Super Troopers - Die Superbullen (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2008
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Erfahrungsbericht von TurkishPsycho
Was passiert, wenn einer Komödie der Witz fehlt?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine sehr verehrten Leser,
ich kann euch genau sagen, was dann passiert: Es entsteht ein Film namens „Super Troopers“, der keinen einzigen Lacher hervorruft und daher zum Sterben langweilig wird.
Während ich gerade im Kino saß und versuchte, mir irgendwie die Augen aufzuhalten, verließen mindestens an die 5, 6 Personen das Kino, und zwar noch bevor die Hälfte des Films fertig war. Ihr könnt euch also denken, in welchem Ausmaß es diesem Film an Witz mangelte. Denn normalerweise ist ein Komödie nicht gerade mit viel sinnvoller Handlung versehen, da das wichtigste und geldbringende Merkmal der Witz, der Humor ist.
Kommen wir aber nun erst mal zum Inhalt, damit ihr euch selbst einen kleinen Eindruck von dem verschaffen könnt, wovon ich hier eigentlich rede:
Es geht in diesem Film um eine Gruppe von fünf Highway-Polizisten, die sog. Super Troopers, die einen ihnen zugewiesenen Straßenabschnitt im US- Bundesstaat Vermont in etwas eigensinniger Art beaufsichtigen. Da auf diesem Highway recht selten richtig Spannung aufkommt, aufgrund wenigen Verkehrs, müssen die Super Troopers selbst für etwas Unterhaltung sorgen. Die Officers Thorny, Farva, Mac, Rabbit und Foster haben nämlich eine sehr... nun, außergewöhnliche Berufseinstellung. Sie spielen untereinander kleine Spielchen, verarschen die Autofahrer, schließen Wetten untereinander und so weiter...
Dieselbe Art von Streichen, die man früher in der Schule gemacht hat, weil einem zu langweilig war, nur mit etwas aufwendigeren Vorbereitungen und besseren Gegebenheiten – schließlich hat man eine Marke!
Das Einzige, was die komischen Bullen wirklich ernst nehmen, ist die Rivalität zur lokalen Polizei unter dem völlig humorlosen Chief Grady, der die absolute Macht über „ihren“ Highway- Abschnitt anstrebt. Budgetkürzungen der Regierung und ein Drogenfund gröberen Ausmaßes lassen die Situation eskalieren. Aber die Super Troopers verstehen es, sich mit der attraktiven Polizistin Ursula einzulassen, sodass sie am Ende mit ihrer Hilfe ein Drogenkomplott aufdecken, an dem unter anderem der gehasste Chief Grady beteiligt ist. So schaffen sie es, die angedrohte Schließung ihrer Abteilung zu verhindern und stehen vielmehr als gefeierte Helden da, die weiterhin ihre außergewöhnlichen Späßchen auf dem Highway betreiben können.
So, meine lieben Leserinnen und Leser, so viel zum Inhalt. Wie man eindeutig sehen kann, handelt es sich nicht wirklich um eine aufwendig ausgetüftelte Story. Es handelt sich um eine abgenutzte Story, die eigentlich jeder Zuschauer nach den ersten Minuten durchschaut haben müsste, es sei denn, er ist sofort eingeschlafen.
Es gibt sicherlich Tausende von Filmen, in denen eine Chaoten-Truppe gegen ihre Rivalen ankämpft und zufällig deren schmutzige Geschäfte aufdeckt, sodass aus der Chaoten-Truppe eine Helden-Truppe wird.
Warum so etwas heutzutage immer wieder aufgegriffen werden muss, ist für mich unverständlich. Ganz offensichtlich fehlt es an Ideen, an eigenem Geist, was ziemlich bedauerlich ist. Denn eine solche Story ist meiner Meinung nach eine Zumutung für jeden bezahlenden Zuschauer. Eine chaotische Polizeitruppe kennt man schon zur Genüge aus der sehr erfolgreichen „Police Academy“ – Reihe, da bedarf es weiß Gott nicht einer Wiederholung.
Dass die Story nicht so gut ist, ist an sich nicht wirklich schlimm, mag man sich denken, schließlich gibt es zahlreiche andere Komödien, deren Story genauso abgenutzt und unbrauchbar ist, die aber ja auch nicht dazu da sind, sinnvoll und nachdenklich zu sein, sondern dazu, den Zuschauer und seine Lach-Ausdauer zu prüfen. Aber an ganz genau diesem ach so unwichtigen Detail mangelt es in dieser Komödie ganz gewaltig.
