Kevin - Allein zu Haus (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jakini
Der ist zu Weihnachten ein Muß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zum Film:
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Der Film hat inzwischen schon einige Jahre auf dem Puckel. Gedreht wurde er schon 1990 in den USA. Ca. ein Jahr später erschien er dann auf Video und seit ungefähr acht Jahren kann man ihn regelmäßig im Fernsehen zu Weihnachten sehen. Da er dann immer zu einer Zeit läuft, wo wir meistens nicht fernsehen, haben wir den Film vor sieben Jahren auf Video aufgenommen, damit wir ihn im Advent sehen können, wann wir es gerne möchten.
Macaulay Culkin wurde durch diesen Film zum Star und spielte sich in die Herzen vieler Zuschauer. Inzwischen hat man nicht mehr viel von dem Jungstar gehört, der nun zu einem Erwachsenen herangewachsen sein müßte.
Auf jeden Fall hat dieser Film bewirkt, daß viele Eltern in den letzten Jahren ihre Söhne Kevin genannt haben. Ob diese Jungs ebenso niedlich geworden sind, wie es dieser Kevin im Film war, wage ich zu bezweifeln, denn dies ist nur ein Film, und das Kind zu dem gemacht, wie Eltern ihre Kinder gerne hätten.
Die Handlung:
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Der Film beginnt im absoluten Chaos, in dem jede Menge Kinder durch ein Haus rennen, da kommt ein Polizist, der sich erkundigt, wo die Familie denn Weihnachten verbringen will. Die Mutter des Hauses gibt bereitwillig Auskunft, man fährt zu den Verwandten nach Paris, aber es wären alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Die Unterhaltung wird je von der Anlieferung des Pizzadienstes unterbrochen, schnell ist der Polizist vergessen. Nur nicht bei Kevin, dem jüngsten Familienmitglied, er wundert sich über den goldenen Zahn, der extrem blinkt, wenn der angebliche Polizist lacht, man sieht Kevin deutlich an, daß er diesem Menschen nicht traut.
Als Kevin in die Küche kommt, freut er sich auf eine Pizza, eine Pizza nur mit Käse, extra für ihn. Doch die hat sein großer Bruder Buck inzwischen gegessen, die beiden scheinen sich offensichtlich nicht leiden zu können. Das gleiche schlechte Verhältnis besteht zwischen Kevin und seinem Onkel.
Kevin fühlt sich schlecht behandelt, und erläßt seinen Frust raus, dafür wird er bestraft und muß ungerechter Weise auf dem Dachboden schlafen. Er ist darüber so sauer, daß er seiner Mutter sagt, er wünscht sich, daß er keine Familie hätte, weil er von allen nur rumgeschubst wird.
Der nächste Morgen ist da, durch einen Sturm in der Nacht hatte man Stromausfall, so verschläft die Familie und im Chaos ziehen sich schnell alle an, um in die beiden Busse zu fahren, die sie zum Flugplatz bringen sollen. Gerade eben schaffen sie es noch, in die Maschiene nach Paris zu steigen, bemerken dabei nicht, daß Kevin noch auf dem Dachboden seelig schläft, da ein Nachbarsjunge sich zu den Kindern stellt und so mitgezählt wird. Na ja, bei 5 eigenen Kindern und 5 Neffen und Nichten kann man sicher schnell mal den Überlick verlieren. Obwohl ich sagen muß, wir fällt es immer sofort auf, wenn eine von meinen dreien nicht da ist.... .
Kevin erwacht also auf dem Dachboden und das Haus ist total still. Langsam geht er hinunter und bemerkt, daß das Haus leer ist. Er wundert sich nur, daß die Autos in der Garage stehen, doch er freut sich, denn er hat seine Familie weggewünscht und ist nun Herr im Haus:
Offensichtlich zum ersten Mal wäscht Kevin sich gründlich, dabei nutzt er sogar Papas Rasierwasser, was natürlich im Gesicht brennt und einen lauten Schrei von ihm verursacht.
Er sieht sich Filme an, die er sonst nie hätte sehen dürfen,
er bestellt sich eine Käsepizza, nur für ihn, sein Bruder Buck kann ihn diesmal nichts wegessen,
er kann in dem Zimmer seines Bruders Buck herumstöbern, ohne daß dieser mit ihm schimpft,
Kevin hat eigentlich alles im Griff. Er geht sogar einkaufen. Doch dabei wird er leider zum Dieb, denn ein Nachbar, über den sein Bruder eine fürchterliche Geschichte erzählt hat, betritt den Laden und mit einer Zahnbürste in der Hand fliegt Kevin ängstlich aus dem Geschäft... .
Doch am nächsten Tag geht er wieder einkaufen, schließlich will er versorgt sein, daß seine Familie derweil verzweifelt versucht, ihn zu Hause zu erreichen, sogar die Polizei vorbeischickt, die an der Tür klingelt, bemerkt Kevin nicht.
Den Großeinkauf meistert Kevin mit Bravour, doch auf dem Weg nach Hause wird er fast umgefahen, im Wagen erkennt er den den Mann mit dem blinkenden Zahn wieder. Er und sein Komplize wollen bei Kevin einbrechen, doch dieser weiß das gut zu verhindern, zumindest zwei Tage lang.
