Erfahrungsbericht von Steinchen1
Steinchen1 schwer ergriffen - Pearl Harbor
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tja, was soll ich sagen: Sehenswert! Wer eine Inhaltangabe erwartet, ist hier falsch!!!
Mal von vorne. Der Film begann um ca. 19.50. Um 21.45 (2 Stunden) gab es eine Pause - huch, was ist denn hier los? Um 22.00 Uhr ging es weiter bis um 23.00 Uhr - macht summa summarum 3 Stunden.
Der Inhalt
***********
Naja, Pearl Harbour halt und eine Dreiecksgeschichte. Aber wenn es denn nur das waere - es kommt noch viel toller, nachdem der Angriff auf PH geflogen wurde. Aber das moechte ich nicht erzaehlen, weil ich nicht weiss, ob in der Presse darueber bereits berichtet wurde.
Da sind zwei Jungs, beste Freunde von klein auf, beide sind Piloten geworden. Und wie das Schicksal nunmal so spielt: Der eine lernt einen weiblichen Soldaten konnen und es macht *Padauz*. Soviel dazu. Oben habe ich schon beschrieben, dass sich eine Dreiecksgeschichte entwickelt, aber wenn ich das hier noch weiter ausfuehre, verrate ich zuviel.
Dann der Angriff auf PH. Im Vorfeld erfaehrt man viel ueber die Amerikaner und die Japaner - in Form von Gespraechen der beiden politischen Fuehrer. Hintergruende, Entstehungsgeschichte, politische Standpunkte - aeusserst interessant.
Und dann kommt das, worueber ich nicht berichten will... :-)
Die Schauspieler
*******************
Leider hat der Filmvorfuehrer der Film direkt nach der letzten Szene ausgeschaltet, so dass wir noch nicht einmal sehen konnten, wer den Film directed hat.
Auf jeden Fall ist die schauspielerische Leistung herausragend. Die Gesichter der Schauspieler kamen uns auch bekannt vor - nur leider konnten wir sie nicht zuordnen. Abgesehen davon stehe ich nunmal auf Maenner in Uniformen (NEIN, nicht unsere deutschen Gruenen) oder verschwitze Maenner mit schoenen Oberarmen und Oel im Geschicht... *g*
Szenen
*********
Die Szenen, egal ob Pearl Harbour, das was danach kommt, die Liebesgeschichte, die so am Rande mitplaetschert (ohne die der Film aber bei weitem nicht so emotional ergreifend waere) sind grossartig inszeniert. Auffallend wenig direkte Brutalitaet wird gezeigt (nicht so arg wie "Der Soldat James Ryan", bei dem mir schlecht wurde.
Man hat den Eindruck, die Bilder, die man sieht, sind vor 50 Jahren aufgenommen worden. So real wurde die Kulisse nachgestellt.
Emotionen
************
Ich habe sehr lange bei einem Film a) so viel geheult und b) so lange (ich habe mich an zwei Stellen richtig "festgeheult"). Mit kleinsten Mitteln wird man so in den Bann der Geschichte gezogen, dass der Film einen mitreisst. Beim Angriff von PH war es zum Beispiel nur die Laenge, wie er dargestellt wurde. Da der Angriff nicht enden will, schiessen einem Gedanken durch den Kopf wie z.B.: Warum? Muss denn wirklich alles und jeder zerstoert werden? Zum teil ist es die Kamera-Einstellung (z.B. im Lazarett), die einen in den Kopf der "schauenden" Person versetzt. Unscharfe Bilder vermitteln den Eindruck der kompletten Ueberforderung und "Planlosigkeit".
Diese unglaubliche Menge an verletzten Soldaten und die vorangegangenen Saetze der Schwestern und Aerzte, fuehren zu dem Gedanken: Wie furchtbar.
Dadurch, dass die Geschichte nach dem Angriff noch lange weiter geht, schlaegt man sich emotional noch staerker auf die Seite der "armen" Amerikaner.
