Black Hawk Down (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Gaja82
Beeindruckende Wahrheit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich gehe eigentlich immer so 2 – 3mal im Monat ins Kino und habe immer schon vorher meine Ideen von den Filmen die ich sehen möchte und der Reihe nach anschaue. Doch da ich meistens mit meinem Freund ins Kino gehe und er sich mir immer anpasst und in meine Filme mitgeht musste ich ja auch mal ihn die Filmwahl überlassen. Ich bin ja nicht so :-)
Er schaut sich gerne Action- und Kriegsfilme an und so wurde ich am 12.10. in
BLACK HAWK DOWN
gezerrt. Wirklich begeistert war ich nicht, denn solche Filme sind wirklich nicht mein Geschmack, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesen Film noch viele male sehen werde, weil ich absolut überzeugt wurde.
Der 145 Minuten-Film von Regisseur Ridley Scott, welcher u.a. auch für Gladiator verantwortlich war, beginnt mit einem eingeblendeten Text als Einleitung, welcher grob beschreibt um was es geht.
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, was mich immer schon schlucken lässt und man sieht auch bei solchen Filmen immer Entsetzen in den Augen der anderen Zuschauer, denn wenn man sich vorstellt, dass das schlimme Gesehene wirklich mal passiert ist ...
Es geht also um den Bürgerkrieg 1992-1993 in Somalia, bei dem die UN-Friedenstruppen und die US-Soldaten mitwirkten.
Der gesuchte Rebellenführer Aidid hält sich in Mogadischu versteckt und wird von zahlreichen, bewaffneten Soldaten bewacht, welche die Bevölkerung regieren, unter Kontrolle halten und Aidids teilweise ziemlich harte Befehle ausführen. Die US-Soldaten machen es sich zur Aufgabe Aidid, von dem alle Handlungen ausgehen, zu finden und zu verhaften, um dem Bürgerkrieg und dem Unterdrücken der Bevölkerung ein Ende zu machen.
Dieser eine Angriff ist die Handlung des Filmes.
Die Soldaten wählen einen Späher, der den angeblichen Ort einer Versammlung von Aidid und seinen Männern ausfindig gemacht hat und lassen sich von ihm den Ort zeigen. (Dies geschieht mit einem super-unauffälligem 2m-Kreuz auf dem Dach eines Taxis, das vor dem Zielgebäude geparkt wird.)
Die US-Soldaten haben einen genauen Plan, der auf die Minute genau eingehalten werden soll und ziemlich sicher scheint. Unter den ihnen herrscht aber dennoch leichte Unruhe und Angst. Und so lernen wir auch die Hauptdarsteller kennen, die sich auf ihre Mission vorbereiten.
Und dann geht es los.
Die geplante Einsatzzeit liegt bei 30 Minuten und deswegen verzichten die meisten Soldaten auch auf gewisse Utensilien wie Nachtsichtgeräte, Wasser,...
Sie machen sich mit Hubschraubern, Jeeps und sämtlichen stark bewaffneten Fahrzeugen und Soldaten los nach Mogadischu. Ihr Weg führt sie mitten durch die Stadt. Durch die Wohngebiete und somit direkt durch die Bevölkerung, welche aber auch immer wieder zu den Waffen greift um sich zu schützen.
Späher von Aidid bekommen aber von dem Aufbruch der US-Soldaten mit und rufen alle zusammen um sich zu bewaffnen und Stellung aufzunehmen.
Anfangs läuft alles glatt und sie liegen gut in de Zeit. Die Soldaten stürmen das besagte Gebäude und verhaften alle an der Versammlung beteiligten Männer und Frauen.
