Chocolat (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von sugips
Ach wie verführerisch ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt versuche ich mich zum ersten Mal über einen Film. Bin sonst eher ein Theater-Geher. Aber die Vorberichte und die Geschichte haben mich schon sehr interessiert und Juliette Binoche mag ich sehr.
Die Geschichte erzählt das Leben in einem kleinen französischen Dorf, in das eine Schokoladen-Macherin (Juliette Binoche) kommt und es durch ihre ungewöhnliche Lebensweise und Lebensgeschichte gehörig in Aufregung versetzt. Eine Zigeunerin, die das Handwerk über Generationen mitbekommen hat und bis zur Perfektion beherrscht. Sie mischt Chili und Pfefer und allerlei sonstige exotische Gewürze in ihre Süssigkeiten, hat eine uneheliche Tochter und gibt wenig auf Religion und Vorurteile. Das macht sie verdächtig: vor allem in den Augen der Frauen. Die Männer kocht sie mit ihren Leckereien immer mehr ein. Bis auf den Bürgermeister, einen alten Adeligen, den seinen Frau verlassen hat, und der dadurch immer verbitterter wird und jeden Spaß am Leben verloren hat; das verlangt er auch von seinen Mitbürgern.
Als sich die Schokoladenmacherin auch noch in einen Zigeuenr und Theatermacher verliebt (Johnny Depp), bringt sie das Faß zum Überlaufen. Die Boote der Zigeuner werden angezündet, ihre Tochter kommt fast ums Leben. Sie will nichts wie weg. Am Schluß beschließt sie aber, die karriere - immer wieder von Ort zu Ort zu ziehen, zu beenden, bleibt im Ort, Johnny Depp kommt zurück, der Bürgermeister wird entlarvt, bekehrt und alle sind glücklich.
Es ist ein sehr schöner und sensibler Film. Wunderschöne Bilder des ortes, der Natur, der menschen und der Schokoladen - tiefe Einblicke in das Seelenleben von Klein- und Großbürgern. der Mann, der eine Frau seit Jahren liebt und sich ihr nicht zu nähern traut, weil ihre Trauerzeit angeblich nicht zu Ende ist; die bigotte Tochter, die ihre Mutter in ein Heim abschieben will und ihr ihr letztes Glück kurz vor dem Sterben nicht gönnt; der Pfarrer, der sich die Predigten vom Bürgermeister vorschreiben läßt, und seine liberaleren Ansichten nicht zum Durchbruch kommen läßt; man könnte stundenlang erzählen.
Lasse Hallstroem hat einen sehr besinnlichen Film gemacht, der nicht nur von den Hauptdarstellern exzellent gespielt wird. Er macht Freude, rührt teilweise zu Tränen und regt sehr zum Nachdenken über seine eigenen Unzulänglichkeiten an. Actionfans sollten ihn großräumig meiden, alle, die einen sehr guten, sehr anrührenden Film sehen wollen, sollten hineingehen, solange er noch irgendwo gespielt wird.
Achja: wenn auch nicht zum Schmusen, dafür ist er zu gut, aber zum Händchenhalten mit meiner Herzallerliebsten ist er auch bestens geeignet.
Die Geschichte erzählt das Leben in einem kleinen französischen Dorf, in das eine Schokoladen-Macherin (Juliette Binoche) kommt und es durch ihre ungewöhnliche Lebensweise und Lebensgeschichte gehörig in Aufregung versetzt. Eine Zigeunerin, die das Handwerk über Generationen mitbekommen hat und bis zur Perfektion beherrscht. Sie mischt Chili und Pfefer und allerlei sonstige exotische Gewürze in ihre Süssigkeiten, hat eine uneheliche Tochter und gibt wenig auf Religion und Vorurteile. Das macht sie verdächtig: vor allem in den Augen der Frauen. Die Männer kocht sie mit ihren Leckereien immer mehr ein. Bis auf den Bürgermeister, einen alten Adeligen, den seinen Frau verlassen hat, und der dadurch immer verbitterter wird und jeden Spaß am Leben verloren hat; das verlangt er auch von seinen Mitbürgern.
Als sich die Schokoladenmacherin auch noch in einen Zigeuenr und Theatermacher verliebt (Johnny Depp), bringt sie das Faß zum Überlaufen. Die Boote der Zigeuner werden angezündet, ihre Tochter kommt fast ums Leben. Sie will nichts wie weg. Am Schluß beschließt sie aber, die karriere - immer wieder von Ort zu Ort zu ziehen, zu beenden, bleibt im Ort, Johnny Depp kommt zurück, der Bürgermeister wird entlarvt, bekehrt und alle sind glücklich.
Es ist ein sehr schöner und sensibler Film. Wunderschöne Bilder des ortes, der Natur, der menschen und der Schokoladen - tiefe Einblicke in das Seelenleben von Klein- und Großbürgern. der Mann, der eine Frau seit Jahren liebt und sich ihr nicht zu nähern traut, weil ihre Trauerzeit angeblich nicht zu Ende ist; die bigotte Tochter, die ihre Mutter in ein Heim abschieben will und ihr ihr letztes Glück kurz vor dem Sterben nicht gönnt; der Pfarrer, der sich die Predigten vom Bürgermeister vorschreiben läßt, und seine liberaleren Ansichten nicht zum Durchbruch kommen läßt; man könnte stundenlang erzählen.
Lasse Hallstroem hat einen sehr besinnlichen Film gemacht, der nicht nur von den Hauptdarstellern exzellent gespielt wird. Er macht Freude, rührt teilweise zu Tränen und regt sehr zum Nachdenken über seine eigenen Unzulänglichkeiten an. Actionfans sollten ihn großräumig meiden, alle, die einen sehr guten, sehr anrührenden Film sehen wollen, sollten hineingehen, solange er noch irgendwo gespielt wird.
Achja: wenn auch nicht zum Schmusen, dafür ist er zu gut, aber zum Händchenhalten mit meiner Herzallerliebsten ist er auch bestens geeignet.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.05.2002, 21:41 Uhr von Annna13
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön dein Beitrag. Grüße aus Sofia
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