Roter Drache (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von MOFFt
VON DRACHEN, LÄMMERN UND KILLERN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Roter Drache wurde vom Autor von Schweigen der Lämmer geschrieben, der wohl vielen Leuten ein Begriff sein dürfte. Laut Berichten soll dieses Buch äußerst empfehlenswert sein, ob man das auch von der Verfilmung sagen kann, die kürzlich bei unseren Kinos angelaufen ist wirst Du im folgenden erfahren.
=ALLGEMEINES===
Schweigen der Lämmer wurde von Harris geschrieben und schaffte vor sicherlich schon mehr als zehn Jahren große Erfolge unter den Thrillern. Dr. Hannibal Lector, der in einem Hochsicherheitstrakt eingesperrt ist hilft einer jungen FBI Agentin zur Aufklärung einer schrecklichen Mordserie.
Vor ca. zwei Jahren folgte dann der Nachfolger mit Namen Hannibal, eine wie ich meine brutalere aber sicherlich nicht bessere Fortsetzung des Hannibal Lectors.
Nun ist in den Kinos zwar als dritter Teil der Hannibal Serie der Rote Drache erschienen, doch zeitlich gesehen handelt diese Ausgabe am Anfang aller dreier Filme.
So sieht man zu Beginn des Filmes Antony Hopkins, wie er in der Rolle des Dr. Hannibal Lector alljährlich eine Orchestertruppe bekocht mit gar besonderen Zutaten.
Der junge, talentierte FBI Agent Graham (Edward Norton) ist einem Serienkiller auf der Spur bei dessen Ermittlungen immer wieder den intelligenten Hannibal zu Rate zieht. Leider zu spät kommt er darauf, dass gerade eben Hannibal Lector der Kannibale ist, der seine Opfer teilweise verspeist und wird bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt. Hannibal Lector, der ebenfalls verwundet wird, wird verhaftet und verbüßt nun in einem Hochsicherheitstrakt Einzelhaft.
Graham, der danach aus dem FBI austritt und sich mit seiner Familie zurückzieht wird nach Jahren abermals kontaktiert als ein Killer bereits zum zweiten Mal (jeweils zu Vollmond) eine komplette Familie auf brutale Art ausgerottet hat. Graham lässt sich überreden und hilft bei den Ermittlungen, wobei er unter Zeitdruck abermals auf die Ratschläge und Tipps von Hannibal Lector angewiesen ist. Dieser hilft ihm auch, weist aber auch den Killer auf die Fährte von Graham ...
=EINDRUCK===
Natürlich fragt sich ein jeder, der Schweigen der Lämmer kennt, ob nun der Rote Drache mit dem ursprünglich verfilmten Thriller mithalten kann. Um es kurz zu sagen ... nicht ganz, aber bedeutend besser wie Hannibal.
Was mir stark aufgefallen ist, war die Tatsache dass bei Roter Drache nicht so detailiert auf die Rätsel und Hinweise von Dr. Hannibal eingegangen wird wie wir es vom Schweigen der Lämmer kennen. Auch ist die Aufklärung, das Zusammensetzen der einzelnen Puzzle nicht so ausgeklügelt wie bei seinem Vorgänger.
Antony Hopkins spielt natürlich eine Hauptrolle, dennoch steht Edward Norton sicherlich mehr im Vordergrund.
Die Morde sind äußerst brutal, doch werden sie (zum Glück) nicht so visuell ausgeschlachtet wie bei Hannibal, der das ganze meiner Meinung nach unnötig brutalisierte. Statt dessen wird wieder viel mehr auf Spannung und auf die eigenen Vorstellungen im Kopf eingegangen.
Der Killer, der sich selbst in der Verwandlung zu einem Drachen sieht, hebt die Spannung zusätzlich.
Richtige Schreckmomente, in denen es einen vom Sitz hebt, kommen kaum vor. Einiges an Nervenkitzel darf man sich trotzdem erwarten.
Antony Hopkins spielt meiner Meinung nach in allen drei Teilen gleichermaßen perfekt die Rolle des äußerst intelligenten Serienkillers Dr. Hannibal. Wie bereits oben beschrieben steht er im Roten Drachen jedoch nicht so im Vordergrund wie bei Schweigen der Lämmer.
Von Edward Norton kenne ich sowieso keine schlechten schauspielerischen Leistungen, spätestens seit Fight Club gehört er sowieso zu meinen Lieblingsschauspielern. So spielt er auch in Roter Drache die Rolle des FBI Agenten hervorragend.
Der (mir unbekannte) Serienkiller ist auch zu empfehlen, bringt er den, durch ewigen Missbrauchs seiner Großmutter, gestörten und teilweise entstellten Killer echt gut und glaubwürdig rüber. Oftmals erinnerte er mich an Psycho.
Knapp zwei Stunden dauerte der Rote Drache, wobei die Zeit sehr schnell verging, ein Zeichen für einen durchgehend spannenden Film.
Ein Ende wurde schließlich so gewählt, dass bei einem langen Fernseh/ Kinoabend das Schweigen der Lämmer nahtlos angeschlossen werden kann.
=ZUSAMMENFASSUNG===
Wem Schweigen der Lämmer gefallen hat, der sollte sich Roter Drache auf keinen Fall entgehen lassen, obwohl er meiner Meinung nach nicht ganz mithalten kann aus oben genannten Gründen. Es fehlte einfach die vielen kleinen Details die den ersten Teil so richtig spannend machten.
