Hals über Kopf (2001) (VHS) Testbericht

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ab 14,47
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

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Erfahrungsbericht von Myhnegon

Wobei Frauen nicht alles weiche Knie bekommen...

Pro:

Besetzung, Humor, die ein oder andere Überraschung

Kontra:

sehr leichte Unterhaltung

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich Euch einen Film vorstellen, der kürzlich im Fernsehen lief, wo ich ihn denn auch das erste Mal sah...

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Die Story
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Nachdem die Restauratorin Amanda ihren Freund in Flagantri mit einer anderen erwischt hat, zieht sie zur Untermiete bei einer Clique Modells ein, wo sie prompt den äußerst charmanten und gutaussehenden Nachbar Jim kennen lernt, bei dem sie erstmals weiche Knie bekommt. Da er direkt gegenüber wohnt, wird es der Frauenclique schnell zur Gewohnheit, ihn zu beobachten, wobei Amanda ihm aufgrund ihrer letzten Erfahrungen alles mögliche schlechte anzuhängen versucht, obwohl er offenbar so etwas wie ein Mr. Perfect ist.

Kaum beginnt Amanda ebenso wie die Modells daran zu glauben, dass er der Richtige für sie sein könnte, muss sie sehen, wie er eine fremde Frau empfängt. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, sieht sie bald darauf Schatten hinter der Jalousie, die darauf schließen lassen, dass er die Frau mit einem Baseballschläger erschlägt. Daraufhin ruft sie die Polizei, die ihr jedoch kein Wort glaubt, zumal Jim eine plausible Erklärung liefert, doch Amanda glaubt ihm nicht und will auf eigene Faust ermitteln...

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Weitere Infos
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Der 2001 in den USA produzierte Film ist etwa 83 Minuten lang und ab 12 Jahren freigegeben. Die DVD kostet bei Amazon derzeit € 6,97, während das Video dort für € 4,99 zu bekommen ist.

Amanda…..................Monica Potter
Jim…………………..Freddie Prinze jr.
Regie..........................Mark Waters
Musik.........................Randy Edelmann, Steve Porcaro

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Meine Meinung
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Schon der Beginn ist ziemlich lustig und eine gute Einstimmung auf den restlichen Film, was nicht zuletzt an der niedlichen Naivität liegt, die ebenso hübsche wie charmante Monica Potter perfekt verkörpert. Einen guten Kontrast dazu bildet ihre lesbische Freundin und Kollegin Lisa genau das Gegenteil, welche mindestens ebenso passend gecastet wurde, aber auch ansonsten ist die Besetzung wirklich sehr gelungen. Dies sage ich nicht zuletzt wegen des überaus süßen Freddie Prinze, der mal wieder mühelos in die ihm übertragene Rolle schlüpft, sondern auch wegen des mindestens ebenso niedlichen Hundes Hamlet. Noch cooler sind allerdings die ebenso abgefahrenen wie völlig unterschiedlichen Modells, bei denen vom Blondchen bis zur etwas hexenhaften Rothaarigen alles vertreten ist, wobei sie alle auf ihre Art vollkommen überzeugend wirken. Ebenso gut sind auch die Nebenrollen der alten Leute besetzt, die im Museum arbeiten.

Die größte Faszination übte auf mich allerdings die Wohnungsgemeinschaft aus, denn welche Frau wünscht sich nicht ein Leben mit Unmengen von Kleidern, reichen und begehrten Freundinnen, hinter der sie sich nicht verstecken braucht, und einer traumhaften Wohnung? Kurz gesagt sind die Kulissen zwar schon etwas übertrieben, aber doch passend und noch besser haben mir die vielen Kleider gefallen, von denen ich mir vermutlich kein einziges leisten könnte. Noch cooler ist es allerdings, dass Amanda zusammen mit diesen Modells Detektiv spielt, was eine Menge Raum für Späße lässt, was auch weidlich genutzt wird. Überhaupt werden hier so ziemlich alle Vorurteile gegen Modells ans Licht gezerrt und prompt ins Lächerliche gezogen, sodass man herzlich darüber lachen kann und gar nicht erst auf die Idee kommt, die armen, missverstandenen Modells in aller Welt zu bedauern oder gar zu verteidigen wollen.

Lustig ist auch, wie Amanda sich immer wieder zum Affen macht, wenn sie auf Jim trifft, aber leider ist diese Taktik auch ziemlich durchsichtig und droht irgendwann nervig zu werden, aber da haben die Macher glücklicherweise gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt. Das hat den Vorteil, dass man zunächst viel über die beiden schmunzeln und später die knisternde Romantik zwischen ihnen genießen kann. Außerdem wird einem auch ein kleiner Schock verpasst, als er sie erst abblitzen lässt, um dann doch wieder anzukommen. Hierzu kommt noch die spannende Komponente, auch wenn man von vornherein nicht wirklich glaubt, dass Jim die fremde Frau umgebracht hat, so bleibt doch die Frage, was dort passiert ist, da seine Aussagen nicht zu dem Gesehenen passen und die Frau offenbar spurlos verschwunden ist. Hierbei sind besonders Regie und Kameraführung zu loben, da alles sehr spannend und völlig fehlerfrei eingefangen wurde, weshalb nur noch spannender ist.

Überdies tauchen dann plötzlich noch ein paar Unbekannte mit nicht ganz klaren, aber offensichtlich nicht sehr guten Absichten ins Spiel, die neue Fragen aufwerfen. Obwohl ich dies von dem Film keinesfalls erwartet hätte, kann ich also sagen, dass er die ein oder andere unerwartete Wendung bereithält. Hierzu gehören auch die ebenso blöden wie dreisten Polizisten, bei denen einer hervorsticht, der einen wirklich ärgert, weshalb man es ihm umso mehr gilt, dass er am Ende auch noch das Maul gestopft bekommt. Dabei fällt mir ein, dass es an der Synchronisation nichts auszusetzen gibt, während die Musik zwar als durchaus modern, aber auch eher als unauffällig und somit uninteressant einzustufen ist. Bleibt mir zu sagen, dass der Film zwar im großen und ganzen eher leichte Unterhaltung bietet, aber dafür auch ziemlich lustig ist, wenn mir die Szene im Herrenklo doch etwas zu eklig war.

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Fazit
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Da mir der Film mit seiner gelungenen Besetzung und seinem ansprechenden Humor sehr gut gefallen hat, bekommt er schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da es halt doch sehr leichte Unterhaltung ist, „nur“ vier Sterne.

27 Bewertungen, 2 Kommentare

  • hjid55

    10.03.2007, 20:07 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • skloiber13

    08.08.2004, 15:36 Uhr von skloiber13
    Bewertung: sehr hilfreich

    Echt Spitzenbericht, ich glaube meine besondere Schreibweise würde dir auch zusagen!!!! mfg skloiber13 ;-)