Die unendliche Geschichte (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von The_Wishmaster
Mondenkind...
Pro:
...der Film an sich...
Kontra:
...die Umsetzung auf DVD...
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Heute möchte ich mich heute einem weiteren Streifen aus meiner Kindheit widmen, den ich damals abgöttisch geliebt habe: \"Die unendliche Geschichte\". So war es für mich keine Frage mir die DVD zuzulegen, als ich sie günstig bei Amazon entdeckt habe...
| ° Story
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Der kleine Bastian Balthasar Bux (Barret Oliver) ist eigentlich ein typischer Außenseiter in der Schule: Er gehört nicht gerade zu den Klassenbesten und seine Mitschüler stellen ihm häufig nach und ärgern ihn. Eines Tages soll sich sein Leben drastisch ändern, als er sich auf der Flucht vor seinen Peinigern in einem Antiquariat wiederfindet. Ein seltsames Buch mit einem Symbol von zwei Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz beißen, erregt seine Aufmerksamkeit und er \"leiht es sich aus\", indem er es einfach unter seinen Pulli steckt und mitnimmt. Er flüchtet auf den Dachboden der Schule und liest dort stirnrunzelnd die ersten Zeilen, wird jedoch bald immer weiter in den Bann der \"Unendlichen Geschichte\" gezogen.
Das Land Phantasien wird vom alles verschlingenden Nichts bedroht und aus allen Teilen des Landes sind Boten unterwegs zum Palast der kindlichen Kaiserin, um sie um Rat zu fragen. Doch die kindliche Kaiserin ist schwer krank und Phantasien scheint verloren. Atreju (Noah Hathaway), ein junger Gesandter eines Indianterstammes wird vom hohen Rat auserkoren, um nach einem Mittel gegen das Nichts zu suchen und macht sich mit seinem treuen Pferd Arthax auf den Weg. Auf seiner Reise trifft er auf die seltsamsten Kreaturen wie beispielsweise den Glückdrachen Fuchur, den Steinbeißer und Morla, eine riesige Sumpfschildkröte und muss großen Gefahren entgegen treten, aber es scheint hoffnungslos zu sein. Das Nichts breitet sich immer weiter aus und scheint Phantasien für immer zu verschlingen. Bastian kämpft und leidet währenddessen emotional beim Lesen mit \"seinem Helden\" Atreju mit bis er merkt, dass er plötzlich selbst ein Teil der unendlichen Geschichte ist...
| ° Meine Meinung
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Wenn man bedenkt, dass der Film von Bernd Eichinger und Bernd Schaefer aus dem Jahre 1984 stammt und vor allem eine rein deutsche Produktion ist, dann muss man den beiden ganz klar hervorragende Arbeit bescheinigen. Kein Wunder, wurden für den Film ja auch an die 60 Millionen DM ausgegeben, die zum Teil auch in die Special Effects-Studios von George Lucas geflossen sind. Herausgekommen ist dabei ein für diese Zeit wirklich beeindruckendes Fantasy-Spektakel, das sich sehen lassen kann. Wer den Film kennt weiß ja bereits, dass er im Prinzip in zwei parallere Geschichten aufgeteilt ist: Zum einen in die Einleitung mit Bastian, der das Buch findet und darin liest. Er wird geschickt in die Geschichte um Phantasien integriert, indem er in gewissen Momenten immer wieder vom Lesen aufschreckt und man ihn dann im Speicher der Schule sieht. Es ist, als würde auch der Zuseher somit eine kleine Auszeit nehmen, kann sich mit in Bastians grüblerische Gedankengänge hineinversetzen.
Zum anderen taucht man mit ihm immer wieder in die unglaubliche Welt Phantasiens ein und erlebt die Reise von Atreju mit. Ich weiß noch, wie ich damals immer mitgefiebert habe, als er auf Arthax durch die Steppe geritten ist und dazu im Hintergrund die treibende, fantastische Sounduntermalung zu hören war. Jede Sekunde zittert man mit ihm mit, wenn er durch die finsteren Sümpfe der Traurigkeit watet, dort immer weiter im Morast versinkt und die weise Schildkröte Morla sucht. Doch Atreju weiß nicht, dass er verfolgt wird: Von Gmorg, dem Werwolf. Mann, was hab ich damals für einen Schiss gehabt, als die Szenen mit dem schwarzen Fellbündel zu sehen waren! Das erste Mal habe ich den Film aus der Videothek geliehen gesehen als ich acht oder neun Jahre als war und hab mir echt jedes Mal die Augen zugehalten, wenn Gmorg durch die Sümpfe geflitzt ist oder als er später noch einmal in den Ruinen auf Atreju getroffen ist.