Dennoch war auch roter Drache durchgehend spannend und schlägt Hannibal um Weiten.
In diesem Sinne ... heute schon gegessen ... oder geMOFFt?
=ALLGEMEINES===
Schweigen der Lämmer wurde von Harris geschrieben und schaffte vor sicherlich schon mehr als zehn Jahren große Erfolge unter den Thrillern. Dr. Hannibal Lector, der in einem Hochsicherheitstrakt eingesperrt ist hilft einer jungen FBI Agentin zur Aufklärung einer schrecklichen Mordserie.
Vor ca. zwei Jahren folgte dann der Nachfolger mit Namen Hannibal, eine wie ich meine brutalere aber sicherlich nicht bessere Fortsetzung des Hannibal Lectors.
Nun ist in den Kinos zwar als dritter Teil der Hannibal Serie der Rote Drache erschienen, doch zeitlich gesehen handelt diese Ausgabe am Anfang aller dreier Filme.
So sieht man zu Beginn des Filmes Antony Hopkins, wie er in der Rolle des Dr. Hannibal Lector alljährlich eine Orchestertruppe bekocht mit gar besonderen Zutaten.
Der junge, talentierte FBI Agent Graham (Edward Norton) ist einem Serienkiller auf der Spur bei dessen Ermittlungen immer wieder den intelligenten Hannibal zu Rate zieht. Leider zu spät kommt er darauf, dass gerade eben Hannibal Lector der Kannibale ist, der seine Opfer teilweise verspeist und wird bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt. Hannibal Lector, der ebenfalls verwundet wird, wird verhaftet und verbüßt nun in einem Hochsicherheitstrakt Einzelhaft.
Graham, der danach aus dem FBI austritt und sich mit seiner Familie zurückzieht wird nach Jahren abermals kontaktiert als ein Killer bereits zum zweiten Mal (jeweils zu Vollmond) eine komplette Familie auf brutale Art ausgerottet hat. Graham lässt sich überreden und hilft bei den Ermittlungen, wobei er unter Zeitdruck abermals auf die Ratschläge und Tipps von Hannibal Lector angewiesen ist. Dieser hilft ihm auch, weist aber auch den Killer auf die Fährte von Graham ...
=EINDRUCK===
Natürlich fragt sich ein jeder, der Schweigen der Lämmer kennt, ob nun der Rote Drache mit dem ursprünglich verfilmten Thriller mithalten kann. Um es kurz zu sagen ... nicht ganz, aber bedeutend besser wie Hannibal.
Was mir stark aufgefallen ist, war die Tatsache dass bei Roter Drache nicht so detailiert auf die Rätsel und Hinweise von Dr. Hannibal eingegangen wird wie wir es vom Schweigen der Lämmer kennen. Auch ist die Aufklärung, das Zusammensetzen der einzelnen Puzzle nicht so ausgeklügelt wie bei seinem Vorgänger.
Antony Hopkins spielt natürlich eine Hauptrolle, dennoch steht Edward Norton sicherlich mehr im Vordergrund.
Die Morde sind äußerst brutal, doch werden sie (zum Glück) nicht so visuell ausgeschlachtet wie bei Hannibal, der das ganze meiner Meinung nach unnötig brutalisierte. Statt dessen wird wieder viel mehr auf Spannung und auf die eigenen Vorstellungen im Kopf eingegangen.
Der Killer, der sich selbst in der Verwandlung zu einem Drachen sieht, hebt die Spannung zusätzlich.
Richtige Schreckmomente, in denen es einen vom Sitz hebt, kommen kaum vor. Einiges an Nervenkitzel darf man sich trotzdem erwarten.
Antony Hopkins spielt meiner Meinung nach in allen drei Teilen gleichermaßen perfekt die Rolle des äußerst intelligenten Serienkillers Dr. Hannibal. Wie bereits oben beschrieben steht er im Roten Drachen jedoch nicht so im Vordergrund wie bei Schweigen der Lämmer.
Von Edward Norton kenne ich sowieso keine schlechten schauspielerischen Leistungen, spätestens seit Fight Club gehört er sowieso zu meinen Lieblingsschauspielern. So spielt er auch in Roter Drache die Rolle des FBI Agenten hervorragend.
Der (mir unbekannte) Serienkiller ist auch zu empfehlen, bringt er den, durch ewigen Missbrauchs seiner Großmutter, gestörten und teilweise entstellten Killer echt gut und glaubwürdig rüber. Oftmals erinnerte er mich an Psycho.
Knapp zwei Stunden dauerte der Rote Drache, wobei die Zeit sehr schnell verging, ein Zeichen für einen durchgehend spannenden Film.
Ein Ende wurde schließlich so gewählt, dass bei einem langen Fernseh/ Kinoabend das Schweigen der Lämmer nahtlos angeschlossen werden kann.
=ZUSAMMENFASSUNG===
Wem Schweigen der Lämmer gefallen hat, der sollte sich Roter Drache auf keinen Fall entgehen lassen, obwohl er meiner Meinung nach nicht ganz mithalten kann aus oben genannten Gründen. Es fehlte einfach die vielen kleinen Details die den ersten Teil so richtig spannend machten.
Dennoch war auch roter Drache durchgehend spannend und schlägt Hannibal um Weiten.
In diesem Sinne ... heute schon gegessen ... oder geMOFFt?
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