Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von catmother
So schnell wird man unfreiwillig Mutter von vier Monstern
Pro:
witzig, ein glänzendes Darstellerpaar
Kontra:
ohne Tiefgang, man darf nicht zu viel erwarten
Empfehlung:
Ja
Ich hab ja versprochen, daß ich auch hier ab und zu Filmtips abgebe, um euch die Wahl des Fernsehprogramms zu erleichtern.
Am morgigen Donnerstag kommt um 15.05 auf ARD ein Film, den ich immer gern mal wieder schaue, einfach, weil er sehr witzig ist.
Zugegeben, er ist wohl nicht jedermanns Sache, weil relativ schlicht in der Aussage, aber Goldie Hawn läuft in dieser Komödie zur Hochform auf, und genau das macht den Film aus.
** Die Story **
Die zickige und verwöhnte Millionärin Joanna Stayton (Goldie Hawn) liegt mir ihrer Luxusyacht vor einem kleinen Nest vor Anker. Sie langweilt sich, schikaniert ihre Angestellten und ihren versnobten Mann und ihre Angestellten. Und weil sie nichts besseres zu tun hat, läßt sie sich von dem ansässigen Tischler Dean Proffitt (Kurt Russel) neue Schränke für ihre 100 Paar Schuhe einbauen.
Und da bekanntlich die reichsten Leute die geizigsten sind, weigert sie sich anschließend, ihn für seine Arbeit zu bezahlen – sein Werk entspricht einfach nicht ihren Vorstellungen und überhaupt ist er viel zu prollig. So wirft sie ihn kurzerhand über Bord.
Zum Glück trifft man sich immer zweimal im Leben. Wie es der Zufall will, geht sie kurze Zeit später für die anderen unbemerkt selbst über Bord und wird von einigen Fischern aus dem Meer geborgen.
Leider weiß zunächst niemand, wer die Frau ist, denn Joanna hat bei dem Sturz ihr Gedächtnis verloren. Ihr Mann nutzt dann sofort die unverhoffte Gelegenheit, verleugnet sie und geht mit den anderen, willigeren Schönheiten an Bord auf Tour.
Auch Dean bekommt davon Wind, behauptet gegenüber den Ärzten, sie wäre seine Frau und nimmt die Ahnungslose mit nach Hause. Dort warten vier verwahrloste, freche Kinder, eine unordentliche Hütte und zwei Hunde auf sie. Und Dean läßt sie gnadenlos schuften, um sich sein abgesoffenes Werkzeug und seine Arbeit bezahlen zu lassen. Zwar wundert sich Annie, wie sie jetzt heißt, daß sie sich so garnicht an ihre Kinder erinnern kann und es keine Zeugnisse ihrer Existenz gibt, aber Dean hat dafür immer wieder gute Ausreden.
Anfangs ist Annie mit der Aufgabe als Hausfrau und Mutter total überfordert, aber zum Glück hat sie ja von Haus aus Durchsetzungsvermögen und eine gute Portion Befehlsgewalt mitbekommen.
** Darsteller **
Goldie Hawn (Ein Vogel auf dem Drahtseil, Der Tod steht ihr gut) ist für diese Rolle einfach wie geschaffen. Nicht nur, daß sie die gelangweilte zickige Schwerreiche wie aus dem Effeff spielt, sie lebt sie richtig: nervig, kreischend, einfach unausstehlich. Seltsam nur, daß man später diese furchtbaren Eigenschaften so vergißt, daß man angesichts der Tortur, die die fünf Proffitts sie erleiden lassen, fast ein wenig Mitleid hat.
Kurt Russell (Stargate) in einer komischen Rolle zu sehen, tut mal richtig gut. Seine coole Art, die verzogene Braut zu schikanieren, sie schuften zu lassen, kann man richtig genießen. Aber wie gesagt, ab einem bestimmten Punkt hat man wie auch Russels Figur Mitleid und Gefühle.
An sich sind die Rollen nicht sehr anspruchsvoll. Die Wahl von Goldie Hawn fiel dem Regisseur sicher leicht, da sie sowieso eine Ulknudel ist. Aber man merkt den beiden Hauptdarstellern deutlich an, daß ihnen dieser Film Spaß gemacht hat.
** Meine Meinung **
Das ist mal ein Film, der für einen langweiligen Fernsehabend gut geeignet ist, wenn man selbst irgendwie einen Hänger hat. Denn er weiß wenigstens zu unterhalten. Tiefgang hat die Komödie allerdings keinen. Eher geht es hier allein um die schlichte Botschaft: leg dich nie mit einem Handwerker an oder Wer anderen eine Grube gräbt...
Die an sich fast oberflächlich anmutende Story wird aber zumindest von zwei glänzend aufgelegten und munter agierenden Darstellern aufgewertet, denen man anmerkt, daß sie wie füreinander geschaffen sind.
Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Witzig und kurzweilig ist der Film allemal und ein charmantes Plädoyer für die geplagte Hausfrau. Trotz seines Alters ist er für mich immer wieder sehenswert und vor allem für Fans von Hawn und Russel.
