Erfahrungsbericht von oliklein
Lausiger Horrorfilm
Pro:
s.B.
Kontra:
s.B.
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
heute möchte ich euch den Film Jeepers Creepers vorstellen, den meine Freundin und ich zusammen am Samstagabend auf Pro 7 angeschaut haben. Wir sind eher zufällig bei dem Film stehen geblieben beim Zappen, da wir uns eigentlich vorgenommen hatten die 100ste Sendung von „Genial daneben“ auf Sat1 anzuschauen. Im Nachhinein hätten wir das auch eher machen sollen, wie sich rausstellen sollte, dazu aber nachher mehr.
SHORTFACTS
Der Film stammt aus dem Jahre 2001 aus Übersee, also aus den USA. Spielfilmdauer wird in unserer Tageszeitung mit 86 Minuten ohne Werbung angegeben, Regie führte Victor Salva und der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
INHALT
Angefangen mit einer harmlos wirkenden Autofahrt auf einem weniger befahrenen Highway, sind die Geschwister Darryl und Trish zusammen in der alten Klapperkiste von Trish auf dem Heimweg zu ihren Eltern. Plötzlich taucht von hinten ein sehr rostig wirkender und alter Truck auf sie zu, der die beiden bedrängt, aber dann doch an ihnen vorbeizieht. Geschockt fahren die beiden weiter und bemerken den alten Truck dann schließlich wieder, wie dieser an einer Kirche steht und blutverschmierte Bündel in einem Abflussrohr verschwinden lässt. Die Neugier veranlasst die beiden (v.a. Darryl) zurück zur Kirche zu fahren um zu schauen, was sich in den Bündeln befunden hat bzw. was die vermummte Gestalt in das Abflussrohr geworfen hat. Dort angekommen streckt Darryl seinen hals zu weit in das Abflussrohr und fällt dort hinein. Dort unten im düsteren Verließ der Kirche findet er schließlich zuerst die blutverschmierten Bündel auf in denen sich Leichen befinden, die an irgendwelchen Stellen aufgeschlitzt, aber genau dort auch wieder vernäht wurden. Darryl erkundet dass verließ, dass wohl zur Kirche nebenan gehört und findet dort etwas sehr grausames auf… die Wände sowie die Decke sind tatsächlich mit konservierten Leichen tapeziert. Von diesem Fund schockiert machen die zwei Jugendlichen sich schnell auf zur nächsten Raststätte, wo sie dann auch die Polizei kontaktieren, die den Schilderungen Darryls aber zuerst keinen Glauben schenken wollen. Derweil bekommt Darryl einen sehr seltsamen Anruf von einer weiblichen Person, die ihm zukünftige Ereignisse schildert. Eine Einheit der Polizei findet dann die Kirche in brennendem Zustand auf, so dass des Schilderungen Darryls nicht gefolgt werden konnte. Die Frau am anderen Ende des Apparates berichtet Darryl von der vermummten Gestalt als eine Gestalt des Bösen, der Teufel selber sei er und kommt jeden 23. Frühling um genau 23 Tage lang sich zu ernähren und zu nehmen was er braucht. 1 und 1 zusammengezählt wissen die beiden Jugendlichen nun sofort, was damit gemeint ist, die vermummte Gestalt frisst sich durch die Reihen der Menschen und zwar „isst“ diese Gestalt immer nur besondere Körperteile der einzelnen Personen um sich so vollständig zu regenieren. Die beiden setzten ihre Flucht fort, doch die unheimliche Gestalt ist ihnen schon auf der Fährte, denn er benötigt etwas von einem der beiden… -cut-
An dieser Stelle unterbreche ich die Inhaltsangabe des Filmes, da es vielleicht unter euch noch einige geben wird, die den Film noch nicht gesehen haben und dies eventuell vorhaben, obwohl ich davon abraten werde…
SCHAUSPIELER
In dem Film übernehmen eher weniger bekannte Schauspieler die Hauptrollen. die männliche Hauptrolle von Darryl spielt Justin Long, der seine Sache an sich als forscher und am Anfang auch ulkig wirkender Jugendlicher sehr gut rüberbringt, jedoch keine Meisterleistung setzen kann. Er wirkt öfters sehr von den Geschehnissen geschockt (v.a. in der Kirche) und bringt das eigentlich sehr gut rüber, so dass der Zuschauer mit ihm mitfühlen kann.