Natürlich ist aus heutiger Sicht weder Gmorg noch so furchterregend wie er damals war, noch ist der Steinbeißer so beeindruckend groß wie ich ihn damals empfunden habe. Und auch der kleine Mann mit Zylinder und seiner Rennschnecke gehört nun nicht mehr zu meinen liebsten Charakteren, sondern eher der Fledermaustyp. Aber egal, der Film an sich hat natürlich auch nach Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Die schauspielerischen Leistungen sind zwar nicht immer überragend, denn gerade Barret Oliver alias Bastian wirkt auf mich in manchen Situationen nicht unbedingt überzeugend und sogar leicht unsympathisch, das macht Noah Hathaway als Atreju dafür aber wieder wett. Besonderes Lob verdienen natürlich die fantasievollen Charaktere und die ausgefallenen Bauten, wenngleich ein TV-Special vor Jahren diese schon entlarvt und mir somit als kleiner Wishmaster alle Illusionen geraubt hat. Aber zumindest wusste ich dann, dass am Ende Phantasien gar nicht in sich zusammenfällt und alles von einem Orkan mitgerissen wird, sondern einfach die Kulisse gekippt wurde und Atreju von oben herab an dem kleinen Bäumchen zappelt. Und die epische Musik finde ich nach wie vor gelungen, da gibt\'s nichts zu meckern.
| ° Die DVD
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Den Silberling gibt es seit Ende letzten Jahres, erworben habe ich ihn über Amazon.de im Abgebot für 8,99 - eigentlich ein Schnäppchen sollte man meinen, dem ist aber bei weitem nicht so. Denn obwohl die DVD auf den ersten Blick noch recht nett gemacht aussieht, entpuppt sie sich alsbald als ziemlich böse Mogelpackung. Das Menü-Design ist dabei noch Geschmackssache, richtig übel wird\'s aber wenn man sich die technische Umsetzung des Streifens einmal genauer betrachtet. Da grieselt das Bild nahezu ständig und ich komme mir irgendwie vor, als hätte ich eine ganz alte Videokassette eingelegt, auf der ich den Film früher im TV aufgenommen und schon etliche Male gekuckt habe. Mensch, dabei hätte man die Aufnahmen doch sicher mit Leichtigkeit restaurieren können! Wenn ich mir ansehe, wie liebevoll teils wirklich alte Filme überarbeitet werden, die dann mit einem für ihr Alter erstaunlich klares Bild und satten Farben erstrahlen, dann könnte ich hier - entschuldigt den Ausdruck - einfach nur kotzen.
Ähnlich sieht es mit dem Ton aus, der zwar nicht ganz so übel geworden ist (zumindest beim ersten Hinhören nicht), der aber auch sicher wesentlich besser hätte ausfallen können. Aber ein wenig Recherche zeigt, warum wohl keine Hand an den Streifen gelegt wurde: Gut ein halbes Jahr später erschien \"Die unendliche Geschichte\" nämlich noch einmal auf DVD: Diesmal als 2-DVD-Edition und angeblich auch remastert - tolle Sache. Da kauft man sich also den Silberling um in Kindheitserinnerungen zu schwelgen und wird dann gerade mal sechs Monate später mit einer neuen Fassung regelrecht verarscht!
