Trainspotting (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von heartshh
Vorsicht: Kultfilm!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
\"Trainspotting - Neue Helden\" heißt der Film in Deutschland. Gemeint sind wohl eher die Anti-Helden Renton, Begbie, Sick Boy und Spud.
Trainspotting sollte jeder einmal gesehen haben. Der Film spiegelt das Leben (falls man dies so nennen kann) einer Gruppe drogenabgängiger Jugendlicher in Schottland Metropole Edinburgh wider und zeigt auf, wie sie langsam in den Abgrund schlittern.
Doch was macht diese Jungs genau zu Anti-Helden?
Die Hauptfigur ist Mark Renton (Ewan McGregor - beeindruckende Vorstellung). Er lebt nur noch in einer Welt aus Drogen.
Der Wendepunkt dieser Drogenkarriere in Schottlands Metropole Edinburgh ist der Tod eines kleinen Kindes.
Die Clique startet ihre Reise in die Welt des Rausches meist in einer heruntergekommenen Wohnung in Leith (Stadtteil von Edinburgh, keine gute Gegend) und eines Abends erstickt das Baby einer jungen Frau, die gerade wie alle anderen in einer anderen Welt war.
Wie sich dann herausstellt ist Sick Boy der Vater.
Jetzt sehen auch die anderen ihr Leben kritischer.
Während des gesamten Films versucht Renton mehrere Male von seiner Sucht wegzukommen.
Er nimmt sich vor, es auf eigene Faust zu schaffen, schließt sich mit allen Dingen die man zum Entzug braucht ein (u.a. Tomatensuppe, Tabletten, Fernseher, Porno-Magazine), aber er schafft es nicht.
Alles was er auf die Schnelle Bekommen kann sind ein paar Zäpfchen.
Da er allerdings von den letzten Tagen Durchfall bekommen hat, muß er dringend auf Klo, wo er seinen \"Schatz\" verliert und hinterher tauchen muß.
Als er noch einem Ladendiebstahl vor Gericht kommt, darf er nur auf freiem Fuß bleiben, weil er sich bereit erklärt, an einem Methadon-Programm teilzunehmen.
Doch die Sucht gewinnt den teilweise sichtbar harten Kampf. Er steht wieder bei Mother Superior (dem Dealer) auf der Matte und besorgt sich Stoff.
Prompt stürzt er ab und kommt ins Krankenhaus.
Seine Eltern schließen ihn ein und wollen mit dem Sohn einen kalten Entzug.
Selbst nach dem Umzug nach London holt ihn die Vergangenheit in Form seiner beiden Freunde Begbie und Sick Boy ein. Renton hatte sich gerade ein akzeptables neues Leben aufgebaut, als die beiden bei ihm eingezogen sind und dabei waren seine neue Existenz zu zerstören. Durch dieses Erlebnis merkt er, wie weit unten er eigentlich war.
Sie planen einen letzten großen Deal, sie wollen reich durch Drogenhandel werden.
Hierbei wird Renton klar, was für Freunde er hat. Vertrauen, gegenseitige Hilfe - alles nicht vorhanden.
Am Ende flieht Renton mit dem ganzen Geld.
Trotz des äußerst brisanten Themas hat der Film viele komische Seiten. Eine davon ist Spud. Er ist eigentlich immer der dumme Junge, mit dem jeder machen kann, was er will.
Letzlich hat aber auch er Glück, weil Renton ihm einen Teil des Geldes hinterläßt.
Auch eine Liebesgeschichtwe fehlt dem Film nicht.
Auf der Suche nach einer Frau sieht Renton in der Disko Diane und die beiden landen äußerts unkonventionell im Bett.
Am nächsten Morgen geht er zum Frühstück im Glauben, sich in einer WG aufzuhalten. So fragt er Dianes Eltern, wie lange sie denn alle schon zusammen leben.
Diane geht noch zur Schule und Renton fürchtet, dadurch mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden eine enge zwischenmenschliche Beziehung.
Wenn man mich fragt, an welche Szenen ich zuerst bei dem Film denke, so ist dies der \"Tauchgang\" Rentons in der \"worst toilette of Scotland\" und der Absturz vor seinem Krankenhaus-Aufenthalt. Als er zu der Musik von \"Just a perfect day\" im Teppich versinkt.
Der Film zeigt den harten Aufprall eines Jugendlichen, der versucht, seine verpfuschte Vergangenheit vergessen zu machen.
Er zeichnet ferner das Bild einer Jugendgeneration, die sämtliche Werte der Eltern ignoriert und damit ihrem eigenen Verderben Tür und Tor öffnet.