Den Part der weiblichen Hauptrolle Trish übernimmt Gina Philips, die den schlaueren Part, bzw. den überlegeren Part des Geschwisterpaars einnimmt. Sie strahlt im Vergleich zu Darryl eher die dominantere Stellung aus und wird deshalb auch vom Zuschauer als überlegen angesehen. Die letzte wichtige Rolle übernimmt die Wahrsagerin Patricia Belcher, eine etwas dickere farbige Frau, die im Prinzip die beste Leistung aller drei Hauptdarsteller darbietet, obwohl sie eigentlich nur psychologische Aspekte in ihren Aussagen verwendet und immer wieder auf die Zukunft hinweist, was sie trotz der schlechten Situation sehr überlegen wirken lässt. Im Prinzip gibt es sonst keine weiteren erwähnenswerten Rollen in dem Film, die anderen besetzten Rollen sind alle in XXS- Format gehalten, d.h. also sie tauchen immer nur sehr kurz auf, wie z.B. der Police- Officer, der von der vermummten Gestalt (die sich als Monster herausstellt) geköpft wird.
KRITIK
Es sei gleich vorneweg gesagt, dass ich die Umsetzung des Filmes sehr schlecht fand. ich weiß persönlich nicht voran das gelegen hat, deswegen versuche ich das hier zu erörtern.
Der erste erwähnenswerte Punkt wäre der doch recht gelungene und spannend wirkende Beginn des Filmes, der andauert bis Darryl in das Verließ fällt und dort die an die Wand gepflasterten Leichen entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren meine Freundin(die sich sowieso noch viel mehr gruselt als ich) und ich noch sehr angetan von dem Film, denn wir hatten ja keine Ahnung was da auf uns zukommen wird. Deswegen waren typische Fragen am Anfang: Was passiert da wohl jetzt? was kommt denn da jetzt aus dem Rohr? Was genau befindet sich denn jetzt in den blutverschmierten Bündeln? Aus diesen Fragen konnte man also eine gewisse Spannung in unseren Gesichtern ableiten, die jedoch sehr bald wieder verschwinden sollte. Denn mit dem Betreten des Verlieses unter der Kirche, bekam der Film sofort eine sehr unangenehme und brutal unrealistische Note. Ein Verließ, dass ringsum mit konservierten Leichen bepflastert ist, was soll denn das?!?, dachten wir uns.
Von nun an war uns auch klar, dass es sich wohl eher um einen unrealistischen Film handeln musste, also eher nicht um einen realistischen Film, denn wir uns eigentlich aufgrund des spannenden Anfangs auch erhofft hatten. auf jeden Fall fing der Film nun an sehr flach zu werden und eigentlich auch gar nicht mehr spannend, denn die nun folgenden Szenen waren eigentlich zu jeder Zeit zu erwarten, also immer vorausschaubar und nicht mehr wirklich spannend. Die Schockeffekte kamen einfach nur noch lahm rüber und das Monster als so genannter „Creeper“ sah auch nicht wirklich zum Gruseln aus (kein Vergleich zu den Aliens oder ähnlich schreckhaften Gestalten) und die folgende Handlung war eher das Produkt aneinander gereihter langweiliger Szenen. Alles wirkte wie bereits erwähnt sehr unrealistisch, da auch das Konzept des Filmes sehr den Bach herunter ging. Einzige wirklich harte Szene war dann nur die Enthauptung eines Policeofficers bei laufender Fahrt und das anschließende „Aussaugen“ seiner Zunge von dem enthaupteten Kopf.
FAZIT
Alles in allem ist Jeepers Creepers von Victor Salva aus dem Jahre 2001 nur ein billiger Abklatsch der besseren Horrorfilme wie „Ich weiß was du letzen Sommer getan hast“ oder ähnlichen. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass es sich um ein „Monster-Horror“ handelt, was der am Anfang spannend wirkenden Story aber eher schadet und somit die Story, sowie auch die Spannung abflachen lässt. Deswegen kann ich den Film nur den Leuten empfehlen, die auch wirklich was für dieses Genre übrig haben und auf, meiner Meinung nach sinnlos aneinandergereihte Schockeffekte stehen.