Was dem Fass dann endgültig den Boden ausschlägt, ist das Bonusmaterial auf der DVD. Hier könnte man ja noch einiges wieder gut machen, doch ich glaube mich trifft der Schlag: Ich weiß, da hätte ich vielleicht selbst auch ein wenig genauer nachkucken können, bevor ich ihn bestellt habe, aber das habe ich in meiner ersten Euphorie über den Angebotspreis wohl übersehen. Es findet sich nämlich sage und schreibe KEIN Bonusmaterial auf der DVD. Nichts, nada, niente, nothing. Kein Trailer, kein Making of (wie man es bei einem Film dieser Art vielleicht erwarten könnte), keine entfallenen Szenen (gut, wir wollen mal nicht zuviel verlangen), keine Bildergalerie, ja noch nicht einmal für die sonst so beliebten Produktionsnotizen hat es gereicht. Und dennoch wird mit einem tollen Extra gepriesen - der englischen Originalfassung (die zudem knappe 8 Minuten im Vergleich zur hiesigen Fassung gekürzt wurde und in einem eigenen Menü anwählbar ist). Na hallo? Auf einer DVD ist es doch selbstverständlich, dass die englische Fassung enthalten ist, da muss ich das dann auch noch als Extra anpreisen? Zumal wenn sie geschnitten wurde? Sorry, aber das ist mehr als billig und dementsprechend groß ist meine Enttäuschung...
| ° Fazit
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Hier gilt der berühmte Satz mit \"X\" - das war wohl nix. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen, denn diese extrem miese Umsetzung ist eigentlich keine weiteren Worte wert. Über den Film mag man vielleicht noch geteilter Meinung sein, mir hat er jedenfalls immer recht gut gefallen, aber was man hier mit diesem Silberling abgezogen hat, ist unterste Schublade. Die technische Umsetzung ist mehr als bescheiden, das \"Bonusmaterial\" schlicht und ergreifend ein Witz, bzw. gar nicht vorhanden und alleine die Tatsache, dass es mittlerweile eine Doppel-DVD-Edition gibt, sollte die Alarmglocken klingeln lassen. Sorry, aber mit diesem Silberling hier wird übelste Abzocke betrieben und so etwas kann ich nicht gutheißen. Den zweiten Stern gibt\'s somit nur ganz knapp wegen des Films an sich, empfehlen kann ich die DVD aber beim besten Willen niemandem.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Fuchurmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen vom Nichts verschlungen werden... ;)
Shake Heads - Für den Grief!
Heute möchte ich mich heute einem weiteren Streifen aus meiner Kindheit widmen, den ich damals abgöttisch geliebt habe: \"Die unendliche Geschichte\". So war es für mich keine Frage mir die DVD zuzulegen, als ich sie günstig bei Amazon entdeckt habe...
| ° Story
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Der kleine Bastian Balthasar Bux (Barret Oliver) ist eigentlich ein typischer Außenseiter in der Schule: Er gehört nicht gerade zu den Klassenbesten und seine Mitschüler stellen ihm häufig nach und ärgern ihn. Eines Tages soll sich sein Leben drastisch ändern, als er sich auf der Flucht vor seinen Peinigern in einem Antiquariat wiederfindet. Ein seltsames Buch mit einem Symbol von zwei Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz beißen, erregt seine Aufmerksamkeit und er \"leiht es sich aus\", indem er es einfach unter seinen Pulli steckt und mitnimmt. Er flüchtet auf den Dachboden der Schule und liest dort stirnrunzelnd die ersten Zeilen, wird jedoch bald immer weiter in den Bann der \"Unendlichen Geschichte\" gezogen.
Das Land Phantasien wird vom alles verschlingenden Nichts bedroht und aus allen Teilen des Landes sind Boten unterwegs zum Palast der kindlichen Kaiserin, um sie um Rat zu fragen. Doch die kindliche Kaiserin ist schwer krank und Phantasien scheint verloren. Atreju (Noah Hathaway), ein junger Gesandter eines Indianterstammes wird vom hohen Rat auserkoren, um nach einem Mittel gegen das Nichts zu suchen und macht sich mit seinem treuen Pferd Arthax auf den Weg. Auf seiner Reise trifft er auf die seltsamsten Kreaturen wie beispielsweise den Glückdrachen Fuchur, den Steinbeißer und Morla, eine riesige Sumpfschildkröte und muss großen Gefahren entgegen treten, aber es scheint hoffnungslos zu sein. Das Nichts breitet sich immer weiter aus und scheint Phantasien für immer zu verschlingen. Bastian kämpft und leidet währenddessen emotional beim Lesen mit \"seinem Helden\" Atreju mit bis er merkt, dass er plötzlich selbst ein Teil der unendlichen Geschichte ist...