Sie bringt einen einfach nicht so richtig schön herzhaft zu lachen, wie diese anderen sinnlosen Brüller „Scary Movie“, „American Pie“, etc. Da geht man hin und kommt mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder heraus, weil man sich beinahe zu Tode gelacht hat.
Da lohnt es sich dann auch, ins Kino zu gehen und Geld auszugeben, weil man prima unterhalten wird.
Es gab auch in „Super Troopers“ Versuche, dem Zuschauer Witze zu bieten, ohne Frage, aber... wie soll man es am besten ausdrücken, es war nicht wirklich lustig. Dass ein Polizist sich als Verbrecher ausgibt und mit einem Wagen versucht seinem Kollegen, der ihn spaßeshalber über den Highway jagt, auszuweichen, bringt mich persönlich nicht zum Lachen. Dass ein Polizist sich einen metallenen Unterleibs-Schutz anfertigen lässt und seine Kollegen dann darauf schießen, um es zu testen, gewinnt mir vielleicht ein Grinsen ab und dass sich die Polizisten von einer Sexy-Frau, die sie angehalten haben, mitten auf der Straße anmachen lassen und dann auf dem verdächtigen Fahrzeug mit ihr rummachen, lässt mich nur meine Augenbrauen zusammenziehen.
Um es kurz zu machen, der Film wird seinem Genre Komödie nicht gerecht, sondern ist lediglich ein amateurhafter Versuch, witzig zu sein, indem unprofessionell gearbeitet wurde und nicht sonderlich Aufwand an Geistestätigkeit betrieben wurde.
Es ist mit einem Film zu vergleichen, den Jugendlich, die ein wenig Ahnung vom Filmen haben, in ihrer Freizeit mal kurz drehen und sich dann darüber am gemeinsamen Videoabend schlapplachen können.
Aber wo etwas einem weltweiten Publikum zuzumuten ist meines Erachtens nicht sinnvoll, da man schließlich mit einer gewissen Erwartung an Professionalität reingeht und auch Geld dafür bezahlt.
Ich empfehle diesen Film ganz eindeutig nicht weiter, aber dennoch unterscheiden sich Geschmäcker und das ist ja auch gut so!
Man liest sich...
© TurkishPsycho 2003-01-05
ich kann euch genau sagen, was dann passiert: Es entsteht ein Film namens „Super Troopers“, der keinen einzigen Lacher hervorruft und daher zum Sterben langweilig wird.
Während ich gerade im Kino saß und versuchte, mir irgendwie die Augen aufzuhalten, verließen mindestens an die 5, 6 Personen das Kino, und zwar noch bevor die Hälfte des Films fertig war. Ihr könnt euch also denken, in welchem Ausmaß es diesem Film an Witz mangelte. Denn normalerweise ist ein Komödie nicht gerade mit viel sinnvoller Handlung versehen, da das wichtigste und geldbringende Merkmal der Witz, der Humor ist.
Kommen wir aber nun erst mal zum Inhalt, damit ihr euch selbst einen kleinen Eindruck von dem verschaffen könnt, wovon ich hier eigentlich rede:
Es geht in diesem Film um eine Gruppe von fünf Highway-Polizisten, die sog. Super Troopers, die einen ihnen zugewiesenen Straßenabschnitt im US- Bundesstaat Vermont in etwas eigensinniger Art beaufsichtigen. Da auf diesem Highway recht selten richtig Spannung aufkommt, aufgrund wenigen Verkehrs, müssen die Super Troopers selbst für etwas Unterhaltung sorgen. Die Officers Thorny, Farva, Mac, Rabbit und Foster haben nämlich eine sehr... nun, außergewöhnliche Berufseinstellung. Sie spielen untereinander kleine Spielchen, verarschen die Autofahrer, schließen Wetten untereinander und so weiter...
Dieselbe Art von Streichen, die man früher in der Schule gemacht hat, weil einem zu langweilig war, nur mit etwas aufwendigeren Vorbereitungen und besseren Gegebenheiten – schließlich hat man eine Marke!