Die Soldaten werden zwar schon beschossen, aber es kommt zu keinen Verlusten. Doch dann passiert es. Einer der sogenannten Black Hawk-Hubschrauber wird getroffen und stürzt in ein gefährliches Gebiet. (Der Funkspruch zum Absturz: BLACK HAWK DOWN)
Da es ein Grundsatz der US-Soldaten ist niemanden zurückzulassen, auch keine Toten, macht sich eine der Truppen zu Fuß zu der Absturzstelle auf, während ein Großteil der Jeeps unter Beschuss den Weg zum Lager aufnimmt, um die Gefangenen abzutransportieren. Doch sie kommen nur schwer durch, da in der Zwischenzeit Straßensperren gebaut wurden, was ständig neue Routen durch die Stadt bedeutet. Auch werden zwischen die Gefangenen schon viele Verletzte gelegt, was die Fahrt nicht erleichtert.
Die ganze Aktion dauert nun schon mehrere Stunden und es stürzt ein zweiter Black Hawk ab, was bedeutet, dass sich auch dorthin Truppen durchkämpfen müssen. Es ist eine Art Wettlauf. Auf der einen Seite die US-Soldaten, die ihre Kameraden retten wollen, und auf der anderen Seite die Anhänger Aidids, die sich auch durch die Straßen zu den Absturzstellen durchschlagen, um die verletzten Piloten zu töten oder gefangen zunehmen.
Als es einigen Fahrzeugen gelingt das Lager zu erreichen, machen sich die Helden gleich wieder auf um ihre zurückgelassenen Kollegen zu retten. Die Fußtruppen haben sich mittlerweile Gebäude in der Stadt gesucht, in dem sie ihre Verletzten unterbringen, bis sie abgeholt werden. Und das sind mittlerweile nicht wenige.
Um es kurz zu machen: Die verschiedenen Truppen kämpfen sich durch und kommen mit verletzten und Toten in einer Art Stadion der Pakistanis an, wo sie Unterstützung bekommen.
Während dem ganzen Film gibt es 2 und dann 3 Soldaten, die vergessen wurden und wie die Bekloppten durch die Stadt rennen, ihre Truppen suchen und dumme Sprüche ablassen. Fand das ein wenig unpassend. Auf der einen Seite der Stadt diese Chaoten, auf der anderen notdürftige und komplett gefilmte Operationen.
Schauspieler:
Josh Hartnett, Tom Sizemore, Ewan McGregor,
Sam Shepard
Diskussionsforum:
www.blackhawkdown-derfilm.de
Regisseur:
Wie bereits genannt, Ridley Scott, bekannt für seine Leinwandmischung aus Spannung, Schrecken und Gefühl
Mein Fazit:
Mir hat der Film schon ziemlich gut gefallen und er ist auch zu Recht für 4 Oscars nominiert. Die erste Hälfte dachte ich nur: Klasse! Spannend und nicht zu brutal. Aber dann ging es los und es wird wirklich alles gezeigt. Blut in Massen und zum Ausdruck gebrachte Qualen. Ich wollte nur, dass das vorbei ist, doch dann passiert wieder irgendetwas und es bleibt immer spannend, aber auch schockierend. Natürlich gibt es einige emotionale Szenen, die uns ja aus Filmen wie Titanic (Mutter bringt ihre Kinder ins Bett und weiß, dass sie ertrinken werden,..) und Pearl Habour bekannt sind. Es wird eine Frau am Straßenrand erschossen, die zu der Waffe ihres toten Mannes greift. Oder ein alter Somali trägt einen kleinen toten jungen vor den Jeeps über die Straße.
Das lässt einen schon mal schlucken, aber mich hat viel mehr beeindruckt, wie die Stimmung unter den Soldaten bei den Einsätzen rübergebracht wird. Die Panik der einzelnen Soldaten, die Angst die Familie nie wieder zu sehen, Kampf um das Leben eines Freundes,...
Natürlich ist der Film mal wieder recht patriotisch und die Darsteller sind ja alle voll die Super-Helden, aber dennoch meiner Meinung nach ein Film, den man mal gesehen haben sollte. Ok. Das ständige Geballer stört auch irgendwann, aber ich war begeistert.
Wie zu Beginn gesagt verfolgt einen ständig der Gedanke: „Das ist wirklich passiert“ und das beeindruckt und macht einen irgendwie nachdenklich.
Ich weiß nicht genau ab wie vielen Jahren der Film ist, aber ich würde sagen, dass es ab 16 schon erträglich ist. Wobei ab 18 auch angebracht wäre. Ich weiß nicht recht.
