Moonlight Mile (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Grittilein
sehr viele Gefühle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit an einer Vorpremiere des Films „Moonlight Mile“ in Kiel teilzunehmen. Da ich mir Dustin Hoffman sehr gerne anschaue, musste ich natürlich nicht lange überlegen. In diesem Film erzählt der Drehbuchautor und Regisseur Brad Silberling seine eigene Geschichte.
Der Film \"Moonlight Mile\" startet in den deutschen Kinos ab dem 3. April.
Der Film
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Der Film beginnt mit den Vorbereitungen zur Beerdigung von Diana. Diana stand kurz vor der Hochzeit, als ein Irrer sie in einem Restaurant kaltblütig erschoss. Ihr Verlobter Joe und seine Schwiegereltern in spe JoJo und Ben leiden sehr unter diesem schweren Schicksal.
Um seinen Schwiegervater nicht vor den Kopf stoßen zu wollen, erklärt sich Joe bereit in das Immobiliengeschäft von Ben einzusteigen. Aber beide haben den Kopf nicht frei, denn der Schmerz ist einfach noch zu nah und sie können Diana einfach nicht vergessen. Zudem schleppt Joe schon seit Tagen ein Geheimnis mit sich herum: Joe und Diana haben sich schon vor Dianas grausamen Tod getrennt und zu einer Hochzeit wäre es nie gekommen.
Als Joe die 75 Hochzeitseinladungen gerade noch rechtzeitig bei der Post abfangen konnte, lernt er Bertie kennen, die das gleiche Schicksal schon vor einigen Jahren ereilte, nur dass ihr damaliger Freund nie wieder auftauchte. Inzwischen arbeitet sie auch abends in dem Restaurant, das ihr damaliger Freund immer noch gehört.
Der Scherz von Dianas Tod wird noch einmal aufgewühlt, als die Staatsanwältin den Eltern mitteilt, dass der Mörder ihrer Tochter wahrscheinlich freigesprochen wird, weil der Anwalt ihn als nicht zurechnungsfähig einstuft. Es kommt also ganz auf die Aussagen der Eltern und des Verlobten vor Gericht an, damit der Mörder seine gerechte Strafe ereilt.
Joe fühlt sich sehr zu Bertie hingezogen, so dass er sich öfters mit ihr trifft. Mit ihr kann er über alles reden und sie verlieben sich ineinander. Nur den Schwiegereltern kann er seine Liebe noch nicht mitteilen, da er sie nicht verletzen will. Also schleicht er sich abends aus dem Haus seiner Schwiegereltern, um auszugehen.
Wie kann Joe seine Gefühle nur den Schwiegereltern mitteilen und wie kann er aus dem Immobiliengeschäft aussteigen, denn der Job macht ihm eigentlich überhaupt keinen Spaß?
Die Schauspieler
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Brillant sind in diesem Film die Schauspieler
- Dustin Hoffman als Ben
- Susan Sarandon als Jojo
- Jake Gyllenhaal als Joe
Dustin Hoffman spielt hier einen sehr liebevollen Vater, der gerne seinen Schwiegersohn in spe in seine Firma übernehmen möchte. Dustin Hoffman zeigt in diesem Film sehr viele Gefühle und die Story kommt sehr glaubwürdig beim Zuschauer an. Dustin Hoffman mag ich eigentlich seit seiner Rolle in „Rain Man“, als er einen Autist spielte. Seitdem verpasse ich fast keinen Film mehr mit diesem grandiosen Schauspieler.
Brillant ist auch Susan Sarandon als Mutter Jojo, die ihre Tochter um alles geliebt hat und für sie ist Joe einfach der ideale Schwiegersohn.
Die Rolle des Schwiegersohns Joe spielt Jake Gyllenhaal, den ich eigentlich noch gar nicht kenne. Aber auch er spielt die Rolle des Verlobten sehr überzeugend und ich würde mir gerne mehr Filme von ihm ansehen.
Der Regisseur
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Der Regisseur und Drehbuchautor Brad Silberling hat in diesem Film seine eigene Geschichte erzählt, aber es musste über 14 Jahre dauern, bis er dies umsetzen konnte. Seine damalige Freundin Rebecca Schaefer wurde kaltblütig von einem durchgedrehten Fan erschossen, als sie die Wohnung verließ. Brad Silberling brauchte diese Jahre, um die Trauer zu verarbeiten und ihm ist ein hervorragender Film gelungen, der aber auch mit hervorragenden Schauspielern besetzt wurde.
Brad Silberling hat sich vor einigen Jahren einen Namen gemacht, als er für den Film „Stadt der Engel“ Regie führte.
