Im Namen des Vaters (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
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Erfahrungsbericht von bjoern87
Ein grandioser Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich über einen wirklich grandiosen Film.
Im Namen des Vaters eine wahre Geschichte über einen Mann, der ein Opfer der IRA-Kämpfe in Großbritannien wird.
Inhalt
---------
Gerry Conlon (gespielt von Daniel Day-Lewis) lebt in Belfast und ist der IRA ein Dorn im Auge. Er ist ein Herumtreiber und stiehlt die meiste Zeit. Als er nach einem Diebstahl von englischen Truppen verfolgt wird, die ihn irrtümlicherweise für einen Heckenschützen halten, und auf der Flucht fast ein Waffenlager der IRA enttarnt, ist die Geduld der IRA mit dem kleinen Dieb am Ende. Er soll erschossen werden. Sein Vater Giuseppe (Pete Postlewaithe) kann die IRA-Leute überzeugen seinen Sohn leben zu lassen. Er verspricht ihnen dafür, dass Gerry ihnen nie wieder im Weg sein wird. Um dieses Versprechen einzuhalten, sckickt er Gerry mit der nächsten Fähre nach London. Auf der Fähre nach London trifft er einen alten Freund mit dem er erstmal in eine Hippie-Commune einzieht und nicht wie sein Vater geplant hatte bei seiner Tante. Am Anfang hat er ein unbeschwertes Leben: Drogen, Sex, kleine Diebstähle. Aber nachdem es in London auch immer mehr Bombenanschläge der IRA gibt, wird die Stimmung auch gegen die Iren in der Hippie-Commune immer negativer. Einiges Tages werden die Iren vor die Tür gesetzt. Als Jerry und sein Freund nun obdachlos durch die Straßen ziehen, haben sie das Glück zu beobachten, wie eine Prostituierte einige Meter vor ihnen aus ihrer Wohnung herauskommt und wenige Meter später ihren Schlüssel verliert. Dieses Mißgeschick machen sich die beiden zunutze um in die Wohnung der Frau einzudringen. Das dort gefundene Bargeld nehmen die beiden mit. Dann gehen Sie in einen Park, wo sie die Nacht auf einer Bank verbringen wollen. Nach kurzer Zeit schmeisst sie aber ein alter obdachloser Mann von der Bank, da es seine Bank sei. Er zeigt ihnen zum Beweis sogar eine Markierung an der Bank. Man kommt sich überein die Ban zu teilen. In dieser Nacht geschieht in London eines der fürchterlichsten Bombenattentatte der IRA.
Gerry reist am nächsten Morgen als reicher Mann (mit dem geklauten Geld) nach Belfast und beeindruckt seine Familie, der er natürlich die wahre Geschichte verschweigt.
Einige Tage später wird das Haus der Conlons gestürmt und Gerry verhaftet und nach London gebracht. Er wird für den Attentäter gehalten. Durch ein neues Gesetz, das kurz vorher erlassen wird, wird es den englischen Behörden erlaubt Gerry 7 Tage festzuhalten. In diesen 7 Tagen bekommt er keine Gelegenheit zu schlafen und wird immer stärker unter Druck gesetzt.
Unter den Qualen physischer und psychischer Folter unterschreiben Gerry und sein ebenfalls verhafteter Freund vorgefertigte Geständnisse, die sie und ein befreundetes Paar, das mit ihnen in der Hippie Commune wohnte, als die Bombenleger ausweisen.
Daraufhin startet eine großangelegte Fahndung nach Komplizen, wobei auch Gerrys Vater Giuseppe und seine Tante, sowie deren minderjährige Kinder verhaftet werden. Die Gerichtsverhandlung ist ein abgekartetes Spiel: trotz Widerruf der Geständnisse und mangelnder Beweise werden die inzwischen als "Guildford Four" Bekanntgewordenen zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. In diesem Zusammenhang sagt der Richter auch bei der Verkündung von Gerry's Haftstrafe, dass er nicht verstehen kann, warum die Staatsanwaltschaft ihn nur wegen Mordes und nicht wegen Verrats an der Krone angeklagt hat, denn dann hätte er die Todesstrafe verhängen können und das hätte er auf jeden Fall getan.
