The Hole (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von melannium
Eingelocht!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„The Hole“ ist Englands Beitrag zur Teenie-Horror-Welle. Und der kommt spät, aber dafür um so besser.
| S | T | O | R | Y |
Vier junge Menschen – allesamt Schüler eines britischen Nobel-Internats – wollen sich für drei Tage in einen ausgedienten Militärbunker aus dem zweiten Weltkrieg sperren lassen. Die Gründe dafür sind ganz verschiedener Natur: Liebe, Langeweile, Lust auf Sex. Es soll die Party ihres Lebens werden, aber...
Zwei hübsche Frauen, zwei attraktive Männer: Mike (Desmond Harrington, „Johanna von Orleans“) ist der Sohn eines amerikanischen Rockstars. Er ist cool, geheimnisvoll und wegen seiner Unerreichbarkeit der absolute Mädchenschwarm. Geoff (Laurent Fox, Leinwanddebüt) ist sein bester Freund. Er ist der Vorzeigespieler der Rugby-Mannschaft und für jeden Unfug zu haben. Frankie (Keira Knightley, „Star Wars Episode I") ist Geoffs Freundin. Britney-blond und super-schlank besteht ihre Verpflegung für die Zeit im Bunker nur aus Ballaststofftabletten. Zuguterletzt Liz (Thora Birch, „American Beauty“): Mauerblümchen mit langweiligem Image und trotzdem mit von der Partie.
Die vier sind bestens auf ihr Abenteuer vorbereitet: Getränke, Konserven, Campingkocher,... An alles haben sie gedacht. Nur daran nicht, dass nach den drei Tagen die Tür zum Bunker verschlossen bleiben könnte...
Martin hätte kommen müssen, um ihnen zu öffnen. Aber Martin ist nicht nur hochintelligent, sondern auch mehr als sonderbar. Als absoluter Einzelgänger hat er für seine Mitschüler nicht mehr als Verachtung über. Dennoch verfügt nur er über das Wissen, den vieren im Schulcomputer eine Beurlaubung einzutragen. Und nur er hat die Möglichkeiten an die alten Bunkerschlüssel zu kommen. Das lässt er sich gut bezahlen. Aber wozu ist er noch im Stande? Besonders weil er über beide Ohren in Liz verliebt ist, die jedoch - wie alle – für Mike schwärmt...
Nach achtzehn Tagen ist Liz die einzige, die dem Bunker lebend entfliehen kann. Aber was hat sich dort in der Zwischenzeit zugetragen? Zusammen mit ihrer Psychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz, „Schindlers Liste“) versucht Liz die Ereignisse Stück für Stück zu rekonstruieren. Die grauenhafte Geschichte ist mehr als verstörend...
| K | R | I | T | I | K |
Heutzutage gilt jeder Film, in dem es um Teenager und Mord geht gleich als „Teenie-Horror-Film“. Genau das ist der Grund, warum ich anfangs gezögert habe, mir den Streifen anzusehen. Auf das „Scream“-Thema in seiner x-ten Variation hat ja nun wirklich keiner mehr Bock.
Aber obwohl „The Hole!“ stellenweise horrormässig erschreckt, ist der Film doch eher ein Psychothriller, als ein typisches Horrormovie. Die Geschichte ist nämlich eine packende Kombination aus „Das Experiment“ (kennen wohl die meisten) und „Cube“ (lief bei uns aus unverständlichen Gründen vollkommen ohne Werbung nur in wenigen Kinos).
Daher funktioniert „The Hole“ als beklemmender Psychotrip auch wunderbar. In der klaustrophobischen Enge des Lochs mutieren Langeweile, Liebe und Sex schnell zu Gruppenzwang, Eifersucht und Besessenheit.
Brilliant: Thora Birch. Die Rolle des verstörten Mädchens, das sich nur mit Mühe an die grausamen Erfahrungen im Bunker erinnern kann, spielt sie perfekt. Nur soviel: Ihre Schreie gehen durch Mark und Bein.
Dass Genie und Wahnsinn nah beieinander sind, beweist Daniel Brocklebank mit seiner Darstellung des Einzelgängers Martin. Die anderen Schauspieler sind ebenfalls gut gewählt, auch wenn Sport-Ass, Star-Spross und Barbie vielleicht nicht ganz so anspruchsvolle Rollen sind.
Nick Hamms Film basiert auf dem Kultroman „After The Hole“ von Guy Burt, den der Autor bereits mit 17 Jahren verfasst hat. Der junge Engländer wusste offenbar nur zu genau, welche Ängste und welcher Wahnsinn hinter den unschuldigen Gesichtern seiner Altersgenossen umgehen. Das ist die einzige Erklärung, die mir einfällt, warum „The Hole“ so erschreckend authentisch wirkt.
