Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Raileigh
Ein Pferd, ein Jockey und ein großer Traum
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es gibt Filme, die Laufen über vor amerikanischen Pathos und man findet Schwächen in der Dramaturgie und trotzdem, wenn sie sich erst gesetzt haben, im Kopf und vielleicht auch im Herzen, dann sieht man, dass sich hinter den Mängeln eine ganz famose Geschichte verbirgt.
Seabiscuit ist solch ein Film.
Ein kleines Pferd, ein großer Jockey, beide schwer berechenbar. Das Pferd schläft lieber und frisst, der Jockey prügelt sich oft. Das Pferd - Seabiscuit - wurde im Training darauf abgerichtet, als zweites ins Ziel zu kommen, um dem Trainingspartner mehr Selbstvertrauen zu geben. Aber es ist ein gutes Pferd. Und der Jockey Red Pollard (Tobey Maguire) weiß vielleicht als einziger, wie man mit Seabiscuite umgehen muss.
Das stimmt nicht ganz, denn der alte Cowboy Tom (famos Chris Cooper) fördert in dem Hengst erst das zu Tage, was ihm zum berühmtesten Rennpferd an der Westküste der 30ger Jahre machte.
Besitzer des Pferdes ist der ehemalige Autohändler Charles Howard (Jeff Bridges). In Red sieht er sowas, wie den Sohn, den er einst bei einem Unfall verlor. Und Pferde - tja einst sagte er im Anblick der Automobiltechnologie: \"Das ist die Zukunft\". Nun scheint er in der Zukunft angekommen und besinnt sich auf die Vergangenheit.
Natürlich gewinnt das Pferd viele Rennen und etliche Komplikationen sind vorhersehbar. Alles ganz bieder, alles ganz artig und natürlich in den Rennszenen spannend.
Jeff Bridges schafft es als Pferdefreund mit Visionen hervorragend die Leute mit denen er im Film zu tun hat zu motivieren und ihnen seine Ideen zu vermitteln. Tobey Maguire agiert gewohnt brillant und Chris Cooper spielt den Cowboy so einfühlsam, dass er von mir aus dafür seinen zweiten Oscar bekommen soll.
Die Botschaft des Filmes ist deutlich: Pack es an! Niemand kann auf sein Glück vertrauen, man sollte sich schon recken nach den Sternen, die man erreichen will.
In der Art wie der Regisseur Gary Ross mit Schnitttechnik und Charakterformung der Figuren umgeht, selbst beim Einsatz der Musik stand unverkennbar der Film \"Tucker\" Pate. Auch damals spielte Bridges einen Mann, der mit seinen Visionen andere beeindrucken konnte. Übrigens, ebenfalls einen Automobilbesessenen.
Ja, der Film hat ein paar Längen. Die erste Viertelstunde könnte aus dramaturgischer Sicht fast vollständig gekürzt werden. Die Erzählform ist recht umständlich. Die Tatsache, drei Geschichten parallel zu erzählen, ist nicht immer ratsam. Aber irgendwie kriegt Ross die Kurve, dass man ihm das nicht übel nimmt. Und auch den Pathos nicht, wenn der amerikanische Traum vom Sieger, der aus dem nichts kommt aufgewärmt wird. Denn letztlich ist diese Botschaft, die Amerika prägte, nicht das schlechteste, was das Volk hervorgebracht hat. Du kannst deinen Traum verwirklichen, wenn du nur selbst ganz fest daran glaubst.
Seabiscuit ist solch ein Film.
Ein kleines Pferd, ein großer Jockey, beide schwer berechenbar. Das Pferd schläft lieber und frisst, der Jockey prügelt sich oft. Das Pferd - Seabiscuit - wurde im Training darauf abgerichtet, als zweites ins Ziel zu kommen, um dem Trainingspartner mehr Selbstvertrauen zu geben. Aber es ist ein gutes Pferd. Und der Jockey Red Pollard (Tobey Maguire) weiß vielleicht als einziger, wie man mit Seabiscuite umgehen muss.
Das stimmt nicht ganz, denn der alte Cowboy Tom (famos Chris Cooper) fördert in dem Hengst erst das zu Tage, was ihm zum berühmtesten Rennpferd an der Westküste der 30ger Jahre machte.
Besitzer des Pferdes ist der ehemalige Autohändler Charles Howard (Jeff Bridges). In Red sieht er sowas, wie den Sohn, den er einst bei einem Unfall verlor. Und Pferde - tja einst sagte er im Anblick der Automobiltechnologie: \"Das ist die Zukunft\". Nun scheint er in der Zukunft angekommen und besinnt sich auf die Vergangenheit.
Natürlich gewinnt das Pferd viele Rennen und etliche Komplikationen sind vorhersehbar. Alles ganz bieder, alles ganz artig und natürlich in den Rennszenen spannend.
Jeff Bridges schafft es als Pferdefreund mit Visionen hervorragend die Leute mit denen er im Film zu tun hat zu motivieren und ihnen seine Ideen zu vermitteln. Tobey Maguire agiert gewohnt brillant und Chris Cooper spielt den Cowboy so einfühlsam, dass er von mir aus dafür seinen zweiten Oscar bekommen soll.
Die Botschaft des Filmes ist deutlich: Pack es an! Niemand kann auf sein Glück vertrauen, man sollte sich schon recken nach den Sternen, die man erreichen will.
In der Art wie der Regisseur Gary Ross mit Schnitttechnik und Charakterformung der Figuren umgeht, selbst beim Einsatz der Musik stand unverkennbar der Film \"Tucker\" Pate. Auch damals spielte Bridges einen Mann, der mit seinen Visionen andere beeindrucken konnte. Übrigens, ebenfalls einen Automobilbesessenen.
Ja, der Film hat ein paar Längen. Die erste Viertelstunde könnte aus dramaturgischer Sicht fast vollständig gekürzt werden. Die Erzählform ist recht umständlich. Die Tatsache, drei Geschichten parallel zu erzählen, ist nicht immer ratsam. Aber irgendwie kriegt Ross die Kurve, dass man ihm das nicht übel nimmt. Und auch den Pathos nicht, wenn der amerikanische Traum vom Sieger, der aus dem nichts kommt aufgewärmt wird. Denn letztlich ist diese Botschaft, die Amerika prägte, nicht das schlechteste, was das Volk hervorgebracht hat. Du kannst deinen Traum verwirklichen, wenn du nur selbst ganz fest daran glaubst.
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.10.2007, 18:07 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichLG pet
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