The Sixth Sense (VHS) Testbericht

The-sixth-sense-vhs-thriller
ab 5,56
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von Birgit-Judith

Traum oder Wirklichkeit?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bruce Willis sehe ich eigentlich ganz gerne und so holte ich mir am Wochenende den Videofilm „The Sixth Sense“. Psychozeugs schaue ich mir zudem auch sehr gern an und so schien dieser Streifen sehr geeignet zu sein.


Inhalt:

Malcom Crowe ist eine Kapazität auf dem Bereich der Kinderpsychologie und erhielt dafür auch schon eine Auszeichnung der Stadt Philadelphia. Er und seine Frau feiern das Ereignis feucht fröhlich und veziehen sich ins Schlafzimmer. Dort wartet eine böse Überraschung auf die Beiden.

Vincent ist zwischenzeitlich erwachsen und drang in das Schlafzimmer der Crowes ein, verzog sich dann ins Bad und entledigte sich seiner Kleidung bis auf die Unterhose. Er ist ein ehemaliger Patient von Crowe, was dieser bis dahin aber noch nicht wusste. Er erkannte ihn nicht sofort. Verstört und heulend machte er Malcom Vorwürfe ihn vor Jahren nicht geholfen zu haben, obgleich er es ihm versprochen hätte. Dann nimmt er sich eine Pistole, schießt erst Malcom in den Bauch und sich selbst dann in den Kopf. Vincent stirbt, Malcolm überlebt.

Ein Jahr später bekommt Malcom wieder einen Jungen mit den gleichen Symptomen wie seinerseits Vincent. Die Erinnerung holt Malcom ein, will er nun aber Alles richtig machen und dem Jungen helfen. Cole konnte sich auch mit der Scheidung der Eltern nicht abfinden. So trägt er weiterhin die Brille seines Vaters, jedoch ohne die Gläser, da er mit jenen nichts sehen konnte.
Er leidet unter einer schweren Paranoia und wird auch von seinen Mitschülern gemieden und gehänselt. Malcom braucht viel Geduld um sich dem Jungen nähern zu können, um einigermassen sein Vertrauen zu bekommen. Schließlich öffnet sich Cole und erzählt Malcom von seinem furchtbaren Geheimnis. Er sieht Tote.

Die Ehe der Crowes wird durch Cole sehr belastet. Malcolm kommt zum Essen am Hochzeitstag zu spät und auch sonst fühlt sich seine Frau sehr benachteiligt und verlassen. Crowe seinerseits nun erzählt Cole von seinen Problemen und die beiden wachsen immer mehr zusammen.

Viel mehr möchte ich nun nicht erzählen.


Meine Meinung:

Überragend der Darsteller des Cole, sorry habe den Namen vergessen. Der Junge war höchstens 12 Jahre alt, aber spielte seine Rolle einfach nur erstklassig. Die ganze Tragik seines Leidens brachte er prima rüber, ich war absolut fasziniert von seiner Darbietung. Auch Willis überzeugte in seiner Rolle. Er zeigte hier eindrucksvoll, dass er nicht nur kanllharte Action Streifen drehen kann, sondern auch tolle Charakterrollen. Alle anderen Schauspieler liefen eher als Nebendarsteller und fallen daher in diesem Film nicht besonders ins Gewicht.

Ich entdeckte allerdings einige Ungereimtheiten, bzw. habe ich 2 bis 3 Szenen nicht ganz verstanden, konnte keinen Bezug herstellen.

Eine Paranoia ist ja eine schwere Persönlichkeitsspaltung und daher konnte man Cole gut glauben was er mitmacht wenn er die, für ihn so wahren Toten sieht. Aber warum konnte er auch hellsehen? So beschrieb er seinem lebenden Lehrer wie Jener in seiner Schulzeit gehänselt wurde, weil er stotterte.

Ein anderes Mal klärte er einen Mord auf wo ihm das bereits tote Mädchen dazu verhalf.

Und am Schluss hatte Mrs. Crowe auch plötzlich eisigen Atem. Warum ist mir bis heute noch nicht ganz klar.

Ansonsten ist der Film spannungsmäßig allererster Güte. Dafür sorgen nicht nur die Effekte, sondern auch die gruslige Hintergrundmusik, sowie die klasse Mimik des jungen Schauspielers. Man kann richtig spüren unter welchen unsagbaren Ängsten er steht. Ständig hatte man das Gefühl, dass gleich wieder was passiert. Spannung pur. Traum und Realität verschmelzen schon fast in diesem Film. Den eines Stern Abzug gebe ich für die mir nicht ganz einleuchtenden Szenen, vielleicht habe aber auch ich diese nur nicht ganz verstanden, egal ;-)

Unbedingt ansehen, meint...........


.......die Birgit :-)

20 Bewertungen