Zusammen mit der Musik ist der Film, nach einer Romanvorlage von Irvine Welsh, äußerst sehenswert.
Trainspotting sollte jeder einmal gesehen haben. Der Film spiegelt das Leben (falls man dies so nennen kann) einer Gruppe drogenabgängiger Jugendlicher in Schottland Metropole Edinburgh wider und zeigt auf, wie sie langsam in den Abgrund schlittern.
Doch was macht diese Jungs genau zu Anti-Helden?
Die Hauptfigur ist Mark Renton (Ewan McGregor - beeindruckende Vorstellung). Er lebt nur noch in einer Welt aus Drogen.
Der Wendepunkt dieser Drogenkarriere in Schottlands Metropole Edinburgh ist der Tod eines kleinen Kindes.
Die Clique startet ihre Reise in die Welt des Rausches meist in einer heruntergekommenen Wohnung in Leith (Stadtteil von Edinburgh, keine gute Gegend) und eines Abends erstickt das Baby einer jungen Frau, die gerade wie alle anderen in einer anderen Welt war.
Wie sich dann herausstellt ist Sick Boy der Vater.
Jetzt sehen auch die anderen ihr Leben kritischer.
Während des gesamten Films versucht Renton mehrere Male von seiner Sucht wegzukommen.
Er nimmt sich vor, es auf eigene Faust zu schaffen, schließt sich mit allen Dingen die man zum Entzug braucht ein (u.a. Tomatensuppe, Tabletten, Fernseher, Porno-Magazine), aber er schafft es nicht.
Alles was er auf die Schnelle Bekommen kann sind ein paar Zäpfchen.
Da er allerdings von den letzten Tagen Durchfall bekommen hat, muß er dringend auf Klo, wo er seinen \"Schatz\" verliert und hinterher tauchen muß.
Als er noch einem Ladendiebstahl vor Gericht kommt, darf er nur auf freiem Fuß bleiben, weil er sich bereit erklärt, an einem Methadon-Programm teilzunehmen.
Doch die Sucht gewinnt den teilweise sichtbar harten Kampf. Er steht wieder bei Mother Superior (dem Dealer) auf der Matte und besorgt sich Stoff.
Prompt stürzt er ab und kommt ins Krankenhaus.
Seine Eltern schließen ihn ein und wollen mit dem Sohn einen kalten Entzug.
Selbst nach dem Umzug nach London holt ihn die Vergangenheit in Form seiner beiden Freunde Begbie und Sick Boy ein. Renton hatte sich gerade ein akzeptables neues Leben aufgebaut, als die beiden bei ihm eingezogen sind und dabei waren seine neue Existenz zu zerstören. Durch dieses Erlebnis merkt er, wie weit unten er eigentlich war.
Sie planen einen letzten großen Deal, sie wollen reich durch Drogenhandel werden.
Hierbei wird Renton klar, was für Freunde er hat. Vertrauen, gegenseitige Hilfe - alles nicht vorhanden.
Am Ende flieht Renton mit dem ganzen Geld.
Trotz des äußerst brisanten Themas hat der Film viele komische Seiten. Eine davon ist Spud. Er ist eigentlich immer der dumme Junge, mit dem jeder machen kann, was er will.
Letzlich hat aber auch er Glück, weil Renton ihm einen Teil des Geldes hinterläßt.
Auch eine Liebesgeschichtwe fehlt dem Film nicht.
Auf der Suche nach einer Frau sieht Renton in der Disko Diane und die beiden landen äußerts unkonventionell im Bett.
Am nächsten Morgen geht er zum Frühstück im Glauben, sich in einer WG aufzuhalten. So fragt er Dianes Eltern, wie lange sie denn alle schon zusammen leben.
Diane geht noch zur Schule und Renton fürchtet, dadurch mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden eine enge zwischenmenschliche Beziehung.
Wenn man mich fragt, an welche Szenen ich zuerst bei dem Film denke, so ist dies der \"Tauchgang\" Rentons in der \"worst toilette of Scotland\" und der Absturz vor seinem Krankenhaus-Aufenthalt. Als er zu der Musik von \"Just a perfect day\" im Teppich versinkt.
Der Film zeigt den harten Aufprall eines Jugendlichen, der versucht, seine verpfuschte Vergangenheit vergessen zu machen.
Er zeichnet ferner das Bild einer Jugendgeneration, die sämtliche Werte der Eltern ignoriert und damit ihrem eigenen Verderben Tür und Tor öffnet.
Zusammen mit der Musik ist der Film, nach einer Romanvorlage von Irvine Welsh, äußerst sehenswert.
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