Spiel mir das Lied vom Tod (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von djaba
Der beste Western aller Zeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
*** Einleitung
Heute möchte ich einen weiteren Lieblingsfilm von mir vorstellen: der Italowestern Spiel mir das Lied vom Tod (Originaltitel: C´era una volta il ovest / Once upon a time in the west). Der Film ist das Werk des genialen Sergio Leone und zweifelsohne sein absolut bester Film. Obwohl der Film noch aus den 60er Jahren stammt (1967) so hat er in über 40 Jahren nichts an Klasse und Aktualität verloren. Er ist einer der ganz wenigen Filme (sonst nur noch \"Die Reifeprüfung\" und \"Goodfellas\"), die meiner Meinung nach keine einzige Schwäche haben. Hier ist einfach alles perfekt.
Mein Bericht ist gegliedert in:
1. Einleitung
2. Story
3. Die Schauspieler
4. Der Regisseure
5. Die Musik
6. Das Video
7. Die DVD
8. Links
9. Mein Fazit
*** Story
Der irische Farmer Brett McBain (Frank Wolff) hat sich ein Grundstück in der Wüste gekauft, mit nur einer Wasserquelle, auf dem er eine Farm führt, die er Sweet Water nennt. Die meisten Leute halten ihn für verrückt, weil er mitten in der Wüste eine Farm betreibt, da diese ja kaum große Ernten hervorbringen wird. McBain geht es aber nicht um irgendwelche Ernten, er hat herausbekommen dass eine Eisenbahnstrecke mitten durch die Wüste gebaut werden soll. Und deswegen hat er sich genau dieses Grundstück gekauft mit der einzigen Wasserquelle weit und breit, da er weiß dass eine Dampfeisenbahn Wasser zum Betrieb benötigt und deswegen auf seinem Grundstück halten muß. Er plant dort eine Station zu bauen. Jetzt muß er nur noch auf die Eisenbahn warten. Er schickt seiner Frau Jill (Claudia Cardinale), einer ehemaligen Prostituierten, ein Telegramm dass sie kommen soll. Doch als sie in Sweet Water ankommt ist McBain und seine ganze Familie schon tot, erschossen von Frank (Henry Fonda) und seinen Kumpanen, den Handlangern von Morton (Gabriele Ferzetti), dem Eisenbahnunternehmer. Doch das weiß die gute Jill noch nicht und da sie ein schlaues Mädchen ist, entscheidet sie sich entgegen allen Ratschlägen der Leute, allein in Sweet Water zu bleiben, da sie weiß, dass ihr Mann irgendwo Geld haben musste oder zumindest irgend etwas, was man zu Geld machen kann. Von der Eisenbahnplänen ihres Mannes weiß sie nichts und so durchsucht sie das ganze Haus erfolglos nach Wertgegenständen. Jill wäre wohl Morton und seinem Handlanger Frank schutzlos ausgeliefert, würden sich nicht der Gangster Cheyenne (Jason Robards) und der Mundharmonika spielende Fremde (Charles Bronson) auf ihre Seite schlagen. Dennoch beugt sich Jill schließlich dem immer stärker werdenden Druck, den Morton und speziell Frank auf sie ausüben und sie entschließt sich das Grundstück zu versteigern, sehr zu Freude von Frank. Doch der Fremde, der mit Frank noch eine Rechnung offen hat (Frank hat die Familie des Fremden ausgelöscht) kauft das Land und gibt es Jill zurück. Daraufhin fordert Frank den Fremden zum Duell auf ...
Also ihr seht die Handlung ist recht verwickelt, ich hoffe ich hab sie einigermaßen nachvollziehbar zusammengefaßt.
*** Die Schauspieler
Wer spielt was?
Henry Fonda - Frank
Claudia Cardinale - Jill McBain
Charles Bronson - Der Fremde (\"Harmonika\")
Jason Robards - Cheyenne
Frank Wolff - Brett McBain
Gabriele Ferzetti - Morton
Paolo Stoppa - Sam
Jack Elam - Knuckles
Woody Strode - Stony
Lionel Stander - Barmann
Keenan Wynn - Sheriff
CHARLES BRONSON (3. November 1921)
Ist zweifelsohne der beste Film von Charles Bronson. Er ist wie geschaffen für die Rolle des schweigsamen und unheimlichen Mundhamonika spielenden Fremden. Wirklich schade, dass er danach nur noch mittelmäßige Filme gemacht hat, dabei hat er sicherlich ein großes schauspielerisches Potential.
