Die fabelhafte Welt der Amélie (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von melle7484

Fabelhaft!

Pro:

Schauspieler, Story

Kontra:

manchmal etwas schwierig durchzublicken

Empfehlung:

Ja

Da es draußen regnete, entschloss ich mich „Die fabelhafte Welt der Amélie“ zu sehen.

FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Darsteller: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Lorella Cravotta, Claire maurier, Isabelle nanty, Dominique Pinon, Serge Merlin, Jamel Debbouze, Yolande Moreau, Urbain Cancellier
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Musik:Yann Tiersen

Inhalt
Die Hauptfigur des Films ist Amélie Poulain (Audrey Tautou), Tochter eines pensionierten Arztes und einer Lehrerin. Ihr Vater interessiert sich nur für die Gesundheit seiner Tochter, jedoch nicht für sie selbst. Deshalb ist sie sehr aufgeregt, wenn er sie untersucht und ihr Hert schlägt schneller. Dies führt dazu, dass der Vater einen Herzfehler diagnostiziert und dafür sorgt, dass Amélie ihr Leben von nun an zu hause verbringt. Unterrichtet wird sie dabei von ihrer Mutter und so hat sie keinen Kontakt zu Außenwelt. So lebt Amélie in ihrer eigenen Welt. Sie sieht ihren Goldfisch als einzigen Freund an und ist zutiefst getroffen, als er einmal aus seinem Glas springt.
Ihre Mutter wird später vor einer Kirche von einer Selbstmörderin erschlagen. Der Vater zieht sich daraufhin völlig aus dem Leben zurück und widmet sich der Pflege seines eigens gebauten Altares. Amélie ist somit umso glücklicher, als sie mit 18 ihr Elternhaus verlassen kann. Sie zieht nach Paris und fängt an, in einem kleinen Café im Künstlerviertel Montmartre zu kellnern. Sie zieht in ein altes Haus, in dem die verschiedensten Menschen leben. Der alte Mann, der aufgrund seiner Glasknochenkrankheit das Haus nicht mehr verlässt und ein Bild pro Jahr malt, die Frau, dessen Mann vor Jahren mit einer anderen durchgebrannt ist, der Besitzer des Obstgeschäftes der Straße, der äußerst korrekt ist und sich dauernd über seinen Gehilfen lustig macht. So lebt sie, wie alle anderen Bewohner in ihrer eigenen Welt

Die Geschichte betand aus mehreren Einzelgeschichten:

1. Amélie findet in ihrem Badezimmer hinter einer Fliese eine Schachtel, in der die Kindheitserinnerungen eines Mannes verstaut sind. Sie fragt sich, ob sie sie ihm zukommen lassen soll und entscheidet sich dafür. Sollte er sich freuen, will sie sich weiter in die Schicksale anderer Menschen einmischen. Wenn nicht, will sie es dabei belassen. Ohne zu wissen, von wem, erhält der Mann seine Schachtel und sitzt in einer Bar neben Amélie, ohne zu wissen, dass sie es war, die sie gefunden hat. Amélie fühlt sich gut und beschließt, sich weiterhin um andere zu kümmern.
2. Sie verkuppelt die „eingebildete Kranke“ Georgette (Isabelle Nanty), die im gleichen Café wie Amélie arbeitet mit einem Mann, der auch jeden Tag dort ist, weil er immer noch einer anderen Mitarbeiterin hinterher trauert, mit der er einmal zusammen war. Sie schafft es die beiden zu verkuppeln, indem sie jedem einzeln sagt, der andere sei in den anderen verleibt. 3. Sie sorgt dafür, dass die Bewohnerin ihres Hauses, die ihren Mann immer noch vermisst, noch einen Liebesbrief erhält, indem sie alle seine anderen Briefe klaut und sie passend zusammenkopiert.
4. Sie bricht in die Wohnung des Obsthändlers ein und ändert dort die Dinge, dessen er sich so sicher war, um zu beweisen, dass auch er nicht perfekt ist.
5. Da sie oft mit der Metro fährt, sieht sie fast jeden Tag den verrückten Nino (Mathieu Kassovitz), der die weggeworfenen Bilder vor Passbild-Automaten einsammelt und daraus ein Album herstellt. Langsam verliebt sie sich in ihn, ist jedoch zu schüchtern, sich auf normalem Wege mit ihm zu treffen. So stellt sie ihm Aufgaben und ist jedes Mal zu schüchtern, sich am Ende zu erkennen zu geben. Am Ende kommen sie zusammen.

Fazit
In dem Film sind die vielen einzelnen Geschichten wichtig. Die Bilder sind sehr beeindruckend und unterstreichen die Handlung perfekt. Die Geschichte erscheint ziemlich verworren, hat aber den Effekt, Amélies Welt widerzuspiegeln. Fast der ganze Film war unterlegt mit Chansons und anderen typisch französischen Klängen. Insgesamt finde ich, dass alles gut zusammenpasst und der Film sehenswert ist.


Vielen Dank fürs lesen.
Liebe Grüße
Melanie

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