Auch Gerrys Vater, seine Tante und die Kinder bekommen Haftstrafen, diese aber zeitlich begrenzt. Im Gefängnis treffen Gerry und sein Vater wieder aufeinander, da sie sich eine Zelle teilen müssen. Von den anderen Gefangenen werden sie terrorisert, weil sie "irischer Abschaum" sind. Eines Tages wird einer der wichtigsten IRA-Terroristen eingeliefert. Er sagt gegenüber Gerry, dass er das Bombenattentat begangen hat, wegen dem Gerry und sein Vater verhaftet wurden. Dies habe er auch der Polizei gesagt. Diese habe aber darauf nicht reagiert.
Gerry wird von dem charismatischen IRA-Terroristen in den Bann gezogen und gemeinsam schaffen sie es die irischen und ausländischen mit den englischen Gefangenen zu versöhnen um gegen ein gemeinsames Ziel zu kämpfen: Gegen die sadistische Gefängnisleitung. So erreichen sie mit den Jahren viele Verbesserungen, die ein Leben im Gefängnis humaner machen.
Für den IRA-Terroristen ist das aber nicht genug. Er zettelt weitere Gefängnisaufstände an. Bei einem dieser Aufstände, der besonders brutal verläuft, stellt sich Gerry gegen sein Vorbild den IRA-Terroristen. Alle Gefangenen stellen sich auf die Seite von Gerry, so dass der Aufstand beigelegt wurde.
Durch diese Handlung verbessert sich auch wieder das Verhältnis von Gerry und seinem Vater, der dem Treiben von Gerry sehr ablehnend gegenüber stand. Gerry's Vater wurde aber bei dem letzten Aufstand schwer verletzt.
Aufgrund des Aufstandes kommt eine Untersuchungskommission ins Gefängnis. In dieser Kommission ist die Anwältin Gareth Peirce (Emma Thompson). Sie freundet sich mit Giuseppe an und will den Fall neu aufrollen. Gerry sieht darin keinen Sinn, da er den Engländern nicht vertraut.
Als aber sein Vater Giuseppe stirbt will Gerry seinen Tod rächen. Deswegen willigt er ein mit der Anwältin zu reden. Er erzählt ihr die wahre Geschichte. Als sie die Bank findet auf der Gerry und sein Freund in jener Nacht geschlafen haben, und dort noch die Markierung sieht, glaubt sie Gerry.
Sie setzt vor Gericht eine Neuauflage des Prozesses durch. Dafür darf sie die Gerichtsakten von Giuseppe Conlon sehen, aber nicht die von Gerry. Als aber eines Tages der Mann, der sie beaufsichtigen soll, krank ist und dessen Vertretung nicht weis, welche Akten die junge Frau sehen darf, lässt sie sich die von Gerry Conlon zeigen. Darin findet sie eine Zeugenaussage des alten Mannes, der bezeugt dass Gerry und sein Freund die ganze Nacht bei ihm waren und daran hängt ein Vermerk "Nicht der Verteidigung zeigen". Mit diesem Beweismittel schafft sie es die Freilassung der Guilford Four zu erreichen.
Als Gerry den Gerichtsaal verlässt ruft er der jubelnden Menge von Demonstranten zu, dass er im Namen seines Vaters weiterkämpfen werde.
Im Abspann wird dann noch erzählt, dass es auch einen Prozeß gegen die Polizisten gab, diese aber alle freigesprochen wurden.
Meine Meinung
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Auch wenn ich die ganze Handlung schon verraten habe, empfehle ich jedem sich dieses Meisterwerk anzuschauen. Man sieht daran auch gerade in der heutigen Zeit wie schädlich es ist, wenn jemand (hier die englischen Polizisten) zuviel Macht hat (7 Tage Verhör ohne dringenden Tatverdacht), da derjenige unter Druck kommt Ergebnisse abzuliefern, auch wenn es zu Lasten unschuldiger geht. Etwas ähnliches war ja auch vor kurzem in Afghanistan zu beobachten (in anderer Weise natürlich).
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Diesen Bericht habe ich auch unter dem Usernamen "Bjoern.Becher" bei CIAO veröffentlicht.
Im Namen des Vaters eine wahre Geschichte über einen Mann, der ein Opfer der IRA-Kämpfe in Großbritannien wird.
