Benjamin Blümchen 40 zieht aus. Cassette. (Hörbuch) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Miss_Piper
Der neue Nachbar hat nen Rüssel ...
Pro:
Lehrreich, lustig
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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1) Produktdetails:
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Die Kassette gibt es im Handel für etwa 5 Euro zu kaufen und das Hörspiel darauf dauert etwa 40 Minuten. Es ist laut Aufschrift ab 5 Jahren geeignet.
Auf dem bunten Cover sieht man Benjamin, wie er mit einem geschnürten Bündel den Zoo verlässt und seinem Wärter Karl den Rücken kehrt.
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2) Hintergrunddetails:
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Für alle, die Benjamin Bkümchen noch nicht kennen sollten, ist hier die Vorgeschichte zusammengefasst:
Benjamin Blümchen ist der einzige sprechende Elefant der Welt. Er lebt in einem Zoo in Neustadt. Sein bester Freund ist der kleine Otto, ein etwa achtjähriger Junge.
Benjamin kann nicht nur sprechen, sondern er ist auch ausgesprochen hifsbereit. Wo immer es Probleme gibt, greift Benjamin ein - und das stets mit Erfolg. Gemeinsam mit Otto erlebt er zudem die aufregendsten Abenteuer, denn Benjamin ist nicht nur hilfsbereit, sondern auch mindestens genauso neugierig ...
Zu seinen weiteren Freunden zählen die rasende Reporterin Karla Kolumna, der gutmütige Zoobesitzer Herr Tierlieb und der Tierwärter Karl.
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3) Inhalt:
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Benjamin ist ausnahmsweise mal schlecht gelaunt. Er möchte in den Urlaub fahren, aber Herr Tierlieb braucht ihn stattdessen im Zoo. In dieser Missstimmung spricht ein gewisser Herr Schmeichler den Elefanten an. Herr Schmeichler macht seinem Namen alle Ehre: Er redet Benjamin ein, dass er kein Tier, sondern wie ein Mensch sei und daher in einer menschenwürdigen Umgebung leben müsse. Statt in einem Tiergehege mit Wasserbecken zu wohnen, soll er in eine feine Hochhauswohnung mit Bad ziehen. Herrn Schmeichler gehört ein solches Hochhaus und er bietet Benjamin auch direkt eine freie Wohnung an.
Nachdem Herr Schmeichler gegangen ist, denkt Benjamin über seine Worte nach. Vielleicht gehört er wirklich in keinen Zoo, sondern in ein richtiges Haus. Als er dann darüber auch noch in Streit mit Otto gerät, ist er der Meinung, dass niemand außer Herrn Schmeichler ihn versteht. Er packt seine Sachen und verlässt den Zoo.
Herr Schmeichler ist hocherfreut, ihm so schnell eine Wohnung geben zu dürfen. Doch Benjamin kommen schon bald Zweifel an seiner Entscheidung. Die Wohnung ist nämlich viel zu klein für einen Elefanten, das Bett bricht unter seinem Gewicht zusammen und Balkon und Badewanne kann er gar nicht erst betreten. Außerdem sind die Zimmerwände so dünn, dass man die Musik der Nachbarn hört. Benjamin fühlt sich auf einmal sehr einsam ohne seine Freunde.
Wärter Karl und Otto verständigen unterdessen Herrn Tierlieb. Gemeinsam mit Karla Kolumna machen sie sich auf die Suche nach Benjamin. Wo kann ihr Freund nur stecken ...?
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4) Bewertung:
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Normalerweise kennt man Benjamin ja als lieben und harmoniebedürftigen Elefanten. Doch Herr Schmeichler schafft es in dieser Folge tatsächlich, dass sich Benjamin kurzzeitig für etwas Besseres hält und nicht mehr wie ein Tier behandelt werden will. Ähnlich wie ein Kind reagiert er trotzig und will ohne die Hilfe seiner Freunde klarkommen. Kleinen Hörern dürfte es gefallen, dass Benjamin auch mal eigensinnig handelt und seinen Kopf durchsetzt. Keiner will eine Figur sehen, die sich immer und überall richtig und brav verhält. Manchmal muss man auch mal rebellieren - genau wie Benjamin.
Am Ende aber sieht er natürlich ein, dass er am liebsten bei seinen Freunden lebt und der Zoo der richtige Ort für ihn ist. Hier ist alles groß genug und hier bekommt er sein Futter und wird mit allem was er braucht versorgt. Es ist ähnlich wie mit Kindern, die von zuhause ausreißen wollen und später merken, dass sie sich doch bei ihren Eltern am wohlsten fühlen.
