Save the Last Dance (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Erfahrungsbericht von Taschimaus
LEBE DEINEN TRAUM..
Pro:
Tolle Musik, schöne Romanze, gute DVD-Ausstattung
Kontra:
Manchmal die Darsteller
Empfehlung:
Ja
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
Einleitung:
~*~*~*~*~
Ich liebe ja Filme und dementsprechend auch das Kino. Wenn mir ein Film besonders gut gefallen hat, dann kann es auch mal vorkommen, dass ich mir diesen auf DVD kaufe. Den Film, den ich euch heute einmal vorstellen möchte, hatte ich vorher noch nicht im Kino gesehen, sondern aufgrund des Preises bei Amazon einfach mal bestellt. Viele meiner Freunde hatten nämlich von diesem Film geschwärmt und ich dachte mir, dass man ja für ca. 15 Euro bei einer DVD nichts falsch machen kann. Außerdem mag ich Musikfilme und wenn diese noch mit einer Romanze untermalt sind, dann finde ich das ja noch besser. So ein Film ist „Save the last da´nce auch“. Gerade eben habe ich mir diesen Film mal wieder angeschaut und ich denke, dass er es wert ist, dass über ihn berichtet wird.
Story:
~*~*~
Sara ist ein 17 jähriges Mädchen aus einer Kleinstadt und ihr größter Traum ist es, eine Karriere als Ballerina zu machen. Dafür trainiert sie hart und hat auch eines Tages ein Vortanzen für eine der besten Tanzschulen der Welt. Vor dem Tanzen bittet sie ihre Mutter, zu der sie eine sehr innige Beziehung hat, dort zu erscheinen und ihre Mutter verspricht ihr das auch, obwohl sie wegen ihres Berufes sehr im Stress ist. Deshalb rast sie auch zu Saras Vortanzen und verunglückt dabei tödlich. Sara vermasselt im gleichen Moment des Unfalls auch ihren Tanz.
Zu Beginn des Filmes sieht man Sara in einem Zug sitzen, die denkt über die Dinge nach, über die ich euch gerade berichtet habe. Sie muss zu ihrem Vater nach Chicago ziehen, den sie kaum kennt, ihr ist nicht sehr wohl dabei zumute. Man merkt gleich beim ersten Treffen das schlechte Verhältnis zwischen ihr und ihrem Vater und als sie seine Wohnung sieht, ist sie erst mal schockiert, was aber durchaus verständlich ist. Sie wohnt nun in einem der dunkelsten Vierteln der Stadt.
Zudem kommt sie auf eine neue Schule, wo sie zu der Minderheit gehört, denn sie ist eine der wenigen „Weißen“. An dieser Schule merkt sie schon, dass sich alles um Hip Hop dreht, denn sogar in den Pausen tanzen die Jugendlichen zu dieser Musik. Sehr schnell spricht sie ein Mädchen an namens Chenille und die beiden werden Freundinnen. Diese macht sie mit anderen Leuten bekannt, unter anderem auch mit ihrem Bruder Derek. Als Sara mit diesem in einer Disco tanzt, sieht er, was in ihr für Talent steckt und er bietet ihr an, mit ihr Tanzen zu üben.
Beide haben nicht nur eine Leidenschaft für´s Tanzen, sondern beginnen im Laufe des Filmes ganz langsam auch eine Leidenschaft füreinander zu entwickeln. Doch hier beginnt die Problematik des Filmes. Kann eine Beziehung zwischen einer Weißen und einem Schwarzen funktionieren, wenn von der Außenwelt Druck kommt? Und was ist mit Dereks Freund, der ihn zu krummen Dingern überreden will? Und wird Sara ihren Traum vom Tanzen wieder weiterführen oder hat sie entgültig aufgegeben? Das alles verrate ich natürlich nicht, denn sonst müsstet ihr den Film ja nicht mehr ansehen.
Die Schauspieler:
~*~*~*~*~*~*~
Julia Stiles spielt in diesem Film Sara und das ist die erste Rolle in der ich sie gesehen habe. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob sie mich überzeugen kann, aber sie hat es geschafft. Besonders durch ihr Tanzen hat sie mich wahnsinnig beeindruckt, denn sie hat das echt drauf. War auf jeden Fall sehr schön anzusehen. Ansonsten war ihre schauspielerische Leistung auch ganz gut, sie hat die Situation in der sie sich befindet (neue Umgebung, Verlust der Mutter usw.) sehr glaubwürdig dargestellt. Alles in allem war ich mit ihr zufrieden, sie hat gut in diesen Film gepasst.
