Erfahrungsbericht von sidhe
Komisch, knallhart, Kerle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorab die Fakten zu dem Film
*************************
Die Darsteller: Tobias Schenke (Flo), Axel Stein (Red Bull), Diana Amft (Maja), Rebecca Mosselmann (Silke) und nicht zu vergessen ER, Regisseur: Granz Henman.
Ich hatte den ersten Teil – harte Jungs – auf Video gesehen und mich köstlich amüsiert, ich bekomme Freikarten für die Premiere und ich habe an diesem Montag Abend noch nichts vor – das waren die Fakten, die mich ins Kino bewegten – zur Premiere des Films in unserem Kinopolis. Übrigend heben ich uns meine Freundin den Altersdurchschnitt gleich um ein paar Jährchen!
Die Schauspieler sind da, wie sich das für eine Premiere gehört, verteilen Autogramme und erzählen zu Beginn des Films ein paar Worte – wir sind zu spät (ach, was ein Verlust, wir haben sie nicht gesehen) in dem fast ausverkauften Kinosaal, in dem es penetrant nach angesabberten Taccos und Turnschuhschweiß riecht.
Knallharte Jungs
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Flo ist unsterblich verliebt in die schöne Maja Paradis – sein bestes Stück ist unsterblich fixiert auf alles, was sich auf zwei Beinen bewegt und kein bestes Stück zum Reden hat. Kein Fettnäpfchen auf dem Weg, Kaja näher zu kommen, läßt Flo aus – bei ihrer ersten Annäherung macht sich ER mit ihr bekannt, bei dem Versuch, als Pflegerin ihrer 98-jährigen, „biergeilen“ Großmutter an sie heranzukommen, läßt er sich beim Oma-Durchs-Schlüssel-Loch beobachten erwischen – mit einem Sexheftchen von 1953 in der Hosentasche.
Nicht nur er und ER verweifeln fast – auch sein Freund Red Bull (Hausmeister Krauses Sohn) beginnt seinen Felle schwimmen zu sehen, hat er doch eine Wette auf Flos Landung bei (oder auf?) Maja laufen. So unterbricht er seine geplanten Videoorgien mit der heißen Wanda aus Wuppertal (Heimatpornofilm oder was??) und kommt Flo heldenhaft zur Hilfe geeilt – die Idee ist simpel: Majas Hockesy Mannschaft sucht eine neue Spielerin; Red Bull verwandelt sich in die mollige Wanda (beim Namen erwies er großen Einfallsreichtum) und kommt dem Team zur Hilfe – ein glatter zu Null Sieg natürlich.
In trauter (Weiber-)Runde schwärmt er / sie das Blaue vom Himmel herunter – Flo bekommt einen Heiligenschein aufs Haupt gedrückt und Maja beschließt, sich ein neues Bild von ihm zu machen und geht mit ihm aus. Selbstredend geht auch bei diesem Date schief, was nur schief gehen kann; ein suizidgefährdeter Hund kommt daher, der beste Freund Flos möchte nichts anderes als das, für was er auf der Welt herum hängt und läßt den großen Flo mit Grünem-Austern-Pulver („da kann sie nur noch an Sex denken!“) auf Majas essen experimentieren, die wiederum verträgt das überhaupt nicht gut...
Red Bull alias Wande erlebt parallel einen richtigen „Weiberabend“ mit einer großen Überraschung, die sich die Teamkolleginnen für sie ausgedacht haben...
Im Krankenhaus (ja ja die Austern) die scheinbar große Versöhnungsszene, nachdem Flo standhaft seinem äußerst hartnäckigem kleinem Freund und einer eng bekleideten Krankenschwester widerstanden hat.
Es geht dem finalen Contdown zu – auf dem 99ten Geburtstag von Majas Omi eskaliert die Situation an einem fortlaufenden Band – Tante Schlampe verzaubert Klein-Flo, Groß Flo ruiniert Papa Majas ganzen Stolz, der suizidgefährdete Hund beschwört eine Katastrophe nach der nächsten herauf während Majas Omi endlich ungestraft ihrer Alkohollust und den dadurch hervorgerufenen Blähungen fröhnen darf....
