Roter Drache (VHS) Testbericht
ab 16,66 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von JuleG
Gute Vorgeschichte zu "Schweigen der Lämmer" !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich komme endlich mal wieder dazu einen Bericht zu schreiben *stolzaufmichsei*
Ich hoffe er gefällt euch!
Am Halloween Donnerstag, also am ersten Tag an dem der Film in den Kinos lief, war ich in „Roter Drache“. Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung von „Schweigen der Lämmer“, doch spielt dieser nicht nach Hannibal, sondern vor „Schweigen der Lämmer“, also kommt Lector hier erst ins Gefängnis.
Ich war ging mit einer sehr skeptischen Haltung ins Kino, denn „Das Schweigen der Lämmer“ fand ich klasse, jedoch „Hannibal“, der 2. Teil, hatte mich enttäuscht. Nicht so jedoch „Roter Drache“ und... na ja lest im folgenden selbst:
+Das verfilmte Buch+
Das Buch „Red Dragon“ von Thomas Harris wurde bereits 1986 verfilmt und erschien unter dem Titel „Manhunter“. Auch damals wurde er schon mal unter diesem Namen, jedoch schlecht, verfilmt. Nicht so bei dem zweiten Versuch, nämlich „Red Dragon“.
+Die Schauspieler+
Die Schauspieler haben in diesem Film wirklich ganze Arbeitet geleistet, ihre Leistung hat mir sehr gut gefallen und sie haben den Film erst zu dem gemacht, was er ist. Nur dass sie für den Roten Drachen Ralph Fiennes gewählt haben finde ich ein bisschen komisch, er sieht viel zu gut aus für einen wirklichen Verbrecher :). Anthony Hopkins spielt wie immer ausgezeichnet und auch Edward Norton sehe ich sehr gerne.
Anthony Hopkins – Dr. Hannibal Lecter,
Edward Norton – Will Graham,
Ralph Fiennes – Francis Dolarhyde (bzw. “Toothfairy” oder “Roter Drache”),
Harvey Keitel – Jack Crawford und
Emily Watson – Reba McClane,
um hier nur einige der Schauspieler aufzuführen.
Auch aus Schweigen der Lämmer bereits bekannte Gesichter, wie
Anthony Heald – Dr. Frederick Chilton (Der Gefängnissdirektor, auch bekannt als “Soon to be Lecters Dinner”)
und
Frankie Faison – Barney Matthews
sind wieder mit dabei.
+Sonstige Details+
Regie: Brett Ratner, mir persönlich unbekannt, was jedoch nichts zu sagen hat. Er hat gute Arbeit geleistet.
Soundtrack: Danny Elfman
Länge:124 Minuten
Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren (finde ich sehr berechtigt!)
+Inhalt+
Der Film beginnt mit der Festnahme Dr. Lecters durch den FBI-Agenten Will Graham. Man kann nachvollziehen, warum Graham sich anschließend mit seiner Familie nach Florida zurück zieht, um dort ein Leben weitab von den Lecters dieser Welt zu leben. Er hatte sich quasi ein Duell mit ihm geleistet und war fast dabei ermordet worden.
Doch das FBI hat ein neues Problem, genannt „Toothfairy“ („Zahnfee“). Der Killer hat bereits zwei Familien auf dem Gewissen und es hat nicht den Anschein, als würde er sich damit begnügen. Familien mit 3 Kindern wurden brutalst ermordet und misshandelt.
Bisher hat das FBI keine Spuren finden können, die auf den Täter schließen lassen. Jack Crawford kontaktiert Graham, um ihn zu bitten, dass er sich den Fall wenigstens einmal anschaut. Nach einigem zögern, willigt er ein, seine Frau und sein Sohn sind natürlich nicht begeistert, sie bleiben in Florida zurück.
Auch wenn Graham hinter schon so manches Geheimnis kam, kommt er in diesem Fall nicht voran und braucht Hilfe. Er nimmt mit Dr. Lecter Kontakt auf, der bereits seine gemütliche Zelle (bekannt aus „Schweigen der Lämmer“ in Dr. Chiltons Anstalt bewohnt.
Parallel zu den Ermittlungen lernt der Zuschauer auch den Francis Dolarhyde, den Roten Drachen, kennen. Ein schüchterner Mann, der seit seiner Kindheit unter seinem verunstalteten Gesicht (er hatte eine Hasenscharte) und seiner brutalen, ihn niedermachenden Großmutter gelitten hat. Er ist ein totaler Muskelprotz, relativ groß und am ganzen Körper tätowiert (über den kompletten Rücken das Bild des Roten Drachen). Bei seiner Arbeit lernt er die blinde Kollegin Reba McClane kennen. Anders als Buffalo Bill in „Das Schweigen der Lämmer“, hat Dolarhyde auch etwas liebenswertes an sich. Es knistert zwischen Dolarhyde und Mc Clane, was für mich persönlich ein komisches Gefühl war.