Ihr männlicher Gegenpart Derek wird von Sean Patrick Thomas dargestellt und ich überlege die ganze Zeit, wo ich diesen Schauspieler schon einmal gesehen habe. Auch er kann sehr gut Tanzen und auch hier hab ich gerne zugesehen, ansonsten hat er mich aber nicht so sehr beeindruckt. Er sieht nicht schlecht aus, aber ansonsten war seine Darstellung nicht so überragend. Zusammen mit Julia Stiles hat er die Szenen aber ganz gut hinbekommen, so dass man über kleine Mängel hinwegsehen kann.
Die restlichen Rollen waren auch ganz gut besetzt, besonders Kerry Washington als Chenille und Terry Kinney als Saras Vater haben mir gut gefallen. Alles in allem waren hier zum größten Teil Schauspieler vertreten, die mir vorher kein Begriff waren und die ich mir auch nicht unbedingt merken werde. Getanzt haben sie jedoch alle sehr gut.
Die DVD:
~*~*~*~
Da ich ja in der DVD-Kategorie schreibe, muss ich natürlich auch etwas zur DVD sagen, denn ansonsten wäre der Bericht ja fehl am Platze. Bei vielen von meinen DVD´s bin ich von der Ausstattung enttäuscht gewesen, aber das ich hier absolut nicht der Fall. Die Soundqualität (Dolby Digital) ist hier sehr gut, besonders da viel Musik vorhanden ist, welche dadurch besonders gut hervorkommt. Auch das Bild ist erfreulich, nur einmal bleibt es bei mir hängen, was ich etwas schade finde.
Besonders erfreulich finde ich, dass man hier zwischen drei Sprachen – Englisch, Deutsch und Tschechisch (wieso gerade diese Sprache?) – wählen kann und das man sage und schreibe 15 Untertitel zur Auswahl hat, was ich bei einer DVD noch nie gesehen habe. Des weiteren ist der Film in 18 Szenen eingeteilt, welche man natürlich anwählen kann, was ich aber sehr selten nutze.
Ansonsten ist für mich natürlich das Bonusmaterial ausschlaggebend für die Bewertung einer DVD. Auch hier bin ich wirklich begeistert. Neben dem Trailer (leider nur auf Englisch), der ja eigentlich auf jeder DVD vorhanden ist, kann man noch einige andere Dinge vorfinden, die ich sehr interessant finde. Zum einen wäre da noch der Audiokommentar des Regisseurs, den ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, da ich das während eines Filmes immer sehr nervig finde. Für Leute, die so etwas interessiert ist dies aber sicher interessant.
Das eigentliche Bonusmaterial beginnt mit 4 unveröffentlichten Szenen, bei denen ich es eigentlich schade finde, dass diese nicht integriert worden sind. Einzig die Szene, wo Saras Vater mit seiner Band spielt hätte nicht in den Film gepasst, aber die restlichen drei Szenen wären im Film gut aufgehoben gewesen. Die Szenen sind übrigens alle auf Englisch mit Untertiteln, ich glaube ansonsten würde man sie nicht verstehen, denn die Darsteller reden meist sehr undeutlich.
Des weiteren kann man ein Making Off dieses Films vorfinden, was ca. 20 Minuten dauert und auch mit deutschen Untertiteln ausgestattet ist, wie auch die Interviews mit den Schauspielern, die danach folgen. Diese beiden Dinge fand ich interessant anzusehen, denn da erfährt man näheres über die Hintergründe der Story und wie die Schauspieler dazu stehen. Außerdem konnte man sehen, wie dieser Film entstanden ist, was besonders bei den Tanzszenen interessant gewesen ist. Zum Schluss gibt es noch ein Musikvideo des Songs „Crazy“ von K-Ci and Jo-Jo, welches mir auch sehr gut gefällt.
Ihr seht also, dass ich von dem Umfang den diese DVD aufweisen kann, begeistert bin. Klar gibt es noch DVDs mit besserem Bonusmaterial, aber für diesen Film finde ich es mehr als ausreichend und kann deshalb für die DVD die volle Punktzahl vergeben.