Die Dialoge
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Die Dialoge sind nie langweilig und es bleibt eigentlich über den gesamten Film hinweg spannend. Bei den Dialogen kann man als Zuschauer zudem auch noch etwas lernen für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Interessant fand ich zudem, wie Jojo erzählt, warum sie sich jeden Abend zu ihrem Mann Ben ins Bett liegt. Diese Antwort fand ich sehr interessant, denn hier geht es um Liebe und Wärme untereinander, auch wenn es manchmal Streit gibt.
Dustin Hoffman und Susan Sarandon spielen hier ein Ehepaar, das sich auch nach Jahren der Ehe noch sehr viel zu sagen haben.
Meine Meinung
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In den knapp 2 Stunden wird der Zuschauer sehr gut unterhalten und die schauspielerischen Leistungen sind einfach hervorragend. Für mich hätte Dustin Hoffman für diese Rolle einen Oskar verdient. Aber nicht nur Trauer kommt in diesem Film vor, sondern auch der Humor kommt nicht zu kurz. Interessant fand ich übrigens die Szene mit der Katze und dem Hund, die sich auf der Post auf einmal jagten und ziemlich viel in Unordnung brachten.
Mit Dustin Hoffman und Susan Sarandon hat der Regisseur die optimale Besetzung gefunden, denn beide spielen ein hervorragendes Paar, denen man die Trauer über den Verlust der Tochter auch abnimmt. Die Mischung aus Gefühle, Trauer, Liebe und Humor ist einfach hervorragend umgesetzt und dies ist wohl eindeutig der Arbeit des Regisseurs Brad Silberling zuzuschreiben.
Sehr gut fand ich übrigens auch, dass der Film erst bei der Beerdigung von Diana beginnt und die Ermordung nicht auch noch gezeigt wird. Erst später bekommt der Zuschauer mit, was am besagten Tag wirklich geschah und diese Umsetzung finde ich eigentlich sehr gut gelungen.
Alles in allem ist „Moonlight Mile“ ein hervorragender Film mit sehr viel Gefühl, das sich auch auf die Zuschauer überträgt. Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen und ich kann diesen Film wirklich allen Filmbegeisterten empfehlen. Nur Action-Szenen wird man in diesem Film vergeblich suchen, denn darum geht es ja auch nicht. Wenn man den Film mit offenen Augen betrachtet, wird man auf jeden Fall viele Einzelheiten finden, die einem bekannt vorkommen.
Der Film \"Moonlight Mile\" startet in den deutschen Kinos ab dem 3. April.
Der Film
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Der Film beginnt mit den Vorbereitungen zur Beerdigung von Diana. Diana stand kurz vor der Hochzeit, als ein Irrer sie in einem Restaurant kaltblütig erschoss. Ihr Verlobter Joe und seine Schwiegereltern in spe JoJo und Ben leiden sehr unter diesem schweren Schicksal.
Um seinen Schwiegervater nicht vor den Kopf stoßen zu wollen, erklärt sich Joe bereit in das Immobiliengeschäft von Ben einzusteigen. Aber beide haben den Kopf nicht frei, denn der Schmerz ist einfach noch zu nah und sie können Diana einfach nicht vergessen. Zudem schleppt Joe schon seit Tagen ein Geheimnis mit sich herum: Joe und Diana haben sich schon vor Dianas grausamen Tod getrennt und zu einer Hochzeit wäre es nie gekommen.
Als Joe die 75 Hochzeitseinladungen gerade noch rechtzeitig bei der Post abfangen konnte, lernt er Bertie kennen, die das gleiche Schicksal schon vor einigen Jahren ereilte, nur dass ihr damaliger Freund nie wieder auftauchte. Inzwischen arbeitet sie auch abends in dem Restaurant, das ihr damaliger Freund immer noch gehört.
Der Scherz von Dianas Tod wird noch einmal aufgewühlt, als die Staatsanwältin den Eltern mitteilt, dass der Mörder ihrer Tochter wahrscheinlich freigesprochen wird, weil der Anwalt ihn als nicht zurechnungsfähig einstuft. Es kommt also ganz auf die Aussagen der Eltern und des Verlobten vor Gericht an, damit der Mörder seine gerechte Strafe ereilt.
Joe fühlt sich sehr zu Bertie hingezogen, so dass er sich öfters mit ihr trifft. Mit ihr kann er über alles reden und sie verlieben sich ineinander. Nur den Schwiegereltern kann er seine Liebe noch nicht mitteilen, da er sie nicht verletzen will. Also schleicht er sich abends aus dem Haus seiner Schwiegereltern, um auszugehen.
