The Hole (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von strawberrymouse
Ab ins Loch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen mit mir einen Videoabend zu veranstalten; ich habe schon so ziemlich alle Filme gesehen, die für mich in Betracht kommen zu gucken (ca. die hälfte der Videothek) und ich bin kein Fan davon etwas zweimal zu sehen – es sei denn der Film passt in meine Vorstellung davon (und das sind ziemlich wenige).
Hoch erfreut war ich deshalb auch, als ich bemerkte das „The Hole“ just auf Video erschienen war und ich ein Fan von Teenager-Horror-Psychothrillern“ bin.
~ Die Story ~
Vier Jugendliche (die zwei Jungen Geoff und Mike und die beiden Mädchen Frankie und Liz) lassen sich von einem fünften in einen Bunker tief in der Erde einsperren um einem lästigen Schultrip nach Wales zu entgehen, werden jedoch nicht wie verabredet befreit. Klingt nicht gerade spannend? Von wegen. Denn dieser Film verdient das Prädikat „Psychothriller“ wirklich.
Der Film beginnt damit, dass sich ein völlig verwahrlostes Mädchen („Lizzy“ gespielt von Thora Birch, bekannt aus „American Beauty“) einen Weg entlang bis ins Schulgebäude schleppt. Doch das war erst der Anfang. Scheinbar die einzig überlebende des Bunker-Trips, kann die letzten Tage kaum vergessen und doch ist ihre Erinnerung daran getrübt. Über 14 Tage waren die Teenager verschwunden und Liz die einzige die die Sache aufklären kann.
Die Kriminalpsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz) nimmt sich ihrer an und versucht die Wahrheit herauszufinden. Die vier haben sich von Liz’ besten Freund Martin (Daniel Bocklebank) einsperren lassen um den Wochenend-Trip ihrer Elite-Schule nach Wales zu entkommen und Liz ergreift die Gelegenheit um ihrem Schwarm Mike (Desmond Harrington) näher zu kommen. Nach drei Tagen soll Mike die vier wieder herauslassen, doch kommt dieser nicht zurück. Mike, inzwischen von der Polizei gefasst, erzählt die Geschichte wiederum ganz anders. Welche ist die richtige Version? Um das herauszufinden, müsst Ihr Euch den Film schon selbst anschauen...
~ Fakten ~
The Hole, Psychothriller, in Farbe, USA 2001
Lief in den dt. Kinos im September 2001, jetzt auf Video
Die Vorlage lieferte der gleichnamige Roman von Guy Burt
Regie: Nick Hamm (u.a. Out of the Blue, Martha trifft Frank, Daniel & Laurence)
Darsteller:
Thora Birch (Liz) – seit ihrem Mitwirken in American Beauty kann sie sich vor Film angeboten kaum retten, doch auch davor hat sich schon in etliche Streifen mitgespielt, u. a. „Now and then – Damals und heute“, „Das Kartell“, „Die Stunde der Patrioten“, 2000 spielte sie in „Dungeons and Dragons“ mit
Daniel Brocklebank (Martin) – war schon in „Shakespeare in Love“ zu sehen und dort spielte er die Julia (während Gwenyth Paltrow den Romeo darstellt), er war ebenfalls in dem Epos „Merlin“ und anderen TV-Rollen zu sehen
Embeth Davidtz (Dr. Philippa Horwood) – ihre Erfahrung durch Rollen in verschiedenen Horrorfilmen halfen ihr anscheinend, sie spielte des weiteren in Spielbergs “Schindlers Liste”, „Matilda“, „Murder in the First“, „der 200-Jahre-Mann“ und „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ mit
Keira Knightley (Frankie) – bisher spielte sie nur kleinere Rollen, die Rolle der Frankie in “The Hole” ist ihre erste Hauptrolle, falls sie Euch bekannt vorkommt: sie spielte die Sabé in Episode I
Desmond Harrington (Mike) – Der Darsteller des Mike begann seine Karriere erst vor ca. 3 Jahren mit dem Film „Johanna von Orleans“ an der Seite von Milla Jovovich und einigen Auftritten in eher unbekannten Filmen, in „The Hole“ spielt auch er seine erste Hauptrolle
