Lilo & Stitch (VHS) Testbericht

Lilo-stitch-vhs-zeichentrickfilm
ab 9,65
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Erfahrungsbericht von MikaSk

Lilo & Stitch ----Genmanipulation zum Liebhaben !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es sind Ferien, es regnet - was mach ich nur mit meinen Kindern?? It’s Kinotime!!!
Es laufen zur Zeit ja zwei aktuelle Zeichentrickfilme. Zur Auswahl stehen SPIRIT oder Lilo & Stitch.

Wir haben mittlerweile beide gesehen – gut fand ich allerdings nur einen davon, nämlich das neueste Werk von Disney: Lilo & Stitch. Nicht dass ich nur auf Disney stehe, das nicht, aber Spirit gefiel von der Musik nicht (und das gebe ich als Pur – Fan nur ungern zu), dann waren die Dialoge (die Pferde konnten nicht reden) etwas schleppend, die Story war an manchen Stellen etwas nervtötend....na ja ich fands halt nicht so gut.

Aber das nur so am Rande – jetzt zu Lilo & Stitch!
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Wir befinden uns mitten in einer intergallaktischen Gerichtsverhandlung bei der, der verrückte Professor Jamba verurteilt wird, weil er ein genmanipuliertes kleines Monster geschaffen hat, dessen einziger Daseinszweck darin besteht alles zu zerstören. Sein Name 626 – später Stitch!

So ein süßer kleiner Fratz, wie er da hinter seiner Glasscheibe sitzt – aber igitt, was ist denn das, der ist ja richtig böse. Schimpfend, sabbernd und bedrohlich versucht er zu entkommen.
Die einzige Lösung dieses Geschöpf loszuwerden scheint die Verbannung auf einen einsamen Kometen.

Dieser Vorgang missglückt durch die Raffinesse des kleinen Untiers. Statt dessen schießt er wie eine Sternschnuppe Richtung Erde – Richtung Hawai!

Genau in diesem Moment sitzt die kleine Weise Lilo am Fenster und wünscht sich einen Freund oder einen Engel, der immer für sie da ist.
Diesen Wunsch hört ihre große Schwester Nana, die einzige Familienangehörige die ihr geblieben ist und die sich um die kleine Schwester kümmert. Das ist allerdings nicht immer ganz leicht, da Lilo alles andere als ein niedliches kleines Mädchen ist. Sie nörgelt, schlägt sich mit anderen und sogt jeden Tag für ein anderes Problem. Dabei ist sie nur unglücklich und einsam und auf ihre Weise auch wieder niedlich. Ihr Hobby ist es witzige Strandurlauber zu fotografieren und zu tanzen. Ihre altklugen Sprüche bringen einem oft zum schmunzeln.

Nana beschließt den Herzenswunsch ihrer kleinen Schwester dadurch zu erfüllen, dass sie ihr einen Hund kauft.

Im Tierheim wartet niemand anderes als 626. Auf der Erde gelandet, von einem LKW überrollt, seines Raumanzuges beraubt und ohne eine Waffe wartet er auf einen schützenden Unterschlupf, denn man ist schon hinter ihm her.
Proffessor Jamba und ein drolliger Offizier, der irgendwie an eine Grille erinnert, sollen die Erde wieder von dem gefährlichen Monster befreien.
Das alles soll geschehen, ohne von Menschen gesehen zu werden und ohne jemanden zu verletzen, denn man braucht die Menschen noch um die bedrohte Tierart der Stechmücken zu erhalten – grins!

Das gerissene kleine 626 Monster sorgt dafür, dass Lilo im Käfig keinen anderen Hund vorfindet und schmeißt sich ihr sofort an den Hals – die Reaktion der Kleinen ist klar : den will ich haben!

Damit fangen die Probleme natürlich erst richtig an. Stitch wie Lilo ihn nennt, ist stets auf der Flucht vor seinen Verfolgern, ist immer noch ekelig, egoistisch und stets schlecht gelaunt, bringt Nana um einen Job nach dem anderen und das bleibt auch beim Jugendamt nicht unbemerkt.

Der Beamte, ein riesiger Schwarzer mit Sonnenbrille und Brummstimme, droht, dass Lilo von Nana weg muss, wenn sie nicht richtig für sie sorgen kann.

Das ganze eskaliert immer mehr, es gibt eine Explosion, tolle Surfszenen, Kämpfe im Wasser, dramatische Rettungsaktionen und dabei gibt es jede Menge Szenen zum schlapp lachen.

Stitch verändert sich zusehends in ein geradezu liebevolles hilfsbereites Wesen, dass festgestellt hat, dass er dasselbe Problem wie die kleine Lilo hat: Er hat keine Eltern.
Manche dieser Szenen rühren einem geradezu zu Tränen.

Wie das Ganze dann weitergeht, schaut ihr euch am besten selbst an, denn der Schluss des Films ist genauso überraschend und lustig und sollte bei meiner Beschreibung einfach offen bleiben......

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Ich fand den Film KLASSE! Im Vorfeld habe ich im Radio eine recht schlechte Kritik über den Film gehört und mir schon überlegt, ob wir überhaupt reingehen sollten. Im Nachhinein kann ich nur sagen, wir hätten echt was verpasst.

Die Charaktere sind liebevoll ausgedacht und durch passende Synchronstimmen sehr gut umgesetzt. Die Musik ist für alle Elvis Fans sowieso ein Ohrenschmaus und durch die Hawaiklänge wirkt das ganze locker, flockig.

Im ersten Moment fand ich die Figuren nicht ganz so schön gezeichnet. Sie wirken relativ naiv und Nana hat ewig lange und kräftige Beine. Süß dagegen wirkt der kleine Außerirdische Stitch. Im Laufe des Films verliert das aber sowieso an Bedeutung, da einem die Story gefangennimmt.

Meine Kinder (11+7), waren begeistert und mussten natürlich gleich die Figuren zum Nachspielen haben (bei Toys’r us gab es jede Figur 2 Euro billiger).
Meinem Sohn gefiel vor allem Stitch. Meine Tochter fand eher den Herz-Schmerz-Teil der Story gut.
Sogar mein Mann fand den Film nicht zuletzt wegen seiner Elviseinlagen gut.

So haben wir uns knapp 1,5 Stunden gut amüsiert, den ollen Regen draußen vergessen und wenigstens ein bisschen die Ferien genossen.

Danke Disney!

5 Bewertungen