Fiennes überzeugt in der Rolle und er schafft es den Film nicht minder spannend zu machen als „Schweigen der Lämmer“, obwohl ich sagen muss, dass „Roter Drache“ auch einige kurze Längen zwischendrin hat.
Eins kann ich sagen, es wird noch sehr aufregend aber mehr Details zum Film möchte ich euch eigentlich nicht mehr sagen, denn der Film ist es wert gesehen zu werden und dann wäre er nicht mehr spannend...
+Meine Meinung+
Auch wenn der Zuschauer zwischendrin immer wieder Zeit bekommt sich zu erholen, was den einen oder anderen auch stören wird, so wird man doch recht schnell wieder abrupt aus seiner Entspannung gerissen und ist im nächsten Moment bleich vor Entsetzen.
Ich musste mich echt manchmal, vor allem im dramatischen Ende, an meinem Freund festklammern *gg* obwohl ich sonst nicht so ängstlich bin.
Unterstützt wird diese Spannung von den düsteren Szenen und der passenden Musik, das ganze wirkt sehr dramatisch. Der Soundtrack passt sehr gut zum Film.
Auch die Kameraeinstellung hat der Kameramann an einigen Stellen so geschickt gewählt, dass man sich fühlt als sei man selbst mitten im Geschehen, was das ganze noch aufregender macht.
Die Schauspieler gefallen mir gut in ihren Rollen, die Regie ist wohl sehr gut gelaufen, die Spannung bleibt erhalten, trotz kurzer Tiefs (bei Hannibal bin ich zwischendrin eingeschlafen, das kann einem hier nicht passieren :P) und das ganze ist gut kombiniert. Eine gute Geschichte die gut verfilmt ist.
Dennoch finde ich, es gibt bessere Filme und deshalb werde ich den Film nicht mit voller Punktzahl bewerten.
Weitere Informationen findet ihr unter www.reddragonmovie.com, leider in Englisch.
Ich denke das wärs! Ich hoffe mein Bericht ist euch nicht zu kurz, aber ich möchte von der Handlung wirklich nicht zu viel verraten, sonst bringt es euch ja nichts mehr in anzusehen. Auf jeden Fall wird er noch einige Wochen laufen, nutzt die Gelegenheit.
Viele liebe Grüße,
bis hoffentlich bald
Jule
Danke fürs Bewerten und Kommentieren!
Ich hoffe er gefällt euch!
Am Halloween Donnerstag, also am ersten Tag an dem der Film in den Kinos lief, war ich in „Roter Drache“. Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung von „Schweigen der Lämmer“, doch spielt dieser nicht nach Hannibal, sondern vor „Schweigen der Lämmer“, also kommt Lector hier erst ins Gefängnis.
Ich war ging mit einer sehr skeptischen Haltung ins Kino, denn „Das Schweigen der Lämmer“ fand ich klasse, jedoch „Hannibal“, der 2. Teil, hatte mich enttäuscht. Nicht so jedoch „Roter Drache“ und... na ja lest im folgenden selbst:
+Das verfilmte Buch+
Das Buch „Red Dragon“ von Thomas Harris wurde bereits 1986 verfilmt und erschien unter dem Titel „Manhunter“. Auch damals wurde er schon mal unter diesem Namen, jedoch schlecht, verfilmt. Nicht so bei dem zweiten Versuch, nämlich „Red Dragon“.
+Die Schauspieler+
Die Schauspieler haben in diesem Film wirklich ganze Arbeitet geleistet, ihre Leistung hat mir sehr gut gefallen und sie haben den Film erst zu dem gemacht, was er ist. Nur dass sie für den Roten Drachen Ralph Fiennes gewählt haben finde ich ein bisschen komisch, er sieht viel zu gut aus für einen wirklichen Verbrecher :). Anthony Hopkins spielt wie immer ausgezeichnet und auch Edward Norton sehe ich sehr gerne.
Anthony Hopkins – Dr. Hannibal Lecter,
Edward Norton – Will Graham,
Ralph Fiennes – Francis Dolarhyde (bzw. “Toothfairy” oder “Roter Drache”),
Harvey Keitel – Jack Crawford und
Emily Watson – Reba McClane,
um hier nur einige der Schauspieler aufzuführen.
Auch aus Schweigen der Lämmer bereits bekannte Gesichter, wie
Anthony Heald – Dr. Frederick Chilton (Der Gefängnissdirektor, auch bekannt als “Soon to be Lecters Dinner”)
und
Frankie Faison – Barney Matthews
sind wieder mit dabei.
+Sonstige Details+
Regie: Brett Ratner, mir persönlich unbekannt, was jedoch nichts zu sagen hat. Er hat gute Arbeit geleistet.