Die Amerikaner und die Selbstbeweihraeucherung
*********************************************************
Ok, am Ende wird das Bild des Amerikaners leicht relativiert, aber an einigen Stellen musste ich etwas ueber das "Heldentum" der unbesiegbaren Amerikaner schmunzeln. Die Grossen, Unverwundbaren, deren Helden immer einen Weg finden, auch dem haeresten Angriff der weltlichen Kriegsgeschichte zu trotzen. Und dennoch blutet einem das Herz bei so viel Zerstoerungswut und Hass. In der Hinsicht ist der Film aber typisch amerikanisch. Wusstet Ihr, dass immernoch in dem einen Schiff "ARIZONA" 1177 Maenner begraben liegen? Erschuetternd, oder? Und die Japaner haben lediglich 29 von 350 Flugzeugen verloren....
Fazit: in jedem Fall sehenswert! Wer schnell "persoenliche" Bindung zu den Charakteren aufbaut, sollte sich in jedem Fall mit einer Packung Taschentuecher bewaffnen. Oder auch zwei. Bei mir musste leider mein Pulli herhalten. Chris wird sich den Film ganz sicher auf DVD gucken. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich Filme mehrmals anschaut (ausser Pretty Woman, Dirty Dancing, Grease und die Disneys), aber bei dem werde ich ganz sicher eine Ausnahme machen, der hat mir naemlich SEHR GUT gefallen.
Gruss, Steinchen
PS: Es kann sein, dass einigen von Euch wieder mal etwas fehlt zum Inhalt oder den Schauspielern. Dazu kann ich nicht mehr sagen (und will ich nicht beim Inhalt) - das tut mir leid, aber a) halte ich nicht so viel von Inhaltsangaben (das ist ja hier ein Meinungsforum und nicht ein Nacherzaehlung-Contest) und b) hat mich dieser Film direkt etwas aufgewuehlt, dass eine objektive Inhaltsangabe derzeit eh nicht moeglich waere :-)
PPS: Ab 12 ist wohl ein schlechter Scherz, liebe FSK!!!
Mal von vorne. Der Film begann um ca. 19.50. Um 21.45 (2 Stunden) gab es eine Pause - huch, was ist denn hier los? Um 22.00 Uhr ging es weiter bis um 23.00 Uhr - macht summa summarum 3 Stunden.
Der Inhalt
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Naja, Pearl Harbour halt und eine Dreiecksgeschichte. Aber wenn es denn nur das waere - es kommt noch viel toller, nachdem der Angriff auf PH geflogen wurde. Aber das moechte ich nicht erzaehlen, weil ich nicht weiss, ob in der Presse darueber bereits berichtet wurde.
Da sind zwei Jungs, beste Freunde von klein auf, beide sind Piloten geworden. Und wie das Schicksal nunmal so spielt: Der eine lernt einen weiblichen Soldaten konnen und es macht *Padauz*. Soviel dazu. Oben habe ich schon beschrieben, dass sich eine Dreiecksgeschichte entwickelt, aber wenn ich das hier noch weiter ausfuehre, verrate ich zuviel.
Dann der Angriff auf PH. Im Vorfeld erfaehrt man viel ueber die Amerikaner und die Japaner - in Form von Gespraechen der beiden politischen Fuehrer. Hintergruende, Entstehungsgeschichte, politische Standpunkte - aeusserst interessant.
Und dann kommt das, worueber ich nicht berichten will... :-)
Die Schauspieler
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Leider hat der Filmvorfuehrer der Film direkt nach der letzten Szene ausgeschaltet, so dass wir noch nicht einmal sehen konnten, wer den Film directed hat.
Auf jeden Fall ist die schauspielerische Leistung herausragend. Die Gesichter der Schauspieler kamen uns auch bekannt vor - nur leider konnten wir sie nicht zuordnen. Abgesehen davon stehe ich nunmal auf Maenner in Uniformen (NEIN, nicht unsere deutschen Gruenen) oder verschwitze Maenner mit schoenen Oberarmen und Oel im Geschicht... *g*
Szenen
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Die Szenen, egal ob Pearl Harbour, das was danach kommt, die Liebesgeschichte, die so am Rande mitplaetschert (ohne die der Film aber bei weitem nicht so emotional ergreifend waere) sind grossartig inszeniert. Auffallend wenig direkte Brutalitaet wird gezeigt (nicht so arg wie "Der Soldat James Ryan", bei dem mir schlecht wurde.