Das Einzige, was die komischen Bullen wirklich ernst nehmen, ist die Rivalität zur lokalen Polizei unter dem völlig humorlosen Chief Grady, der die absolute Macht über „ihren“ Highway- Abschnitt anstrebt. Budgetkürzungen der Regierung und ein Drogenfund gröberen Ausmaßes lassen die Situation eskalieren. Aber die Super Troopers verstehen es, sich mit der attraktiven Polizistin Ursula einzulassen, sodass sie am Ende mit ihrer Hilfe ein Drogenkomplott aufdecken, an dem unter anderem der gehasste Chief Grady beteiligt ist. So schaffen sie es, die angedrohte Schließung ihrer Abteilung zu verhindern und stehen vielmehr als gefeierte Helden da, die weiterhin ihre außergewöhnlichen Späßchen auf dem Highway betreiben können.
So, meine lieben Leserinnen und Leser, so viel zum Inhalt. Wie man eindeutig sehen kann, handelt es sich nicht wirklich um eine aufwendig ausgetüftelte Story. Es handelt sich um eine abgenutzte Story, die eigentlich jeder Zuschauer nach den ersten Minuten durchschaut haben müsste, es sei denn, er ist sofort eingeschlafen.
Es gibt sicherlich Tausende von Filmen, in denen eine Chaoten-Truppe gegen ihre Rivalen ankämpft und zufällig deren schmutzige Geschäfte aufdeckt, sodass aus der Chaoten-Truppe eine Helden-Truppe wird.
Warum so etwas heutzutage immer wieder aufgegriffen werden muss, ist für mich unverständlich. Ganz offensichtlich fehlt es an Ideen, an eigenem Geist, was ziemlich bedauerlich ist. Denn eine solche Story ist meiner Meinung nach eine Zumutung für jeden bezahlenden Zuschauer. Eine chaotische Polizeitruppe kennt man schon zur Genüge aus der sehr erfolgreichen „Police Academy“ – Reihe, da bedarf es weiß Gott nicht einer Wiederholung.
Dass die Story nicht so gut ist, ist an sich nicht wirklich schlimm, mag man sich denken, schließlich gibt es zahlreiche andere Komödien, deren Story genauso abgenutzt und unbrauchbar ist, die aber ja auch nicht dazu da sind, sinnvoll und nachdenklich zu sein, sondern dazu, den Zuschauer und seine Lach-Ausdauer zu prüfen. Aber an ganz genau diesem ach so unwichtigen Detail mangelt es in dieser Komödie ganz gewaltig.
Sie bringt einen einfach nicht so richtig schön herzhaft zu lachen, wie diese anderen sinnlosen Brüller „Scary Movie“, „American Pie“, etc. Da geht man hin und kommt mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder heraus, weil man sich beinahe zu Tode gelacht hat.
Da lohnt es sich dann auch, ins Kino zu gehen und Geld auszugeben, weil man prima unterhalten wird.
Es gab auch in „Super Troopers“ Versuche, dem Zuschauer Witze zu bieten, ohne Frage, aber... wie soll man es am besten ausdrücken, es war nicht wirklich lustig. Dass ein Polizist sich als Verbrecher ausgibt und mit einem Wagen versucht seinem Kollegen, der ihn spaßeshalber über den Highway jagt, auszuweichen, bringt mich persönlich nicht zum Lachen. Dass ein Polizist sich einen metallenen Unterleibs-Schutz anfertigen lässt und seine Kollegen dann darauf schießen, um es zu testen, gewinnt mir vielleicht ein Grinsen ab und dass sich die Polizisten von einer Sexy-Frau, die sie angehalten haben, mitten auf der Straße anmachen lassen und dann auf dem verdächtigen Fahrzeug mit ihr rummachen, lässt mich nur meine Augenbrauen zusammenziehen.
Um es kurz zu machen, der Film wird seinem Genre Komödie nicht gerecht, sondern ist lediglich ein amateurhafter Versuch, witzig zu sein, indem unprofessionell gearbeitet wurde und nicht sonderlich Aufwand an Geistestätigkeit betrieben wurde.
Es ist mit einem Film zu vergleichen, den Jugendlich, die ein wenig Ahnung vom Filmen haben, in ihrer Freizeit mal kurz drehen und sich dann darüber am gemeinsamen Videoabend schlapplachen können.
Aber wo etwas einem weltweiten Publikum zuzumuten ist meines Erachtens nicht sinnvoll, da man schließlich mit einer gewissen Erwartung an Professionalität reingeht und auch Geld dafür bezahlt.
Ich empfehle diesen Film ganz eindeutig nicht weiter, aber dennoch unterscheiden sich Geschmäcker und das ist ja auch gut so!
Man liest sich...
© TurkishPsycho 2003-01-05
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