Inhalt
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Gerry Conlon (gespielt von Daniel Day-Lewis) lebt in Belfast und ist der IRA ein Dorn im Auge. Er ist ein Herumtreiber und stiehlt die meiste Zeit. Als er nach einem Diebstahl von englischen Truppen verfolgt wird, die ihn irrtümlicherweise für einen Heckenschützen halten, und auf der Flucht fast ein Waffenlager der IRA enttarnt, ist die Geduld der IRA mit dem kleinen Dieb am Ende. Er soll erschossen werden. Sein Vater Giuseppe (Pete Postlewaithe) kann die IRA-Leute überzeugen seinen Sohn leben zu lassen. Er verspricht ihnen dafür, dass Gerry ihnen nie wieder im Weg sein wird. Um dieses Versprechen einzuhalten, sckickt er Gerry mit der nächsten Fähre nach London. Auf der Fähre nach London trifft er einen alten Freund mit dem er erstmal in eine Hippie-Commune einzieht und nicht wie sein Vater geplant hatte bei seiner Tante. Am Anfang hat er ein unbeschwertes Leben: Drogen, Sex, kleine Diebstähle. Aber nachdem es in London auch immer mehr Bombenanschläge der IRA gibt, wird die Stimmung auch gegen die Iren in der Hippie-Commune immer negativer. Einiges Tages werden die Iren vor die Tür gesetzt. Als Jerry und sein Freund nun obdachlos durch die Straßen ziehen, haben sie das Glück zu beobachten, wie eine Prostituierte einige Meter vor ihnen aus ihrer Wohnung herauskommt und wenige Meter später ihren Schlüssel verliert. Dieses Mißgeschick machen sich die beiden zunutze um in die Wohnung der Frau einzudringen. Das dort gefundene Bargeld nehmen die beiden mit. Dann gehen Sie in einen Park, wo sie die Nacht auf einer Bank verbringen wollen. Nach kurzer Zeit schmeisst sie aber ein alter obdachloser Mann von der Bank, da es seine Bank sei. Er zeigt ihnen zum Beweis sogar eine Markierung an der Bank. Man kommt sich überein die Ban zu teilen. In dieser Nacht geschieht in London eines der fürchterlichsten Bombenattentatte der IRA.
Gerry reist am nächsten Morgen als reicher Mann (mit dem geklauten Geld) nach Belfast und beeindruckt seine Familie, der er natürlich die wahre Geschichte verschweigt.
Einige Tage später wird das Haus der Conlons gestürmt und Gerry verhaftet und nach London gebracht. Er wird für den Attentäter gehalten. Durch ein neues Gesetz, das kurz vorher erlassen wird, wird es den englischen Behörden erlaubt Gerry 7 Tage festzuhalten. In diesen 7 Tagen bekommt er keine Gelegenheit zu schlafen und wird immer stärker unter Druck gesetzt.
Unter den Qualen physischer und psychischer Folter unterschreiben Gerry und sein ebenfalls verhafteter Freund vorgefertigte Geständnisse, die sie und ein befreundetes Paar, das mit ihnen in der Hippie Commune wohnte, als die Bombenleger ausweisen.
Daraufhin startet eine großangelegte Fahndung nach Komplizen, wobei auch Gerrys Vater Giuseppe und seine Tante, sowie deren minderjährige Kinder verhaftet werden. Die Gerichtsverhandlung ist ein abgekartetes Spiel: trotz Widerruf der Geständnisse und mangelnder Beweise werden die inzwischen als "Guildford Four" Bekanntgewordenen zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. In diesem Zusammenhang sagt der Richter auch bei der Verkündung von Gerry's Haftstrafe, dass er nicht verstehen kann, warum die Staatsanwaltschaft ihn nur wegen Mordes und nicht wegen Verrats an der Krone angeklagt hat, denn dann hätte er die Todesstrafe verhängen können und das hätte er auf jeden Fall getan.
