Uhrwerk Orange (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Sorcim
Uhrwerk Orange
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein MUSS für jeden Dramen-Fan
„A Clockwork Orange“ ist einer von den Filmen, die man nicht so nebenbei gucken sollte, die nicht für einen Videoabend oder ähnlichem geeignet sind, die nicht nur Hype sind und die sich nicht einfach auf den guten Ruf ihres Regisseurs verlassen. Vielmehr ist „Uhrwerk Orange“ einer von den Filmen, die man mindestens zweimal sehen muss und die einen zum Denken anregen…
Es geht dabei um Alex, der in der frühen Zukunft Londons lebt und dort die nächte mit seinen drei „Droogs“ Pete, George und Dim unsicher macht. Alex lebt gut. Er hat alles was er braucht; und das was er nicht hat, das klaut er sich einfach. In einem seiner nächtlichen Beutezüge mit seinen Droogs läuft jedoch etwas schief: er wird von seinen Droogs verraten…
Daraufhin wird Alex verurteilt. Er kommt in eine Haftanstalt, wo er lernt, sich so zu verhalten, wie es von ihm erwünscht ist: auf gut deutsch gesagt: „Er kriecht dem Häftlingspfarrer in den Arsch“. Neuerdings liest er sogar in der Bibel; aber nicht, weil er den christlichen Glauben vertritt, sondern weil ihm die Auspeitschungsszenen und Schlachten zwischen den alten Römern so gefallen…
Nach ein/zwei Jahren wird er dann auf sein Verlangen hin in eine neue Anstalt verlegt, wo man Experimente an ihm verübt, die ihn dazu bewegen sollen, nie mehr etwas Böses machen zu wollen. Er hat quasi gar keine andere Wahl mehr, denn jedes Mal, wenn er jetzt auch nur an Gewalt, Sex oder seinen geliebten Beethoven (Alex ist begnadeter Beethoven Fan, seine Interpretationen der Stücke sind jedoch recht skurril; soll heißen, dabei fließen ihm lauter Gedanken von Gewalt und Sexualität durch den Kopf) denkt, kommt eine lähmende Übelkeit in ihm hoch. Er hat folglich keine andere Wahl, als die andere Backe auch noch hinzuhalten, wenn er geschlagen wird.
Dieser wehrlose Alex wird nun wieder in die freie Welt gelassen, und kaum trifft er eines seiner alten Opfer, nimmt dieses auch schon Rache an ihm… Auch seine ehemaligen Droogs nehmen jetzt als Polizisten erneut Rache an ihm. Der krönende Abschluss ist es dann, als sein größtes noch lebendes Opfer ihn zum Selbstmord bewegt und dann versucht, es der Regierung anzuhängen. Alex überlebt jedoch den Sprung aus dem Haus und wird auf Befehl der Regierung dann wieder von der bösen Übelkeit befreit. Nun kann Alex also wieder plündernd durch die Straßen ziehen und seinen eigenen Lebenswandel vollziehen.
…
Auch wenn sich die Zusammenfassung des Filmes nach einer reinen Gewaltorgie anhört, ist es die Hauptintention Kubricks, eine packende Gesellschaftskritik zu filmen. Der Film basiert auf der brillanten, gleichnamigen Vorlage von Anthony Burgess. Auch wenn das Buch dem Leser zugänglicher ist, als der Film, verliert er trotzdem nicht an Genialität. Dies liegt vor allem an den hervorragenden Schauspielern und an der erstklassigen Filmmusik (größtenteils Klassik wie Beethoven oder Rossini). Die Musik untermalt den Filmverlauf sehr gut und fügt sich den Szenen exzellent an. Auch an Komik fehlt es dem Film nicht. Immer wieder gibt es kleine Einlagen, bei denen man einfach schmunzeln muss, jedoch ohne dabei den ernst der Aussage aus der Augen zu verlieren! So ist der Film in einem Gemisch aus amüsanten und schockierenden Momenten zusammengesetzt, die aber weder den die Atmosphäre zerstören, noch unschön aneinander geklatscht sind. Sie gehen nahtlos ineinander über.
Die etwas eigentümliche Sprache, die in diesem Film immer wieder vorkommt, ist zwar gewöhnungsbedürftig, passt aber wirklich gut zum Film und zu dessen Atmosphäre.
Dieser Film ist auch jeden Fall ein Meisterwerk und ist bestimmt einer der besten Filme von diesem großartigen Regisseur.
