Birthday Girl - Braut auf Bestellung (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von HilkMAN
Zum Geburtstag hätte ich gern was Besseres.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine Güte, was für ein mieser Film. Ich gucke mir ja wirklich manchmal einiges an Müll an, aber das hier war echt eine totale Pleite. Trotzdem will ich jetzt noch ein zweites Mal meine Zeit vergeuden und eine kurze Kritik loslassen. Vielleicht ist das ja anderen Warnung genug.
Kurz die Handlung: John, ein durch und durch langweiliger und gelangweilter englischer Bankangestellter bestellt sich aus dem Internet eine Frau aus Russland. Entgegen der Ankündigung erhält er eine, die kein Wort Englisch spricht. Erst will er sie zurückschicken, aber sie findet anhand einiger entdeckter Herrenmagazine schnell heraus, dass der Herr auf Fesselspielchen steht und bringt ihn im Bett dazu, sich in sie zu verlieben. Als jedoch ihr Geburtstag naht, tauchen zwei Freunde der Frau auf und nisten sich bei ihm ein. Er macht das Spielchen kurz mit und versucht dann, sie rauszuschmeißen, woraufhin sie die Frau bedrohen und ihn zwingen, seine eigene Bank auszuräumen. Spätestens (aber auch wirklich spätestens) nach diesem Zeitpunkt lässt sich die Handlung in einem Satz bestens beschreiben: John macht immer genau das, was in seiner jeweiligen Lage am unlogischsten erscheint und ihn in die größtmöglichen Schwierigkeiten bringt.
An diesem Film ist eigentlich so ziemlich alles schlecht. Zunächst und vor allem mal das Drehbuch. Zu keinem Zeitpunkt gab es die Möglichkeit, sich in irgendwelche der handelnden Personen hineinzuversetzen – sie handeln total unmotiviert und unbegreifbar. Das macht sich vor allem an John fest, denn die anderen Figuren werden bewusst rätselhaft gehalten, noch unterstützt davon, dass sie häufig russisch reden (diese Passagen werden zwar untertitelt, aber in den Genuss kam ich leider nicht, da ich den Film mit chinesischen Untertiteln sah, so dass die ursprünglichen nicht zu sehen waren). Es ist aber auch nicht weiter notwendig, sich in die Personen hineinzudenken, denn zumindest für die beiden Gangster ist klar, dass sie schlicht und ergreifend russische Bösewichter sein sollen, die sowie so nur Raub und Vergewaltigung im Kopf haben. Das bisschen Versteckspiel zu Beginn wirkt völlig aufgesetzt. Dass ich trotzdem mehr als einmal hoffte, die beiden würden sich mit ihrem einigermaßen originellen Raubplan durchsetzen und ins Ausland verduften können, während Feindbild John vielleicht für seine Stupidität in den Knast wandert, sei nur am Rande erwähnt, aber es spricht nicht dafür, dass mich das Skript irgendwie in seinen Bann gezogen hätte.
Auch die Besetzung überzeugt mich nicht: Die hochgelobte Nicole Kidman als russische Katalogbraut kann das Drehbuch einfach nicht retten, und Ben Chaplin als John wirkt nach der ersten halben Stunde derartig absurd, dass er eher als Witzfigur durchgehen könnte. Von den beiden unrasierten russischen Bösewichtern merke ich mir die Namen jetzt mal nicht – für sie war es einfach, ihre eindimensionalen Rollen zu spielen.
Dass John als alleinstehender, gutverdienender Bankangestellter ein Auto fährt, das so ziemlich auf dem letzten Loch pfeift, liegt wahrscheinlich daran, dass das Budget für ein normales Auto nicht ausgereicht hätte (es wird im weiteren Filmverlauf verschrottet). Und “amateurhaft” beschreibt dieses wirre Filmchen insgesamt auch ganz gut. Weiter möchte ich mich zu dem schwachsinnigen Machwerk eigentlich gar nicht auslassen. Der zweite Stern beruht mal wieder auf Diskussionen mit meiner Liebsten, die sich nur gelangweilt, aber nicht weiter geärgert hat. Eine Guckempfehlung gibt es von mir aber sicherlich nicht.
