Cast Away - Verschollen (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Erfahrungsbericht von schneeweisschen
Der (Alp)traum von der einsamen Insel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schneeweisschen hasst es, wenn sie eine DVD zu Hause hat, und sie mangels DVD-Player nicht anschauen kann. Doch diese Zeiten sind jetzt endlich vorbei.
So hatte schliesslich auch „Cast Away – Verschollen“ die Ehre eines Abends um halb 10 in den Player geschoben zu werden.
Da der Film an sich schon 138 Minuten lang ist, hatte ich eigentlich in Erwartung baldiger Müdigkeit vor, den Film in zwei Teilen an zu schauen. Keine Chance... ich sah in mir dann doch in voller Länge an, weil ich einfach die Stop-Taste auf meiner Fernbedienung nicht finden konnte (zumindest eine gute Ausrede, oder? - schliesslich bin ich eine Frau, und mir wird eh keiner glauben, dass ich den Player selbst angeschlossen habe – hab ich aber doch ääätsch!!).
Die Handlung
ooooooooooooo
Chuck Noland hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, FedEx als Kurierdienst noch schneller und effizienter zu machen. Dafür fliegt ständig um die ganze Welt, um das Personal persönlich zu schulen. Die Uhr bestimmt jede Minute seines Lebens. Dass dafür seine Beziehung recht kurz kommt, nehmen er und seine Freundin Kelly (Helen Hunt) in Kauf.
Eines Tages, zufällig genau an Weihnachten, muss er kurzfristig wieder wegfliegen. Kurz vorm Abflug bekommt er von seiner Freundin eine alte Taschenuhr, ein Familienerbstück geschenkt, in die sie ihr Foto geklebt hat. Chuck ist sehr gerührt und drückt auch ihr ein kleines Päckchen in die Hand. Dies darf sie allerdings noch nicht im Auto öffnen. Sehr gemein, als Zuschauer ist man den ganzen Film über gespannt darauf, zu erfahren, was in dem Päckchen ist, aber das bleibt ein Geheimnis...
Die Maschine befindet sich über dem Ozean und gerät in ein starkes Unwetter. Den Piloten gelingt es nicht, das Flugzeug weiter zu steuern und es kommt zum unvermeidlichen Absturz direkt ins Meer. Noch nie habe ich einen realistischer anmutenden Flugzeugabsturz in einem Film gesehen.
Chuck überlebt als einziger, weil er sich, um die Taschenuhr nicht zu verlieren, die heruntergefallen war, abgegurtet hat.
Er schafft es, mit Hilfe des Rettungsbootes den Sturm zu überstehen und wird am Morgen nach dem Absturz an eine Insel gespült. Selbstverständlich geht er davon aus, dass die Insel bewohnt ist. Doch tagelange Suche und Hilferufen ohne Antwort belehrt ihn eines besseren. So findet er sich allmählich mit seiner Situation ab und versucht zu überleben. Er lernt, Werkzeuge aus Steinen herzustellen, Feuer zu machen und richtet sich in einer Höhle „häuslich“ ein. Zu seinem grossen Glück werden in den ersten Tagen immer wieder FedEx-Päckchen an Land gespült, die den Absturz erstaunlich unbeschädigt überstanden haben. Er öffnet alle Päckchen bis auf eines. Dieses letzte Paket möchte er persönlich beim Empfänger abliefern. In einem der Päckchen findet er einen Volleyball. Dieser wird sein einziger Gefährte auf der Insel. Er bekommt ein Gesicht, Haare und einen Namen: „Wilson“ (der Name der Firma, die ihn hergestellt hat). Nach 4 langen Jahren wird bei einem Sturm die Tür der Flugzeugtoilette an Land gespült und in Chuck keimt der Plan, die Insel zu verlassen und das Schicksal entscheiden zu lassen, ob er durchkommt....
Das denkt Schneeweisschen über den Film
oooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Als der Film letztes Jahr im Kino lief, hörte ich oft, er sei langatmig und zeitweise auch langweilig, da sich der meiste Teil des Films natürlich um Chuck dreht, der selten spricht (wenn, dann mit Wilson) und nicht viel tut. Dementsprechend ging ich mit einigen Vorurteilen an den Film heran. Würde nicht Tom Hanks die Hauptrolle spielen, hätte ich ihn mir wahrscheinlich nie angeschaut.
Ich fand den Film alles andere als langweilig. Im Gegenteil, ich war überrascht, wie interessant es sein kann, einen Menschen beim Knacken von Kokosnüssen, Fische fangen und Feuer machen zu beobachten, und das über einen Filmzeitraum von 5 Jahren. Tom Hanks schafft es durch seine unvergleichbare Gestik und seine mitunter witzigen „Streitgespräche“ mit Wilson, den Film mitzuleben.