„A Clockwork Orange“ ist einer von den Filmen, die man nicht so nebenbei gucken sollte, die nicht für einen Videoabend oder ähnlichem geeignet sind, die nicht nur Hype sind und die sich nicht einfach auf den guten Ruf ihres Regisseurs verlassen. Vielmehr ist „Uhrwerk Orange“ einer von den Filmen, die man mindestens zweimal sehen muss und die einen zum Denken anregen…
Es geht dabei um Alex, der in der frühen Zukunft Londons lebt und dort die nächte mit seinen drei „Droogs“ Pete, George und Dim unsicher macht. Alex lebt gut. Er hat alles was er braucht; und das was er nicht hat, das klaut er sich einfach. In einem seiner nächtlichen Beutezüge mit seinen Droogs läuft jedoch etwas schief: er wird von seinen Droogs verraten…
Daraufhin wird Alex verurteilt. Er kommt in eine Haftanstalt, wo er lernt, sich so zu verhalten, wie es von ihm erwünscht ist: auf gut deutsch gesagt: „Er kriecht dem Häftlingspfarrer in den Arsch“. Neuerdings liest er sogar in der Bibel; aber nicht, weil er den christlichen Glauben vertritt, sondern weil ihm die Auspeitschungsszenen und Schlachten zwischen den alten Römern so gefallen…
Nach ein/zwei Jahren wird er dann auf sein Verlangen hin in eine neue Anstalt verlegt, wo man Experimente an ihm verübt, die ihn dazu bewegen sollen, nie mehr etwas Böses machen zu wollen. Er hat quasi gar keine andere Wahl mehr, denn jedes Mal, wenn er jetzt auch nur an Gewalt, Sex oder seinen geliebten Beethoven (Alex ist begnadeter Beethoven Fan, seine Interpretationen der Stücke sind jedoch recht skurril; soll heißen, dabei fließen ihm lauter Gedanken von Gewalt und Sexualität durch den Kopf) denkt, kommt eine lähmende Übelkeit in ihm hoch. Er hat folglich keine andere Wahl, als die andere Backe auch noch hinzuhalten, wenn er geschlagen wird.
Dieser wehrlose Alex wird nun wieder in die freie Welt gelassen, und kaum trifft er eines seiner alten Opfer, nimmt dieses auch schon Rache an ihm… Auch seine ehemaligen Droogs nehmen jetzt als Polizisten erneut Rache an ihm. Der krönende Abschluss ist es dann, als sein größtes noch lebendes Opfer ihn zum Selbstmord bewegt und dann versucht, es der Regierung anzuhängen. Alex überlebt jedoch den Sprung aus dem Haus und wird auf Befehl der Regierung dann wieder von der bösen Übelkeit befreit. Nun kann Alex also wieder plündernd durch die Straßen ziehen und seinen eigenen Lebenswandel vollziehen.
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Auch wenn sich die Zusammenfassung des Filmes nach einer reinen Gewaltorgie anhört, ist es die Hauptintention Kubricks, eine packende Gesellschaftskritik zu filmen. Der Film basiert auf der brillanten, gleichnamigen Vorlage von Anthony Burgess. Auch wenn das Buch dem Leser zugänglicher ist, als der Film, verliert er trotzdem nicht an Genialität. Dies liegt vor allem an den hervorragenden Schauspielern und an der erstklassigen Filmmusik (größtenteils Klassik wie Beethoven oder Rossini). Die Musik untermalt den Filmverlauf sehr gut und fügt sich den Szenen exzellent an. Auch an Komik fehlt es dem Film nicht. Immer wieder gibt es kleine Einlagen, bei denen man einfach schmunzeln muss, jedoch ohne dabei den ernst der Aussage aus der Augen zu verlieren! So ist der Film in einem Gemisch aus amüsanten und schockierenden Momenten zusammengesetzt, die aber weder den die Atmosphäre zerstören, noch unschön aneinander geklatscht sind. Sie gehen nahtlos ineinander über.
Die etwas eigentümliche Sprache, die in diesem Film immer wieder vorkommt, ist zwar gewöhnungsbedürftig, passt aber wirklich gut zum Film und zu dessen Atmosphäre.
Dieser Film ist auch jeden Fall ein Meisterwerk und ist bestimmt einer der besten Filme von diesem großartigen Regisseur.
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