2 von 5 möglichen Sternen
Liebe Grüße oliklein
heute möchte ich euch den Film Jeepers Creepers vorstellen, den meine Freundin und ich zusammen am Samstagabend auf Pro 7 angeschaut haben. Wir sind eher zufällig bei dem Film stehen geblieben beim Zappen, da wir uns eigentlich vorgenommen hatten die 100ste Sendung von „Genial daneben“ auf Sat1 anzuschauen. Im Nachhinein hätten wir das auch eher machen sollen, wie sich rausstellen sollte, dazu aber nachher mehr.
SHORTFACTS
Der Film stammt aus dem Jahre 2001 aus Übersee, also aus den USA. Spielfilmdauer wird in unserer Tageszeitung mit 86 Minuten ohne Werbung angegeben, Regie führte Victor Salva und der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
INHALT
Angefangen mit einer harmlos wirkenden Autofahrt auf einem weniger befahrenen Highway, sind die Geschwister Darryl und Trish zusammen in der alten Klapperkiste von Trish auf dem Heimweg zu ihren Eltern. Plötzlich taucht von hinten ein sehr rostig wirkender und alter Truck auf sie zu, der die beiden bedrängt, aber dann doch an ihnen vorbeizieht. Geschockt fahren die beiden weiter und bemerken den alten Truck dann schließlich wieder, wie dieser an einer Kirche steht und blutverschmierte Bündel in einem Abflussrohr verschwinden lässt. Die Neugier veranlasst die beiden (v.a. Darryl) zurück zur Kirche zu fahren um zu schauen, was sich in den Bündeln befunden hat bzw. was die vermummte Gestalt in das Abflussrohr geworfen hat. Dort angekommen streckt Darryl seinen hals zu weit in das Abflussrohr und fällt dort hinein. Dort unten im düsteren Verließ der Kirche findet er schließlich zuerst die blutverschmierten Bündel auf in denen sich Leichen befinden, die an irgendwelchen Stellen aufgeschlitzt, aber genau dort auch wieder vernäht wurden. Darryl erkundet dass verließ, dass wohl zur Kirche nebenan gehört und findet dort etwas sehr grausames auf… die Wände sowie die Decke sind tatsächlich mit konservierten Leichen tapeziert. Von diesem Fund schockiert machen die zwei Jugendlichen sich schnell auf zur nächsten Raststätte, wo sie dann auch die Polizei kontaktieren, die den Schilderungen Darryls aber zuerst keinen Glauben schenken wollen. Derweil bekommt Darryl einen sehr seltsamen Anruf von einer weiblichen Person, die ihm zukünftige Ereignisse schildert. Eine Einheit der Polizei findet dann die Kirche in brennendem Zustand auf, so dass des Schilderungen Darryls nicht gefolgt werden konnte. Die Frau am anderen Ende des Apparates berichtet Darryl von der vermummten Gestalt als eine Gestalt des Bösen, der Teufel selber sei er und kommt jeden 23. Frühling um genau 23 Tage lang sich zu ernähren und zu nehmen was er braucht. 1 und 1 zusammengezählt wissen die beiden Jugendlichen nun sofort, was damit gemeint ist, die vermummte Gestalt frisst sich durch die Reihen der Menschen und zwar „isst“ diese Gestalt immer nur besondere Körperteile der einzelnen Personen um sich so vollständig zu regenieren. Die beiden setzten ihre Flucht fort, doch die unheimliche Gestalt ist ihnen schon auf der Fährte, denn er benötigt etwas von einem der beiden… -cut-
An dieser Stelle unterbreche ich die Inhaltsangabe des Filmes, da es vielleicht unter euch noch einige geben wird, die den Film noch nicht gesehen haben und dies eventuell vorhaben, obwohl ich davon abraten werde…
SCHAUSPIELER
In dem Film übernehmen eher weniger bekannte Schauspieler die Hauptrollen. die männliche Hauptrolle von Darryl spielt Justin Long, der seine Sache an sich als forscher und am Anfang auch ulkig wirkender Jugendlicher sehr gut rüberbringt, jedoch keine Meisterleistung setzen kann. Er wirkt öfters sehr von den Geschehnissen geschockt (v.a. in der Kirche) und bringt das eigentlich sehr gut rüber, so dass der Zuschauer mit ihm mitfühlen kann.
