Passwort: Swordfish (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Zwergi333

ACTION, eiskalter fisch ;)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung

An so einem heißen Tag wie gestern hab ich mich wiedereinmal zu Hause verkrochen. Hab ein paar Freunde zu mir eingeladen und wir haben einen kleinen Videonachmittag veranstaltet! War im großen und ganzen ganz witzig... ;) Naja dann kommen wir gleich eimal zu Film...


Manchmal wird das Leben eines Computerhackers richtig aufregend. Etwa wenn er im Hinterzimmer einer durchgestylten Techno-Disco sitzt, vor ihm am Tisch liegt ein Laptop, dessen Programm er knacken soll, rechts kniet eine Blondine, die sich eben an seinem besten Stück zu schaffen macht, links steht ein grimmiger Schläger und hält ihm eine Pistole an den Kopf, der ganze Raum ist voller Menschen, die meisten grinsen und einer von ihnen sagt: ”Ich habe mir erzählen lassen, dass die besten Hacker der Welt zwei Minuten brauchen, um diesen Code zu knacken. Du hast 30 Sekunden. Wenn du es nicht schaffst, bist du tot. Achtung, fertig, los!”
Passwort: Swordfish ist ein Film, der mit einer Explosion beginnt, mit einer Explosion aufhört und auch mittendrin jede Menge Adrenalinbomben zur Zündung bringt. Kurz: Actionfeinkost Marke Joel Silver. Der amerikanische Erfolgsproduzent der Lethal-Weapon-Serie und der Die-Hard-Serie, der Hollywood-Player, der hinter Conspiracy Theory, Romeo Must Die, Exit Wounds und nicht zuletzt The Matrix steht, hat erneut äußerst eindrucksvoll demonstriert, dass er weiß, was im Kino ein guter Knalleffekt ist.



Passwort: Swordfish erzählt von einem Mann, über den niemand so genau sagen kann, ob er nun wirklich gut oder richtig böse ist. Früher war Gabriel Shear (John Travolta) in den Untiefen der amerikanischen und europäischen Geheimdienste tätig, inzwischen hat er sich selbstständig gemacht. Unterstützt von einer kleinen Schar begeisterter Anhänger (u.a. die englische Kicker-Legende Vinnie Jones in seiner neuen Eigenschaft als Filmschauspieler) und seiner ebenso undurchschaubaren wie sehenswerten Assistentin Ginger (Halle Berry) führt Gabriel abseits aller Polizeiapparate einen Privatkrieg gegen die größten Terroristen dieser Welt.

Natürlich braucht er Geld für diese Mission, sehr viel Geld sogar, und da kommt Stanley Jobson (Hugh Jackman) ins Spiel. Am Computer ist Stanley ein Genie, einer der besten Hacker der Welt, nur leider hat er sich zuletzt zu oft in den falschen Daten rumgetrieben, irgendwann gab es eine längere Gefängnisstrafe und jetzt darf er sich in der Nähe eines Computers nicht einmal mehr blicken lassen. Sagt die Polizei.
Aber wer hört schon auf das, was die Polizei sagt?


Im Grunde ist die Sache einfach:
Gabriel kennt die Nummer eines Kontos auf dem die Regierung Milliarden an konfiszierten Drogengeldern bunkert. Stanley müsste für ihn nur den Zugangscode knacken und das Geld auf ein anderes Konto überweisen. Das Ganze findet am Besten im Verlaufe eines großangelegten Ablenkungsmanövers statt.
Etwa so: Du überfällst die zuständige Bank, machst einen Riesenwirbel um Geiseln und Bargeld, während du in Wirklichkeit nur an ihren Computer willst. Selbstverständlich bleibt nicht viel Zeit für solch eine Aktion. Deshalb auch der eingangs erwähnte Test, mit dem Stanley seinen Hacker gleich beim Kennenlernen auf Belastbarkeit in Stresssituationen hin überprüfen wollte.
Nur soviel: Stanley hat den Test bestanden. Locker. Aber angenommen hat er den Job dann doch nur, weil er nicht wissen konnte, was danach noch alles auf ihn zukommen würde. Denn Gabriel ist ein gerissener Kerl. Und nur weil der dir in die Augen schaut und ehrlich dabei grinst, heißt das noch lange nicht, dass er deswegen auch die Wahrheit spricht. Gabriel ist immer für eine Überraschung gut. Im Leben wie im Computer.


lg Sandy

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