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Nun aber zu meiner Meinung zu diesem Film. Hier gehen die Ansichten stark auseinander, einige finden diesen Film total schlecht, aber die Mehrheit, die ich kenne war begeistert. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man solche Filme, wo Tanzen eindeutig im Vordergrund steht, mag. In diesem Film ist es zum einen das Ballett, von dem der Zuschauer viel zu sehen bekommt, was ich nach dem Film wirklich toll fand und wo ich vorher etwas skeptisch war, ob ich das mögen würde. Zum anderen ist da noch der Tanz zum Hip Hop, welcher auch sehr oft vorkommt. Man hört diese Musikrichtung wirklich oft und deswegen sollte man das auch ein bisschen mögen, damit einem der Film gefällt.
Klar geht der Film primär ums Tanzen, aber es werden auch noch andere Themen angesprochen. Zum Beispiel das Problem zwischen den Schwarzen und Weißen, was in den USA sehr verbreitet ist, wird hier angesprochen, hat mich sehr an den Film „8 Mile“ erinnert, in dem das ja ähnlich ist. Ich habe mich oft gefragt, ob man alles glauben kann, was in dem Film dargestellt wird (zum Beispiel die Bandenkriege), aber wenn man in die Zeitung schaut, dann merkt man, das dies leider nicht so abwegig ist, deswegen fand ich es gut, dass auch dieses Problem in diesem Film dargestellt und vor allem nicht verherrlicht wurde.
Des weiteren fand ich es gut, wie die Problematik zwischen der Tochter und ihrem Vater dargestellt wurde, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Es hätte zwar noch etwas mehr darauf eingegangen werden können, aber ich fand es sehr gelungen, denn ich kenne die Situation ja selber und manche Szenen, die sich damit beschäftigt haben, haben mich echt zu Tränen gerührt, obwohl man das vielleicht bei einem solchen Film nicht erwartet. Ich musste übrigens öfter ein paar Tränchen abdrücken, denn manchmal war es wirklich traurig oder auch einfach nur schöööön. Besonders die Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem hat Derek in diesem Film etwas wunderschönes gesagt, was Träume betrifft und wo ich auch danach noch drüber nachgedacht hat, da mich dieser Satz wirklich berührt hat.
Dieser Film wurde zum Teil von MTV produziert, was man sehr oft merkt. Manche Szenen erscheinen Musikclipartig, beispielsweise die Tanzszenen in der Disco, was ich jedoch absolut nicht schlimm finde. Im Gegenteil, die Kameraführung und der Zusammenschnitt der Szenen ist mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben, denn es passt alles perfekt zusammen. Des weiteren sollte man natürlich noch die genialen Tanzeinlagen und die dazu 100%ig passende Musik loben, da haben die Choreographen wirklich ganze Arbeit geleistet.
Der Film dauert übrigens 108 Minuten, welche sehr schnell vergangen sind und ich mich in keiner gelangweilt habe. Außerdem ist er ab 12 Jahren freigegeben worden, wogegen ich hier auch absolut nichts einzuwenden habe, denn im Gegensatz zu „8 Mile“ wurden hier eigentlich harmlose Worte benutzt und bis auf wenige Szenen ist auch kaum Gewalt zu sehen. Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass die Übersetzung manchmal sehr lächerlich geklungen hat. Manche Wörter, die die Darsteller benutzt haben, kamen mir blödsinnig vor, so würde doch nie im Leben jemand reden. Das ist aber auch das einzige, was mir negativ aufgefallen ist.
Fazit:
~*~*~
Diesen Film mag ich wirklich sehr gerne und ich bin froh, dass ich ihn mir einfach auf gut Glück gekauft habe. Da ich solche Musik gerne mag und auch auf Tanzfilme stehe, gefällt er mir sehr gut, aber wenn ihr das nicht mögt, dann kann ich euch diesen Film keinesfalls empfehlen. Die DVD ist sehr gut ausgestattet und mir ist nichts negatives aufgefallen. Film und DVD zusammenbetrachtet ergeben die Höchstwertung, auch wenn einige Kleinigkeiten (z.B. ab und zu die Schauspieler) etwas enttäuschend waren. Im Gesamteindruck kann man darüber jedoch hinwegsehen und ich empfehle diesen Film weiter.