HENRY FONDA (16. Mai 1905 - 12. August 1982)
Wahrscheinlich auch Fondas bester Film, er ist absolut überzeugend, wie er den arschigen Frank spielt. Er ist einfach der perfekte Gegenpart zu Charles Bronson. Henry Fonda hat danach ja noch einige gute Filme gemacht wie z.B. Am goldenen See. Schade dass er 1982 verstarb.
JASON ROBARDS (26. Juli 1922)
Um ehrlich zu sagen habe ich weder vor \"Spiel mir das Lied vom Tod\" noch danach irgend einen Film mit ihm gesehen. Aber in der Rolle des etwas dümmlichen aber sympathischen Gangsters Cheyenne wächst er einem schnell ans Herz. Es ist wirklich schade, dass ich nichts sonst von ihm gesehen habe, da er genau wie alle anderen Schauspieler eine großartige schauspielerische Leistung abliefert (ich sagte doch schon, der Film hat keine Schwächen)
CLAUDIA CARDINALE (15. April 1939)
Kommen wir zu meiner absoluten Lieblingsschauspielerin (neben Juliette Lewis) Claudia Cardinale. Es ist einfach eine Freude, ihr beim Entwickeln ihre Rolle zu zusehen. Sie sagt im Film gar nicht so viel, aber ihre Mimik sagt mehr als tausend Worte und : wie hübsch sie aussieht, ich bin wirklich ganz weg. Leider hat sie danach nur noch in eher mittelmäßigen Filmen mitgewirkt.
*** Der Regisseur
Sergio Leone wurde am 23. Januar 1921 in Rom geboren. Bereits sein Vater Vincenzo Leone war er sehr bekannter Regisseur zu der Zeit der Stummfilme. Sergio sammelte erste Erfahrungen als Assistent in den 40er und 50er Jahren bei italienischen Filmen wie \"Quo Vadis\" (1951) und \"Ben Hur\" (1959). In den 60er Jahren fing er an eigene Filme in die Kinosäle zu bringen. Merkwürdig ist, dass er als Italiener sich gerade auf Western spezialisiert hat, was zu jener Zeit doch ein rein amerikanisches Genre war. Eines ist jedenfalls klar: mit seinen Filmen revolutionierte Leone das Genre Western und brachte es weiter voran. Erst durch sein Schaffen sind spätere Filme wie \"Erbarmungslos\" möglich geworden (Clint Eastwood widmete ihm seinen Oscar für „Erbarmungslos“ (1992). Clint Eastwood hat ja mit Leone die Dollar-Trilogie gedreht.). Auch machen die Filme von Leone deutlich, dass es sehr wohl möglich ist mit einem geringen Budget großartige Filme zu machen, die zudem auch große kommerzielle Erfolge sind. Sergio Leone starb am 30. April 1989 an einem Herzinfakt er arbeitete gerade an einem Film über die Belagerung Leningrads.
Die bekanntesten Filme von Sergio Leone sind
„Eine Handvoll Dollar“ (1964)
„Für ein paar Dollar mehr“ (1966)
„Zwei glorreiche Halunken“ (1966)
„Spiel mir das Lied vom Tod“ (1967).
„Es war einmal in Amerika“ (1984) war sein letzter großer Film und ist gewissermaßen die Fortsetzung zu Spiel mir das Lied vom Tod (Originaltitel von Spiel mir das Lied vom Tod ist schließlich Once upon a time in the west\"), ist zwar ein guter Film erreicht aber nicht die filmische Dichte von Spiel mir das Lied vom Tod.
*** Die Musik
Fast der ganze Film ist mit Musik unterlegt, hauptsächlich Orchestermusik, komponiert vom genialen Ennio Morricone. Morricone ist fast immer für die Musik bei den Leone-Filmen verantwortlich, was diesen sehr zu gute kommt. Morricone versteht die Atmosphäre der einzelnen Filmszenen musikalisch auszudrücken oder diese gar zu verstärken. Obwohl sich Ennio Morricone auch für viele andere Soundtracks verantwortlich zeigt, ist der Soundtrack zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ zweifelsohne sein bester. Die Musik macht „Spiel mir das Lied vom Tod“ noch eine Klasse besser. Aber der Soundtrack ist auch ohne den Film sehr zu empfehlen. Der Soundtrack besteht aus 13 Tracks mit einer Gesamtspieldauer von 38.09 Minuten. Die Anschaffung dieser CD ist wirklich sehr lohnenswert, da es zum einen wohl einer der besten Soundtracks überhaupt ist und zum anderen die beste Platte von Morricone.