Das Ende mag ich an dieser Stelle noch nicht vorweg nehmen, auch wenn es da nicht sonderlich viel zum Vorwegnehmen gibt.
Meine Meinung
*************
Das böse Wort „ schwanzgesteuert“ bekommt eine neue Bedeutung – ja, ich komme ins Grübeln, ist es vielleicht in Wahrheit so, sind alle Männer in der Tiefe ihrer Seele herzensgut und können sich nur nicht gegen ihren Mann in der Hose wehren...? Aber halt, so ähnlich ist es doch tatsächlich!! (-;
Anspruchsvoll kann man „Knallharte Jungs“ nicht nennen – wirklich nicht, aber er verspricht einen unterhaltsamen Abend, der nur ab und zu ins „Zu-Lächerliche“ abrutscht. Der Darsteller des Flos entäuscht mich ein wenige – sicher, die Szenen und Dialoge sollen stellenweise überzogen wirken (künstlerisch überzogen nennt man das wohl), aber an manchen Stellen springt mich die schlechte Schauspielleistung von der Leinwand an und will mich ins Bein beißen – vielleicht auch ein künstlerischer Effekt?? Dagegen stelle ich „Red Bull“ und ich muß zugeben, ich ging mit Vorurteilen gegen eben diesen in den Film, denn ich habe nur ein einziges Mal „Hausmeister Krause“ gesehen, und fand den Schauspieler derart schlecht und platt, daß ein faßt instinktives Zucken meines Fingers den Sender wechselt. Aber als Red Bull in Knallharte Jungs überzeugt er mich – von ihm lebt der Film, nehmt Red Bull raus und ihr habt einen Energy Drink ohne Koffein. Selbstverständlich überzeugt mich auch Wanda! (-; Heimlicher Held und Hauptdarsteller ist aber niemand geringeres als der geringste in dem Film – ER nämlich, Flos Mann in Ohr und Hose, die Geisel des Mannes! Wirklich!
Alles in allem – Deutscher Apfelkuchen! Reingehen, totlachen, rausgehen, ab und zu noch schmunzeln und wieder vergessen.
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Die Darsteller: Tobias Schenke (Flo), Axel Stein (Red Bull), Diana Amft (Maja), Rebecca Mosselmann (Silke) und nicht zu vergessen ER, Regisseur: Granz Henman.
Ich hatte den ersten Teil – harte Jungs – auf Video gesehen und mich köstlich amüsiert, ich bekomme Freikarten für die Premiere und ich habe an diesem Montag Abend noch nichts vor – das waren die Fakten, die mich ins Kino bewegten – zur Premiere des Films in unserem Kinopolis. Übrigend heben ich uns meine Freundin den Altersdurchschnitt gleich um ein paar Jährchen!
Die Schauspieler sind da, wie sich das für eine Premiere gehört, verteilen Autogramme und erzählen zu Beginn des Films ein paar Worte – wir sind zu spät (ach, was ein Verlust, wir haben sie nicht gesehen) in dem fast ausverkauften Kinosaal, in dem es penetrant nach angesabberten Taccos und Turnschuhschweiß riecht.
Knallharte Jungs
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Flo ist unsterblich verliebt in die schöne Maja Paradis – sein bestes Stück ist unsterblich fixiert auf alles, was sich auf zwei Beinen bewegt und kein bestes Stück zum Reden hat. Kein Fettnäpfchen auf dem Weg, Kaja näher zu kommen, läßt Flo aus – bei ihrer ersten Annäherung macht sich ER mit ihr bekannt, bei dem Versuch, als Pflegerin ihrer 98-jährigen, „biergeilen“ Großmutter an sie heranzukommen, läßt er sich beim Oma-Durchs-Schlüssel-Loch beobachten erwischen – mit einem Sexheftchen von 1953 in der Hosentasche.