Dankeschön für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, erstveröffentlicht am 2003-02-16 auf Ciao.com
Einleitung:
~*~*~*~*~
Ich liebe ja Filme und dementsprechend auch das Kino. Wenn mir ein Film besonders gut gefallen hat, dann kann es auch mal vorkommen, dass ich mir diesen auf DVD kaufe. Den Film, den ich euch heute einmal vorstellen möchte, hatte ich vorher noch nicht im Kino gesehen, sondern aufgrund des Preises bei Amazon einfach mal bestellt. Viele meiner Freunde hatten nämlich von diesem Film geschwärmt und ich dachte mir, dass man ja für ca. 15 Euro bei einer DVD nichts falsch machen kann. Außerdem mag ich Musikfilme und wenn diese noch mit einer Romanze untermalt sind, dann finde ich das ja noch besser. So ein Film ist „Save the last da´nce auch“. Gerade eben habe ich mir diesen Film mal wieder angeschaut und ich denke, dass er es wert ist, dass über ihn berichtet wird.
Story:
~*~*~
Sara ist ein 17 jähriges Mädchen aus einer Kleinstadt und ihr größter Traum ist es, eine Karriere als Ballerina zu machen. Dafür trainiert sie hart und hat auch eines Tages ein Vortanzen für eine der besten Tanzschulen der Welt. Vor dem Tanzen bittet sie ihre Mutter, zu der sie eine sehr innige Beziehung hat, dort zu erscheinen und ihre Mutter verspricht ihr das auch, obwohl sie wegen ihres Berufes sehr im Stress ist. Deshalb rast sie auch zu Saras Vortanzen und verunglückt dabei tödlich. Sara vermasselt im gleichen Moment des Unfalls auch ihren Tanz.
Zu Beginn des Filmes sieht man Sara in einem Zug sitzen, die denkt über die Dinge nach, über die ich euch gerade berichtet habe. Sie muss zu ihrem Vater nach Chicago ziehen, den sie kaum kennt, ihr ist nicht sehr wohl dabei zumute. Man merkt gleich beim ersten Treffen das schlechte Verhältnis zwischen ihr und ihrem Vater und als sie seine Wohnung sieht, ist sie erst mal schockiert, was aber durchaus verständlich ist. Sie wohnt nun in einem der dunkelsten Vierteln der Stadt.
Zudem kommt sie auf eine neue Schule, wo sie zu der Minderheit gehört, denn sie ist eine der wenigen „Weißen“. An dieser Schule merkt sie schon, dass sich alles um Hip Hop dreht, denn sogar in den Pausen tanzen die Jugendlichen zu dieser Musik. Sehr schnell spricht sie ein Mädchen an namens Chenille und die beiden werden Freundinnen. Diese macht sie mit anderen Leuten bekannt, unter anderem auch mit ihrem Bruder Derek. Als Sara mit diesem in einer Disco tanzt, sieht er, was in ihr für Talent steckt und er bietet ihr an, mit ihr Tanzen zu üben.
Beide haben nicht nur eine Leidenschaft für´s Tanzen, sondern beginnen im Laufe des Filmes ganz langsam auch eine Leidenschaft füreinander zu entwickeln. Doch hier beginnt die Problematik des Filmes. Kann eine Beziehung zwischen einer Weißen und einem Schwarzen funktionieren, wenn von der Außenwelt Druck kommt? Und was ist mit Dereks Freund, der ihn zu krummen Dingern überreden will? Und wird Sara ihren Traum vom Tanzen wieder weiterführen oder hat sie entgültig aufgegeben? Das alles verrate ich natürlich nicht, denn sonst müsstet ihr den Film ja nicht mehr ansehen.
Die Schauspieler:
~*~*~*~*~*~*~
Julia Stiles spielt in diesem Film Sara und das ist die erste Rolle in der ich sie gesehen habe. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob sie mich überzeugen kann, aber sie hat es geschafft. Besonders durch ihr Tanzen hat sie mich wahnsinnig beeindruckt, denn sie hat das echt drauf. War auf jeden Fall sehr schön anzusehen. Ansonsten war ihre schauspielerische Leistung auch ganz gut, sie hat die Situation in der sie sich befindet (neue Umgebung, Verlust der Mutter usw.) sehr glaubwürdig dargestellt. Alles in allem war ich mit ihr zufrieden, sie hat gut in diesen Film gepasst.