Ich kann euch den Film nur empfehlen, vergebe aber nur 2 Punkte aufgrund einiger, kleiner, negativer Dinge.
Viel Spaß
Er schaut sich gerne Action- und Kriegsfilme an und so wurde ich am 12.10. in
BLACK HAWK DOWN
gezerrt. Wirklich begeistert war ich nicht, denn solche Filme sind wirklich nicht mein Geschmack, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesen Film noch viele male sehen werde, weil ich absolut überzeugt wurde.
Der 145 Minuten-Film von Regisseur Ridley Scott, welcher u.a. auch für Gladiator verantwortlich war, beginnt mit einem eingeblendeten Text als Einleitung, welcher grob beschreibt um was es geht.
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, was mich immer schon schlucken lässt und man sieht auch bei solchen Filmen immer Entsetzen in den Augen der anderen Zuschauer, denn wenn man sich vorstellt, dass das schlimme Gesehene wirklich mal passiert ist ...
Es geht also um den Bürgerkrieg 1992-1993 in Somalia, bei dem die UN-Friedenstruppen und die US-Soldaten mitwirkten.
Der gesuchte Rebellenführer Aidid hält sich in Mogadischu versteckt und wird von zahlreichen, bewaffneten Soldaten bewacht, welche die Bevölkerung regieren, unter Kontrolle halten und Aidids teilweise ziemlich harte Befehle ausführen. Die US-Soldaten machen es sich zur Aufgabe Aidid, von dem alle Handlungen ausgehen, zu finden und zu verhaften, um dem Bürgerkrieg und dem Unterdrücken der Bevölkerung ein Ende zu machen.
Dieser eine Angriff ist die Handlung des Filmes.
Die Soldaten wählen einen Späher, der den angeblichen Ort einer Versammlung von Aidid und seinen Männern ausfindig gemacht hat und lassen sich von ihm den Ort zeigen. (Dies geschieht mit einem super-unauffälligem 2m-Kreuz auf dem Dach eines Taxis, das vor dem Zielgebäude geparkt wird.)
Die US-Soldaten haben einen genauen Plan, der auf die Minute genau eingehalten werden soll und ziemlich sicher scheint. Unter den ihnen herrscht aber dennoch leichte Unruhe und Angst. Und so lernen wir auch die Hauptdarsteller kennen, die sich auf ihre Mission vorbereiten.
Und dann geht es los.
Die geplante Einsatzzeit liegt bei 30 Minuten und deswegen verzichten die meisten Soldaten auch auf gewisse Utensilien wie Nachtsichtgeräte, Wasser,...
Sie machen sich mit Hubschraubern, Jeeps und sämtlichen stark bewaffneten Fahrzeugen und Soldaten los nach Mogadischu. Ihr Weg führt sie mitten durch die Stadt. Durch die Wohngebiete und somit direkt durch die Bevölkerung, welche aber auch immer wieder zu den Waffen greift um sich zu schützen.
Späher von Aidid bekommen aber von dem Aufbruch der US-Soldaten mit und rufen alle zusammen um sich zu bewaffnen und Stellung aufzunehmen.
Anfangs läuft alles glatt und sie liegen gut in de Zeit. Die Soldaten stürmen das besagte Gebäude und verhaften alle an der Versammlung beteiligten Männer und Frauen.
Die Soldaten werden zwar schon beschossen, aber es kommt zu keinen Verlusten. Doch dann passiert es. Einer der sogenannten Black Hawk-Hubschrauber wird getroffen und stürzt in ein gefährliches Gebiet. (Der Funkspruch zum Absturz: BLACK HAWK DOWN)
Da es ein Grundsatz der US-Soldaten ist niemanden zurückzulassen, auch keine Toten, macht sich eine der Truppen zu Fuß zu der Absturzstelle auf, während ein Großteil der Jeeps unter Beschuss den Weg zum Lager aufnimmt, um die Gefangenen abzutransportieren. Doch sie kommen nur schwer durch, da in der Zwischenzeit Straßensperren gebaut wurden, was ständig neue Routen durch die Stadt bedeutet. Auch werden zwischen die Gefangenen schon viele Verletzte gelegt, was die Fahrt nicht erleichtert.
