Die Feuerzangenbowle (1944) (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Donline
Schöler Pfeiffer setzen sä säch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
************** Die Feuerzangenbowle ***************
=== Worum geht’s? ===
Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer trifft sich mit seinen Bekannten in einem Wirtshaus zu einer Feuerzangenbowle (dazu später mehr). Die Herren, alle schon älteren Semesters, schwelgen in Erinnerung an ihre Schulzeit und welche Streiche sie sich mit ihren Lehrern erlaubten. Nur Pfeiffer kann dazu nichts beitragen, da er von einem Privatlehrer unterrichtet wurde und nie eine Schule von innen gesehen hat. Darauf beschließen die Freunde, dass er noch einmal die Schulbank drücken solle. Der Dr., Anfangs überhaupt nicht begeistert muss sich allerdings sehr schnell an den Gedanken gewöhnen, da eine Wette abgeschlossen wird die ihn zur Teilnehme „verpflichtet“. Er meldet sich in einer fremden Stadt, in einem Gymnasium als Schüler an ohne das seine anderen Freunde und seine Freundin davon in Kenntnis zu setzen. Natürlich heckt er allerlei Streiche aus wobei er die Lehrer ganz schön zum Narren hält...
=== Meine Meinung ===
Ihr merkt schon „Die Feuerzangenbowle“ ist kein reißerisches Werk. Es ist eine kurzweilige Geschichte aus der Sicht eines älteren Mannes der ein, für ihn, völlig neues Leben entdeckt.
Für die heutige Zeit sind die Streiche zum Teil zwar völlig undenkbar, aber der Film wird durch die Person Heinz Rühmanns und seiner „Schulkameraden“ zu einem Highlight des deutschen Films. Der Film ist lustig und regt zum nachdenken an. Es macht auch nichts, dass einige Fragen nicht beantwortet werden, wie z.B. schafft es ein berühmter Schriftsteller unerkannt als Schüler an eine Schule zu gelangen? Diesen Film muss man einfach mal gesehen haben.
=== Die Darsteller (werden, außer Rühmann, wohl die wenigsten kennen) ===
Die Feuerzangenbowle
Deutschland 1944 s/w
Regie: Helmut Weiss
Buch: Heinrich Spoerl nach dem von Ihm verfassten gleichnamigen Roman
Dr. Johannes Pfeiffer / Heinz Rühmann,
Eva / Karin Himboldt
Marion / Hilde Sessak
Prof. Krey / Erich Ponto
Prof. Brömmel / Paul Henckels
Gymnasialdirektor Knauer / Hans Leibelt
Länge des Films 97 Min.
Wird häufiger im Fernsehen gezeigt.
=== Wissenswertes über den Film ===
Helmut Weiss drehte den Film (übrigens sein Debüt) in der Zeit von 1943 bis 1944 unter doch recht schlechten Bedingungen. Der zweite Weltkrieg war noch nicht vorbei und so gestaltete sich das Unternehmen äußert schwierig. Die Innenaufnahmen fanden in einem schalldichten Studio statt, damit man den Lärm der Bomber und der Sirenen nicht hörte. Die Schüler des Gymnasiums (waren zum größten Teil keine Schauspieler) hatten ihre Mühe mit Heinz Rühmann der zu weilen so komisch war, dass einige Aufnahmen etwa einen Tag gedauert haben. Außenaufnahmen gibt es daher auch relativ wenige und zeigen eigentlich nur ein Gebäude, da die anderen doch sehr zerstört sind. Als der Film dann fertig war, wollten die Nazis ihn sofort verbieten und nicht aufführen lassen. Als Grund gaben sie an, dass er eine „Respektlosigkeit gegen Autoritäten“ wäre. Erst ein Besuch Rühmanns bei Hitler brachte den gewünschten Erfolg und der Film kam in die Kinos.
Der Roman von Heinrich Spoerl wurde übrigens im Jahre 1934 schon einmal mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt ist aber leider verschütt gegangen. Er soll angeblich noch besser gewesen sein als das „Remake“ von 1944.
1970 versuchte man das Thema noch einmal aufzugreifen, diesmal mit Walter Giller. Wurde aber ein Flop.
