese Musikrichtung einzuordnen ist, sind die Jungs von Goldfinger, die ebenfalls im Film zu hören sind.
Im krassen Gegensatz dazu steht die wunderbare Ballade „Sway“ von Bic Runga, die in der gefühlvollsten Szene des Filmes zum Einsatz kommt.
Insgesamt ein sehr passender Soundtrack, der mir wirklich gut gefallen hat.
MEINE MEINUNG
Dieser Film ist weit mehr als eine seichte, versaute Teenie-Komödie.
Sicher, die Gags sind oftmals auf einem sehr niedrigen Niveau angesiedelt und Anspruch sucht man bei „American Pie“ auch vergebens, aber der Charme, den dieser Film versprüht, ist jederzeit spürbar.
Da wären zum einen die Charaktere zu nennen. Sie sind zwar allesamt ein wenig überzeichnet, aber dennoch realistisch. Die Figuren haben Herz und sind so verschieden, dass sich jeder Zuschauer mit einer der Figuren identifizieren kann. Und obwohl sie alle so verschieden sind, schließt man die Figuren doch in sein Herz.
Aber wichtig bei diesem Film ist natürlich, dass sich der Zuschauer amüsiert. Und das tut er, ganz gewiss! Denn „American Pie“ sprüht nur so vor aberwitziger Ideen und aberwitzigen Gags, die – und das ist wirklich ungewöhnlich – keineswegs ausgelutscht, sondern sehr frisch und unverbraucht daherkommen.
Da wäre zum einen die legendäre Apfelkuchen-Szene. Jim, der unbedingt mal wissen will, wie sich Geschlechtsverkehr anfühlt, erhält als Antwort: „Wie warmer Apfelkuchen“ – tja, und als unser guter Jim dann auf dem heimischen Küchentisch einen frischgebackenen Apflekuchen entdeckt, legt er auch gleich los – bis sein Vater zur Küchentür hineinplatzt. Auch beim 10. Mal sehen wirkt diese Szene immer noch lustig!
Sicher ist aber auch, dass dieser Humor nicht jedermanns Geschmack trifft. Die Gags sind ziemlich versaut und die Dialoge passen sich dem an. Besonders Stifler ist ein Meister darin, die verrücktesten Schimpfwörter zu benutzen, und auch z.B. der Begriff MIGF (Mom, die ich gern fi***n würde) erhielt durch diesen Film Kultstatus.
Doch so viele Witze auch enthalten sind, gegen Ende des Filmes wird es sogar richtig romantisch und echte Gefühle und Beziehungen und die damit verbundenen Probleme entstehen.
Die Story des Filmes ist natürlich nicht sonderlich originell, aber wer das dem Film negativ ankreidet, der sollte weiter Erbsen zählen. Doch trotz der vielen Gags und dem ständigen Gerede über Sex handelt der Film auch von echter Freundschaft, denn die vier Jungs halten zusammen wie Pech und Schwefel.
DATEN
American Pie (Original: natürlich auch „American Pie“), USA 1999
Länge: ca. 92 Minuten
Freigegeben ab 12 Jahren
Anmerkung: Ich habe den Film nur auf VHS-Kassette zu Hause, doch auf dieser ist auch ein ca 15 Minütiges Making-Of enthalten.
FAZIT
„American Pie“ ist eine absolut gelungene, oberwitzige Teenie-Komödie, die zurecht innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erreicht hat.
Die schrägen Charaktere, die guten Schauspieler und die absolut kultigen Gags machen diesen Film so besonders! 5 Sterne und natürlich eine Empfehlung.
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