*** Das Video
Das Video ist bei Amazon.de momentan für lumpige 6.99 Euro zu haben, da heißt es sofort zugreifen. Bei der VHS handelt es sich jedoch NICHT um die Director‘s Cut – Version, die 15 Minuten länger ist als die Fernseh- und VHS- Version. Die VHS-Version hat aber immerhin auch eine Spielzeit von 158 Minuten
*** Die DVD
Wie ich gerade bei DVDExpress erfahre gibt es noch keine DVD Version, dieses Films, da die zuständige Filmgesellschaft es momentan nicht für lohnend hält eine rauszubringen (merkwürdig, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es keine Interessenten für eine DVD gibt). Aber man kann sich bei DVDExpress auf eine Liste setzen lassen, deren Mitglieder dann benachrichtigt werden, sollte es doch irgendwann mal eine DVD Version geben. Schade.
*** Links
Ich habe nur eine einzige gute Seite zu Spiel mir das Lied vom Tod gefunden und selbst diese überzeugt nicht restlos, da sie zum einen „nur“ auf Englisch und zum anderen sich in erster Linie „nur“ mit Sergio Leone befaßt. Trotzdem ich will sie euch nicht verwehren der Link ist: http://film.tierranet.com/directors/s.leone/sergioleone.html
Solltet ihr eine bessere Seite, wäre es nett wenn ihr mir eine Email oder ein Kommentar mit dem Link schickt.
*** Mein Fazit
Dieser Film ist für mich und für viele andere Cineasten der mit weitem Abstand beste Western aller Zeiten. Selbst nach dem zehnten Mal gucken fallen einen neue Stärken und Schönheiten dieses Klassikers auf. Der Film ist spannend, hat eine tolle Musik und Kameraführung und ist zudem recht vielschichtig. Ich glaube wirklich jeder, der sich für Film interessiert, sollte diesen Film gesehen haben. Ein absolutes Muss. Genial
Erstellt am 02.02.2002 bei djaba 1455 Wörter
Heute möchte ich einen weiteren Lieblingsfilm von mir vorstellen: der Italowestern Spiel mir das Lied vom Tod (Originaltitel: C´era una volta il ovest / Once upon a time in the west). Der Film ist das Werk des genialen Sergio Leone und zweifelsohne sein absolut bester Film. Obwohl der Film noch aus den 60er Jahren stammt (1967) so hat er in über 40 Jahren nichts an Klasse und Aktualität verloren. Er ist einer der ganz wenigen Filme (sonst nur noch \"Die Reifeprüfung\" und \"Goodfellas\"), die meiner Meinung nach keine einzige Schwäche haben. Hier ist einfach alles perfekt.
Mein Bericht ist gegliedert in:
1. Einleitung
2. Story
3. Die Schauspieler
4. Der Regisseure
5. Die Musik
6. Das Video
7. Die DVD
8. Links
9. Mein Fazit
*** Story
Der irische Farmer Brett McBain (Frank Wolff) hat sich ein Grundstück in der Wüste gekauft, mit nur einer Wasserquelle, auf dem er eine Farm führt, die er Sweet Water nennt. Die meisten Leute halten ihn für verrückt, weil er mitten in der Wüste eine Farm betreibt, da diese ja kaum große Ernten hervorbringen wird. McBain geht es aber nicht um irgendwelche Ernten, er hat herausbekommen dass eine Eisenbahnstrecke mitten durch die Wüste gebaut werden soll. Und deswegen hat er sich genau dieses Grundstück gekauft mit der einzigen Wasserquelle weit und breit, da er weiß dass eine Dampfeisenbahn Wasser zum Betrieb benötigt und deswegen auf seinem Grundstück halten muß. Er plant dort eine Station zu bauen. Jetzt muß er nur noch auf die Eisenbahn warten. Er schickt seiner Frau Jill (Claudia Cardinale), einer ehemaligen Prostituierten, ein Telegramm dass sie kommen soll. Doch als sie in Sweet Water ankommt ist McBain und seine ganze Familie schon tot, erschossen von Frank (Henry Fonda) und seinen Kumpanen, den Handlangern von Morton (Gabriele Ferzetti), dem Eisenbahnunternehmer. Doch das weiß die gute Jill noch nicht und da sie ein schlaues Mädchen ist, entscheidet sie sich entgegen allen Ratschlägen der Leute, allein in Sweet Water zu bleiben, da sie weiß, dass ihr Mann irgendwo Geld haben musste oder zumindest irgend etwas, was man zu Geld machen kann. Von der Eisenbahnplänen ihres Mannes weiß sie nichts und so durchsucht sie das ganze Haus erfolglos nach Wertgegenständen. Jill wäre wohl Morton und seinem Handlanger Frank schutzlos ausgeliefert, würden sich nicht der Gangster Cheyenne (Jason Robards) und der Mundharmonika spielende Fremde (Charles Bronson) auf ihre Seite schlagen. Dennoch beugt sich Jill schließlich dem immer stärker werdenden Druck, den Morton und speziell Frank auf sie ausüben und sie entschließt sich das Grundstück zu versteigern, sehr zu Freude von Frank. Doch der Fremde, der mit Frank noch eine Rechnung offen hat (Frank hat die Familie des Fremden ausgelöscht) kauft das Land und gibt es Jill zurück. Daraufhin fordert Frank den Fremden zum Duell auf ...