=== Über Heinz Rühmann ===
Rühmann erblickt das Licht der Welt am 7. März 1902 in Essen. Der Vater, Hermann Rühmann und die Mutter Margarethe besitzen ein Hotel.
1919 verlässt Heinz das Gymnasium vorzeitig und besucht eine Schauspielschule.
1920 erste Nebenrollen am Theater, zwei Jahre später eine Hauptrolle in einem Theaterstück in Hannover. Von da an geht seiner Karriere steil Bergauf er spielt in mehr als 100 Filmen und Fernsehserien mit, wovon er in sechs selber Regie führt. Im Alter von 92 Jahren am 3. Oktober 1994 stirbt Heinz Rühmann in seinem Haus in Berg am Starnberger See.
=== Zur Feuerzangenbowle ===
Zutaten :
· 2-3 Liter Rotwein,
· 2-3 Gewürznelken,
· 1 Stück Zimt,
· Saft einer Zitrone,
· Saft zweier Apfelsinen,
· 1 Zuckerhut,
· 1/2 Flasche Arrak oder Rum,
Zubereitung:
1. Den Wein mit den Gewürzen und dem frischen Saft erhitzen aber nicht kochen.
Wenn möglich die dünn geschnittenen Schalen der Zitrusfrüchte hinzugeben.
2. Eine Feuerzange auf das Bowlengefäß legen und darauf den Zuckerhut setzen.
3. Den hochprozentigen Arrak oder Rum vorsichtig auf den Zuckerhut träufeln, bis dieser ganz davon vollgesogen ist und dann anzünden.
4. Nach und nach den übrigen Alkohol auf den Zucker gießen.
Er soll solange brennen, bis der Zucker geschmolzen und restlos in den Wein getropft ist.
Herzlichen Dank an http://www.netzelbaer.de/rezeptsammlung/feuerzangenbowle.html für dieses Rezept.
© 13.02.2002 Donline für Yopi
© 06.09.2001 Donline für Ciao
=== Worum geht’s? ===
Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer trifft sich mit seinen Bekannten in einem Wirtshaus zu einer Feuerzangenbowle (dazu später mehr). Die Herren, alle schon älteren Semesters, schwelgen in Erinnerung an ihre Schulzeit und welche Streiche sie sich mit ihren Lehrern erlaubten. Nur Pfeiffer kann dazu nichts beitragen, da er von einem Privatlehrer unterrichtet wurde und nie eine Schule von innen gesehen hat. Darauf beschließen die Freunde, dass er noch einmal die Schulbank drücken solle. Der Dr., Anfangs überhaupt nicht begeistert muss sich allerdings sehr schnell an den Gedanken gewöhnen, da eine Wette abgeschlossen wird die ihn zur Teilnehme „verpflichtet“. Er meldet sich in einer fremden Stadt, in einem Gymnasium als Schüler an ohne das seine anderen Freunde und seine Freundin davon in Kenntnis zu setzen. Natürlich heckt er allerlei Streiche aus wobei er die Lehrer ganz schön zum Narren hält...
=== Meine Meinung ===
Ihr merkt schon „Die Feuerzangenbowle“ ist kein reißerisches Werk. Es ist eine kurzweilige Geschichte aus der Sicht eines älteren Mannes der ein, für ihn, völlig neues Leben entdeckt.
Für die heutige Zeit sind die Streiche zum Teil zwar völlig undenkbar, aber der Film wird durch die Person Heinz Rühmanns und seiner „Schulkameraden“ zu einem Highlight des deutschen Films. Der Film ist lustig und regt zum nachdenken an. Es macht auch nichts, dass einige Fragen nicht beantwortet werden, wie z.B. schafft es ein berühmter Schriftsteller unerkannt als Schüler an eine Schule zu gelangen? Diesen Film muss man einfach mal gesehen haben.
=== Die Darsteller (werden, außer Rühmann, wohl die wenigsten kennen) ===
Die Feuerzangenbowle
Deutschland 1944 s/w
Regie: Helmut Weiss
Buch: Heinrich Spoerl nach dem von Ihm verfassten gleichnamigen Roman
Dr. Johannes Pfeiffer / Heinz Rühmann,
Eva / Karin Himboldt
Marion / Hilde Sessak
Prof. Krey / Erich Ponto
Prof. Brömmel / Paul Henckels
Gymnasialdirektor Knauer / Hans Leibelt
Länge des Films 97 Min.
