Roter Drache (VHS) Testbericht

Roter-drache-vhs-thriller
ab 16,66
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Erfahrungsbericht von forwarder

"Zahnfee" - nur eine Metapher!?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

\"Roter Drache\" - eine perfekte Überleitung vom ersten Teil \"Das Schweigen der Lämmer\". Mehrere Jahre sind seit dem \"ersten\" Teil vergangen und doch kommt es mir vor, als hätte ich ihn erst gestern gesehen. Ich gehe hier übrigens von den Verfilmungen aus, wenn man von den Büchern ausgeht, dann handelt es sich bei \"Roter Drache\" um den ersten Teil, gefolgt von \"Das Schweigen der Lämmer\" und danach \"Hannibal\". Erst einmal für alle Interessenten ein paar Daten zum Film:

Herkunft / Zeit: natürlich aus den USA / 2002
Originaltitel: Red Dragon
Autor: Thomas Harris
Regie: Brett Ratner
Darsteller: Anthony Hopkins, Harvey Keitel,
Ralph Fiennes, Emily Watson,
Edward Norton, Mary Louise
Parker, Philip Seymour Hoffman,

Prädikat: wertvoll
FSK: ab 16 Jahre
Länge: 124 min.
Start: 31.10.2002


Und nun möchte ich Euch den Film in kleinen Einblicken etwas näher bringen:

Der Grund für meine Äüßerung darüber, daß es mir vorkommt, als hätte ich den ersten Teil erst gestern gesehen, liegt darin, daß gewisse Szenen an diesen erinnern - sei es die Zelle von Dr. Hannibal Lecter oder dessen Vorlieben und Praktiken...

Es werden hier 3 Charaktere mit ähnlichem Schicksal verbunden: Dr. Hannibal Lecter - der intelligente und wahnsinnige Psychopat; FBI Agent Will Graham, der durch seine Vergangenheit sehr involviert und geprägt ist sowie die \"Zahnfee\", die männliche Gestalt eines Ritualmörders mit Sympathie für die Taten von Hannibal Lecter.

Der Film beginnt natürlich mit Hannibal, der gerade beim Abendmahl mit ein paar Bekannten sitzt...
Schon mit Spannung erwartet man eine adrenalinausstoßende Szene, die natürlich nicht lange auf sich warten läßt.

FBI Agent Graham zog sich aus seinem Job zurück und ging mit seiner Familie in ein Haus am Meer, doch es kommt wie immer anders und das FBI braucht seine Hilfe. Er will nur am Rande ermitteln und dann wieder zu seiner Familie zurückkehren, doch er wird zu tief involviert - schon allein seine Emotionen sowie Eingebungen reißen ihn mit und er ermittelt unwillkührlich weiter, ohne es eigentlich zu wollen.

Den ganzen Filmverlauf kommt keine Langeweile auf, denn man wird zwischendurch immer wieder aufgerüttelt - genau dann, wenn man es nicht vermutet...

Der Kernpunkt in dieser Geschichte ist die \"Zahnfee\" - die auf der einen Seite das Böse - das Verrückte - das Schizophrene darstellt und auf der anderen Schüchternheit und Verschwiegenheit ausstrahlt.

Zahnfee... Weshalb \"Zahnfee\"? Dies steht hier wohl als ironische Metapher, da dieser Ritualmörder ein Gebiß besitzt, das nicht gerade gepflegt ist und dennoch, trotz Einzigartigkeit, den Ermittlern nicht gerade weiterhilft.

Ich möchte nicht zu viel verraten, denn Ihr sollt ja noch einen gewissen Anreiz haben, wenn Ihr diesen Film anschaut.

Zusammenfassend handelt es sich wohl in ähnlicher Weise um die gleiche Story (!) wie in \"Schweigen der Lämmer\", aber trotzdem anders. Ich fand ihn wirklich gut und kann \"Roter Drache\" mit ruhigem Gewissen nur weiterempfehlen. Es wird hier eine Geschichte mit packenden Szenen sowohl spannend als auch teilweise grausam erzählt und wird sicher jeden begeistern, der auf dieses Genre steht. Es kommt keine Langeweile auf und wie immer bekommt man qualitative Wertigkeit geboten - schon allein durch die Starbesetzung, die Brett Ratner gewählt hat.

Wie vom Vorgänger gewohnt wird man kurz vor Ende des Films noch einmal völlig überrascht, doch hierzu kann ich auch nur sagen: Seht selbst (-:

Also, der Film ist sein Geld auf alle Fälle wert und Spannung ist garantiert.

Vielen Dank fürs Lesen,
Euer FORWARDER.

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