Laurence Fox (Geoff) – ein Brite aus einer angesehenden Schauspieler-Familie, in “The Hole” spielt er nicht nur seine erste Hauptrolle, er ist überhaupt erstmals auf der Leinwand zu sehen
Produzenten: Lisa Bryer, Jeremy Bolt, Pippa Cross
Musik: Clint Mansell
Kamera: Denis Crossan
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
~ Meine Meinung ~
Obwohl ich ein großer Fan von solchen Filmen bin, kann ich mich meist nur über diejenigen die sich wirklich dabei gruseln totlachen, so war „Blair Witch“ das langweiligste was ich jemals gesehen habe. Doch selbst mir wurde bei diesem Film ganz anders zu mute. Eher angewidert beobachtete ich die morbiden Vorgänge im „Hole“. Erschreckend was so eine Ausnahme-Situation aus den Menschen machen kann. Gute Kritiken bekam der Film in der Presse nicht und wer gern einen Splatter-Film sehen möchte, dem sei von „The Hole“ wirklich abgeraten: Denn hier geht es nicht um einen Mörder der aus reinem Lustgewinn alle niedermetzelt.
Der Film setzt auf psycho und wozu Menschen in Ausnahme-Situationen fähig sind. Desweiteren besticht er durch eine teilweise hervorragende Kameraführung und Spannung bis in die letzte Minute. Zwar kann man sich den wirklichen Verlauf (die richtige Version) der Geschichte bald zusammenreimen, was aber wirklich im Bunker passierte, weiß man erst am Ende. Gut gefallen haben mir die beiden verschiedenen Geschichten über das war passiert sein soll und erst die spätere tatsächliche Auflösung. Auch die Schauspieler wurden ihren Rollen durchaus gerecht.
Mein Urteil absolut empfehlenswert. Leider kann ich mich hier nicht ganz so über den Film auslassen, wie ich gern würde, denn das verrät einfach zu viel und nimmt die Spannung. Also, anschauen, mich würde interessieren wie ihr den Film dann fandet.
Hoch erfreut war ich deshalb auch, als ich bemerkte das „The Hole“ just auf Video erschienen war und ich ein Fan von Teenager-Horror-Psychothrillern“ bin.
~ Die Story ~
Vier Jugendliche (die zwei Jungen Geoff und Mike und die beiden Mädchen Frankie und Liz) lassen sich von einem fünften in einen Bunker tief in der Erde einsperren um einem lästigen Schultrip nach Wales zu entgehen, werden jedoch nicht wie verabredet befreit. Klingt nicht gerade spannend? Von wegen. Denn dieser Film verdient das Prädikat „Psychothriller“ wirklich.
Der Film beginnt damit, dass sich ein völlig verwahrlostes Mädchen („Lizzy“ gespielt von Thora Birch, bekannt aus „American Beauty“) einen Weg entlang bis ins Schulgebäude schleppt. Doch das war erst der Anfang. Scheinbar die einzig überlebende des Bunker-Trips, kann die letzten Tage kaum vergessen und doch ist ihre Erinnerung daran getrübt. Über 14 Tage waren die Teenager verschwunden und Liz die einzige die die Sache aufklären kann.
Die Kriminalpsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz) nimmt sich ihrer an und versucht die Wahrheit herauszufinden. Die vier haben sich von Liz’ besten Freund Martin (Daniel Bocklebank) einsperren lassen um den Wochenend-Trip ihrer Elite-Schule nach Wales zu entkommen und Liz ergreift die Gelegenheit um ihrem Schwarm Mike (Desmond Harrington) näher zu kommen. Nach drei Tagen soll Mike die vier wieder herauslassen, doch kommt dieser nicht zurück. Mike, inzwischen von der Polizei gefasst, erzählt die Geschichte wiederum ganz anders. Welche ist die richtige Version? Um das herauszufinden, müsst Ihr Euch den Film schon selbst anschauen...
