Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2009
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Erfahrungsbericht von Gremlin
Mäßig bis geklaut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Der Disney-Weihnachtsfilm dieses Jahres ist ganz anders, als man es von Disney kennt. Wo sind die süßen, plappernden Tierchen? Wo ist der
Kitsch? Und vor allem: Wo ist der Gesang?
Nach dem durchaus gelungenen Experiment mit dem Slapstik-Zeichentrick
"Ein Königreich für ein Lama" probiert Disney nun mal ganz was Anderes.
Nachdem es Twentieth Century Fox mit "Titan A.E." erfolgreich
vorgemacht hat versucht sich jetzt auch Disney an einem
Action-Trickfilm. Es wird geballert, gestorben und man sieht sogar Blut
fließen. Freunde werden zu Feinden und alles ist anders in der sonst so
zuckersüßen Disney-Welt.
Zur Story:
Das grobe Gerüst ist schnell erzählt: London, Anfang des 20.
Jahrhunderts: Der junge Kartograph Milo glaubt fest an die Existenz der
Stadt Atlantis, seine potentiellen Geldgeber vom Museum sind davon
allerdings weniger überzeugt und lassen ihn schon vor der Vorstellung
seiner Pläne abblitzen.
Dann taucht aber das verschollene Tagebuch von Milos Onkel, einem
berühmten Forscher, wieder auf. Es enthält genaue Angaben zur Lage von
Atlantis. Nur Milo kann es lesen, da er die atlantischen Schriftzeichen
kennt. Ein Freund von Milos Onkel ist bereit, die Expedition zu finanzieren.
Zusammen mit einer Gruppe von Haudegen rund um Captain
Rourke (u.a. ein Sprengstoffexperte, eine blonde Version von LAra Croft,
ein durchgedrehter Geologe und eine süße Mechanikerin) macht sich Milo
auf, um die verlorene Stadt zu finden...
Soweit das Gerüst. Im groben erinnert die Story ja schon an Titan A.E.,
wo ein einzelner Erwählter die Lage eines mystischen Raumschiffs kennt
und mit einer Gruppe von Haudegen danach sucht.
Weitere Parallelen drängen sich im Lauf der Story auf, wer sich das
bißchen Spannung bei der doch sehr vorraussehbaren Story nicht nehmen
will sollte den folgenden Part aber lieber überspringen.
----------------------------------------------
Nach einigem Spektakel mit Kampfrobotern, die das U-Boot der Expedition
angreifen landen die paar Leute, die die Strapazen überlebt haben,
tatsächlich in Atlantis.
Dort lebt seit Jahrtausenden ein Kultur, die durch eine geheimnisvolle
Energiequelle kaum altert. Allerdings haben sie verlernt, ihre eigene Schrift
zu lesen und ihre Technik zu bedienen, so dass der Wegfall dieser Energie
droht.
Wie gut, das Milo atlantisch lesen kann. Er hift ihnen beim Wiederaufbau,
doch seine Begleiter haben andere Pläne. Sie wollen die Energiequelle
stehlen. (Wieder so eine Paralelle: die vermeindlichen Freunde entpuppen
sich als Diebe) es gelingt ihnen, die Energiequelle in ihre Gewalt zu
bringen.
Doch im letzten Moment entdecken die meisten ihr gutes Herz und stellen
sich gegen Oberbösewicht Rourke.
Er kann mit "Lara Croft" und der Quelle fliehen, wird aber gejagt und
gestellt.
In einem blutigen Endkampf tötet Milo Rourke und alles wird gut....
-----------------------------------------------
Technisch ist der Film ganz nett gemacht, es gibt einige wirklich
spektakuläre und sehenswerte Szenen. Da in diesem Film mal nicht
gesungen wird tritt der Soundtrack eher in den Hintergrund, hört sich aber
sehr gut an. Monumentale Musik, wie man sie bei einem solchen Film
erwartet.
Neu für einen Disney-Film sind auch die Gewaltszenen, die man bei Disney
so noch nicht gesehen hat. Von Anfang an sterben viele Menschen, es
wird viel geschossen und blutig gestorben. Und, was glaub ich, bei Disney
noch nie zu sehen war ist, dass der Held den Bösewicht aktiv tötet. Sonst
stürzt der Unhold sich ja mehr oder weniger selbst ins Unglück.
Aber insgesamt enttäuscht der Film doch eher. Die Personen sind ziemlich
stereotypisch, wodurch die Story sehr vorraussehbar wird. Es fehlt an
Spannung und echten Neuerungen.
Vor allem hat, wie schon bei "Dinosaurier" ständig den Eindruck, dass man
diese Story in leicht abgewandelter Form schon mal gesehen hat.
Fazit:
Man kann sich den Film durchaus ansehen, er bietet nett Bilder und eine
Story, die das hirn nicht sehr anstrengt... Aber man sollte nicht zu viel
erwarten. Die Story ist einfach vorhersehbar und es gibt auch keine
wahnsinnigen Neuerungen. Natürlich gibt es auch einige Gags, aber so
richtig vom Hocker reißen die auch nicht.