Wird häufiger im Fernsehen gezeigt.
=== Wissenswertes über den Film ===
Helmut Weiss drehte den Film (übrigens sein Debüt) in der Zeit von 1943 bis 1944 unter doch recht schlechten Bedingungen. Der zweite Weltkrieg war noch nicht vorbei und so gestaltete sich das Unternehmen äußert schwierig. Die Innenaufnahmen fanden in einem schalldichten Studio statt, damit man den Lärm der Bomber und der Sirenen nicht hörte. Die Schüler des Gymnasiums (waren zum größten Teil keine Schauspieler) hatten ihre Mühe mit Heinz Rühmann der zu weilen so komisch war, dass einige Aufnahmen etwa einen Tag gedauert haben. Außenaufnahmen gibt es daher auch relativ wenige und zeigen eigentlich nur ein Gebäude, da die anderen doch sehr zerstört sind. Als der Film dann fertig war, wollten die Nazis ihn sofort verbieten und nicht aufführen lassen. Als Grund gaben sie an, dass er eine „Respektlosigkeit gegen Autoritäten“ wäre. Erst ein Besuch Rühmanns bei Hitler brachte den gewünschten Erfolg und der Film kam in die Kinos.
Der Roman von Heinrich Spoerl wurde übrigens im Jahre 1934 schon einmal mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt ist aber leider verschütt gegangen. Er soll angeblich noch besser gewesen sein als das „Remake“ von 1944.
1970 versuchte man das Thema noch einmal aufzugreifen, diesmal mit Walter Giller. Wurde aber ein Flop.
=== Über Heinz Rühmann ===
Rühmann erblickt das Licht der Welt am 7. März 1902 in Essen. Der Vater, Hermann Rühmann und die Mutter Margarethe besitzen ein Hotel.
1919 verlässt Heinz das Gymnasium vorzeitig und besucht eine Schauspielschule.
1920 erste Nebenrollen am Theater, zwei Jahre später eine Hauptrolle in einem Theaterstück in Hannover. Von da an geht seiner Karriere steil Bergauf er spielt in mehr als 100 Filmen und Fernsehserien mit, wovon er in sechs selber Regie führt. Im Alter von 92 Jahren am 3. Oktober 1994 stirbt Heinz Rühmann in seinem Haus in Berg am Starnberger See.
=== Zur Feuerzangenbowle ===
Zutaten :
· 2-3 Liter Rotwein,
· 2-3 Gewürznelken,
· 1 Stück Zimt,
· Saft einer Zitrone,
· Saft zweier Apfelsinen,
· 1 Zuckerhut,
· 1/2 Flasche Arrak oder Rum,
Zubereitung:
1. Den Wein mit den Gewürzen und dem frischen Saft erhitzen aber nicht kochen.
Wenn möglich die dünn geschnittenen Schalen der Zitrusfrüchte hinzugeben.
2. Eine Feuerzange auf das Bowlengefäß legen und darauf den Zuckerhut setzen.
3. Den hochprozentigen Arrak oder Rum vorsichtig auf den Zuckerhut träufeln, bis dieser ganz davon vollgesogen ist und dann anzünden.
4. Nach und nach den übrigen Alkohol auf den Zucker gießen.
Er soll solange brennen, bis der Zucker geschmolzen und restlos in den Wein getropft ist.
Herzlichen Dank an http://www.netzelbaer.de/rezeptsammlung/feuerzangenbowle.html für dieses Rezept.
© 13.02.2002 Donline für Yopi
© 06.09.2001 Donline für Ciao
23 Bewertungen, 2 Kommentare
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04.03.2007, 11:38 Uhr von pyragoon
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg mm *dreifachgrins*
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26.02.2002, 23:31 Uhr von Birgit1957
Bewertung: sehr hilfreichEin super Film, könnte ihn immer wieder sehen. Die Dialoge sind schon spitze.
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