Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testbericht

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ab 22,48
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Erfahrungsbericht von Thalaia

Das Bündnis der Bösen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Endlich war es wieder soweit, ein Jahr mussten wir auf den zweiten Teil von Herr der Ringe warten, doch nun ist er endlich da.
Ich konnte es mir dann natürlich auch nicht nehmen lassen, sofort in die erste Vorstellung zu gehen. Erst die Gefährten und dann um kurz nach Mitternacht endlich der lang ersehnte zweite Teil. War es doch beim ersten Teil noch recht laut und wurden teilweise ein paar.. mehr oder weniger passende Kommentar eingeworfen, herrschte zum zweiten Teil hin eine fast gespenstische Stille. Alle waren auf den Film gespannt, auf den ein sadistischer Regisseur ein ganze Jahr warten ließ.
Zum zweiten Mal war ich auch schon drin mit Freundin und ein drittes mal ist auch schon in Sicht, weil irgendwie jeder mit mir mal in den Film gehen will.

Die Geschichte:

Die Geschichte beginnt an einer Stelle, die die wenigsten von uns erwartet haben. Ein Flug über das Nebelgebirge führt uns zum Ausgangsort eines Kampfes in einem dunklen Minenkomplex, Moria. Wieder sehen wir wie Gandalf von dem Balrog in die Tiefe gestürzt wird und Frodo von Boromonir daran gehindert wird zu ihm zu eilen.
Gadalf stürzt in die Tiefen der Minen, er ergreift sein Schwert im Fall und bekämpft auch dort noch den Balrog im Sturz, bis beide in einen unterirdischen See stürzen, viele hundert Meter unter der Erdoberfläche.

Nach dieser Stelle beginnt auch der erste von drei parallel laufenden Handlungssträngen. Frodo erwacht von seinem Traum, in dem er sah wie Gandalf stürzte und kämpfte. Er befindet sich mit Samweis immer noch in der Emin Muil, einer Gegend die von teils messerscharfen Gebirgszügen durchzogen wird. Ihre Aufgabe ist es den Ring nach Mordor zu bringen, zum Schicksalsberg. Doch der Ring der Macht drängt immer weiter zu seinem Herrn und die Last auf Frodo wird immer größer, er verändert sich, wird launenhaft, auf der Wanderung durch das gefährliche Gebiet. Der gute Sam versucht ihn immer wieder zur Vernunft zu bringen, weiß er doch woran es liegt, doch dies ist nicht so einfach.
Schließlich bemerken beide das sie beobachtet werden, von Gollum, der immer noch seinem \"Schatz\" nachjagt. Den beiden Hobbits gelingt es das Geschöpf zu fangen und als Führer zu nehmen, da er den Weg nach Mordor kennt. Er schwört den beiden auf den Schatz, dass er den \"Herrn\", Frodo, sicher nach Mordor führt. Eine abenteuerliche Reise zum Schwarzen Tor beginnt, der von der Emin Muil in die noch gefährlicheren Totensümpfe führt. Und obwohl Gollum sie gut führt, ist Sam immer misstrauisch gegen ihn. Zurecht wie er es allerdings nicht selbst mitbekommt, den Gollum ist zerrissen von zwei Persönlichkeiten. Die eine will den Herrn schützen und ihn sicher durch die Gefahren führen, die andere giert nach dem Ring der Macht, seinem Schatz.

Aragorn, Legolas und Gimli verfolgen derweil immer noch die Urukh Hai, die Pipin und Merry entführt haben, zu Fuß durch die Landen und erreichen schließlich Rohan, das Land des Reitervolkes. Ohne Rast verfolgen sie die Urukh Hai, nachdem Aragorn auch noch ein Lebenszeichen der beiden Kleinen gefunden hat, denn einer hat seine Brosche fallen lassen, die ihnen von Galadriel, der Herrin des Waldes, geschenkt worden war.
Unterwegs treffen sie auf ein paar bewaffnete Riddin, das Reitervolk, deren Anführer Eomer von König Theoden verbannt wurde nachdem er dessen Berater Schlangenzunge unsanft behandelt hatte. Obwohl Eomer treu zum König steht, wurde er in die Verbannung geschickt, da dessen Geist von Schlangenzunge verblendet und getrübt wurde. Die wenigen treuen Riddin, die ihm folgen, führen einen aussichtslosen Kampf gegen die Bilwiss Menschen, die Saruman auf ihr Land geschickt hat und die nun Terror und Verwüstung anrichten.
Die Freunde erklären Eomer, welche Absicht sie verfolgen und dieser erklärt ihnen, dass sie die Urukh Hai, die die drei verfolgen allesamt getötet haben und keine Überleben zurückgelassen haben. Eomer übergibt ihnen zwei Pferde und erklärt ihnen das er ihnen viel Glück wünscht, doch das sie sich keine Hoffnung machen sollen.