Die ganze Aktion dauert nun schon mehrere Stunden und es stürzt ein zweiter Black Hawk ab, was bedeutet, dass sich auch dorthin Truppen durchkämpfen müssen. Es ist eine Art Wettlauf. Auf der einen Seite die US-Soldaten, die ihre Kameraden retten wollen, und auf der anderen Seite die Anhänger Aidids, die sich auch durch die Straßen zu den Absturzstellen durchschlagen, um die verletzten Piloten zu töten oder gefangen zunehmen.
Als es einigen Fahrzeugen gelingt das Lager zu erreichen, machen sich die Helden gleich wieder auf um ihre zurückgelassenen Kollegen zu retten. Die Fußtruppen haben sich mittlerweile Gebäude in der Stadt gesucht, in dem sie ihre Verletzten unterbringen, bis sie abgeholt werden. Und das sind mittlerweile nicht wenige.
Um es kurz zu machen: Die verschiedenen Truppen kämpfen sich durch und kommen mit verletzten und Toten in einer Art Stadion der Pakistanis an, wo sie Unterstützung bekommen.
Während dem ganzen Film gibt es 2 und dann 3 Soldaten, die vergessen wurden und wie die Bekloppten durch die Stadt rennen, ihre Truppen suchen und dumme Sprüche ablassen. Fand das ein wenig unpassend. Auf der einen Seite der Stadt diese Chaoten, auf der anderen notdürftige und komplett gefilmte Operationen.
Schauspieler:
Josh Hartnett, Tom Sizemore, Ewan McGregor,
Sam Shepard
Diskussionsforum:
www.blackhawkdown-derfilm.de
Regisseur:
Wie bereits genannt, Ridley Scott, bekannt für seine Leinwandmischung aus Spannung, Schrecken und Gefühl
Mein Fazit:
Mir hat der Film schon ziemlich gut gefallen und er ist auch zu Recht für 4 Oscars nominiert. Die erste Hälfte dachte ich nur: Klasse! Spannend und nicht zu brutal. Aber dann ging es los und es wird wirklich alles gezeigt. Blut in Massen und zum Ausdruck gebrachte Qualen. Ich wollte nur, dass das vorbei ist, doch dann passiert wieder irgendetwas und es bleibt immer spannend, aber auch schockierend. Natürlich gibt es einige emotionale Szenen, die uns ja aus Filmen wie Titanic (Mutter bringt ihre Kinder ins Bett und weiß, dass sie ertrinken werden,..) und Pearl Habour bekannt sind. Es wird eine Frau am Straßenrand erschossen, die zu der Waffe ihres toten Mannes greift. Oder ein alter Somali trägt einen kleinen toten jungen vor den Jeeps über die Straße.
Das lässt einen schon mal schlucken, aber mich hat viel mehr beeindruckt, wie die Stimmung unter den Soldaten bei den Einsätzen rübergebracht wird. Die Panik der einzelnen Soldaten, die Angst die Familie nie wieder zu sehen, Kampf um das Leben eines Freundes,...
Natürlich ist der Film mal wieder recht patriotisch und die Darsteller sind ja alle voll die Super-Helden, aber dennoch meiner Meinung nach ein Film, den man mal gesehen haben sollte. Ok. Das ständige Geballer stört auch irgendwann, aber ich war begeistert.
Wie zu Beginn gesagt verfolgt einen ständig der Gedanke: „Das ist wirklich passiert“ und das beeindruckt und macht einen irgendwie nachdenklich.
Ich weiß nicht genau ab wie vielen Jahren der Film ist, aber ich würde sagen, dass es ab 16 schon erträglich ist. Wobei ab 18 auch angebracht wäre. Ich weiß nicht recht.
Ich kann euch den Film nur empfehlen, vergebe aber nur 2 Punkte aufgrund einiger, kleiner, negativer Dinge.
Viel Spaß
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