Popcorn-Kino der durschnittlichsten Sorte.
Kitsch? Und vor allem: Wo ist der Gesang?
Nach dem durchaus gelungenen Experiment mit dem Slapstik-Zeichentrick
"Ein Königreich für ein Lama" probiert Disney nun mal ganz was Anderes.
Nachdem es Twentieth Century Fox mit "Titan A.E." erfolgreich
vorgemacht hat versucht sich jetzt auch Disney an einem
Action-Trickfilm. Es wird geballert, gestorben und man sieht sogar Blut
fließen. Freunde werden zu Feinden und alles ist anders in der sonst so
zuckersüßen Disney-Welt.
Zur Story:
Das grobe Gerüst ist schnell erzählt: London, Anfang des 20.
Jahrhunderts: Der junge Kartograph Milo glaubt fest an die Existenz der
Stadt Atlantis, seine potentiellen Geldgeber vom Museum sind davon
allerdings weniger überzeugt und lassen ihn schon vor der Vorstellung
seiner Pläne abblitzen.
Dann taucht aber das verschollene Tagebuch von Milos Onkel, einem
berühmten Forscher, wieder auf. Es enthält genaue Angaben zur Lage von
Atlantis. Nur Milo kann es lesen, da er die atlantischen Schriftzeichen
kennt. Ein Freund von Milos Onkel ist bereit, die Expedition zu finanzieren.
Zusammen mit einer Gruppe von Haudegen rund um Captain
Rourke (u.a. ein Sprengstoffexperte, eine blonde Version von LAra Croft,
ein durchgedrehter Geologe und eine süße Mechanikerin) macht sich Milo
auf, um die verlorene Stadt zu finden...
Soweit das Gerüst. Im groben erinnert die Story ja schon an Titan A.E.,
wo ein einzelner Erwählter die Lage eines mystischen Raumschiffs kennt
und mit einer Gruppe von Haudegen danach sucht.
Weitere Parallelen drängen sich im Lauf der Story auf, wer sich das
bißchen Spannung bei der doch sehr vorraussehbaren Story nicht nehmen
will sollte den folgenden Part aber lieber überspringen.
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Nach einigem Spektakel mit Kampfrobotern, die das U-Boot der Expedition
angreifen landen die paar Leute, die die Strapazen überlebt haben,
tatsächlich in Atlantis.
Dort lebt seit Jahrtausenden ein Kultur, die durch eine geheimnisvolle
Energiequelle kaum altert. Allerdings haben sie verlernt, ihre eigene Schrift
zu lesen und ihre Technik zu bedienen, so dass der Wegfall dieser Energie
droht.
Wie gut, das Milo atlantisch lesen kann. Er hift ihnen beim Wiederaufbau,
doch seine Begleiter haben andere Pläne. Sie wollen die Energiequelle
stehlen. (Wieder so eine Paralelle: die vermeindlichen Freunde entpuppen
sich als Diebe) es gelingt ihnen, die Energiequelle in ihre Gewalt zu
bringen.
Doch im letzten Moment entdecken die meisten ihr gutes Herz und stellen
sich gegen Oberbösewicht Rourke.
Er kann mit "Lara Croft" und der Quelle fliehen, wird aber gejagt und
gestellt.
In einem blutigen Endkampf tötet Milo Rourke und alles wird gut....
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Technisch ist der Film ganz nett gemacht, es gibt einige wirklich
spektakuläre und sehenswerte Szenen. Da in diesem Film mal nicht
gesungen wird tritt der Soundtrack eher in den Hintergrund, hört sich aber
sehr gut an. Monumentale Musik, wie man sie bei einem solchen Film
erwartet.
Neu für einen Disney-Film sind auch die Gewaltszenen, die man bei Disney
so noch nicht gesehen hat. Von Anfang an sterben viele Menschen, es
wird viel geschossen und blutig gestorben. Und, was glaub ich, bei Disney
noch nie zu sehen war ist, dass der Held den Bösewicht aktiv tötet. Sonst
stürzt der Unhold sich ja mehr oder weniger selbst ins Unglück.
Aber insgesamt enttäuscht der Film doch eher. Die Personen sind ziemlich
stereotypisch, wodurch die Story sehr vorraussehbar wird. Es fehlt an
Spannung und echten Neuerungen.
Vor allem hat, wie schon bei "Dinosaurier" ständig den Eindruck, dass man
diese Story in leicht abgewandelter Form schon mal gesehen hat.
Fazit:
Man kann sich den Film durchaus ansehen, er bietet nett Bilder und eine
Story, die das hirn nicht sehr anstrengt... Aber man sollte nicht zu viel
erwarten. Die Story ist einfach vorhersehbar und es gibt auch keine
wahnsinnigen Neuerungen. Natürlich gibt es auch einige Gags, aber so
richtig vom Hocker reißen die auch nicht.
Popcorn-Kino der durschnittlichsten Sorte.
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