| ° Meine Meinung
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Wenn man bedenkt, dass der Film von Bernd Eichinger und Bernd Schaefer aus dem Jahre 1984 stammt und vor allem eine rein deutsche Produktion ist, dann muss man den beiden ganz klar hervorragende Arbeit bescheinigen. Kein Wunder, wurden für den Film ja auch an die 60 Millionen DM ausgegeben, die zum Teil auch in die Special Effects-Studios von George Lucas geflossen sind. Herausgekommen ist dabei ein für diese Zeit wirklich beeindruckendes Fantasy-Spektakel, das sich sehen lassen kann. Wer den Film kennt weiß ja bereits, dass er im Prinzip in zwei parallere Geschichten aufgeteilt ist: Zum einen in die Einleitung mit Bastian, der das Buch findet und darin liest. Er wird geschickt in die Geschichte um Phantasien integriert, indem er in gewissen Momenten immer wieder vom Lesen aufschreckt und man ihn dann im Speicher der Schule sieht. Es ist, als würde auch der Zuseher somit eine kleine Auszeit nehmen, kann sich mit in Bastians grüblerische Gedankengänge hineinversetzen.
Zum anderen taucht man mit ihm immer wieder in die unglaubliche Welt Phantasiens ein und erlebt die Reise von Atreju mit. Ich weiß noch, wie ich damals immer mitgefiebert habe, als er auf Arthax durch die Steppe geritten ist und dazu im Hintergrund die treibende, fantastische Sounduntermalung zu hören war. Jede Sekunde zittert man mit ihm mit, wenn er durch die finsteren Sümpfe der Traurigkeit watet, dort immer weiter im Morast versinkt und die weise Schildkröte Morla sucht. Doch Atreju weiß nicht, dass er verfolgt wird: Von Gmorg, dem Werwolf. Mann, was hab ich damals für einen Schiss gehabt, als die Szenen mit dem schwarzen Fellbündel zu sehen waren! Das erste Mal habe ich den Film aus der Videothek geliehen gesehen als ich acht oder neun Jahre als war und hab mir echt jedes Mal die Augen zugehalten, wenn Gmorg durch die Sümpfe geflitzt ist oder als er später noch einmal in den Ruinen auf Atreju getroffen ist.
Natürlich ist aus heutiger Sicht weder Gmorg noch so furchterregend wie er damals war, noch ist der Steinbeißer so beeindruckend groß wie ich ihn damals empfunden habe. Und auch der kleine Mann mit Zylinder und seiner Rennschnecke gehört nun nicht mehr zu meinen liebsten Charakteren, sondern eher der Fledermaustyp. Aber egal, der Film an sich hat natürlich auch nach Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Die schauspielerischen Leistungen sind zwar nicht immer überragend, denn gerade Barret Oliver alias Bastian wirkt auf mich in manchen Situationen nicht unbedingt überzeugend und sogar leicht unsympathisch, das macht Noah Hathaway als Atreju dafür aber wieder wett. Besonderes Lob verdienen natürlich die fantasievollen Charaktere und die ausgefallenen Bauten, wenngleich ein TV-Special vor Jahren diese schon entlarvt und mir somit als kleiner Wishmaster alle Illusionen geraubt hat. Aber zumindest wusste ich dann, dass am Ende Phantasien gar nicht in sich zusammenfällt und alles von einem Orkan mitgerissen wird, sondern einfach die Kulisse gekippt wurde und Atreju von oben herab an dem kleinen Bäumchen zappelt. Und die epische Musik finde ich nach wie vor gelungen, da gibt\'s nichts zu meckern.