Der hinterhältige Herr Schmeichler dagegen bekommt von Karla Kolumna eine Lehre erteilt - und zu guter Letzt sieht er sogar selber ein, dass sein Hochhaus niemandem gefällt und schenkt es der Stadt, damit die daraus etwas Neues bauen kann. An sich ist es sehr lehrreich, dass Herr Schmeichler sein Unrecht einsieht. Allerdings gibt es später noch eine weitere Folge (\"Benjamin und der Computer\"), in der Herr Schmeichler Benjamin hereinzulegen versucht. Kinder, die beide Folgen kennen, könnte das irritieren, weil es in dieser Episode so wirkt, als habe er seine Lektion ein für allemal gelernt.
Typisch für die Benjamin Blümchen-Kassetten ist dagegen das Happy End, bei dem sich die ehemaligen Mieter von Herrn Schmeichler freiwillig bereit erklären, das ehemalige Hochhaus umzubauen. Als Erwachsener schmunzelt man natürlich ein bisschen darüber, wie bereitwillig die Bürger von Neustadt Kosten und Mühen auf sich nehmen, aber bei Kindern kommt dieser Zusammenhalt gut an. Es zeigt ihnen die Wichtigkeit von Teamwork.
Die Sprecher machen ihre Sachen wie üblich sehr gut. Besonders Herr Schmeichler ist eine Figur, die ich gern höre. Sein Name passt perfekt zu ihm, weil er einen richtig schmeichlerisch-schleimigen Tonfall hat. Er ist der Prototyp des schmierigen Geschäftsmanns, der seine Kunden reinzulegen versucht. Sein Sprecher Klaus Miedel ist den Kindern vielleicht auch als MacMoneysack bei \"Duck Tales\" bekannt, wo er eine ähnliche Rolle spielt.
Fazit: Sehr unterhaltsames Hörspiel, das sich gut eignet, um Kinder mit der Thematik von Streit, Weglaufen und anschließender Versöhnung zu konfrontieren.
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5) Sprecher:
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Benjamin Blümchen: E. Ott
Otto: K. Primel
Herr Schmeichler: K. Miedel
Herr Tierlieb: H. Wagner
Karla Kolumna: G. Fritsch
Erzähler: J. Nottke
1) Produktdetails:
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Die Kassette gibt es im Handel für etwa 5 Euro zu kaufen und das Hörspiel darauf dauert etwa 40 Minuten. Es ist laut Aufschrift ab 5 Jahren geeignet.
Auf dem bunten Cover sieht man Benjamin, wie er mit einem geschnürten Bündel den Zoo verlässt und seinem Wärter Karl den Rücken kehrt.
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2) Hintergrunddetails:
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Für alle, die Benjamin Bkümchen noch nicht kennen sollten, ist hier die Vorgeschichte zusammengefasst:
Benjamin Blümchen ist der einzige sprechende Elefant der Welt. Er lebt in einem Zoo in Neustadt. Sein bester Freund ist der kleine Otto, ein etwa achtjähriger Junge.
Benjamin kann nicht nur sprechen, sondern er ist auch ausgesprochen hifsbereit. Wo immer es Probleme gibt, greift Benjamin ein - und das stets mit Erfolg. Gemeinsam mit Otto erlebt er zudem die aufregendsten Abenteuer, denn Benjamin ist nicht nur hilfsbereit, sondern auch mindestens genauso neugierig ...
Zu seinen weiteren Freunden zählen die rasende Reporterin Karla Kolumna, der gutmütige Zoobesitzer Herr Tierlieb und der Tierwärter Karl.
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3) Inhalt:
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Benjamin ist ausnahmsweise mal schlecht gelaunt. Er möchte in den Urlaub fahren, aber Herr Tierlieb braucht ihn stattdessen im Zoo. In dieser Missstimmung spricht ein gewisser Herr Schmeichler den Elefanten an. Herr Schmeichler macht seinem Namen alle Ehre: Er redet Benjamin ein, dass er kein Tier, sondern wie ein Mensch sei und daher in einer menschenwürdigen Umgebung leben müsse. Statt in einem Tiergehege mit Wasserbecken zu wohnen, soll er in eine feine Hochhauswohnung mit Bad ziehen. Herrn Schmeichler gehört ein solches Hochhaus und er bietet Benjamin auch direkt eine freie Wohnung an.