Den Part der weiblichen Hauptrolle Trish übernimmt Gina Philips, die den schlaueren Part, bzw. den überlegeren Part des Geschwisterpaars einnimmt. Sie strahlt im Vergleich zu Darryl eher die dominantere Stellung aus und wird deshalb auch vom Zuschauer als überlegen angesehen. Die letzte wichtige Rolle übernimmt die Wahrsagerin Patricia Belcher, eine etwas dickere farbige Frau, die im Prinzip die beste Leistung aller drei Hauptdarsteller darbietet, obwohl sie eigentlich nur psychologische Aspekte in ihren Aussagen verwendet und immer wieder auf die Zukunft hinweist, was sie trotz der schlechten Situation sehr überlegen wirken lässt. Im Prinzip gibt es sonst keine weiteren erwähnenswerten Rollen in dem Film, die anderen besetzten Rollen sind alle in XXS- Format gehalten, d.h. also sie tauchen immer nur sehr kurz auf, wie z.B. der Police- Officer, der von der vermummten Gestalt (die sich als Monster herausstellt) geköpft wird.
KRITIK
Es sei gleich vorneweg gesagt, dass ich die Umsetzung des Filmes sehr schlecht fand. ich weiß persönlich nicht voran das gelegen hat, deswegen versuche ich das hier zu erörtern.
Der erste erwähnenswerte Punkt wäre der doch recht gelungene und spannend wirkende Beginn des Filmes, der andauert bis Darryl in das Verließ fällt und dort die an die Wand gepflasterten Leichen entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren meine Freundin(die sich sowieso noch viel mehr gruselt als ich) und ich noch sehr angetan von dem Film, denn wir hatten ja keine Ahnung was da auf uns zukommen wird. Deswegen waren typische Fragen am Anfang: Was passiert da wohl jetzt? was kommt denn da jetzt aus dem Rohr? Was genau befindet sich denn jetzt in den blutverschmierten Bündeln? Aus diesen Fragen konnte man also eine gewisse Spannung in unseren Gesichtern ableiten, die jedoch sehr bald wieder verschwinden sollte. Denn mit dem Betreten des Verlieses unter der Kirche, bekam der Film sofort eine sehr unangenehme und brutal unrealistische Note. Ein Verließ, dass ringsum mit konservierten Leichen bepflastert ist, was soll denn das?!?, dachten wir uns.
Von nun an war uns auch klar, dass es sich wohl eher um einen unrealistischen Film handeln musste, also eher nicht um einen realistischen Film, denn wir uns eigentlich aufgrund des spannenden Anfangs auch erhofft hatten. auf jeden Fall fing der Film nun an sehr flach zu werden und eigentlich auch gar nicht mehr spannend, denn die nun folgenden Szenen waren eigentlich zu jeder Zeit zu erwarten, also immer vorausschaubar und nicht mehr wirklich spannend. Die Schockeffekte kamen einfach nur noch lahm rüber und das Monster als so genannter „Creeper“ sah auch nicht wirklich zum Gruseln aus (kein Vergleich zu den Aliens oder ähnlich schreckhaften Gestalten) und die folgende Handlung war eher das Produkt aneinander gereihter langweiliger Szenen. Alles wirkte wie bereits erwähnt sehr unrealistisch, da auch das Konzept des Filmes sehr den Bach herunter ging. Einzige wirklich harte Szene war dann nur die Enthauptung eines Policeofficers bei laufender Fahrt und das anschließende „Aussaugen“ seiner Zunge von dem enthaupteten Kopf.
FAZIT
Alles in allem ist Jeepers Creepers von Victor Salva aus dem Jahre 2001 nur ein billiger Abklatsch der besseren Horrorfilme wie „Ich weiß was du letzen Sommer getan hast“ oder ähnlichen. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass es sich um ein „Monster-Horror“ handelt, was der am Anfang spannend wirkenden Story aber eher schadet und somit die Story, sowie auch die Spannung abflachen lässt. Deswegen kann ich den Film nur den Leuten empfehlen, die auch wirklich was für dieses Genre übrig haben und auf, meiner Meinung nach sinnlos aneinandergereihte Schockeffekte stehen.
2 von 5 möglichen Sternen
Liebe Grüße oliklein
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