Chicken Run - Hennen Rennen (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Gaeltacht
Alles Huhn, oder was?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sie haben ein langweiliges Leben, die Hühner auf Mr und Mrs Tweedys Hühnerfarm: Zählappell am Morgen, Eier legen und fressen bestimmen ihren Tagesablauf, nur die vorwitzige Henne Ginger versucht regelmäßig Ausbrüche zu organisieren, die jedoch allesamt fehlschlagen und ihr Einzelhaft einbringen.
Der einzige Mann in dieser Hühnerschar ist Oberstleutnant Fowler, ein alter Haudegen, der als junger Hahn als Maskottchen einer Royal Air Force Staffel \"die Krauts so richtig fertigmachen\" half! Da die Hühner ständig in Gefahr schweben, wegen mangelnder Legeleistung im Kochtopf zu landen, schmieden die Hennen einen Plan nach dem anderen, bis Hilfe in Form des jungen, gutaussehenden Zirkushahnes Rocky naht.
Dieser tritt als \"Flying Rooster\" auf, und soll nun den fluchtwilligen Damen das Fliegen beibringen. Und das muss schnell gehen, denn die geldgierige Mrs Tweedy hat sich gerade eine \"Chicken Pie\"-Machine gekauft, um alle ihre Hühner zu Pasteten zu verarbeiten. Wie die Hühner ihr Problem lösen, soll hier nicht verraten werden...
Nich Park und seinen Kollegen ist hier wieder einmal ein großer Wurf gelungen. Nach den Klassikern \"Wallace & Gromit\" nun ein abendfüllender Spielfilm, der es in sich hat. Zugegeben, die Hühner erinnern alle ein wenig an Wallace, aber Uli Steins Figuren sehen sich schliesslich auch irgendwie ähnlich. Die Story ist nicht neu, aber immer wieder spannend: Wer die Vorabendserie \"Hogan\'s Heroes\" (\"Ein Käfig voller Helden\") kennt, dem wird die Anfangssequenz und die Musik bekannt vorkommen. Zu deutlich ist die Parabel auf die verschiedensten Gefangenenlager. Was dem Film aber seinen eigentlichen Witz verleiht, sind zahlreiche Slapstick- und Actionelemente und vor allem die hervorragende Darstellung der unterschiedlichen Charaktere.
Die einzigen zwei Menschen im Film in einer Hauptrolle können nicht unterschiedlicher sein. Die böse Mrs Tweedy, die das Kommando auf der Farm ihres Mannes übernommen hat,und nur aufs große Geld aus ist, ihr Mann, der treudoofe Hanswurst, der aus Angst vor seiner Frau zu deren Handlanger verkommt.
Bei den Hühnern gibt es mehrere Führungspersönlichkeiten. Da wäre zuerst einmal der schon erwähnte Fowler, der jeden Morgen den Zählappell durchführt, Bunty,eine ältere, sehr resolute Henne, die mit Fowlers militärischem Gehabe nichts anfangen kann obschon sie sonst schon ein Auge auf ihn geworfen hat. Dann wäre da noch die etwas trottelige Babs, und natürlich Ginger, eine junge Henne, deren Kreativität sich in der Ausarbeitung immer neuer Fluchtpläne zeigt. Ihr zur Seite steht Mac, eine Henne mit technischer Begabung, die in der deutschen Version Holländerin (??) sein soll, im Original aber wohl aufgrund ihrer Kleidung und ihres Namens aus Schottland kommt.
Und dann ist da noch Rocky, der junge stolze Hahn, der aus dem Zirkus geflohen ist. Er soll die Hühner, die ihm buchstäblich zu Füßen liegen zum Fliegen bringen.
Witzige Dialoge voller Esprit bestimmen den Film. Auch bei der Synchronsiation hat man sich Mühe gegeben den Witz des Originals beizubehalten. Aktuelle Bezüge, wie das \"Moorhuhnschiessen\" wirken nicht aufgesetzt.
Nick Parks Hühner sind deshalb so erfolgreich, weil sie so menschlich sind. Sie denken wie wir, sie reden wie wir... und das ist das Erfolgsgeheimnis des Films!
