The Green Mile (VHS) Testbericht

The-green-mile-vhs-drama
ab 9,95
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Erfahrungsbericht von oldiefan

Toller Film

Pro:

Unterhaltsam zum Nachdenken anregend

Kontra:

kein Happy End

Empfehlung:

Ja

?Ich kann nichts dafür. Ich wollte es gut machen, aber es war zu spät. ?So die Worte von John Coffey, als er mit zwei vergewaltigten und anschließend ermordeten Mädchen im Arm gefunden wird. Der Fall schein klar John Coffey, ein riesiger schwarzer Kerl und geistig etwas zurückgeblieben scheinend, wird 1935 trotz seiner Unschuld für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Aus diesem Grund wird in den Block E der Strafanstahlt Cold Mountain gebracht, wo er seine letzten bis zur Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl verbringen soll.

Er wird von Percy, einem kleinem machtbessenem Giftzwerg jedoch mit Verbindungen zum Gouverneur, mit den Worten : ? Ich bringe hier einen Toten ? in den Trakt E begleitet. Dort trifft auf Paul Edgecomb ( Tom Hanks ) den Leiter dieses Blocks und zur Zeit mit einer schweren Blasenentzündung kämpft. John Coffey ist allerdings nicht der einzige Todeskandidat im Trakt, es dauert nicht lange und der Zuschauer wird erstmals mit den schockierenden Bildern der Hinrichtung durch den elektrischen Stuhl konfrontiert. Und um die scheinbar maschinelle Vernichtung von Leben durch den Staat aufrecht zu erhalten kommt mit Bill Walton kurz darauf ein neuer Häftling in den Block. Er gehört allerdings zu der wirklichen üblen Sorte und birgt ein dunkles Geheimnis. Er bringt allerlei Chaos in den Trakt, ob Rangeleien mit den Wärtern oder Blasenentleerung auf deren Schuhen Allerdings wird durch ihn auch das Verhältnis zwischen John Coffey und Paul verändert. Duech die Rangelei zwischen Wärter und Bill wird die Blasenentzündung Pauls so schmerzhaft das er zusammenbricht. John bittet ihn zu ihn zu kommen und heilt ihn auf wundersame Weise.

Irgendwann bekommen der Block Besuch von einer kleinen Maus, die sich wenig später mit dem Inhaftie rten Dell anfreundet, dieser tauft sie Mr Jingles. Percy der ide Maus schon beim ersten Anblick erschlagen wollte, gelingt es irgendwann sie zu zertreten und Dell der kurz vor seiner Hinrichtung steht völlig fertig. Doch John rettet auch sie.

Langsam fängt Paul an der Schuldigkeit von John zu zweifeln und besucht asu diesem Grund die Gegend in der John seine Tat begangen haben soll, doch wirkliche Aufklärung findet er dort nicht. Percy gibt unter dessen ein schreckliches Schauspiel, bei der Hinrichtung von Dell begeht er absichtlich einen Fehler um ihn noch mehr leiden zu lassen. Dell Hinrichtung läuft nicht normal ab, sie geht über Minuten und aus seinem Körper schlagen Funken, bis er letztendlich auch noch anfängt zu brennen.

John der immernoch auf seine Hinrichtung heilt auch die an einem Hirntumor erkrankte Frau des Gefängnisdirektors. Der gesamte Block glaubt nach dieser Tat nicht mehr an die Schuld von John, einem Wunder Gottes. Sie sind zwischen ihrem Gewissen und ihrem ?Job? hinundhergerisscen.

Ob Paul die Unschuld Johns beweisen kann und John Coffey vor dem elektrischen Stuhl bewaren kann verrate ich nicht. Auch nicht was mit dem Sadisten Percy und dem durchgeknallten Bill passiert. Nur soviel es ist ein trauriges Ende.


Während der gesamten 180 Minuten des Films befindet sich der Zuschauer zwischen Gefühlen der Trauer, des Schocks und des Mitgefühls. Aber auch einzelne amüsante Szene hellen das Gemüt des Betrachters ab und zu wieder auf. Langeweile gibt es nicht, die Dramaturgie und Emotion ist mitreisend. Spätestens nach Ende des Films beschäftigt einen der Umstand der noch angewendeten Todesstrafe und der damit auftretenden Hinrichtung von Unschuldigen. Die Nähe und Offenheit der Hinrichtung lässt es einem klat den Rücken runterlaufen. Ich fand es ziemlich heftig und war teilweise am zweifeln ob diese schockierende Darstellung wirklich nötig ist und ob die Altersbeschränkung von FSK 12 wirklich klug ist. Nun ich d enke man sollte nichts beschönigen und deshalb gehen die gezeigten Szenen auch in Ordnung auch wenn sie wirklich nichts für schwache Nerven sind.

Was mir nicht so gut gefallen hat war die Art der Heilung durch John Coffey, so scheint er die Krankheitserreger nach jeder Heilung durch den Mund in Form von ?Fliegen? wieder auszustoßen. Das wirkt zu phantastisch und passt nicht in die reale Nüchternheit des Films.

Zu den Schauspielern kann man nur sagen, sehr überzeugende Leistung und das von allen. Ob nun die vermeindlichen Hauptdarsteller Tom Hanks Michael Clarke Duncan ( John Coffey ) oder die ?Nebendarsteller?. Alle spielen ihre Rollen mehs als überzeugend.


Fazit : Fesselndes und bewegendes Drama der Spitzenklasse, das man gesehen haben muss
Auch veröffentlicht bei dooyoo.de und ciao.com

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