~ Fakten ~
The Hole, Psychothriller, in Farbe, USA 2001
Lief in den dt. Kinos im September 2001, jetzt auf Video
Die Vorlage lieferte der gleichnamige Roman von Guy Burt
Regie: Nick Hamm (u.a. Out of the Blue, Martha trifft Frank, Daniel & Laurence)
Darsteller:
Thora Birch (Liz) – seit ihrem Mitwirken in American Beauty kann sie sich vor Film angeboten kaum retten, doch auch davor hat sich schon in etliche Streifen mitgespielt, u. a. „Now and then – Damals und heute“, „Das Kartell“, „Die Stunde der Patrioten“, 2000 spielte sie in „Dungeons and Dragons“ mit
Daniel Brocklebank (Martin) – war schon in „Shakespeare in Love“ zu sehen und dort spielte er die Julia (während Gwenyth Paltrow den Romeo darstellt), er war ebenfalls in dem Epos „Merlin“ und anderen TV-Rollen zu sehen
Embeth Davidtz (Dr. Philippa Horwood) – ihre Erfahrung durch Rollen in verschiedenen Horrorfilmen halfen ihr anscheinend, sie spielte des weiteren in Spielbergs “Schindlers Liste”, „Matilda“, „Murder in the First“, „der 200-Jahre-Mann“ und „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ mit
Keira Knightley (Frankie) – bisher spielte sie nur kleinere Rollen, die Rolle der Frankie in “The Hole” ist ihre erste Hauptrolle, falls sie Euch bekannt vorkommt: sie spielte die Sabé in Episode I
Desmond Harrington (Mike) – Der Darsteller des Mike begann seine Karriere erst vor ca. 3 Jahren mit dem Film „Johanna von Orleans“ an der Seite von Milla Jovovich und einigen Auftritten in eher unbekannten Filmen, in „The Hole“ spielt auch er seine erste Hauptrolle
Laurence Fox (Geoff) – ein Brite aus einer angesehenden Schauspieler-Familie, in “The Hole” spielt er nicht nur seine erste Hauptrolle, er ist überhaupt erstmals auf der Leinwand zu sehen
Produzenten: Lisa Bryer, Jeremy Bolt, Pippa Cross
Musik: Clint Mansell
Kamera: Denis Crossan
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
~ Meine Meinung ~
Obwohl ich ein großer Fan von solchen Filmen bin, kann ich mich meist nur über diejenigen die sich wirklich dabei gruseln totlachen, so war „Blair Witch“ das langweiligste was ich jemals gesehen habe. Doch selbst mir wurde bei diesem Film ganz anders zu mute. Eher angewidert beobachtete ich die morbiden Vorgänge im „Hole“. Erschreckend was so eine Ausnahme-Situation aus den Menschen machen kann. Gute Kritiken bekam der Film in der Presse nicht und wer gern einen Splatter-Film sehen möchte, dem sei von „The Hole“ wirklich abgeraten: Denn hier geht es nicht um einen Mörder der aus reinem Lustgewinn alle niedermetzelt.
Der Film setzt auf psycho und wozu Menschen in Ausnahme-Situationen fähig sind. Desweiteren besticht er durch eine teilweise hervorragende Kameraführung und Spannung bis in die letzte Minute. Zwar kann man sich den wirklichen Verlauf (die richtige Version) der Geschichte bald zusammenreimen, was aber wirklich im Bunker passierte, weiß man erst am Ende. Gut gefallen haben mir die beiden verschiedenen Geschichten über das war passiert sein soll und erst die spätere tatsächliche Auflösung. Auch die Schauspieler wurden ihren Rollen durchaus gerecht.
Mein Urteil absolut empfehlenswert. Leider kann ich mich hier nicht ganz so über den Film auslassen, wie ich gern würde, denn das verrät einfach zu viel und nimmt die Spannung. Also, anschauen, mich würde interessieren wie ihr den Film dann fandet.
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