Die Nebel von Avalon (DVD) Testbericht

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ab 3,44
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Erfahrungsbericht von shily

Viel zu schnell vorbei...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie schon zu dem Buch "Das zehnte Königreich" bin ich auch zu "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley durch eine Verfilmung gekommen (Anfang des Jahres auf Sat1). Vom Film unglaublich fasziniert durchstöberte ich das Bücherregal meiner Mutter und siehe da - ich wurde fündig! Eine ältere Ausgabe aus dem Jahr 1985 lag bei uns zuhause herum ohne dass ich bisher auf die Idee gekommen wäre sie zu lesen. Dies hat sich schnell geändert...
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Informationen zum Buch:
Zwar hat mich persönlich diese Ausgabe keinen Pfennig, entschuldigung: cent, gekostet, aber diesen Bericht als Anlass nehmend habe ich mich nochmal erkundigt. Die Taschenbuchausgabe ist inzwischen für 9,90 € zu erhalten, für die gebundene zahlt man ungefähr 20 €. Nachdem sich die beiden Ausgaben inhaltlich nicht unterscheiden kann ich euch zu der billigeren Version raten!
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Marion Zimmer Bradley, die Autorin:
Marion Zimmer Bradley wurde 1930 in Albany, US-Bundesstaat New York geboren. Noch vor ihrer ersten Ehe begann sie ein Lehramtsstudium, dass sie 1964 mit dem B.A. der Hardins-Simmons-University, Abilene abschloss. 1953 veröffentlichte sie ihre ersten Kurzgeschichten deren Erfolg aber bei Weitem nicht an ihre späteren Werke (z. B. die Darkover-Bücher) heranreichte. 1982 schließlich erschien das Buch über das ich hier berichten möchte, "Die Nebel von Avalon". Dies ist und bleibt wahrscheinlich ihr berühmtestes Werk. Von 1988 bis zu ihrem Tod durch einen Herzanfall im Jahre 1999 war sie Herausgeberin von "Marion Zimmer Bradley's Fantasy Magazine". Diese Zeitschrift wurde vor allem deshalb bekannt, weil die Großzahl der dort arbeitenden Autoren weiblich war. Ein Jahr nach ihrem Tod wurde es allerdings leider eingestellt.
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Kurze Inhaltsangabe:
Den Inhalt dieses Buches strukturiert anzugeben empfinde ich persönlich als schwierig. Grundsätzlich würde ich aus den vielen Charakteren die darin vorkommen, vier Menschen als Hauptfiguren herausziehen.

1. Morgaine - die Fee (für mich persönlich die eigene Hauptperson):
Mit ihren dunklen Haaren und der zierlichen Figur wird die Tochter von Herzog Gorlois und Herzogin Igraine (Schwester der Hohepriesterin von Avalon) von vielen Menschen für eine Fee gehalten. Und wirklich, sie kann ihre Abstammung vom "alten" Volk nicht verleugnen. Morgaine, König Artus Halbschwester, hat das Gesicht, die Gabe vergangene, gegenwärtige und zukünftige Dinge zu sehen. Ihr ist eine Zukunft als Hohepriesterin von Avalon bestimmt, doch leider entwickelt sich alles anders...

2. Artus:
Artus ist Morgaines Halbbruder, Sohn von Herzogin Igraine und Uther Pentragon. Er soll die alte Religion gegen das immer weiter aufkommende Christentum verteidigen und Britannien unter dem Wappen des Pentragon führen.

3. Guinevra:
Katholisch erzogene, streng gläubige Tochter eines britischen Adligen. Die Ehe mit Artus geschah mehr oder weniger gegen ihren Willen, in Wahrheit liebt sie einen anderen. Ihr Leben lang leidet sie darunter, dass sie dem König keine Kinder gebähren kann. Zudem hat sie ständig Angst vor ihrer Schwägerin, die ihr aufgrund ihrer übernatürlichen Kräfte angsteinflößend erscheint.

4. Lancelot, Artus bester Freund:
Lancelot verbindet nicht nur eine tiefe Liebe zu Artus, seinem König und Freund sondern auch zu dessen Frau. Er ist der Sohn der Hohepriesterin von Avalon, jedoch bei Pflegeeltern aufgewachsen. Sein Leben lang kämpft er gegen seine Gefühle an.

=> Wie gesagt, den Inhalt dieses über 800 Seiten langen Buchs genau wiederzugeben empfinde ich als fast unmöglich. Auf der einen Seite wird die Geschichte des Untergangs der heiligen Insel Avalon beschrieben und somit auch das Aufblühen des Christentums in Britannien, auf der anderen Seite geht die Story viel tiefer. Sie handelt von vier Menschen die durch tiefe Gefühle zueinander ein Leben lang miteinander verbunden und ständig vom entgültigen Glück entfernt sind.
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Meine Meinung:
Obwohl das Buch wirklich extrem lang ist war ich am Schluss sehr enttäuscht als es zu Ende war. Marion Zimmer Bradley hat einen ungewöhnlichen Schreibstil. Nicht lehrerhaft, wie man bei ihrem Beruf ja vermuten könnte, sondern mitreißend und fesselnd. Wenn ich in dem Buch gelesen habe - und auch noch einige Zeit nachdem ich es aus der Hand gelegt hatte - fühlte ich mich tief verbunden mit Morgaine, Artus und den Myterien Avalons. Ich habe die Sage um "Artus und die Ritter der Tafelrunde" schon in vielen Versionen gelesen und gesehen, aber diese hier ist für mich mit großem Abstand die Beste. Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen der in irgendeiner Art Interesse an diesen berühmten Sagen hat oder auch einfach nur kurz aus seiner normalen Welt herausgerissen werden und in eine neue eintauchen möchte. Marion Zimmer Bradleys wohl berühmtestes Werk ist alle mal ein Lesen wert!
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p.s. wer die filme gesehen hat und jetzt das buch liest wird von der fernsehversion wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. und wer das buch kennt braucht meiner meinung nach die filme nicht zu sehen.
mfg,
marion

20 Bewertungen, 3 Kommentare

  • sweety2608

    23.12.2003, 22:30 Uhr von sweety2608
    Bewertung: sehr hilfreich

    hab auch zuerst den Film gesehen und mir dannauch das Buch gekauft! gelesen hab ichs auch und muss sagen, der Film gefällt mir besser, aber trotzdem war es kein Fehler das Buch zu lesen!

  • DrDuke

    18.05.2002, 10:42 Uhr von DrDuke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab das vom Namen schonmal irgendwie gehört :(

  • Murmela

    18.05.2002, 10:00 Uhr von Murmela
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...ich habe nach 800 seiten abgebrochen, mir war es einfach zu langatmig...grüsse