Batman (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von SpaceCow
Bombastisches Fantasy-Spektakel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Batman Forever! Der Titel ist Programm! Im Jahre 1939 wurde der düstere Held, auch \"The Dark Knight\", der dunkle Ritter, genannt, aus der Feder Bob Kanes geboren und eroberte schnell die Herzen der Comic-Fans. Nach frühen dramatischen Verfilmungen (\"Batman und Robin\", 1943; \"Die neuen Abenteuer von Batman und Robin\", 1948) und einer slapstickhaften (heute kultigen) TV-Serie (1966-1968) war es 50 Jahre nach seiner Geburt das Fantasy-Genie Tim Burton, der den edlen Rächer auf die Leinwand zurückzauberte.
Mit \"Batman\", mit Michael Keaton als charismatischer Bruce Wayne und Jack Nicholson als durchgeknallt-böser Joker, gelang Burton einer der erfolgreichsten Actionfilme der 80er Jahre. Und setzte Maßstäbe, die er in der 1992er Fortsetzung \"Batmans Rückkehr\" bestätigte. Düster, mystisch, untermalt mit hymnischer Musik von Danny Elfman (wie Richard Wagner auf Drogen), faszinierten Burtons Verfilmungen durch symbolische Bilder eines sensiblen Retters inmitten der apokalyptischen Finsternis von Gotham City.
Davon heißt es nun Abschied nehmen. Der neue Batman heißt Val Kilmer, der neue Regisseur Joel Schumacher. Dieser wollte die einzigartige Vision Tim Burtons gar nicht erst kopieren. Schumacher orientiert sich am Comic-Stil der frühen Jahre. Vergessen wir den Dark Knight! In \"Batman Forever\" geht die Post ab - schrill, bunt, mit mehr Action und mehr Komik als in den Vorgängern im Programm. Das Prinzip bleibt das gleiche: Batman, flankiert von einer schönen Frau, kämpft gegen Schurken, die durch (Größen-)Wahnsinn und schillernde Kostümierung glänzen.
Der irre Gangster Harvey Two-Face (Tommy Lee Jones), physisch und psychisch eine Janusgestalt, terrorisiert die Stadt. Doch nicht nur mit ihm bekommt es Batman zu tun. Der Wissenschaftler Ed Nygma (Jim Carrey) hat eine Maschine entwickelt, mit deren Hilfe er die Gedankenströme der Menschen beim Fernsehen manipulieren kann. Bruce Wayne, für de n er arbeitet, lehnt diese Erfindung als zu gefährlich ab. Die Zurückweisung läßt bei Nygma alle Sicherungen durchknallen. Sich in seinen Haß und Wahnsinn hineinsteigernd, wird er zum Riddler, ein kichernder, faxenreißender Kobold in Grün, der Bruce Wayne mit bedrohlichen Rätseln bombadiert. Und schnell gemeinsame Sache mit Two-Face macht, denn schließlich wollen beide an die Macht und dem Schrecken aller Mega-Ganoven ans Lackleder: Batman.
Der hat alle Hände voll zu tun: Der Riddler zapft die Gehirne der Bürger von Gotham City an, so daß die schleichende Verblödung droht. Außerdem ist da noch Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman), eine kühle Sirene, die Batmans Seele erforschen will und sich dabei in Bruce Wayne verliebt. Zu guter Letzt bekommt Batman auch noch Zuwachs: Richard (Chris O\'Donnell), ein Artistenjunge, der seine Eltern durch den Schurken Two-Face verliert.
Dieses Schicksal eint ihn mit Batman alias Bruce Wayne. Von Rache getrieben, mutiert Richard zu Robin, darf ebenfalls in einen Latexanzug steigen, und gemeinsam macht sich das Duo auf zum großen Showdown gegen den Riddler und Two-Face.
Jim Carrey ist der eigentliche Star des Films, eine irrwitzige Kreuzung aus Jerry Lewis und Nurejew. Seine Szenen sind die Höhepunkte des schrillen Spektakels.
Mit \"Batman\", mit Michael Keaton als charismatischer Bruce Wayne und Jack Nicholson als durchgeknallt-böser Joker, gelang Burton einer der erfolgreichsten Actionfilme der 80er Jahre. Und setzte Maßstäbe, die er in der 1992er Fortsetzung \"Batmans Rückkehr\" bestätigte. Düster, mystisch, untermalt mit hymnischer Musik von Danny Elfman (wie Richard Wagner auf Drogen), faszinierten Burtons Verfilmungen durch symbolische Bilder eines sensiblen Retters inmitten der apokalyptischen Finsternis von Gotham City.
Davon heißt es nun Abschied nehmen. Der neue Batman heißt Val Kilmer, der neue Regisseur Joel Schumacher. Dieser wollte die einzigartige Vision Tim Burtons gar nicht erst kopieren. Schumacher orientiert sich am Comic-Stil der frühen Jahre. Vergessen wir den Dark Knight! In \"Batman Forever\" geht die Post ab - schrill, bunt, mit mehr Action und mehr Komik als in den Vorgängern im Programm. Das Prinzip bleibt das gleiche: Batman, flankiert von einer schönen Frau, kämpft gegen Schurken, die durch (Größen-)Wahnsinn und schillernde Kostümierung glänzen.
Der irre Gangster Harvey Two-Face (Tommy Lee Jones), physisch und psychisch eine Janusgestalt, terrorisiert die Stadt. Doch nicht nur mit ihm bekommt es Batman zu tun. Der Wissenschaftler Ed Nygma (Jim Carrey) hat eine Maschine entwickelt, mit deren Hilfe er die Gedankenströme der Menschen beim Fernsehen manipulieren kann. Bruce Wayne, für de n er arbeitet, lehnt diese Erfindung als zu gefährlich ab. Die Zurückweisung läßt bei Nygma alle Sicherungen durchknallen. Sich in seinen Haß und Wahnsinn hineinsteigernd, wird er zum Riddler, ein kichernder, faxenreißender Kobold in Grün, der Bruce Wayne mit bedrohlichen Rätseln bombadiert. Und schnell gemeinsame Sache mit Two-Face macht, denn schließlich wollen beide an die Macht und dem Schrecken aller Mega-Ganoven ans Lackleder: Batman.
Der hat alle Hände voll zu tun: Der Riddler zapft die Gehirne der Bürger von Gotham City an, so daß die schleichende Verblödung droht. Außerdem ist da noch Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman), eine kühle Sirene, die Batmans Seele erforschen will und sich dabei in Bruce Wayne verliebt. Zu guter Letzt bekommt Batman auch noch Zuwachs: Richard (Chris O\'Donnell), ein Artistenjunge, der seine Eltern durch den Schurken Two-Face verliert.
Dieses Schicksal eint ihn mit Batman alias Bruce Wayne. Von Rache getrieben, mutiert Richard zu Robin, darf ebenfalls in einen Latexanzug steigen, und gemeinsam macht sich das Duo auf zum großen Showdown gegen den Riddler und Two-Face.
Jim Carrey ist der eigentliche Star des Films, eine irrwitzige Kreuzung aus Jerry Lewis und Nurejew. Seine Szenen sind die Höhepunkte des schrillen Spektakels.
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.07.2004, 13:22 Uhr von anonym
Bewertung: nicht hilfreichDeine eigene Meinung tritt gegenüber der langen Inhaltsangabe sehr stark in den Hintergrund und hört sich eher nach einem Werbeartikel an. Wie hat DIR der Film gefallen? Kamen die Schauspieler gut rüber? Spezialeffekte usw... SO hilft mir de
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