Die fabelhafte Welt der Amélie (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von clubby
WIE AMELIE DIE WELT VERZAUBERT...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein kleines Mädchen, welches in so widrigen und eigenwilligen Umständen wie Amélie Poulain zur Welt kommt, dem bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig, als sich eine fabelhafte Fantasiewelt aufzubauen und in ihr zu leben.
Doch auch sie muß eines Tages erwachsen werden, was aber nicht bedeutet, dass sie ihre so ganz eigene Welt nur im Geringsten aufgeben will.
Mit Anfang 20 wohnt sie dann in einer kleinen Wohnung im 18. Arrondissement / Montmartre. Eigentlich eines der internationalsten Wohnviertel in Paris, aber davon ist im Film nichts zu merken. Dort wohnt sie in einer Straße, in der nur ganz besondere „Originale“ zu leben scheinen und kellnert in einem Café.
Als sie dann eine alte Schatulle von einem kleinen Jungen findet, macht sie es sich zur Aufgabe, anderen Menschen zu helfen. Genauer gesagt, sie will anderen Menschen zu ihrem Glück verhelfen und böse Menschen für ihre Grausamkeit bestrafen.
Mit Erfolg.
Doch als sie Nino trifft, der selber auch so ein bisschen speziell anders ist als die anderen, ist Amélie hilflos.
Amélie wird von Audrey Tatou auf eine wirklich bezaubernde Art und Weise gespielt. Nino ist ebenso gut mit Matthieu Kassowitz besetzt. Andere „Namen“ in dem Film sind Yolande Moreau, Rufus, Urbain Cancellier, Artus de Penguern, Maurice Benichou, Dominique Pinon, Clausde Perron, Isabelle Nanty, Michel Robin, Clotilde Mollet, Claire Maurier,... und... und... und... Wahrscheinlich sagen die meisten Namen dem durchschnittlich deutschen Kinogänger nicht viel, was aber der Qualität des Filmes dennoch nicht schadet.
Ich persönlich habe so lange auf den Film gewartet, bis er in einem Programmkino in der Stadt auf französisch ausgestrahlt wurde. Ich würde die französische Version auch jedem empfehlen, der der Sprache mächtig ist.
Es wird nicht all zu schnell gesprochen und da der Film in Paris spielt, auch ohne „Provinz-Akzent“. Außerdem ist er auf diese Art und Weise einfach charmanter.
Der Film selber ist überraschend unterhaltsam und einfach mit Herz. Es gibt jede Menge wunderschöne Bilder und verschroben sympathische Menschen zu bewundern. Aber obwohl der Film eher „altmodisch“ gedreht worden zu sein scheint, arbeitet der Regisseur Jean-Pierre Jeunet mit subtilen, aber wirkungsvollen Special-Effects.
Da trotz aller Widrigkeiten der Film eine unendliche Leichtigkeit versprüht, scheint man am Ende selber so durch das Leben dahingleiten zu wollen.
Dem Regisseur Jean-Pierre Jeunet ist mit diesem Film eine wunderschöne Inszenierung eines „Großstadt-Märchens“ gelungen. Vorher hat er sich in den USA mit „Alien – die Widergeburt“ versucht, aber er hat auch an Fimen wie „Delikatessen“ gearbeitet.
In Frankreich war dieser Film ein absoluter Kassenschlager, obwohl er zunächst auch in Cannes abgelehnt wurde und auch bei uns ist er nicht völlig unbeachtet geblieben. Doch auch nach dem Erfolg von „Amélie“ ist sie zu einem politischen Streitthema geworden. Immerhin stellt Jeunet Paris so dar, wie es höchstens noch in den 50er Jahren aussah: nur mit „echten Franzosen“ bevölkert und wer Paris kennt, dem ist auch um diese Internationalität bekannt.
Doch auch sie muß eines Tages erwachsen werden, was aber nicht bedeutet, dass sie ihre so ganz eigene Welt nur im Geringsten aufgeben will.
Mit Anfang 20 wohnt sie dann in einer kleinen Wohnung im 18. Arrondissement / Montmartre. Eigentlich eines der internationalsten Wohnviertel in Paris, aber davon ist im Film nichts zu merken. Dort wohnt sie in einer Straße, in der nur ganz besondere „Originale“ zu leben scheinen und kellnert in einem Café.
Als sie dann eine alte Schatulle von einem kleinen Jungen findet, macht sie es sich zur Aufgabe, anderen Menschen zu helfen. Genauer gesagt, sie will anderen Menschen zu ihrem Glück verhelfen und böse Menschen für ihre Grausamkeit bestrafen.
Mit Erfolg.
Doch als sie Nino trifft, der selber auch so ein bisschen speziell anders ist als die anderen, ist Amélie hilflos.
Amélie wird von Audrey Tatou auf eine wirklich bezaubernde Art und Weise gespielt. Nino ist ebenso gut mit Matthieu Kassowitz besetzt. Andere „Namen“ in dem Film sind Yolande Moreau, Rufus, Urbain Cancellier, Artus de Penguern, Maurice Benichou, Dominique Pinon, Clausde Perron, Isabelle Nanty, Michel Robin, Clotilde Mollet, Claire Maurier,... und... und... und... Wahrscheinlich sagen die meisten Namen dem durchschnittlich deutschen Kinogänger nicht viel, was aber der Qualität des Filmes dennoch nicht schadet.
Ich persönlich habe so lange auf den Film gewartet, bis er in einem Programmkino in der Stadt auf französisch ausgestrahlt wurde. Ich würde die französische Version auch jedem empfehlen, der der Sprache mächtig ist.
Es wird nicht all zu schnell gesprochen und da der Film in Paris spielt, auch ohne „Provinz-Akzent“. Außerdem ist er auf diese Art und Weise einfach charmanter.
Der Film selber ist überraschend unterhaltsam und einfach mit Herz. Es gibt jede Menge wunderschöne Bilder und verschroben sympathische Menschen zu bewundern. Aber obwohl der Film eher „altmodisch“ gedreht worden zu sein scheint, arbeitet der Regisseur Jean-Pierre Jeunet mit subtilen, aber wirkungsvollen Special-Effects.
Da trotz aller Widrigkeiten der Film eine unendliche Leichtigkeit versprüht, scheint man am Ende selber so durch das Leben dahingleiten zu wollen.
Dem Regisseur Jean-Pierre Jeunet ist mit diesem Film eine wunderschöne Inszenierung eines „Großstadt-Märchens“ gelungen. Vorher hat er sich in den USA mit „Alien – die Widergeburt“ versucht, aber er hat auch an Fimen wie „Delikatessen“ gearbeitet.
In Frankreich war dieser Film ein absoluter Kassenschlager, obwohl er zunächst auch in Cannes abgelehnt wurde und auch bei uns ist er nicht völlig unbeachtet geblieben. Doch auch nach dem Erfolg von „Amélie“ ist sie zu einem politischen Streitthema geworden. Immerhin stellt Jeunet Paris so dar, wie es höchstens noch in den 50er Jahren aussah: nur mit „echten Franzosen“ bevölkert und wer Paris kennt, dem ist auch um diese Internationalität bekannt.
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