Moonlight Mile (VHS) Testbericht

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ab 21,47
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Erfahrungsbericht von Gesi42

Wie geht man mit Trauer um?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vor gut einer Woche habe ich die Vorpremiere des neuen Films \"Moonlight Mile\" gesehen und mein Urteil fällt sehr positiv aus. Dieser Film hat ein sehr ernster Thema und der Regisseur und Drehbuchautor Brad Silberling geht sehr behutsam mit diesem Thema um. Was mir an diesem Film auch sehr gut gefallen hat war die Musik. Viele bekannte Interpreten sorgen dafür, daß dieser Film auch musikalisch ein Genuß ist.


Der Film
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Begonnen wird in diesem Film mit Vorbereitungen zu einer Beerdigung. Die junge Frau Diana ist kurz vor der Hochzeit Opfer eines Psychopathen geworden und stand kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Joe. Die Eltern Ben und Jojo der Verstorbenen haben sehr stark mit der Trauer zu kämpfen und sie wollen den Schwiegersohn in spe gerne in ihre Familie aufnehmen.
Der Vater Ben möchte seinen Schwiegersohn Joe gerne in sein Immobiliengeschäft einarbeiten, denn Arbeit ist das Einzige, wo man die Trauer einigermassen vergessen kann. Leider klappt die Zusammenarbeit doch nicht so besonders, wie beide es sich vorgestellt haben.
Als Joe die Poststelle aufsucht, um gerade noch rechtzeitig die 75 Hochzeitseinladungen abzufangen, lernt er die junge Bertie Knox kennen, die mit ihm zusammen die Postsäcke nach den Einladungen durchsucht. Abends hilft Bertie in einer Kneipe aus, um ihren Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Hier haben Joe und Bertie später auch ihr 2. Treffen und es knistert ganz gewalig zwischen den beiden. Aber darf joe kurz nach dem Tod seiner Verlobten wieder eine neue Liebesbeziehung aufbauen? Es ist alles noch so gut in Erinnerung und er möchte seine Schwiegereltern auch nicht enttäuschen.
Die Mutter Jojo scheint aber etwas zu ahnen, denn einiges ist ihr an Joe aufgefallen und so überrascht sie ihn eines Abends, als er nachts von einem Treffen mit bertie ins haus zurückkehrt. Kann er ihr die Wahrheit sagen?


Die Schauspieler
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Der Film \"Moonlight Mile\" hat eine recht grosse besetzungsliste, aber einige grosse Schauspieler möchte ich hier in erster Linie erwähnen:
- Dustin Hoffman
- Susan Sarandon
- Jake Gyllenhaal
- Holly Hunter
- Ellen Pompeo
Dustin Hoffman ist zweifelsfrei der grosse Star in diesem Film und er spielt die Rolle des Vaters der Ermordeten Diana sehr ausdrucksstark und ich gebe ihm hier sofort die Höchstnote. In den letzten Jahren ist es ja wieder etwas ruhiger um ihn geworden, aber mit \"Moonlight Mile\" hat er ein grandioses Comeback gefeiert.
Susan Sarandon ist mir als Schauspielerin eigentlich noch nicht besonders aufgefallen, aber sie spielt eine sehr resolute Mutter und vor allem der Dialog mit \"Er wärmt mir seit 31 jahren den Hintern im Bett\" sagt einiges aus, worum es auch nach Jahren noch in einer Ehe klappen kann.
Jake Gyllenhaal ist der grosse Newcomer in diesem Film, von dem man bestimmt noch eine ganze Menge erwarten kann. Immerhin hat er im nächsten Film von Roland Emmerich auch die Hauptrolle übernommen.


Der Regisseur
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Regisseur und Drehbuchautor ist bei \"Moonlight Mile\" Brad Silberling, der bereits mit \"Stadt der Engel\" grosse Erfolge feiern konnte. In \"Moonlight Mile\" erzählt Silberling seine eigene Geschichte, die aber schon 14 Jahre her ist. Auch er hat damals durch einen Psychopathen seine geliebte Freundin verloren und in diesem Film schildert er, wie die Betroffenen mit der Trauer fertig werden und wie man mit Beileidsbekundungen umgeht.


Meine Meinung
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Der Film besticht vor allem durch seine hervorragenden Schauspieler, denn Action-Fans werden vom Film bestimmt enttäuscht sein. Es geht hier auch in erster Linie um die erstklassigen Dialoge und Trauer kann auch durchaus mal ein Thema in einem Kinofilm sein.
Der Film hat übrigens seinen Deutschlandstart am 3. April und ich kann diesen Film wirklich allen Kinfans empfehlen, die wieder einmal Dustin Hoffman im Kino sehen wollen. Er spielt seine Rolle als treusorgender Vater wirklich hervorragend und ihn könnte ich mir wirklich auch als Vater vorstellen.

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