Besonders gut fand ich da seine Idee, eine Party zu organisieren, wo seine Eisenbahn Pappfiguren durch die Wohnung fährt, eine Plattenspieler läßt eine Ankleidpuppe tanzen und mit einer weiteren Puppe tanzt Kevin. Von außen sehen die Schatten überzeugend echt aus und die Gangster gehen unverrichteter Dinge.
Als Kevin sich seinen Weihnachtsbaum ins Haus holt, erkennen die Ganoven, daß der Junge alleine zu Hause ist.
Dieser flieht ängslich am Heiligen Abend in die Kirche, wo der auf den fürchterlichen Nachbarn trifft und dort feststellt, daß dieser gar nicht so fürchterlich ist. Er hat nicht, wie sein Bruder behauptete seine Familie getötet, nein, er hat sich mit seinem Sohn zerstritten und sitzt nun jedes Jahr zu Heiligabend in der letzten Bank, um seiner Enkelin, die im Kirchchor singt, zuzusehen. Kevin bestärkt ihn, mit seinem Sohn zu reden, ein kleiner Junge gibt einem alten Mann einen Ratschlag und findet dabei für sich selber eine Lösung.
Schnell geht es nach Hause und er entwift einen Schlachtplan, um sein Haus zu verteidigen, dabei ist ihm jedes Mittel recht. Als alles vorbereitet ist, will er noch seine leckeren Mikrowellen Makkaroni genißen, doch dazu kommt es nicht mehr, die Einbrecher versuchen ins Haus zu kommen.... .
Hier will ich nun nicht weiter erzählen, auch wenn ich mir sicher bin, daß die meisten diese Geschichte kennen, das Ende sollte schon noch offen bleiben. Außerden kommt nun der wirklich lustige Teil bei dem ich jedes mal weider Tränen lache, denn die Fallen für die Gängster sind wirklich urkomisch.
Was bewirkt der Film:
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Da dieser Film zu Weihnachten spielt, sehen wir ihn immer zu Weihnachten, so daß er bei uns einfach Weihnachtsstimmung verbreitet. Im Fernsehen wird er auch meistens im Advent ausgestrahlt.
Auf jeden Fall ist er sehr komisch gemacht, man kann sich dabei sehr gut utnerhalten. Die Art des Kevins ist einfach fesselnt, alleine wie er skeptische Verkäuferin davon überzeugt, daß er ganz sicher nicht alleine im Kaufhaus ist, er sagt im Grunde genau das, was sie denkt.
Wie er den Alltag meistert ist niedlich gemacht. Kinder können meiner Meinung nach einiges in dem Film lernen. Kevin legt z.B. seine Angst vor dem Keller ab, in den er sich sonst nicht getraut hatte, weil dort eine Höllenmaschine steht. Doch die ist auf einmal gar nicht mehr so schlimm und Kevin kann in Ruhe seine Wäsche dort unten waschen.
Aber auch seine Pfiffigkeit gegenüber den Gängster ist urkomisch, wenn auch die Handhabe sicher nicht nachzuamen. Meiner Tochter habe ich eingebleut, wenn sie so etwas erlebt, dann sollte sie lieber gleich die Polizei alarmieren, dann kommen die Gängster ins Gefängnis, wo sie hingehören.
Was Kevin zum Teil mit den beiden anstellt ist schon gefährlich, eigentlich hätten sie tot sein müssen. Auch dies habe ich meiner Tochter klar gemacht, und ich bin mir sicher, daß sie dies verstanden hat. Ob da bei anderen Kinder jedoch auch der Fall ist, das wage ich zu bezweifeln, es könnte schon sein, daß diese Gewalt gegen die Bösen Gewalt ins Lächerliche zieht und Kinder sie nicht mehr als das erkennen, was sie eigentlich ist. Allerdings ist es in diesem Falle ja Notwehr.... .
Auf jeden Fall lernen Kinder auch viel Positives in dem Film. Zum Beispiel in Bezug auf den alten Mann, der ja verschrien ist, er hätte seine Familie umgebracht und wäre gefährlich, dabei ist dieser Mann sehr nett. Dieser Film zeigt, daß man auf solche Geschichten nicht hören sollte, sondern sich ein eigenes Bild über Menschen macht soll!!
Fazit:
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Eine sehr gute Unterhaltung, bei der man schön abschalten kann. Auch wenn man diesen Film einmal im Jahr sieht, kommt er immer wieder gut an. Ich kenne inzwischen fast jede Szene auswendig, denn sehe ich diesen Film immer wieder gerne. Er gehört für uns einfach in den Advent.
18 Bewertungen, 5 Kommentare
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17.03.2002, 17:58 Uhr von Claudinka
Bewertung: sehr hilfreichich finde der film ist absolut kult, hab ihn bestimmt auch schon 5 mal gesehen...
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17.03.2002, 17:54 Uhr von PerfekteMeinung
Bewertung: sehr hilfreichich find ihn auch immernoch cool, obwohl ich ihn schon bestimmt 5 mal gesehen habe
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17.03.2002, 17:53 Uhr von BigRobShag
Bewertung: sehr hilfreichNaja, so oft möcht ich ihn auch nicht sehen... Was ich allerdings immer wieder sehen kann ist der gute Film Dinner for one. Gruss, Rob ;-)
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17.03.2002, 17:52 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreicher kommt ja auch mindestens ein mal im Jahr - gruß vom alias
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17.03.2002, 17:52 Uhr von engel123
Bewertung: sehr hilfreichIrgendwie war der Film berührend. Oder war das doch der mit New-York? *ggg*
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