Im Auftrag des Teufels (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von berndsc
Der Preis des Erfolges kann sehr hoch sein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auf die Empfehlung meiner TV-Zeitschrift habe ich mir diesen Film angesehen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Nicht nur die Schauspieler waren - mal wieder - erste Klasse, der Film regt doch auch zum Nachdenken an.
Zum Inhalt:
Der junge Anwalt Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist Anwalt in einer Kleinstadt in Florida. Er ist ständig erfolgreich und geniesst dies ausgiebig. In seinem aktuellen Fall verteidigt er einen Lehrer, der angeklagt ist, sich an seinen Schülerinnen vergangen zu haben. Obwohl ihm bekannt ist, dass der Mann schuldig ist, schafft er auch dieses Mal wieder einen Freispruch. Direkt nach dem Prozess bekommt er das Angebot einer grossen New Yorker Anwaltskanzlei. Der Verlockung einer grossen Karriere und des angeboten Geldes und Luxuslebens kann er nicht widerstehen und so zieht er gemeinsam mit seiner Frau Mary Ann (Charlize Theron) nach New York. Währens Kevin sich in Erfolg und Geld sonnt und immer stärker unter den Einfluss seines Chefs John Miltons (Al Pacino) gerät, erkennt Mary Ann mit der Zeit, dass irgendwas an der ganzen Sache nicht stimmen kann.
Wie gesagt, allein die Schauspieler sind es wert, diesen Film anzusehen. Keanu Reeves: der gutaussehende, erfolgreiche, aber leicht beeinflussbare Karriere-Typ. Charlize Theron: die hübsche Frau mit Verstand. Al Pacino: weltgewandt und mit List vermag er die menschlichen Schwächen auszunutzen.
Die Spannung entwickelt sich erst langsam. Und genauso die Dramatik der Geschichte. Zu Anfang erscheint der junge Anwalt noch als sympatisch und man hofft, dass er noch rechtzeitig seine Fehler erkennt. Auch der Einfluss seines "teuflischchen" Chefs steigert sich erst nach und nach. Ebenso wird zu Anfang gespart mit Szenen, die wirklich schockierend oder dramatisch sind. Diese Szenen nehmen erst gegen Ende des Filmes ein Ausmass an, dass die eigentlich dargestellte Problematik etwas in den Schatten stellt und dem Film etwas den Bezug zur Realität nimmt. Denn das Erschreckende an der Story ist eigentlich weniger der Einfluss diabolischer Mächte als die - durchaus realistische - Tatsache, wie weit sich ein Mensch von Recht und Moral entfernen kann, wenn er unter den Einfluss von Geld und Macht gerät. Insofern sind die Szenen des Filmes wie wichtiger und aussagefähiger, in denen dies auf eher "sanfte" und subtile Art sehr beeindruckend dargestellt wird.
Im ganzen für ein beeindruckender Film, der durch exzelllente Darsteller glänzt und dessen Geschichte zum Nachdenken anregt. Leider ist er sehr lang (mehr als 2 Stunden), was mir zeitweise eine ziemliche Geduld abverlangte. Und durch die gegen Ende sich häufenden Effekte geht ein Teil des Realitätsbezuges leider verloren.
Nicht nur die Schauspieler waren - mal wieder - erste Klasse, der Film regt doch auch zum Nachdenken an.
Zum Inhalt:
Der junge Anwalt Kevin Lomax (Keanu Reeves) ist Anwalt in einer Kleinstadt in Florida. Er ist ständig erfolgreich und geniesst dies ausgiebig. In seinem aktuellen Fall verteidigt er einen Lehrer, der angeklagt ist, sich an seinen Schülerinnen vergangen zu haben. Obwohl ihm bekannt ist, dass der Mann schuldig ist, schafft er auch dieses Mal wieder einen Freispruch. Direkt nach dem Prozess bekommt er das Angebot einer grossen New Yorker Anwaltskanzlei. Der Verlockung einer grossen Karriere und des angeboten Geldes und Luxuslebens kann er nicht widerstehen und so zieht er gemeinsam mit seiner Frau Mary Ann (Charlize Theron) nach New York. Währens Kevin sich in Erfolg und Geld sonnt und immer stärker unter den Einfluss seines Chefs John Miltons (Al Pacino) gerät, erkennt Mary Ann mit der Zeit, dass irgendwas an der ganzen Sache nicht stimmen kann.
Wie gesagt, allein die Schauspieler sind es wert, diesen Film anzusehen. Keanu Reeves: der gutaussehende, erfolgreiche, aber leicht beeinflussbare Karriere-Typ. Charlize Theron: die hübsche Frau mit Verstand. Al Pacino: weltgewandt und mit List vermag er die menschlichen Schwächen auszunutzen.
Die Spannung entwickelt sich erst langsam. Und genauso die Dramatik der Geschichte. Zu Anfang erscheint der junge Anwalt noch als sympatisch und man hofft, dass er noch rechtzeitig seine Fehler erkennt. Auch der Einfluss seines "teuflischchen" Chefs steigert sich erst nach und nach. Ebenso wird zu Anfang gespart mit Szenen, die wirklich schockierend oder dramatisch sind. Diese Szenen nehmen erst gegen Ende des Filmes ein Ausmass an, dass die eigentlich dargestellte Problematik etwas in den Schatten stellt und dem Film etwas den Bezug zur Realität nimmt. Denn das Erschreckende an der Story ist eigentlich weniger der Einfluss diabolischer Mächte als die - durchaus realistische - Tatsache, wie weit sich ein Mensch von Recht und Moral entfernen kann, wenn er unter den Einfluss von Geld und Macht gerät. Insofern sind die Szenen des Filmes wie wichtiger und aussagefähiger, in denen dies auf eher "sanfte" und subtile Art sehr beeindruckend dargestellt wird.
Im ganzen für ein beeindruckender Film, der durch exzelllente Darsteller glänzt und dessen Geschichte zum Nachdenken anregt. Leider ist er sehr lang (mehr als 2 Stunden), was mir zeitweise eine ziemliche Geduld abverlangte. Und durch die gegen Ende sich häufenden Effekte geht ein Teil des Realitätsbezuges leider verloren.
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