Wie kann Joe seine Gefühle nur den Schwiegereltern mitteilen und wie kann er aus dem Immobiliengeschäft aussteigen, denn der Job macht ihm eigentlich überhaupt keinen Spaß?
Die Schauspieler
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Brillant sind in diesem Film die Schauspieler
- Dustin Hoffman als Ben
- Susan Sarandon als Jojo
- Jake Gyllenhaal als Joe
Dustin Hoffman spielt hier einen sehr liebevollen Vater, der gerne seinen Schwiegersohn in spe in seine Firma übernehmen möchte. Dustin Hoffman zeigt in diesem Film sehr viele Gefühle und die Story kommt sehr glaubwürdig beim Zuschauer an. Dustin Hoffman mag ich eigentlich seit seiner Rolle in „Rain Man“, als er einen Autist spielte. Seitdem verpasse ich fast keinen Film mehr mit diesem grandiosen Schauspieler.
Brillant ist auch Susan Sarandon als Mutter Jojo, die ihre Tochter um alles geliebt hat und für sie ist Joe einfach der ideale Schwiegersohn.
Die Rolle des Schwiegersohns Joe spielt Jake Gyllenhaal, den ich eigentlich noch gar nicht kenne. Aber auch er spielt die Rolle des Verlobten sehr überzeugend und ich würde mir gerne mehr Filme von ihm ansehen.
Der Regisseur
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Der Regisseur und Drehbuchautor Brad Silberling hat in diesem Film seine eigene Geschichte erzählt, aber es musste über 14 Jahre dauern, bis er dies umsetzen konnte. Seine damalige Freundin Rebecca Schaefer wurde kaltblütig von einem durchgedrehten Fan erschossen, als sie die Wohnung verließ. Brad Silberling brauchte diese Jahre, um die Trauer zu verarbeiten und ihm ist ein hervorragender Film gelungen, der aber auch mit hervorragenden Schauspielern besetzt wurde.
Brad Silberling hat sich vor einigen Jahren einen Namen gemacht, als er für den Film „Stadt der Engel“ Regie führte.
Die Dialoge
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Die Dialoge sind nie langweilig und es bleibt eigentlich über den gesamten Film hinweg spannend. Bei den Dialogen kann man als Zuschauer zudem auch noch etwas lernen für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Interessant fand ich zudem, wie Jojo erzählt, warum sie sich jeden Abend zu ihrem Mann Ben ins Bett liegt. Diese Antwort fand ich sehr interessant, denn hier geht es um Liebe und Wärme untereinander, auch wenn es manchmal Streit gibt.
Dustin Hoffman und Susan Sarandon spielen hier ein Ehepaar, das sich auch nach Jahren der Ehe noch sehr viel zu sagen haben.
Meine Meinung
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In den knapp 2 Stunden wird der Zuschauer sehr gut unterhalten und die schauspielerischen Leistungen sind einfach hervorragend. Für mich hätte Dustin Hoffman für diese Rolle einen Oskar verdient. Aber nicht nur Trauer kommt in diesem Film vor, sondern auch der Humor kommt nicht zu kurz. Interessant fand ich übrigens die Szene mit der Katze und dem Hund, die sich auf der Post auf einmal jagten und ziemlich viel in Unordnung brachten.
Mit Dustin Hoffman und Susan Sarandon hat der Regisseur die optimale Besetzung gefunden, denn beide spielen ein hervorragendes Paar, denen man die Trauer über den Verlust der Tochter auch abnimmt. Die Mischung aus Gefühle, Trauer, Liebe und Humor ist einfach hervorragend umgesetzt und dies ist wohl eindeutig der Arbeit des Regisseurs Brad Silberling zuzuschreiben.
Sehr gut fand ich übrigens auch, dass der Film erst bei der Beerdigung von Diana beginnt und die Ermordung nicht auch noch gezeigt wird. Erst später bekommt der Zuschauer mit, was am besagten Tag wirklich geschah und diese Umsetzung finde ich eigentlich sehr gut gelungen.
Alles in allem ist „Moonlight Mile“ ein hervorragender Film mit sehr viel Gefühl, das sich auch auf die Zuschauer überträgt. Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen und ich kann diesen Film wirklich allen Filmbegeisterten empfehlen. Nur Action-Szenen wird man in diesem Film vergeblich suchen, denn darum geht es ja auch nicht. Wenn man den Film mit offenen Augen betrachtet, wird man auf jeden Fall viele Einzelheiten finden, die einem bekannt vorkommen.
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