Also ihr seht die Handlung ist recht verwickelt, ich hoffe ich hab sie einigermaßen nachvollziehbar zusammengefaßt.
*** Die Schauspieler
Wer spielt was?
Henry Fonda - Frank
Claudia Cardinale - Jill McBain
Charles Bronson - Der Fremde (\"Harmonika\")
Jason Robards - Cheyenne
Frank Wolff - Brett McBain
Gabriele Ferzetti - Morton
Paolo Stoppa - Sam
Jack Elam - Knuckles
Woody Strode - Stony
Lionel Stander - Barmann
Keenan Wynn - Sheriff
CHARLES BRONSON (3. November 1921)
Ist zweifelsohne der beste Film von Charles Bronson. Er ist wie geschaffen für die Rolle des schweigsamen und unheimlichen Mundhamonika spielenden Fremden. Wirklich schade, dass er danach nur noch mittelmäßige Filme gemacht hat, dabei hat er sicherlich ein großes schauspielerisches Potential.
HENRY FONDA (16. Mai 1905 - 12. August 1982)
Wahrscheinlich auch Fondas bester Film, er ist absolut überzeugend, wie er den arschigen Frank spielt. Er ist einfach der perfekte Gegenpart zu Charles Bronson. Henry Fonda hat danach ja noch einige gute Filme gemacht wie z.B. Am goldenen See. Schade dass er 1982 verstarb.
JASON ROBARDS (26. Juli 1922)
Um ehrlich zu sagen habe ich weder vor \"Spiel mir das Lied vom Tod\" noch danach irgend einen Film mit ihm gesehen. Aber in der Rolle des etwas dümmlichen aber sympathischen Gangsters Cheyenne wächst er einem schnell ans Herz. Es ist wirklich schade, dass ich nichts sonst von ihm gesehen habe, da er genau wie alle anderen Schauspieler eine großartige schauspielerische Leistung abliefert (ich sagte doch schon, der Film hat keine Schwächen)
CLAUDIA CARDINALE (15. April 1939)
Kommen wir zu meiner absoluten Lieblingsschauspielerin (neben Juliette Lewis) Claudia Cardinale. Es ist einfach eine Freude, ihr beim Entwickeln ihre Rolle zu zusehen. Sie sagt im Film gar nicht so viel, aber ihre Mimik sagt mehr als tausend Worte und : wie hübsch sie aussieht, ich bin wirklich ganz weg. Leider hat sie danach nur noch in eher mittelmäßigen Filmen mitgewirkt.
*** Der Regisseur
Sergio Leone wurde am 23. Januar 1921 in Rom geboren. Bereits sein Vater Vincenzo Leone war er sehr bekannter Regisseur zu der Zeit der Stummfilme. Sergio sammelte erste Erfahrungen als Assistent in den 40er und 50er Jahren bei italienischen Filmen wie \"Quo Vadis\" (1951) und \"Ben Hur\" (1959). In den 60er Jahren fing er an eigene Filme in die Kinosäle zu bringen. Merkwürdig ist, dass er als Italiener sich gerade auf Western spezialisiert hat, was zu jener Zeit doch ein rein amerikanisches Genre war. Eines ist jedenfalls klar: mit seinen Filmen revolutionierte Leone das Genre Western und brachte es weiter voran. Erst durch sein Schaffen sind spätere Filme wie \"Erbarmungslos\" möglich geworden (Clint Eastwood widmete ihm seinen Oscar für „Erbarmungslos“ (1992). Clint Eastwood hat ja mit Leone die Dollar-Trilogie gedreht.). Auch machen die Filme von Leone deutlich, dass es sehr wohl möglich ist mit einem geringen Budget großartige Filme zu machen, die zudem auch große kommerzielle Erfolge sind. Sergio Leone starb am 30. April 1989 an einem Herzinfakt er arbeitete gerade an einem Film über die Belagerung Leningrads.
