Riddick - Chroniken eines Kriegers (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von FinalFantasy

Choleriken eines Kriegers

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

''Riddick - Chroniken eines Kriegers'' ist ein Sequel, das vier Jahre nach dem ziemlich erfolgreichen ersten Teil ''Pitch Black'' in die Kinos gekommen ist. Das Original war kostengünstiger (23 Millionen Dollar), aber es hat tolle, kreative Ideen geboten. Der Nachfolger hat gleich vier mal soviel gekostet, aber meine Meinung darüber ist, dass er auch mindestens vier mal so schlecht geworden ist.


Handlung
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Richard B. Riddick (Vin Diesel) ist ein entflohener Sträfling, der nun schon seit fünf Jahren auf der Flucht vor Kopfgeldjägern ist. Auf dem Planeten Helion wird er in einen Blitzkrieg verwickelt. Die übermächtige und gnadenlose Armee der "Necromonger" will das Volk von Helion unterjochen. Riddick kann zwar "Lord Marshal", der Anführer der Invasoren entkommen. Aber daraufhin geht er einem Kopfgeldjäger in das Netz. Der verfrachtet ihn in das unterirdische Gefängnis eines siedenden Vulkanplaneten.

Dort trifft Riddick eine alte Bekannte aus vergangenen Tagen wieder: Kyra (Alexa Davalos). Riddick plant daraufhin seine Flucht von dem Gefängnis-Planeten. Lord Marshal (Colm Feore) hetzt Riddick derweil seinen mächtigsten Überkrieger Vaako (Karl Urban) auf den Hals. Dessen sexy Gefährtin (Thandie Newton) plant derweil im Hintergrund ihr Intrigenspiel, weil sie an die Macht von Marshal gelangen will.


Meinung
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"Pitch Black" habe ich ganz ok gefunden. Aber das Sequel "Chroniken eines Kriegers" kann ich nur als total misslungen bezeichnen. In dem Film mutiert die Figur Riddick zu einer überzogenen Kampfmaschine, der die Coolness geradezu unerträglich aus den Ohren herausläuft. Ihm ist jedes Mittel recht, um seine Feinde plattzumachen, zur Not reicht ihm sogar eine Teetasse dafür. Bei so viel improvisieren kommt einem schon fast McGyver in den Sinn. Wenn Riddick dann mal gerade niemanden killt, nimmt er seine Brille ab und lässt wieder seine dämlich-coolen Sprüche ab. Diese sind manchmal dermaßen peinlich, dass man schier einen Kopfstand auf der Couch machen möchte wenn man sie zu hören bekommt.

Dazwischen klärt Aereon den Zuschauer nach und nach über eine rund 30 Jahre alte (<-- wow) Prophezeihung auf... beeindruckend. Nicht einmal die so unbezwingbaren Necromonger können beeindrucken. Sie sind genauso langweilig wie deren "Chef" Lord Marshal und die ganze Handlung obendrauf. Die vielen Actionszenen und ziemlich gelungenen Special Effects können da auch nichts mehr herumreissen. Der Film bietet damit alles, was einen Fehlschlag ausmacht: eine dünne Story, flache Darsteller ohne Charisma und einen Vin Diesel ohne schauspielerisches Talent. Ich mag Science Fiction Filme sehr gerne, aber einen so schlechten und langweiligen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Mein Fazit dazu: ab in die Tonne damit.

©FinalFantasy

29 Bewertungen, 1 Kommentar

  • wuselmonsta

    30.06.2005, 18:55 Uhr von wuselmonsta
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wäre bei dem Film beinahe enigeschlafen, schön dass du mir jetzt wenigstens mal erklären konntest worum es da ging, ich hab da garnix verstanden, ständig nur irgendwelche Actionszenen die für mich keinen Sinn gegeben haben...