Auch Gerrys Vater, seine Tante und die Kinder bekommen Haftstrafen, diese aber zeitlich begrenzt. Im Gefängnis treffen Gerry und sein Vater wieder aufeinander, da sie sich eine Zelle teilen müssen. Von den anderen Gefangenen werden sie terrorisert, weil sie "irischer Abschaum" sind. Eines Tages wird einer der wichtigsten IRA-Terroristen eingeliefert. Er sagt gegenüber Gerry, dass er das Bombenattentat begangen hat, wegen dem Gerry und sein Vater verhaftet wurden. Dies habe er auch der Polizei gesagt. Diese habe aber darauf nicht reagiert.
Gerry wird von dem charismatischen IRA-Terroristen in den Bann gezogen und gemeinsam schaffen sie es die irischen und ausländischen mit den englischen Gefangenen zu versöhnen um gegen ein gemeinsames Ziel zu kämpfen: Gegen die sadistische Gefängnisleitung. So erreichen sie mit den Jahren viele Verbesserungen, die ein Leben im Gefängnis humaner machen.
Für den IRA-Terroristen ist das aber nicht genug. Er zettelt weitere Gefängnisaufstände an. Bei einem dieser Aufstände, der besonders brutal verläuft, stellt sich Gerry gegen sein Vorbild den IRA-Terroristen. Alle Gefangenen stellen sich auf die Seite von Gerry, so dass der Aufstand beigelegt wurde.
Durch diese Handlung verbessert sich auch wieder das Verhältnis von Gerry und seinem Vater, der dem Treiben von Gerry sehr ablehnend gegenüber stand. Gerry's Vater wurde aber bei dem letzten Aufstand schwer verletzt.
Aufgrund des Aufstandes kommt eine Untersuchungskommission ins Gefängnis. In dieser Kommission ist die Anwältin Gareth Peirce (Emma Thompson). Sie freundet sich mit Giuseppe an und will den Fall neu aufrollen. Gerry sieht darin keinen Sinn, da er den Engländern nicht vertraut.
Als aber sein Vater Giuseppe stirbt will Gerry seinen Tod rächen. Deswegen willigt er ein mit der Anwältin zu reden. Er erzählt ihr die wahre Geschichte. Als sie die Bank findet auf der Gerry und sein Freund in jener Nacht geschlafen haben, und dort noch die Markierung sieht, glaubt sie Gerry.
Sie setzt vor Gericht eine Neuauflage des Prozesses durch. Dafür darf sie die Gerichtsakten von Giuseppe Conlon sehen, aber nicht die von Gerry. Als aber eines Tages der Mann, der sie beaufsichtigen soll, krank ist und dessen Vertretung nicht weis, welche Akten die junge Frau sehen darf, lässt sie sich die von Gerry Conlon zeigen. Darin findet sie eine Zeugenaussage des alten Mannes, der bezeugt dass Gerry und sein Freund die ganze Nacht bei ihm waren und daran hängt ein Vermerk "Nicht der Verteidigung zeigen". Mit diesem Beweismittel schafft sie es die Freilassung der Guilford Four zu erreichen.
Als Gerry den Gerichtsaal verlässt ruft er der jubelnden Menge von Demonstranten zu, dass er im Namen seines Vaters weiterkämpfen werde.
Im Abspann wird dann noch erzählt, dass es auch einen Prozeß gegen die Polizisten gab, diese aber alle freigesprochen wurden.
Meine Meinung
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Auch wenn ich die ganze Handlung schon verraten habe, empfehle ich jedem sich dieses Meisterwerk anzuschauen. Man sieht daran auch gerade in der heutigen Zeit wie schädlich es ist, wenn jemand (hier die englischen Polizisten) zuviel Macht hat (7 Tage Verhör ohne dringenden Tatverdacht), da derjenige unter Druck kommt Ergebnisse abzuliefern, auch wenn es zu Lasten unschuldiger geht. Etwas ähnliches war ja auch vor kurzem in Afghanistan zu beobachten (in anderer Weise natürlich).
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Diesen Bericht habe ich auch unter dem Usernamen "Bjoern.Becher" bei CIAO veröffentlicht.
4 Bewertungen, 2 Kommentare
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11.04.2002, 14:10 Uhr von MichiHDS
Bewertung: sehr hilfreichgute Meinung .Ich kenn den Film allerdigns nicht. cu Michi
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12.02.2002, 18:53 Uhr von Marc-Gonzo
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter und interessanter bericht! weiter so und gruss marc-gonzo
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