Unreal Tournament 2003 (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
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Erfahrungsbericht von Bjoerner2001
Es geht wieder los
Pro:
Grafik, Sound, Steuerung, Ausgewogenheit, Onlinespiel
Kontra:
etwas zu hohe Systemanforderungen
Empfehlung:
Ja
... 3... 2... 1... PLAY!
Die blutigsten Spiele der Zukunft sind wieder einmal eröffnet und jetzt noch härter und erbarmungsloser.
Die Rede ist von Tournament... von Unreal Tournament. Um es ganz genau zu sagen, von Unreal Tournament 2003.
Der zweite Ableger des preisgekrönten Spiels von 1999 wurde mit Spannung erwartet, und wie es in letzter Zeit immer üblicher wird, des öfteren nach hinten verschoben. Aber letztendlich war es am 4. Oktober dann doch so weit und die riesige Fangemeinde stürmte die Kaufhäuser oder wartete sehnlichst auf den Postboten mit dem Amazon Paket unterm Arm. Bei mir kam Unreal Tournament 2003 dank Amazon und Vorbestellung pünktlich am 4. Oktober an.
1. Der Einstieg
2. Das Spielziel
3. Die Spielmodi
4. Die Waffen
5. Die Spielermodelle und die Karten
6. Spielbarkeit (Grafik, Sound, Steuerung)
7. Fazit
8. Daten zum Spiel
Aber nun zum Spiel. Aus dem Namen kann man eigentlich schon entnehmen, dass es nicht wie bei Operation Flashpoint zu geht. Es wird also eher unrealistisch. Unreal Tournament 2003 (ich kürze es im weiteren Verlauf mit UT 2003 ab) ist ein Ego-Shooter. Gespielt werden kann wahlweise gegen Bots (Computergesteuerte Gegner) oder menschliche Gegener im Internet oder LAN.
1. Das Menü, der Einstieg
*********************
Nach der kinderleichten Installation kommt man sofort und ohne große Umwege ins Spiel. Ein Vorspann gibt es im eigentlichen Sinne nicht wirklich. Das Menü ist recht übersichtlich aufgebaut, besser als im Vorgänger, und erlaubt alle relevanten Dinge auf einen Klick zu erreichen. Ob man nun mit seiner „Karriere“ spielt oder gleich mit einem beliebigen Spiel startet, ist zu jeder Zeit vollkommen dem Spieler überlassen. Neulinge bei UT sollten ebenso wie alte Hasen aber in die Karriere einsteigen, bevor es gegen Menschen geht. In der Karriere kann man sich erst mal für einen Charakter entscheiden, ihm einen Namen geben und das Team, dass man gründet ebenfalls mit einem Namen versehen. Nun noch schnell ein Teamlogo ausgewählt und eine Schwierigkeitsstufe gewählt, und schon geht es los.
Nun erwartet den Spieler eine wunderbare Hinführung auf das, was UT so ausmacht. Grafik par excellence, ein atemberaubender Sound (mit der richtigen Soundkarte) und ein einfach tolles und mitreißendes Video in dem die letzten 3 Helden aus dem alten UT (Malcolm, Brock und Lauren) auf 3 Herausfordere treffen. Sobald die Arena von Malcolm für den Kampf ausgewählt ist, ist das Video zu Ende. Kurz aber bombastisch und vor allem stimmungsfördernd. Dem Spieler, der in diesem Moment sicherlich vor Freude eine Gänsehaut hat, ist innerlich zu allem bereit. Wer noch trainieren will, kann sich noch schnell mit den Spielmodi vertraut machen, ansonsten geht es dann gleich im Deathmatch los. Hier muss man sich beweisen und qualifizieren ein eigenes Team zu leiten. Sicherlich stellt dies kein Problem dar, und der Spieler kann nun aus dem vollen schöpfen und sein Team mit den vorerst besten Kämpfern bestücken.