Für Merry und Pippin scheint die Lage aussichtslos, die Urukh Hai jagen mit ihnen durch das Land und ihr Ziel wird nach einiger Zeit auch klar, Isengart, Sarumans Heimstadt. In seiner Verzweiflung lässt einer der beiden jungen Hobbits seine Brosche fallen in der Hoffnung, dass einer ihrer Freunde diese findet. Die Urukh Hai rasten schließlich am Rande des Fangorns, wo sie in einen Streit über frisches Fleisch geraten, schließlich sind die Hobbits doch jung und zart und ihre Beine bräuchten sie ja nicht.
In dem Chaos das nun entsteht, versuchen die Beiden zu entkommen, doch ein Ork folgt ihnen und will sie verspeisen. Im letzten Moment wird dieser jedoch von einem Speer getötet.
Die Riddin greifen an und die Hobbits sind gefesselt dem Meer aus Reitern und Urukh Hai die sich gegenseitig abschlachten scheinbar hilflos ausgeliefert.

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Die Stränge laufen natürlich nicht nacheinander ab sondern sind bunt durchmischt und natürlich absolut
nicht vollständig. Trotz der Länge fehlt viel mehr als man denkt.
Während der erste Teil, die Gefährten, noch recht ruhig und besinnlich war, ist der zweite Teil, Die
zwei Türme, düster und von Kämpfen und Schlachten durchsäht. Besonders am Ende des Films ist dies deutlich zu sehen, nagut ab der Mitte des Films, wo die Schlacht um Helm\'s Klam stattfindet, die in der Inhaltswiedergabe nicht wiedergegeben ist. Es hätte den Rahmen gesprengt soweit fortzufahren.

Auch die Musik ist dieses mal dunkel und untermalt den Charakter des Filmes. Die Helden stecken in einer Krise, jeder für sich in einer anderen. Merry und Pippin in den Händen der Urukh Hai, Aragorn, Legolas und Gimli auf der Suche nach den beiden Hobbits und Frodo und Sam mitten in der unwirtlichen Emin Muil.

Der Film hält sich dieses Mal nicht so genau an das Buch, wie der erste Teil, ganze Passagen sind anders entwickelt, auch wenn sie im Endeffekt wieder auf das gleiche Ende hinauslaufen, wie es in dem Buch beschrieben ist. Für diejenigen, die die Bücher noch nicht gelesen haben ist dieser Umstand nicht so schwerwiegend, auch wenn die Kenntnis der Geschichte wieder einmal das Verständnis des Filmes erleichtert.

Trotz dem düsteren Handlungsstrangs tauchen immer wieder Szenen auf, die die Situation ein wenig auflockern und zu einer gewissen Situationskomik führen, die die Handlung selbst nicht beeinträchtigen. Besonders sehenswert ist die Schlacht um Helm\'s Klam, die die Aussichtslosigkeit der Situation in unverhoffter guter Darstellung herüberbringt. Soviel sei gesagt, man kann sich auf ein paar kämpfende Elben freuen.

Der Film selbst ist wieder sehr sehenswert, wenn auch ohne den ersten Film bzw. das Buch unverständlich. Teil eins ist also in diesem Fall Grundvoraussetzung.


Der Titel \"Die zwei Türme\" bezieht sich übrigens auf das Bündnis zwischen Saruman und Sauron, den beiden Türmen von Isengart und Baradhur.
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Cast:

Aragorn --- Viggo Mortensen
Arwen --- Liv Tyler
Elrond --- Hugo Weaving
Éomer --- Karl Urban
Éowyn --- Miranda Otto
Faramir --- David Wenham
Frodo Beutlin --- Elijah Wood
Gandalf --- Ian McKellen
Galadriel --- Cate Blanchett
Gimli --- John Rhys-Davies
Gollum --- Andy Serkis
Gríma Schlangenzunge --- Brad Dourif
Legolas --- Orlando Bloom
Meriadoc (Merry) Brandybock --- Dominic Monaghan
Peregrin (Pippin) Tuk --- Billy Boyd
Saruman --- Christopher Lee
Samweis (Sam) Gamdschie --- Sean Astin
Théoden --- Bernard Hill

Regisseur --- Peter Jackson

Teil1: Bilbo Beutlin --- Ian Holm
Teil1: Boromir --- Sean Bean
Teil1: Celeborn --- Marton Csokas (Gatte von Galadriel)
Teil3: Denethor --- John Noble (Truchsess von Gondor)

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Mehr Informationen zu den Filmen auch unter http://www.warnerbros.de/movies/herrderringe/

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