| ° Die DVD
|____________________
Den Silberling gibt es seit Ende letzten Jahres, erworben habe ich ihn über Amazon.de im Abgebot für 8,99 - eigentlich ein Schnäppchen sollte man meinen, dem ist aber bei weitem nicht so. Denn obwohl die DVD auf den ersten Blick noch recht nett gemacht aussieht, entpuppt sie sich alsbald als ziemlich böse Mogelpackung. Das Menü-Design ist dabei noch Geschmackssache, richtig übel wird\'s aber wenn man sich die technische Umsetzung des Streifens einmal genauer betrachtet. Da grieselt das Bild nahezu ständig und ich komme mir irgendwie vor, als hätte ich eine ganz alte Videokassette eingelegt, auf der ich den Film früher im TV aufgenommen und schon etliche Male gekuckt habe. Mensch, dabei hätte man die Aufnahmen doch sicher mit Leichtigkeit restaurieren können! Wenn ich mir ansehe, wie liebevoll teils wirklich alte Filme überarbeitet werden, die dann mit einem für ihr Alter erstaunlich klares Bild und satten Farben erstrahlen, dann könnte ich hier - entschuldigt den Ausdruck - einfach nur kotzen.
Ähnlich sieht es mit dem Ton aus, der zwar nicht ganz so übel geworden ist (zumindest beim ersten Hinhören nicht), der aber auch sicher wesentlich besser hätte ausfallen können. Aber ein wenig Recherche zeigt, warum wohl keine Hand an den Streifen gelegt wurde: Gut ein halbes Jahr später erschien \"Die unendliche Geschichte\" nämlich noch einmal auf DVD: Diesmal als 2-DVD-Edition und angeblich auch remastert - tolle Sache. Da kauft man sich also den Silberling um in Kindheitserinnerungen zu schwelgen und wird dann gerade mal sechs Monate später mit einer neuen Fassung regelrecht verarscht!
Was dem Fass dann endgültig den Boden ausschlägt, ist das Bonusmaterial auf der DVD. Hier könnte man ja noch einiges wieder gut machen, doch ich glaube mich trifft der Schlag: Ich weiß, da hätte ich vielleicht selbst auch ein wenig genauer nachkucken können, bevor ich ihn bestellt habe, aber das habe ich in meiner ersten Euphorie über den Angebotspreis wohl übersehen. Es findet sich nämlich sage und schreibe KEIN Bonusmaterial auf der DVD. Nichts, nada, niente, nothing. Kein Trailer, kein Making of (wie man es bei einem Film dieser Art vielleicht erwarten könnte), keine entfallenen Szenen (gut, wir wollen mal nicht zuviel verlangen), keine Bildergalerie, ja noch nicht einmal für die sonst so beliebten Produktionsnotizen hat es gereicht. Und dennoch wird mit einem tollen Extra gepriesen - der englischen Originalfassung (die zudem knappe 8 Minuten im Vergleich zur hiesigen Fassung gekürzt wurde und in einem eigenen Menü anwählbar ist). Na hallo? Auf einer DVD ist es doch selbstverständlich, dass die englische Fassung enthalten ist, da muss ich das dann auch noch als Extra anpreisen? Zumal wenn sie geschnitten wurde? Sorry, aber das ist mehr als billig und dementsprechend groß ist meine Enttäuschung...
| ° Fazit
|____________________
Hier gilt der berühmte Satz mit \"X\" - das war wohl nix. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen, denn diese extrem miese Umsetzung ist eigentlich keine weiteren Worte wert. Über den Film mag man vielleicht noch geteilter Meinung sein, mir hat er jedenfalls immer recht gut gefallen, aber was man hier mit diesem Silberling abgezogen hat, ist unterste Schublade. Die technische Umsetzung ist mehr als bescheiden, das \"Bonusmaterial\" schlicht und ergreifend ein Witz, bzw. gar nicht vorhanden und alleine die Tatsache, dass es mittlerweile eine Doppel-DVD-Edition gibt, sollte die Alarmglocken klingeln lassen. Sorry, aber mit diesem Silberling hier wird übelste Abzocke betrieben und so etwas kann ich nicht gutheißen. Den zweiten Stern gibt\'s somit nur ganz knapp wegen des Films an sich, empfehlen kann ich die DVD aber beim besten Willen niemandem.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Fuchurmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen vom Nichts verschlungen werden... ;)
Shake Heads - Für den Grief!
22 Bewertungen, 1 Kommentar
-
11.01.2007, 11:42 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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