Nachdem Herr Schmeichler gegangen ist, denkt Benjamin über seine Worte nach. Vielleicht gehört er wirklich in keinen Zoo, sondern in ein richtiges Haus. Als er dann darüber auch noch in Streit mit Otto gerät, ist er der Meinung, dass niemand außer Herrn Schmeichler ihn versteht. Er packt seine Sachen und verlässt den Zoo.
Herr Schmeichler ist hocherfreut, ihm so schnell eine Wohnung geben zu dürfen. Doch Benjamin kommen schon bald Zweifel an seiner Entscheidung. Die Wohnung ist nämlich viel zu klein für einen Elefanten, das Bett bricht unter seinem Gewicht zusammen und Balkon und Badewanne kann er gar nicht erst betreten. Außerdem sind die Zimmerwände so dünn, dass man die Musik der Nachbarn hört. Benjamin fühlt sich auf einmal sehr einsam ohne seine Freunde.
Wärter Karl und Otto verständigen unterdessen Herrn Tierlieb. Gemeinsam mit Karla Kolumna machen sie sich auf die Suche nach Benjamin. Wo kann ihr Freund nur stecken ...?
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4) Bewertung:
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Normalerweise kennt man Benjamin ja als lieben und harmoniebedürftigen Elefanten. Doch Herr Schmeichler schafft es in dieser Folge tatsächlich, dass sich Benjamin kurzzeitig für etwas Besseres hält und nicht mehr wie ein Tier behandelt werden will. Ähnlich wie ein Kind reagiert er trotzig und will ohne die Hilfe seiner Freunde klarkommen. Kleinen Hörern dürfte es gefallen, dass Benjamin auch mal eigensinnig handelt und seinen Kopf durchsetzt. Keiner will eine Figur sehen, die sich immer und überall richtig und brav verhält. Manchmal muss man auch mal rebellieren - genau wie Benjamin.
Am Ende aber sieht er natürlich ein, dass er am liebsten bei seinen Freunden lebt und der Zoo der richtige Ort für ihn ist. Hier ist alles groß genug und hier bekommt er sein Futter und wird mit allem was er braucht versorgt. Es ist ähnlich wie mit Kindern, die von zuhause ausreißen wollen und später merken, dass sie sich doch bei ihren Eltern am wohlsten fühlen.
Der hinterhältige Herr Schmeichler dagegen bekommt von Karla Kolumna eine Lehre erteilt - und zu guter Letzt sieht er sogar selber ein, dass sein Hochhaus niemandem gefällt und schenkt es der Stadt, damit die daraus etwas Neues bauen kann. An sich ist es sehr lehrreich, dass Herr Schmeichler sein Unrecht einsieht. Allerdings gibt es später noch eine weitere Folge (\"Benjamin und der Computer\"), in der Herr Schmeichler Benjamin hereinzulegen versucht. Kinder, die beide Folgen kennen, könnte das irritieren, weil es in dieser Episode so wirkt, als habe er seine Lektion ein für allemal gelernt.
Typisch für die Benjamin Blümchen-Kassetten ist dagegen das Happy End, bei dem sich die ehemaligen Mieter von Herrn Schmeichler freiwillig bereit erklären, das ehemalige Hochhaus umzubauen. Als Erwachsener schmunzelt man natürlich ein bisschen darüber, wie bereitwillig die Bürger von Neustadt Kosten und Mühen auf sich nehmen, aber bei Kindern kommt dieser Zusammenhalt gut an. Es zeigt ihnen die Wichtigkeit von Teamwork.
Die Sprecher machen ihre Sachen wie üblich sehr gut. Besonders Herr Schmeichler ist eine Figur, die ich gern höre. Sein Name passt perfekt zu ihm, weil er einen richtig schmeichlerisch-schleimigen Tonfall hat. Er ist der Prototyp des schmierigen Geschäftsmanns, der seine Kunden reinzulegen versucht. Sein Sprecher Klaus Miedel ist den Kindern vielleicht auch als MacMoneysack bei \"Duck Tales\" bekannt, wo er eine ähnliche Rolle spielt.
Fazit: Sehr unterhaltsames Hörspiel, das sich gut eignet, um Kinder mit der Thematik von Streit, Weglaufen und anschließender Versöhnung zu konfrontieren.
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5) Sprecher:
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Benjamin Blümchen: E. Ott
Otto: K. Primel
Herr Schmeichler: K. Miedel
Herr Tierlieb: H. Wagner
Karla Kolumna: G. Fritsch
Erzähler: J. Nottke
38 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.08.2005, 21:09 Uhr von Mamafabian
Bewertung: sehr hilfreichder totale Benjamin Blümchen Fan und habe fast alle Hörspiele... ich bleib immer Kind.. LG TIna
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