Kurz die Handlung: John, ein durch und durch langweiliger und gelangweilter englischer Bankangestellter bestellt sich aus dem Internet eine Frau aus Russland. Entgegen der Ankündigung erhält er eine, die kein Wort Englisch spricht. Erst will er sie zurückschicken, aber sie findet anhand einiger entdeckter Herrenmagazine schnell heraus, dass der Herr auf Fesselspielchen steht und bringt ihn im Bett dazu, sich in sie zu verlieben. Als jedoch ihr Geburtstag naht, tauchen zwei Freunde der Frau auf und nisten sich bei ihm ein. Er macht das Spielchen kurz mit und versucht dann, sie rauszuschmeißen, woraufhin sie die Frau bedrohen und ihn zwingen, seine eigene Bank auszuräumen. Spätestens (aber auch wirklich spätestens) nach diesem Zeitpunkt lässt sich die Handlung in einem Satz bestens beschreiben: John macht immer genau das, was in seiner jeweiligen Lage am unlogischsten erscheint und ihn in die größtmöglichen Schwierigkeiten bringt.
An diesem Film ist eigentlich so ziemlich alles schlecht. Zunächst und vor allem mal das Drehbuch. Zu keinem Zeitpunkt gab es die Möglichkeit, sich in irgendwelche der handelnden Personen hineinzuversetzen – sie handeln total unmotiviert und unbegreifbar. Das macht sich vor allem an John fest, denn die anderen Figuren werden bewusst rätselhaft gehalten, noch unterstützt davon, dass sie häufig russisch reden (diese Passagen werden zwar untertitelt, aber in den Genuss kam ich leider nicht, da ich den Film mit chinesischen Untertiteln sah, so dass die ursprünglichen nicht zu sehen waren). Es ist aber auch nicht weiter notwendig, sich in die Personen hineinzudenken, denn zumindest für die beiden Gangster ist klar, dass sie schlicht und ergreifend russische Bösewichter sein sollen, die sowie so nur Raub und Vergewaltigung im Kopf haben. Das bisschen Versteckspiel zu Beginn wirkt völlig aufgesetzt. Dass ich trotzdem mehr als einmal hoffte, die beiden würden sich mit ihrem einigermaßen originellen Raubplan durchsetzen und ins Ausland verduften können, während Feindbild John vielleicht für seine Stupidität in den Knast wandert, sei nur am Rande erwähnt, aber es spricht nicht dafür, dass mich das Skript irgendwie in seinen Bann gezogen hätte.
Auch die Besetzung überzeugt mich nicht: Die hochgelobte Nicole Kidman als russische Katalogbraut kann das Drehbuch einfach nicht retten, und Ben Chaplin als John wirkt nach der ersten halben Stunde derartig absurd, dass er eher als Witzfigur durchgehen könnte. Von den beiden unrasierten russischen Bösewichtern merke ich mir die Namen jetzt mal nicht – für sie war es einfach, ihre eindimensionalen Rollen zu spielen.
Dass John als alleinstehender, gutverdienender Bankangestellter ein Auto fährt, das so ziemlich auf dem letzten Loch pfeift, liegt wahrscheinlich daran, dass das Budget für ein normales Auto nicht ausgereicht hätte (es wird im weiteren Filmverlauf verschrottet). Und “amateurhaft” beschreibt dieses wirre Filmchen insgesamt auch ganz gut. Weiter möchte ich mich zu dem schwachsinnigen Machwerk eigentlich gar nicht auslassen. Der zweite Stern beruht mal wieder auf Diskussionen mit meiner Liebsten, die sich nur gelangweilt, aber nicht weiter geärgert hat. Eine Guckempfehlung gibt es von mir aber sicherlich nicht.
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