Ich musste sogar ein bisschen weinen, als Wilson bei Chucks Versuch, der Insel zu entfliehen, abhanden kommt und nicht von Chuck gerettet werden kann. Ich will hier nochmals betonen: Wilson ist ein Volleyball!!
Ich kann es selbst nicht genau erklären, was den Film nun eigentlich ausmacht. Ihr müsst ihn euch einfach selbst anschauen. Wer Tom Hanks als Schauspieler mag, wird auch diesen Film mögen. Tiefgründige Darstellung und ein überzeugender Hauptdarsteller machen „Cast Away“ zu einem Hochgenuss.
Wenn ihr allerdings eher auf Action steht, werdet ihr (abgesehen vom Flugzeugabsturz vielleicht) wahrscheinlich enttäuscht sein.
Zur DVD an sich
ooooooooooooooo
Vollgepackt mit Zusatzmaterial lassen die beiden DVDs keine Wünsche offen.
Auf DVD 1 findet ihr den Hauptfilm, wahlweise im Deutsch oder Englisch, auch mit Untertiteln in Deutsch oder Holländisch.
Auf DVD 2 gibt es massenweise Bonusmaterial, wie z.B. ein „Making Of“, ein Interview mit Tom Hanks oder ein Bericht über die technischen Effekte im Film.
Film und Ton sind erstklassig, was bei den wunderschönen Naturbildern besonders wichtig ist.
Sonstige Details
ooooooooooooooo
hergestellt von Universal Pictures, vertrieben von Dreamworks
Spielfilmlänge: 138 Minuten
Format: 16:9
Darsteller u.a.: Tom Hanks („Philadelphia“)
Helen Hunt („Besser geht's nicht“)
Regie: Robert Zemeckis („Forrest Gump“)
Preis der DVD: übers Internet schon ab 29 DM zu bekommen
Freigabe ab 12 Jahren
So, ich hoffe ich habe euch ein wenig Lust auf diesen Film gemacht.
Euer Schneeweisschen
So hatte schliesslich auch „Cast Away – Verschollen“ die Ehre eines Abends um halb 10 in den Player geschoben zu werden.
Da der Film an sich schon 138 Minuten lang ist, hatte ich eigentlich in Erwartung baldiger Müdigkeit vor, den Film in zwei Teilen an zu schauen. Keine Chance... ich sah in mir dann doch in voller Länge an, weil ich einfach die Stop-Taste auf meiner Fernbedienung nicht finden konnte (zumindest eine gute Ausrede, oder? - schliesslich bin ich eine Frau, und mir wird eh keiner glauben, dass ich den Player selbst angeschlossen habe – hab ich aber doch ääätsch!!).
Die Handlung
ooooooooooooo
Chuck Noland hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, FedEx als Kurierdienst noch schneller und effizienter zu machen. Dafür fliegt ständig um die ganze Welt, um das Personal persönlich zu schulen. Die Uhr bestimmt jede Minute seines Lebens. Dass dafür seine Beziehung recht kurz kommt, nehmen er und seine Freundin Kelly (Helen Hunt) in Kauf.
Eines Tages, zufällig genau an Weihnachten, muss er kurzfristig wieder wegfliegen. Kurz vorm Abflug bekommt er von seiner Freundin eine alte Taschenuhr, ein Familienerbstück geschenkt, in die sie ihr Foto geklebt hat. Chuck ist sehr gerührt und drückt auch ihr ein kleines Päckchen in die Hand. Dies darf sie allerdings noch nicht im Auto öffnen. Sehr gemein, als Zuschauer ist man den ganzen Film über gespannt darauf, zu erfahren, was in dem Päckchen ist, aber das bleibt ein Geheimnis...
Die Maschine befindet sich über dem Ozean und gerät in ein starkes Unwetter. Den Piloten gelingt es nicht, das Flugzeug weiter zu steuern und es kommt zum unvermeidlichen Absturz direkt ins Meer. Noch nie habe ich einen realistischer anmutenden Flugzeugabsturz in einem Film gesehen.
Chuck überlebt als einziger, weil er sich, um die Taschenuhr nicht zu verlieren, die heruntergefallen war, abgegurtet hat.