Die bekanntesten Filme von Sergio Leone sind
„Eine Handvoll Dollar“ (1964)
„Für ein paar Dollar mehr“ (1966)
„Zwei glorreiche Halunken“ (1966)
„Spiel mir das Lied vom Tod“ (1967).
„Es war einmal in Amerika“ (1984) war sein letzter großer Film und ist gewissermaßen die Fortsetzung zu Spiel mir das Lied vom Tod (Originaltitel von Spiel mir das Lied vom Tod ist schließlich Once upon a time in the west\"), ist zwar ein guter Film erreicht aber nicht die filmische Dichte von Spiel mir das Lied vom Tod.
*** Die Musik
Fast der ganze Film ist mit Musik unterlegt, hauptsächlich Orchestermusik, komponiert vom genialen Ennio Morricone. Morricone ist fast immer für die Musik bei den Leone-Filmen verantwortlich, was diesen sehr zu gute kommt. Morricone versteht die Atmosphäre der einzelnen Filmszenen musikalisch auszudrücken oder diese gar zu verstärken. Obwohl sich Ennio Morricone auch für viele andere Soundtracks verantwortlich zeigt, ist der Soundtrack zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ zweifelsohne sein bester. Die Musik macht „Spiel mir das Lied vom Tod“ noch eine Klasse besser. Aber der Soundtrack ist auch ohne den Film sehr zu empfehlen. Der Soundtrack besteht aus 13 Tracks mit einer Gesamtspieldauer von 38.09 Minuten. Die Anschaffung dieser CD ist wirklich sehr lohnenswert, da es zum einen wohl einer der besten Soundtracks überhaupt ist und zum anderen die beste Platte von Morricone.
*** Das Video
Das Video ist bei Amazon.de momentan für lumpige 6.99 Euro zu haben, da heißt es sofort zugreifen. Bei der VHS handelt es sich jedoch NICHT um die Director‘s Cut – Version, die 15 Minuten länger ist als die Fernseh- und VHS- Version. Die VHS-Version hat aber immerhin auch eine Spielzeit von 158 Minuten
*** Die DVD
Wie ich gerade bei DVDExpress erfahre gibt es noch keine DVD Version, dieses Films, da die zuständige Filmgesellschaft es momentan nicht für lohnend hält eine rauszubringen (merkwürdig, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es keine Interessenten für eine DVD gibt). Aber man kann sich bei DVDExpress auf eine Liste setzen lassen, deren Mitglieder dann benachrichtigt werden, sollte es doch irgendwann mal eine DVD Version geben. Schade.
*** Links
Ich habe nur eine einzige gute Seite zu Spiel mir das Lied vom Tod gefunden und selbst diese überzeugt nicht restlos, da sie zum einen „nur“ auf Englisch und zum anderen sich in erster Linie „nur“ mit Sergio Leone befaßt. Trotzdem ich will sie euch nicht verwehren der Link ist: http://film.tierranet.com/directors/s.leone/sergioleone.html
Solltet ihr eine bessere Seite, wäre es nett wenn ihr mir eine Email oder ein Kommentar mit dem Link schickt.
*** Mein Fazit
Dieser Film ist für mich und für viele andere Cineasten der mit weitem Abstand beste Western aller Zeiten. Selbst nach dem zehnten Mal gucken fallen einen neue Stärken und Schönheiten dieses Klassikers auf. Der Film ist spannend, hat eine tolle Musik und Kameraführung und ist zudem recht vielschichtig. Ich glaube wirklich jeder, der sich für Film interessiert, sollte diesen Film gesehen haben. Ein absolutes Muss. Genial
Erstellt am 02.02.2002 bei djaba 1455 Wörter
18 Bewertungen, 4 Kommentare
-
02.07.2002, 17:48 Uhr von Cayan
Bewertung: sehr hilfreichWirklich ein gut strukturierter Bericht!
-
20.02.2002, 19:03 Uhr von smo2001
Bewertung: sehr hilfreichnett!!
-
20.02.2002, 19:00 Uhr von Marc-Gonzo
Bewertung: sehr hilfreichInteressanter und guter Bericht! Weiter so, Gruss MARC-GONZO
-
20.02.2002, 18:58 Uhr von engel123
Bewertung: sehr hilfreichDas gibts doch nicht. Mehr sag ich nicht.
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