Duell - Enemy at the Gates (VHS) Testbericht

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ab 5,66
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Erfahrungsbericht von ::CwC::

Enemy at the Gates

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

*~_Die Story_~*

1942 – Adolf Hitler und seine Wehrmacht fallen in Russland ein. Das dritte Reich ist am Höhepunkt seines Daseins angelangt und ist für ganz Europa, nein für die ganze Welt eine große Bedrohung. Als die Deutschen einen Vormarsch ins kommunistische Russland starten wird jeder verfügbare, sowjetische Mann in den Kampf geschickt. Wer nicht für sein Vaterland kämpft – und fällt – wird von den eigenen Truppen als Deserteur erschossen. Die russischen Soldaten und Söldner wurden also vor eine Wahl gestellt. Entweder die Kugel eines deutschen Soldaten tötet sie, oder die eines eigenen Landsmanns.
Ihr merkt schon, der Film spielt im zweiten Weltkrieg während der Schlacht um die Sowjetunion. Der Kampf sieht aussichtslos für die Russen aus und keiner denkt mehr so recht an einen Sieg der roten Armee. Die Deutschen sind einfach zu stark. Sie haben Panzer, Flugzeuge und eine Unzahl von schwer bewaffneten Soldaten. Die rote Armee dagegen bildet Angriffstrupps aus jeweils 2 tapferen Männern, mit nur >einem< Gewehr und nur einem Magazin mit ganzen 5 Patronen. Es kämpft lediglich der Soldat! Kein einziger Offizier der roten Armee stürmt auf die feindlichen Truppen.
Genau in dieser Zeit wird ein Held „geboren“. Vassili Zaitsev. Das schießen hat er von seinem Großvater auf der Jagd nach Wölfen gelernt. Alle russischen Soldaten sind bereits gefallen und der Feind vorübergezogen, als er und ein Kommandant einen Trupp aus 4 Soldaten und einem Offizier entdecken. Vassili wartet ... und wartet ... dann eine Explosion! Genau in diesem Augenblick drückt er ab! Der Offizier geht mit einem klaffenden Kopfschuss zu boden. Dies geht noch 4 Mal so weiter. Durch diese Tat wird Vassili zu einer bekannten Person und die rote Armee entdeckt wie wichtig Propaganda ist um seinen eigenen Truppen Hoffnung zu geben. Ein Ziel – den Sieg!
Schon bald wird fast täglich von Vassilis Taten berichtet. Die „Roten“ haben den Druck einer Volkszeitung wieder aufgenommen und schreiben darin, wie viele deutsche Offiziere Vassili und andere Helden des Landes schon niedergestreckt haben. Der Armee kommen diese Glanztaten nur zum Wohl, sie gewinnen neuen Mut und hoffen wieder an einen Sieg der Sowjets.
Als Vassili bereits weit über 40 deutsche Oberhäupter auf seinem Gewissen hat wird die Nachricht aus Berlin abgefangen, dass die Deutschen ihren besten Scharfschützen auf ihn angesetzt haben. Seine Taktik ist nicht ihn finden, sondern von ihm gefunden werden. Major König ist nicht nur ein perfekter Schütze und Künstler im Abwarten, sondern gerade sein Instinkt verschafft ihm nur zu oft einen nicht unerheblichen Vorteil den russischen Truppen gegenüber. Verschanzt in einem Hochhaus wartet er ab und erschießt alles was ihm durch sein Fadenkreuz läuft. Schnell wird der, mittlerweile in das sowjetische Scharfschützenkommando aufgenommene Vassili auf ihn angesetzt. Er zielt ... schießt ... ein Helm fällt aus dem Fenster. Er und 2 seiner Genossen denken er hat ihn erwischt. Doch als sie in das Haus hineingehen um sich seine Marke zu holen bemerken sie, dass das ganze eine Falle war. Eine gute Freundin Vassilis wird erschossen und er kommt nur schwer darüber hinweg.
Der Film dreht sich um viele Treffen und viel taktisches Geplänkel zwischen den zwei Meisterschützen. Doch so sehr sich Vassili auch anstrengt, Major König ist ihm meist einen Schritt voraus und weiß immer genau wo sich der feindliche Schütze aufhält. Dadurch kommen immer mehr, durch den Krieg zusammengefundene Freunde des russischen Söldners ums Leben. Letztendlich verliebt sich Vassili dann auch noch in eine Frau, die mit ihm an einer Seite kämpft. Alles schön und gut, wenn da nicht der beste Freund von ihm wäre. Er hat sich nämlich auch in Tanja verliebt. Wie ihr merkt kommt sogar ein ganz ganz kleines Bisschen Romantik mit in den Film.
Das Ende des Films möchte ich hier noch nicht erzählen. Wen es interessiert, dem kann ich es gerne ins Gästebuch schreiben. Aber ich denke es wäre unfair denen gegenüber, die den Film gerne noch sehen möchten. Eines soll hier aber schon einmal veraten sein: Das dritte Reich geht auch in diesem Film unter! ;-)



*~_Fazit_~*

Mir wurde der Film empfohlen und ich kann ihn nur weiterempfehlen! Wer in nächster Zeit mal die Gelegenheit bekommt sich diesen Film anzusehen, der soll sich an meinen Bericht erinnern und einfach mal rein gucken. Ich möchte hier aber auch noch erwähnen, dass der Film wohl nicht so gut für etwas nervenschwächere Person geeignet ist. Er ist sehr blutig und ziemlich brutal. Er zeigt ähnlich wie „Der Soldat James Ryan“ das wahre Gesicht des Krieges. Der Zuschauer kann viel Abscheu empfinden.
Wer sich aber durch so etwas nicht abschrecken lässt und auch gerne mal einen geschichtlichen Film sieht, der sollte sich auf jeden Fall mal nach „Duell – Enemy at the Gates“ umsehen.
Ich vergebe eine Gesamtbewertung von 1 für einen klasse Film, der im Genre \"Kriegsfilm\" eingegliedert ist.



*~_Fakten_~*

~> Der Film spielt nach einer wahren Begebenheit
~> Vassili Zaitsev ist heute ein russischer Volksheld
~> Er wurde mehrmals mit dem Leninorden ausgezeichnet
~> Sein Gewehr ist noch heute im Museum von Stalingrad zu sehen

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