Nicht nur er und ER verweifeln fast – auch sein Freund Red Bull (Hausmeister Krauses Sohn) beginnt seinen Felle schwimmen zu sehen, hat er doch eine Wette auf Flos Landung bei (oder auf?) Maja laufen. So unterbricht er seine geplanten Videoorgien mit der heißen Wanda aus Wuppertal (Heimatpornofilm oder was??) und kommt Flo heldenhaft zur Hilfe geeilt – die Idee ist simpel: Majas Hockesy Mannschaft sucht eine neue Spielerin; Red Bull verwandelt sich in die mollige Wanda (beim Namen erwies er großen Einfallsreichtum) und kommt dem Team zur Hilfe – ein glatter zu Null Sieg natürlich.
In trauter (Weiber-)Runde schwärmt er / sie das Blaue vom Himmel herunter – Flo bekommt einen Heiligenschein aufs Haupt gedrückt und Maja beschließt, sich ein neues Bild von ihm zu machen und geht mit ihm aus. Selbstredend geht auch bei diesem Date schief, was nur schief gehen kann; ein suizidgefährdeter Hund kommt daher, der beste Freund Flos möchte nichts anderes als das, für was er auf der Welt herum hängt und läßt den großen Flo mit Grünem-Austern-Pulver („da kann sie nur noch an Sex denken!“) auf Majas essen experimentieren, die wiederum verträgt das überhaupt nicht gut...
Red Bull alias Wande erlebt parallel einen richtigen „Weiberabend“ mit einer großen Überraschung, die sich die Teamkolleginnen für sie ausgedacht haben...
Im Krankenhaus (ja ja die Austern) die scheinbar große Versöhnungsszene, nachdem Flo standhaft seinem äußerst hartnäckigem kleinem Freund und einer eng bekleideten Krankenschwester widerstanden hat.
Es geht dem finalen Contdown zu – auf dem 99ten Geburtstag von Majas Omi eskaliert die Situation an einem fortlaufenden Band – Tante Schlampe verzaubert Klein-Flo, Groß Flo ruiniert Papa Majas ganzen Stolz, der suizidgefährdete Hund beschwört eine Katastrophe nach der nächsten herauf während Majas Omi endlich ungestraft ihrer Alkohollust und den dadurch hervorgerufenen Blähungen fröhnen darf....
Das Ende mag ich an dieser Stelle noch nicht vorweg nehmen, auch wenn es da nicht sonderlich viel zum Vorwegnehmen gibt.
Meine Meinung
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Das böse Wort „ schwanzgesteuert“ bekommt eine neue Bedeutung – ja, ich komme ins Grübeln, ist es vielleicht in Wahrheit so, sind alle Männer in der Tiefe ihrer Seele herzensgut und können sich nur nicht gegen ihren Mann in der Hose wehren...? Aber halt, so ähnlich ist es doch tatsächlich!! (-;
Anspruchsvoll kann man „Knallharte Jungs“ nicht nennen – wirklich nicht, aber er verspricht einen unterhaltsamen Abend, der nur ab und zu ins „Zu-Lächerliche“ abrutscht. Der Darsteller des Flos entäuscht mich ein wenige – sicher, die Szenen und Dialoge sollen stellenweise überzogen wirken (künstlerisch überzogen nennt man das wohl), aber an manchen Stellen springt mich die schlechte Schauspielleistung von der Leinwand an und will mich ins Bein beißen – vielleicht auch ein künstlerischer Effekt?? Dagegen stelle ich „Red Bull“ und ich muß zugeben, ich ging mit Vorurteilen gegen eben diesen in den Film, denn ich habe nur ein einziges Mal „Hausmeister Krause“ gesehen, und fand den Schauspieler derart schlecht und platt, daß ein faßt instinktives Zucken meines Fingers den Sender wechselt. Aber als Red Bull in Knallharte Jungs überzeugt er mich – von ihm lebt der Film, nehmt Red Bull raus und ihr habt einen Energy Drink ohne Koffein. Selbstverständlich überzeugt mich auch Wanda! (-; Heimlicher Held und Hauptdarsteller ist aber niemand geringeres als der geringste in dem Film – ER nämlich, Flos Mann in Ohr und Hose, die Geisel des Mannes! Wirklich!
Alles in allem – Deutscher Apfelkuchen! Reingehen, totlachen, rausgehen, ab und zu noch schmunzeln und wieder vergessen.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.03.2002, 14:39 Uhr von darkeye669
Bewertung: sehr hilfreichder film ist endgut
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