Ihr männlicher Gegenpart Derek wird von Sean Patrick Thomas dargestellt und ich überlege die ganze Zeit, wo ich diesen Schauspieler schon einmal gesehen habe. Auch er kann sehr gut Tanzen und auch hier hab ich gerne zugesehen, ansonsten hat er mich aber nicht so sehr beeindruckt. Er sieht nicht schlecht aus, aber ansonsten war seine Darstellung nicht so überragend. Zusammen mit Julia Stiles hat er die Szenen aber ganz gut hinbekommen, so dass man über kleine Mängel hinwegsehen kann.
Die restlichen Rollen waren auch ganz gut besetzt, besonders Kerry Washington als Chenille und Terry Kinney als Saras Vater haben mir gut gefallen. Alles in allem waren hier zum größten Teil Schauspieler vertreten, die mir vorher kein Begriff waren und die ich mir auch nicht unbedingt merken werde. Getanzt haben sie jedoch alle sehr gut.
Die DVD:
~*~*~*~
Da ich ja in der DVD-Kategorie schreibe, muss ich natürlich auch etwas zur DVD sagen, denn ansonsten wäre der Bericht ja fehl am Platze. Bei vielen von meinen DVD´s bin ich von der Ausstattung enttäuscht gewesen, aber das ich hier absolut nicht der Fall. Die Soundqualität (Dolby Digital) ist hier sehr gut, besonders da viel Musik vorhanden ist, welche dadurch besonders gut hervorkommt. Auch das Bild ist erfreulich, nur einmal bleibt es bei mir hängen, was ich etwas schade finde.
Besonders erfreulich finde ich, dass man hier zwischen drei Sprachen – Englisch, Deutsch und Tschechisch (wieso gerade diese Sprache?) – wählen kann und das man sage und schreibe 15 Untertitel zur Auswahl hat, was ich bei einer DVD noch nie gesehen habe. Des weiteren ist der Film in 18 Szenen eingeteilt, welche man natürlich anwählen kann, was ich aber sehr selten nutze.
Ansonsten ist für mich natürlich das Bonusmaterial ausschlaggebend für die Bewertung einer DVD. Auch hier bin ich wirklich begeistert. Neben dem Trailer (leider nur auf Englisch), der ja eigentlich auf jeder DVD vorhanden ist, kann man noch einige andere Dinge vorfinden, die ich sehr interessant finde. Zum einen wäre da noch der Audiokommentar des Regisseurs, den ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, da ich das während eines Filmes immer sehr nervig finde. Für Leute, die so etwas interessiert ist dies aber sicher interessant.
Das eigentliche Bonusmaterial beginnt mit 4 unveröffentlichten Szenen, bei denen ich es eigentlich schade finde, dass diese nicht integriert worden sind. Einzig die Szene, wo Saras Vater mit seiner Band spielt hätte nicht in den Film gepasst, aber die restlichen drei Szenen wären im Film gut aufgehoben gewesen. Die Szenen sind übrigens alle auf Englisch mit Untertiteln, ich glaube ansonsten würde man sie nicht verstehen, denn die Darsteller reden meist sehr undeutlich.
Des weiteren kann man ein Making Off dieses Films vorfinden, was ca. 20 Minuten dauert und auch mit deutschen Untertiteln ausgestattet ist, wie auch die Interviews mit den Schauspielern, die danach folgen. Diese beiden Dinge fand ich interessant anzusehen, denn da erfährt man näheres über die Hintergründe der Story und wie die Schauspieler dazu stehen. Außerdem konnte man sehen, wie dieser Film entstanden ist, was besonders bei den Tanzszenen interessant gewesen ist. Zum Schluss gibt es noch ein Musikvideo des Songs „Crazy“ von K-Ci and Jo-Jo, welches mir auch sehr gut gefällt.
Ihr seht also, dass ich von dem Umfang den diese DVD aufweisen kann, begeistert bin. Klar gibt es noch DVDs mit besserem Bonusmaterial, aber für diesen Film finde ich es mehr als ausreichend und kann deshalb für die DVD die volle Punktzahl vergeben.
