Die Klavierspielerin (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von templerthomas
Krank
Pro:
nix
Kontra:
alles
Empfehlung:
Nein
Beim Film Die Klavierspielerin wollte ich schon sehr schnell W.O. geben aber dann hätte ich keinen Bericht schreiben können :-)
So hielt ich durch, der Film ist bei mir aber unter den "Worst 10" Filmen die ich je gesehen habe.
Daten:
Darsteller: Isabelle Huppert|Benoit Magimel
Regisseur(e): Michael Haneke
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Euro Video
Erscheinungstermin: 27. Juni 2005
Produktionsjahr: 2001
Spieldauer: 130 Minuten
Preis: 12,95 Euro
Inhalt laut Verleih
Erika Kohut (gespielt von Isabell Huppert) gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter Annie Girardot zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten (gespielt von Benot Magimel) sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Es wird ein Kampf...
Eigene Meinung:
Na das ist noch eine milde Umschreibung. Die sogenannte Beziehung zwischen dem Studenten und der Klavierlehrerin wird absolut krank.
Zuerst demütigt die Lehrerin den Studenten, dann verfällt sie ihm und er demütigt sie. Erotisch ist hier nichts, Liebe gibts auch nicht. Möchtegern-intellektuell einiges.
Natürlich ist da der Zusammenhang zwischen der krankhaften Mutter-Tochter Beziehung und der Sichtweise der Klavierlehrerin auf "Liebe" - die sie nicht verstehen kann. Auf die Liebe des Studenten reagiert sie mit Machtmissbrauch und SM Perversion (u.a. will sie gedemütigt werden, wieder das Machtspiel). Der STudent hat dann noch Erektionsprobleme. Das ganze wird dann noch kranker als man es sich vorstellen mag.
Der Student vergewaltigt die Klavierlehrerin in ihrer eigenen Wohnung.
Spätestens da war dann Schluß mit lustig für mich aber es kam noch schlimmer. Eine tiefgründige Charakterstudie gibt es zu keinem Protagonisten aber das traue ich weder Regisseur noch Buchautorin zu.
Da auch die Klavierspielerin unsympathisch bleibt kommt auch kein Mitgefühl mit ihr oder der Mutter auf. Spoiler (?) Unlogischerweise geht die Lehrerin nicht zur Polizei sondern nimmt ein Messer - Selbstjustiz? Nicht doch.
Am Schluß sieht sie den Studenten mit einer jungen Frau zusammen und die Klavierspielerin rammt sich ein Messer in die Schulter, läuft aber freilich weiter... das wars dann... und man freut sich darüber das der Film endlich zu Ende ist.
Fazit: nur für Möchtegernintellektuelle empfehlenwert
67 Bewertungen, 21 Kommentare
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28.10.2009, 08:50 Uhr von Oliver-
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! LG und eine schöne Restwoche
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02.08.2009, 21:54 Uhr von Fossil79
Bewertung: besonders wertvolloje..was ne miese Story! prima Bericht, LG
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31.07.2009, 17:27 Uhr von Elfenfrau
Bewertung: sehr hilfreichGut zu wissen. Lg Elfi
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31.07.2009, 03:01 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr informativer Bericht! Liebe Grüße, Ingo
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30.07.2009, 08:14 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht. LG Steffi
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25.07.2009, 11:59 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchön, dich auch hier zu treffen ... LG Guela
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24.07.2009, 19:43 Uhr von Dr_Ed
Bewertung: sehr hilfreichMit Filmen von Michael Haneke konnte ich auch noch nie viel anfangen!
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24.07.2009, 17:06 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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24.07.2009, 15:59 Uhr von giselamaria
Bewertung: besonders wertvolloha, der Film würde mich dennoch interessieren. Das Buch habe ich damals gelesen, und hier ist auch ein Bericht: http://www.yopi.de/rev/334230 naja, ich sehe, die lustigen Sachen, die mir so gefallen haben, sind im Film nicht erwähnt. - Klar ist das Buch makaber und seltsam. Aber ich denke das Buch ist auch wieder was anderes als der Film. So im Nachhinein habe ich eigentlich Mitleid mit der Autorin, die ganz sicher einen Schatten hat, mal gelinde ausgedrückt ;-))))) LG Gisela
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24.07.2009, 14:14 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichso was in der art habe ich bei dem filmtitel aber auch erwartet ! greetz from wallcity beartown
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24.07.2009, 11:22 Uhr von shesnubs
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! lg Valentina
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24.07.2009, 11:07 Uhr von tina08
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße ... Tina
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24.07.2009, 10:55 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der Nordsee..Lg Sigi
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24.07.2009, 10:35 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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24.07.2009, 10:20 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. LG Marina
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24.07.2009, 09:23 Uhr von meisterjaeger86
Bewertung: sehr hilfreichis nix für mich lg
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24.07.2009, 09:21 Uhr von angela1968
Bewertung: sehr hilfreichjelinek hat ja selbst klavier in wien studiert, ich weiß, dass ihre texte provozieren und von gegnern oft als vulgär verurteilt werden, auch ihr engagement für jack unterweger war nicht besonders glücklich (im nachhinein gesehn)... für ihre bücher muss man in stimmung sein, mich persönlich faszinieren hier oft die automatismen, die freigesetzt werden,...gewalt die entsteht,...interessant, aber für mich persönlich nicht nachlebbar... ich kenne das buch, den film aber zugegebenermaßen nicht... aber sie setzt sich zumindest mit "Tabus" auseinander (Folterskandal Irak, Nazis im Burgtheater etc)...
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24.07.2009, 08:46 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. Liebe Grüße Iris
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24.07.2009, 03:13 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir eine gute nacht lg. petra
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24.07.2009, 02:14 Uhr von money_leon
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich ! mfg
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24.07.2009, 01:19 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichHört sich tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig an, das Filmchen. Besten Gruß die Lale.
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