Phantastisch auch die Musik von Clint Mansell. Der Score erinnert ein bisschen an die Geräuschkulisse aus „Cube“ und bewirkt eine ständige innere Unruhe! Die Nervenschleuder wird aber noch weiter gedreht: 3 Doors, Down, Spacek, Dusted und sogar Disco-Queen Sonique sorgen für düstere Klänge und ein finster schwarzes Stimmungsloch.
| F | A | Z | I | T |
Es gibt keinen maskierten Slasher – ehrlich...
| S | T | O | R | Y |
Vier junge Menschen – allesamt Schüler eines britischen Nobel-Internats – wollen sich für drei Tage in einen ausgedienten Militärbunker aus dem zweiten Weltkrieg sperren lassen. Die Gründe dafür sind ganz verschiedener Natur: Liebe, Langeweile, Lust auf Sex. Es soll die Party ihres Lebens werden, aber...
Zwei hübsche Frauen, zwei attraktive Männer: Mike (Desmond Harrington, „Johanna von Orleans“) ist der Sohn eines amerikanischen Rockstars. Er ist cool, geheimnisvoll und wegen seiner Unerreichbarkeit der absolute Mädchenschwarm. Geoff (Laurent Fox, Leinwanddebüt) ist sein bester Freund. Er ist der Vorzeigespieler der Rugby-Mannschaft und für jeden Unfug zu haben. Frankie (Keira Knightley, „Star Wars Episode I") ist Geoffs Freundin. Britney-blond und super-schlank besteht ihre Verpflegung für die Zeit im Bunker nur aus Ballaststofftabletten. Zuguterletzt Liz (Thora Birch, „American Beauty“): Mauerblümchen mit langweiligem Image und trotzdem mit von der Partie.
Die vier sind bestens auf ihr Abenteuer vorbereitet: Getränke, Konserven, Campingkocher,... An alles haben sie gedacht. Nur daran nicht, dass nach den drei Tagen die Tür zum Bunker verschlossen bleiben könnte...
Martin hätte kommen müssen, um ihnen zu öffnen. Aber Martin ist nicht nur hochintelligent, sondern auch mehr als sonderbar. Als absoluter Einzelgänger hat er für seine Mitschüler nicht mehr als Verachtung über. Dennoch verfügt nur er über das Wissen, den vieren im Schulcomputer eine Beurlaubung einzutragen. Und nur er hat die Möglichkeiten an die alten Bunkerschlüssel zu kommen. Das lässt er sich gut bezahlen. Aber wozu ist er noch im Stande? Besonders weil er über beide Ohren in Liz verliebt ist, die jedoch - wie alle – für Mike schwärmt...
Nach achtzehn Tagen ist Liz die einzige, die dem Bunker lebend entfliehen kann. Aber was hat sich dort in der Zwischenzeit zugetragen? Zusammen mit ihrer Psychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz, „Schindlers Liste“) versucht Liz die Ereignisse Stück für Stück zu rekonstruieren. Die grauenhafte Geschichte ist mehr als verstörend...
| K | R | I | T | I | K |
Heutzutage gilt jeder Film, in dem es um Teenager und Mord geht gleich als „Teenie-Horror-Film“. Genau das ist der Grund, warum ich anfangs gezögert habe, mir den Streifen anzusehen. Auf das „Scream“-Thema in seiner x-ten Variation hat ja nun wirklich keiner mehr Bock.
Aber obwohl „The Hole!“ stellenweise horrormässig erschreckt, ist der Film doch eher ein Psychothriller, als ein typisches Horrormovie. Die Geschichte ist nämlich eine packende Kombination aus „Das Experiment“ (kennen wohl die meisten) und „Cube“ (lief bei uns aus unverständlichen Gründen vollkommen ohne Werbung nur in wenigen Kinos).
Daher funktioniert „The Hole“ als beklemmender Psychotrip auch wunderbar. In der klaustrophobischen Enge des Lochs mutieren Langeweile, Liebe und Sex schnell zu Gruppenzwang, Eifersucht und Besessenheit.
Brilliant: Thora Birch. Die Rolle des verstörten Mädchens, das sich nur mit Mühe an die grausamen Erfahrungen im Bunker erinnern kann, spielt sie perfekt. Nur soviel: Ihre Schreie gehen durch Mark und Bein.
Dass Genie und Wahnsinn nah beieinander sind, beweist Daniel Brocklebank mit seiner Darstellung des Einzelgängers Martin. Die anderen Schauspieler sind ebenfalls gut gewählt, auch wenn Sport-Ass, Star-Spross und Barbie vielleicht nicht ganz so anspruchsvolle Rollen sind.
Nick Hamms Film basiert auf dem Kultroman „After The Hole“ von Guy Burt, den der Autor bereits mit 17 Jahren verfasst hat. Der junge Engländer wusste offenbar nur zu genau, welche Ängste und welcher Wahnsinn hinter den unschuldigen Gesichtern seiner Altersgenossen umgehen. Das ist die einzige Erklärung, die mir einfällt, warum „The Hole“ so erschreckend authentisch wirkt.
Phantastisch auch die Musik von Clint Mansell. Der Score erinnert ein bisschen an die Geräuschkulisse aus „Cube“ und bewirkt eine ständige innere Unruhe! Die Nervenschleuder wird aber noch weiter gedreht: 3 Doors, Down, Spacek, Dusted und sogar Disco-Queen Sonique sorgen für düstere Klänge und ein finster schwarzes Stimmungsloch.
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Es gibt keinen maskierten Slasher – ehrlich...
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