Soundtrack: Danny Elfman
Länge:124 Minuten
Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren (finde ich sehr berechtigt!)
+Inhalt+
Der Film beginnt mit der Festnahme Dr. Lecters durch den FBI-Agenten Will Graham. Man kann nachvollziehen, warum Graham sich anschließend mit seiner Familie nach Florida zurück zieht, um dort ein Leben weitab von den Lecters dieser Welt zu leben. Er hatte sich quasi ein Duell mit ihm geleistet und war fast dabei ermordet worden.
Doch das FBI hat ein neues Problem, genannt „Toothfairy“ („Zahnfee“). Der Killer hat bereits zwei Familien auf dem Gewissen und es hat nicht den Anschein, als würde er sich damit begnügen. Familien mit 3 Kindern wurden brutalst ermordet und misshandelt.
Bisher hat das FBI keine Spuren finden können, die auf den Täter schließen lassen. Jack Crawford kontaktiert Graham, um ihn zu bitten, dass er sich den Fall wenigstens einmal anschaut. Nach einigem zögern, willigt er ein, seine Frau und sein Sohn sind natürlich nicht begeistert, sie bleiben in Florida zurück.
Auch wenn Graham hinter schon so manches Geheimnis kam, kommt er in diesem Fall nicht voran und braucht Hilfe. Er nimmt mit Dr. Lecter Kontakt auf, der bereits seine gemütliche Zelle (bekannt aus „Schweigen der Lämmer“ in Dr. Chiltons Anstalt bewohnt.
Parallel zu den Ermittlungen lernt der Zuschauer auch den Francis Dolarhyde, den Roten Drachen, kennen. Ein schüchterner Mann, der seit seiner Kindheit unter seinem verunstalteten Gesicht (er hatte eine Hasenscharte) und seiner brutalen, ihn niedermachenden Großmutter gelitten hat. Er ist ein totaler Muskelprotz, relativ groß und am ganzen Körper tätowiert (über den kompletten Rücken das Bild des Roten Drachen). Bei seiner Arbeit lernt er die blinde Kollegin Reba McClane kennen. Anders als Buffalo Bill in „Das Schweigen der Lämmer“, hat Dolarhyde auch etwas liebenswertes an sich. Es knistert zwischen Dolarhyde und Mc Clane, was für mich persönlich ein komisches Gefühl war.
Fiennes überzeugt in der Rolle und er schafft es den Film nicht minder spannend zu machen als „Schweigen der Lämmer“, obwohl ich sagen muss, dass „Roter Drache“ auch einige kurze Längen zwischendrin hat.
Eins kann ich sagen, es wird noch sehr aufregend aber mehr Details zum Film möchte ich euch eigentlich nicht mehr sagen, denn der Film ist es wert gesehen zu werden und dann wäre er nicht mehr spannend...
+Meine Meinung+
Auch wenn der Zuschauer zwischendrin immer wieder Zeit bekommt sich zu erholen, was den einen oder anderen auch stören wird, so wird man doch recht schnell wieder abrupt aus seiner Entspannung gerissen und ist im nächsten Moment bleich vor Entsetzen.
Ich musste mich echt manchmal, vor allem im dramatischen Ende, an meinem Freund festklammern *gg* obwohl ich sonst nicht so ängstlich bin.
Unterstützt wird diese Spannung von den düsteren Szenen und der passenden Musik, das ganze wirkt sehr dramatisch. Der Soundtrack passt sehr gut zum Film.
Auch die Kameraeinstellung hat der Kameramann an einigen Stellen so geschickt gewählt, dass man sich fühlt als sei man selbst mitten im Geschehen, was das ganze noch aufregender macht.
Die Schauspieler gefallen mir gut in ihren Rollen, die Regie ist wohl sehr gut gelaufen, die Spannung bleibt erhalten, trotz kurzer Tiefs (bei Hannibal bin ich zwischendrin eingeschlafen, das kann einem hier nicht passieren :P) und das ganze ist gut kombiniert. Eine gute Geschichte die gut verfilmt ist.
Dennoch finde ich, es gibt bessere Filme und deshalb werde ich den Film nicht mit voller Punktzahl bewerten.
Weitere Informationen findet ihr unter www.reddragonmovie.com, leider in Englisch.
Ich denke das wärs! Ich hoffe mein Bericht ist euch nicht zu kurz, aber ich möchte von der Handlung wirklich nicht zu viel verraten, sonst bringt es euch ja nichts mehr in anzusehen. Auf jeden Fall wird er noch einige Wochen laufen, nutzt die Gelegenheit.
Viele liebe Grüße,
bis hoffentlich bald
Jule
Danke fürs Bewerten und Kommentieren!
Bewerten / Kommentar schreiben