Meine Meinung:
~*~*~*~*~*~*~
Nun aber zu meiner Meinung zu diesem Film. Hier gehen die Ansichten stark auseinander, einige finden diesen Film total schlecht, aber die Mehrheit, die ich kenne war begeistert. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man solche Filme, wo Tanzen eindeutig im Vordergrund steht, mag. In diesem Film ist es zum einen das Ballett, von dem der Zuschauer viel zu sehen bekommt, was ich nach dem Film wirklich toll fand und wo ich vorher etwas skeptisch war, ob ich das mögen würde. Zum anderen ist da noch der Tanz zum Hip Hop, welcher auch sehr oft vorkommt. Man hört diese Musikrichtung wirklich oft und deswegen sollte man das auch ein bisschen mögen, damit einem der Film gefällt.
Klar geht der Film primär ums Tanzen, aber es werden auch noch andere Themen angesprochen. Zum Beispiel das Problem zwischen den Schwarzen und Weißen, was in den USA sehr verbreitet ist, wird hier angesprochen, hat mich sehr an den Film „8 Mile“ erinnert, in dem das ja ähnlich ist. Ich habe mich oft gefragt, ob man alles glauben kann, was in dem Film dargestellt wird (zum Beispiel die Bandenkriege), aber wenn man in die Zeitung schaut, dann merkt man, das dies leider nicht so abwegig ist, deswegen fand ich es gut, dass auch dieses Problem in diesem Film dargestellt und vor allem nicht verherrlicht wurde.
Des weiteren fand ich es gut, wie die Problematik zwischen der Tochter und ihrem Vater dargestellt wurde, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Es hätte zwar noch etwas mehr darauf eingegangen werden können, aber ich fand es sehr gelungen, denn ich kenne die Situation ja selber und manche Szenen, die sich damit beschäftigt haben, haben mich echt zu Tränen gerührt, obwohl man das vielleicht bei einem solchen Film nicht erwartet. Ich musste übrigens öfter ein paar Tränchen abdrücken, denn manchmal war es wirklich traurig oder auch einfach nur schöööön. Besonders die Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem hat Derek in diesem Film etwas wunderschönes gesagt, was Träume betrifft und wo ich auch danach noch drüber nachgedacht hat, da mich dieser Satz wirklich berührt hat.
Dieser Film wurde zum Teil von MTV produziert, was man sehr oft merkt. Manche Szenen erscheinen Musikclipartig, beispielsweise die Tanzszenen in der Disco, was ich jedoch absolut nicht schlimm finde. Im Gegenteil, die Kameraführung und der Zusammenschnitt der Szenen ist mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben, denn es passt alles perfekt zusammen. Des weiteren sollte man natürlich noch die genialen Tanzeinlagen und die dazu 100%ig passende Musik loben, da haben die Choreographen wirklich ganze Arbeit geleistet.
Der Film dauert übrigens 108 Minuten, welche sehr schnell vergangen sind und ich mich in keiner gelangweilt habe. Außerdem ist er ab 12 Jahren freigegeben worden, wogegen ich hier auch absolut nichts einzuwenden habe, denn im Gegensatz zu „8 Mile“ wurden hier eigentlich harmlose Worte benutzt und bis auf wenige Szenen ist auch kaum Gewalt zu sehen. Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass die Übersetzung manchmal sehr lächerlich geklungen hat. Manche Wörter, die die Darsteller benutzt haben, kamen mir blödsinnig vor, so würde doch nie im Leben jemand reden. Das ist aber auch das einzige, was mir negativ aufgefallen ist.
Fazit:
~*~*~
Diesen Film mag ich wirklich sehr gerne und ich bin froh, dass ich ihn mir einfach auf gut Glück gekauft habe. Da ich solche Musik gerne mag und auch auf Tanzfilme stehe, gefällt er mir sehr gut, aber wenn ihr das nicht mögt, dann kann ich euch diesen Film keinesfalls empfehlen. Die DVD ist sehr gut ausgestattet und mir ist nichts negatives aufgefallen. Film und DVD zusammenbetrachtet ergeben die Höchstwertung, auch wenn einige Kleinigkeiten (z.B. ab und zu die Schauspieler) etwas enttäuschend waren. Im Gesamteindruck kann man darüber jedoch hinwegsehen und ich empfehle diesen Film weiter.
Dankeschön für´s Lesen und Bewerten!
Liebe Grüße,
Eure Taschimaus
© by Natascha, erstveröffentlicht am 2003-02-16 auf Ciao.com
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