** Daten **
USA 1987
Genre: Komödie
Regie: Garry Marshall
Kamera: John A. Alonzo
Musik: Alan Silvestri
Drehbuch: Leslie Dixon
FSK 6
Am morgigen Donnerstag kommt um 15.05 auf ARD ein Film, den ich immer gern mal wieder schaue, einfach, weil er sehr witzig ist.
Zugegeben, er ist wohl nicht jedermanns Sache, weil relativ schlicht in der Aussage, aber Goldie Hawn läuft in dieser Komödie zur Hochform auf, und genau das macht den Film aus.
** Die Story **
Die zickige und verwöhnte Millionärin Joanna Stayton (Goldie Hawn) liegt mir ihrer Luxusyacht vor einem kleinen Nest vor Anker. Sie langweilt sich, schikaniert ihre Angestellten und ihren versnobten Mann und ihre Angestellten. Und weil sie nichts besseres zu tun hat, läßt sie sich von dem ansässigen Tischler Dean Proffitt (Kurt Russel) neue Schränke für ihre 100 Paar Schuhe einbauen.
Und da bekanntlich die reichsten Leute die geizigsten sind, weigert sie sich anschließend, ihn für seine Arbeit zu bezahlen – sein Werk entspricht einfach nicht ihren Vorstellungen und überhaupt ist er viel zu prollig. So wirft sie ihn kurzerhand über Bord.
Zum Glück trifft man sich immer zweimal im Leben. Wie es der Zufall will, geht sie kurze Zeit später für die anderen unbemerkt selbst über Bord und wird von einigen Fischern aus dem Meer geborgen.
Leider weiß zunächst niemand, wer die Frau ist, denn Joanna hat bei dem Sturz ihr Gedächtnis verloren. Ihr Mann nutzt dann sofort die unverhoffte Gelegenheit, verleugnet sie und geht mit den anderen, willigeren Schönheiten an Bord auf Tour.
Auch Dean bekommt davon Wind, behauptet gegenüber den Ärzten, sie wäre seine Frau und nimmt die Ahnungslose mit nach Hause. Dort warten vier verwahrloste, freche Kinder, eine unordentliche Hütte und zwei Hunde auf sie. Und Dean läßt sie gnadenlos schuften, um sich sein abgesoffenes Werkzeug und seine Arbeit bezahlen zu lassen. Zwar wundert sich Annie, wie sie jetzt heißt, daß sie sich so garnicht an ihre Kinder erinnern kann und es keine Zeugnisse ihrer Existenz gibt, aber Dean hat dafür immer wieder gute Ausreden.
Anfangs ist Annie mit der Aufgabe als Hausfrau und Mutter total überfordert, aber zum Glück hat sie ja von Haus aus Durchsetzungsvermögen und eine gute Portion Befehlsgewalt mitbekommen.
** Darsteller **
Goldie Hawn (Ein Vogel auf dem Drahtseil, Der Tod steht ihr gut) ist für diese Rolle einfach wie geschaffen. Nicht nur, daß sie die gelangweilte zickige Schwerreiche wie aus dem Effeff spielt, sie lebt sie richtig: nervig, kreischend, einfach unausstehlich. Seltsam nur, daß man später diese furchtbaren Eigenschaften so vergißt, daß man angesichts der Tortur, die die fünf Proffitts sie erleiden lassen, fast ein wenig Mitleid hat.
Kurt Russell (Stargate) in einer komischen Rolle zu sehen, tut mal richtig gut. Seine coole Art, die verzogene Braut zu schikanieren, sie schuften zu lassen, kann man richtig genießen. Aber wie gesagt, ab einem bestimmten Punkt hat man wie auch Russels Figur Mitleid und Gefühle.
An sich sind die Rollen nicht sehr anspruchsvoll. Die Wahl von Goldie Hawn fiel dem Regisseur sicher leicht, da sie sowieso eine Ulknudel ist. Aber man merkt den beiden Hauptdarstellern deutlich an, daß ihnen dieser Film Spaß gemacht hat.
** Meine Meinung **
Das ist mal ein Film, der für einen langweiligen Fernsehabend gut geeignet ist, wenn man selbst irgendwie einen Hänger hat. Denn er weiß wenigstens zu unterhalten. Tiefgang hat die Komödie allerdings keinen. Eher geht es hier allein um die schlichte Botschaft: leg dich nie mit einem Handwerker an oder Wer anderen eine Grube gräbt...
Die an sich fast oberflächlich anmutende Story wird aber zumindest von zwei glänzend aufgelegten und munter agierenden Darstellern aufgewertet, denen man anmerkt, daß sie wie füreinander geschaffen sind.
Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Witzig und kurzweilig ist der Film allemal und ein charmantes Plädoyer für die geplagte Hausfrau. Trotz seines Alters ist er für mich immer wieder sehenswert und vor allem für Fans von Hawn und Russel.
** Daten **
USA 1987
Genre: Komödie
Regie: Garry Marshall
Kamera: John A. Alonzo
Musik: Alan Silvestri
Drehbuch: Leslie Dixon
FSK 6
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