Er schafft es, mit Hilfe des Rettungsbootes den Sturm zu überstehen und wird am Morgen nach dem Absturz an eine Insel gespült. Selbstverständlich geht er davon aus, dass die Insel bewohnt ist. Doch tagelange Suche und Hilferufen ohne Antwort belehrt ihn eines besseren. So findet er sich allmählich mit seiner Situation ab und versucht zu überleben. Er lernt, Werkzeuge aus Steinen herzustellen, Feuer zu machen und richtet sich in einer Höhle „häuslich“ ein. Zu seinem grossen Glück werden in den ersten Tagen immer wieder FedEx-Päckchen an Land gespült, die den Absturz erstaunlich unbeschädigt überstanden haben. Er öffnet alle Päckchen bis auf eines. Dieses letzte Paket möchte er persönlich beim Empfänger abliefern. In einem der Päckchen findet er einen Volleyball. Dieser wird sein einziger Gefährte auf der Insel. Er bekommt ein Gesicht, Haare und einen Namen: „Wilson“ (der Name der Firma, die ihn hergestellt hat). Nach 4 langen Jahren wird bei einem Sturm die Tür der Flugzeugtoilette an Land gespült und in Chuck keimt der Plan, die Insel zu verlassen und das Schicksal entscheiden zu lassen, ob er durchkommt....
Das denkt Schneeweisschen über den Film
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Als der Film letztes Jahr im Kino lief, hörte ich oft, er sei langatmig und zeitweise auch langweilig, da sich der meiste Teil des Films natürlich um Chuck dreht, der selten spricht (wenn, dann mit Wilson) und nicht viel tut. Dementsprechend ging ich mit einigen Vorurteilen an den Film heran. Würde nicht Tom Hanks die Hauptrolle spielen, hätte ich ihn mir wahrscheinlich nie angeschaut.
Ich fand den Film alles andere als langweilig. Im Gegenteil, ich war überrascht, wie interessant es sein kann, einen Menschen beim Knacken von Kokosnüssen, Fische fangen und Feuer machen zu beobachten, und das über einen Filmzeitraum von 5 Jahren. Tom Hanks schafft es durch seine unvergleichbare Gestik und seine mitunter witzigen „Streitgespräche“ mit Wilson, den Film mitzuleben.
Ich musste sogar ein bisschen weinen, als Wilson bei Chucks Versuch, der Insel zu entfliehen, abhanden kommt und nicht von Chuck gerettet werden kann. Ich will hier nochmals betonen: Wilson ist ein Volleyball!!
Ich kann es selbst nicht genau erklären, was den Film nun eigentlich ausmacht. Ihr müsst ihn euch einfach selbst anschauen. Wer Tom Hanks als Schauspieler mag, wird auch diesen Film mögen. Tiefgründige Darstellung und ein überzeugender Hauptdarsteller machen „Cast Away“ zu einem Hochgenuss.
Wenn ihr allerdings eher auf Action steht, werdet ihr (abgesehen vom Flugzeugabsturz vielleicht) wahrscheinlich enttäuscht sein.
Zur DVD an sich
ooooooooooooooo
Vollgepackt mit Zusatzmaterial lassen die beiden DVDs keine Wünsche offen.
Auf DVD 1 findet ihr den Hauptfilm, wahlweise im Deutsch oder Englisch, auch mit Untertiteln in Deutsch oder Holländisch.
Auf DVD 2 gibt es massenweise Bonusmaterial, wie z.B. ein „Making Of“, ein Interview mit Tom Hanks oder ein Bericht über die technischen Effekte im Film.
Film und Ton sind erstklassig, was bei den wunderschönen Naturbildern besonders wichtig ist.
Sonstige Details
ooooooooooooooo
hergestellt von Universal Pictures, vertrieben von Dreamworks
Spielfilmlänge: 138 Minuten
Format: 16:9
Darsteller u.a.: Tom Hanks („Philadelphia“)
Helen Hunt („Besser geht's nicht“)
Regie: Robert Zemeckis („Forrest Gump“)
Preis der DVD: übers Internet schon ab 29 DM zu bekommen
Freigabe ab 12 Jahren
So, ich hoffe ich habe euch ein wenig Lust auf diesen Film gemacht.
Euer Schneeweisschen
22 Bewertungen, 5 Kommentare
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21.03.2002, 20:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film sowas von zum würgen. Der geht bei mir als "langweiligster Film I've ever seen" durch! MFG Garlin
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19.03.2002, 08:44 Uhr von MiNic
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film doch etwas langatmig... CU, MiNic
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18.03.2002, 16:31 Uhr von BeAsT81
Bewertung: sehr hilfreichIch habe den Film bisher nur in englisch gesehen *g* gruss Bastian
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18.03.2002, 16:18 Uhr von MichaelW97614
Bewertung: sehr hilfreichhab ihn im kino gesehen und fand ihn sehr gut, obwol es keine musik gibt!
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18.03.2002, 16:18 Uhr von Lachesis
Bewertung: sehr hilfreichschöne gliederung und beschreibung
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