Sind wir nicht alle ein bisschen Huhn, ja????
Der einzige Mann in dieser Hühnerschar ist Oberstleutnant Fowler, ein alter Haudegen, der als junger Hahn als Maskottchen einer Royal Air Force Staffel \"die Krauts so richtig fertigmachen\" half! Da die Hühner ständig in Gefahr schweben, wegen mangelnder Legeleistung im Kochtopf zu landen, schmieden die Hennen einen Plan nach dem anderen, bis Hilfe in Form des jungen, gutaussehenden Zirkushahnes Rocky naht.
Dieser tritt als \"Flying Rooster\" auf, und soll nun den fluchtwilligen Damen das Fliegen beibringen. Und das muss schnell gehen, denn die geldgierige Mrs Tweedy hat sich gerade eine \"Chicken Pie\"-Machine gekauft, um alle ihre Hühner zu Pasteten zu verarbeiten. Wie die Hühner ihr Problem lösen, soll hier nicht verraten werden...
Nich Park und seinen Kollegen ist hier wieder einmal ein großer Wurf gelungen. Nach den Klassikern \"Wallace & Gromit\" nun ein abendfüllender Spielfilm, der es in sich hat. Zugegeben, die Hühner erinnern alle ein wenig an Wallace, aber Uli Steins Figuren sehen sich schliesslich auch irgendwie ähnlich. Die Story ist nicht neu, aber immer wieder spannend: Wer die Vorabendserie \"Hogan\'s Heroes\" (\"Ein Käfig voller Helden\") kennt, dem wird die Anfangssequenz und die Musik bekannt vorkommen. Zu deutlich ist die Parabel auf die verschiedensten Gefangenenlager. Was dem Film aber seinen eigentlichen Witz verleiht, sind zahlreiche Slapstick- und Actionelemente und vor allem die hervorragende Darstellung der unterschiedlichen Charaktere.
Die einzigen zwei Menschen im Film in einer Hauptrolle können nicht unterschiedlicher sein. Die böse Mrs Tweedy, die das Kommando auf der Farm ihres Mannes übernommen hat,und nur aufs große Geld aus ist, ihr Mann, der treudoofe Hanswurst, der aus Angst vor seiner Frau zu deren Handlanger verkommt.
Bei den Hühnern gibt es mehrere Führungspersönlichkeiten. Da wäre zuerst einmal der schon erwähnte Fowler, der jeden Morgen den Zählappell durchführt, Bunty,eine ältere, sehr resolute Henne, die mit Fowlers militärischem Gehabe nichts anfangen kann obschon sie sonst schon ein Auge auf ihn geworfen hat. Dann wäre da noch die etwas trottelige Babs, und natürlich Ginger, eine junge Henne, deren Kreativität sich in der Ausarbeitung immer neuer Fluchtpläne zeigt. Ihr zur Seite steht Mac, eine Henne mit technischer Begabung, die in der deutschen Version Holländerin (??) sein soll, im Original aber wohl aufgrund ihrer Kleidung und ihres Namens aus Schottland kommt.
Und dann ist da noch Rocky, der junge stolze Hahn, der aus dem Zirkus geflohen ist. Er soll die Hühner, die ihm buchstäblich zu Füßen liegen zum Fliegen bringen.
Witzige Dialoge voller Esprit bestimmen den Film. Auch bei der Synchronsiation hat man sich Mühe gegeben den Witz des Originals beizubehalten. Aktuelle Bezüge, wie das \"Moorhuhnschiessen\" wirken nicht aufgesetzt.
Nick Parks Hühner sind deshalb so erfolgreich, weil sie so menschlich sind. Sie denken wie wir, sie reden wie wir... und das ist das Erfolgsgeheimnis des Films!
Sind wir nicht alle ein bisschen Huhn, ja????
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.02.2002, 11:19 Uhr von HilkMAN
Bewertung: sehr hilfreichSehr schoen beschrieben. Aber die ganzen Schraegstriche sehen schon ein wenig seltsam aus...
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