Man hat den Eindruck, die Bilder, die man sieht, sind vor 50 Jahren aufgenommen worden. So real wurde die Kulisse nachgestellt.
Emotionen
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Ich habe sehr lange bei einem Film a) so viel geheult und b) so lange (ich habe mich an zwei Stellen richtig "festgeheult"). Mit kleinsten Mitteln wird man so in den Bann der Geschichte gezogen, dass der Film einen mitreisst. Beim Angriff von PH war es zum Beispiel nur die Laenge, wie er dargestellt wurde. Da der Angriff nicht enden will, schiessen einem Gedanken durch den Kopf wie z.B.: Warum? Muss denn wirklich alles und jeder zerstoert werden? Zum teil ist es die Kamera-Einstellung (z.B. im Lazarett), die einen in den Kopf der "schauenden" Person versetzt. Unscharfe Bilder vermitteln den Eindruck der kompletten Ueberforderung und "Planlosigkeit".
Diese unglaubliche Menge an verletzten Soldaten und die vorangegangenen Saetze der Schwestern und Aerzte, fuehren zu dem Gedanken: Wie furchtbar.
Dadurch, dass die Geschichte nach dem Angriff noch lange weiter geht, schlaegt man sich emotional noch staerker auf die Seite der "armen" Amerikaner.
Die Amerikaner und die Selbstbeweihraeucherung
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Ok, am Ende wird das Bild des Amerikaners leicht relativiert, aber an einigen Stellen musste ich etwas ueber das "Heldentum" der unbesiegbaren Amerikaner schmunzeln. Die Grossen, Unverwundbaren, deren Helden immer einen Weg finden, auch dem haeresten Angriff der weltlichen Kriegsgeschichte zu trotzen. Und dennoch blutet einem das Herz bei so viel Zerstoerungswut und Hass. In der Hinsicht ist der Film aber typisch amerikanisch. Wusstet Ihr, dass immernoch in dem einen Schiff "ARIZONA" 1177 Maenner begraben liegen? Erschuetternd, oder? Und die Japaner haben lediglich 29 von 350 Flugzeugen verloren....
Fazit: in jedem Fall sehenswert! Wer schnell "persoenliche" Bindung zu den Charakteren aufbaut, sollte sich in jedem Fall mit einer Packung Taschentuecher bewaffnen. Oder auch zwei. Bei mir musste leider mein Pulli herhalten. Chris wird sich den Film ganz sicher auf DVD gucken. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich Filme mehrmals anschaut (ausser Pretty Woman, Dirty Dancing, Grease und die Disneys), aber bei dem werde ich ganz sicher eine Ausnahme machen, der hat mir naemlich SEHR GUT gefallen.
Gruss, Steinchen
PS: Es kann sein, dass einigen von Euch wieder mal etwas fehlt zum Inhalt oder den Schauspielern. Dazu kann ich nicht mehr sagen (und will ich nicht beim Inhalt) - das tut mir leid, aber a) halte ich nicht so viel von Inhaltsangaben (das ist ja hier ein Meinungsforum und nicht ein Nacherzaehlung-Contest) und b) hat mich dieser Film direkt etwas aufgewuehlt, dass eine objektive Inhaltsangabe derzeit eh nicht moeglich waere :-)
PPS: Ab 12 ist wohl ein schlechter Scherz, liebe FSK!!!
11 Bewertungen, 2 Kommentare
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30.05.2002, 10:48 Uhr von Tut_Ench_Amun
Bewertung: sehr hilfreichfalsche Kat, aber egal ;-) *LG Jürgen
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10.04.2002, 16:52 Uhr von filmorama.de
Bewertung: sehr hilfreichich finde die lovestory überhaupt nicht passend für sonen ernstes thema. (siehe mein bericht)...cu filmorama.de
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