2. Spielziel?
**********
GEWINNEN! Im Karrieremodus war ursprünglich geplant eine Oline-liga zu simulieren. Leider hat es dieses Feature aus nicht ganz klaren Gründen nicht in die finale Version des Spiels geschafft. Leider ist auch kein Patch in Aussicht, der dieses Feature im Nachhinein ins Spiel einfügt.
Sei’s drum!
Dann spielt man eben online in einer Liga, ist auch kein Problem, und macht sicher noch eine Spur mehr Spaß!
3. Was wird überhaupt gespielt (Spielmodi)?
************************************
Es gibt insgesamt 5 Spielmodi. Deathmatch ist selbstredend der mit dem wenigsten Anspruch an den Spieler, was aber nicht mit Langeweile gleichzusetzen ist. Deathmatch heißt, dass jeder gegen jeden spielt. Wer als Erster eine gewisse Zahl an Abschüssen erreicht, oder nach Ablauf der Spielzeit auf Platz 1 steht, hat gewonnen. Ähnlich wie das Deathmatch ist das Team Death Match. Zwei, drei oder wahlweise 4 Teams treten dabei gegeneinander an mit dem selben Ziel wie im Deathmatch. Die meisten Abschüsse.
Etwas anspruchsvoller wird es dagegen im Modus Capture The Flag. Wer des Englischen mächtig ist, wird schon beim bloßen Hören des Titels wissen worum es geht. „Stehle die Flagge“, auf Deutsch. Es stehen sich zwei Teams gegenüber, jede in Besitz einer Basis mit zugehöriger Flagge. Das Ziel ist es die gegnerische Flagge zu stehlen und die eigene zu verteidigen.
Double Domination ist neu, und lehnt sich etwas an den Modus Domination aus dem alten UT an. Zwei bis vier Teams stehen sich gegenüber. Auf einer Karte existieren zwei Punkte, die es zu besetzen gilt. Wer beide Punkte in Besitz hat, bekommt nach 3 Sekunden einen Punkt gutgeschrieben. Gewonnen hat wieder das Team mit den meisten Punkten.
Und zu guter letzt der brandneue Modus Bombing Run. „Bewaffneter Fußball“ – um die Verpackung von UT 2003 zu zitieren. Ein Ball, zwei Teams, zwei Tore. Die Zutaten für einen lustigen Abend. Ob mit menschlichen Gegnern oder Bots, spielt hier nicht die große Rolle, da sich die Bots ziemlich intelligent anstellen und echter Spaß aufkommt. Nachteil beim Bombing Run ist aber eindeutig, dass bei etwa gleichstarken Teams man doch gut und gerne mal 3 – 4 Stunden für ein einziges Match braucht und es eventuell etwas frustrierend wirkt. Aber mit menschlichen Mitstreitern ist dieser Nachteil nicht so sehr spürbar!
4. Was gibt es für Waffen?
********************
Im Prinzip gibt es noch genau die selben wie im Vorgänger. An manchen Stellen wurde etwas modifiziert, aber im großen und ganzen wurde nicht viel verändert. Warum auch? Die Balance war sehr gut, und es wurde nur noch etwas Feinschliff betrieben. Einzig und allein die Sniper Rifle wurde durch die Lightning Gun ersetzt.
Einzigste neue Waffe ist der Ionenwerfer, der nur unter freiem Himmel angewendet werden kann. Mit ihm markiert man eine Person und schwupps kommt ein kosmischer Strahl von oben und er und ein bisschen was drum herum sind Toast.
Weitere Waffen sind: Translocator, Shield Gun, Aussault Rifle, Shock Rifle, Link Gun, Bio-Rifle, Minigun, Falk Cannon, Rocket Launcher, Lightning Gun, Ionengewehr, Redeemer.
5. Was erwartet mich sonst noch?:
***************************
Eine grandiose Verbesserung gab es bei den Spielermodellen. Es gibt jetzt von Haus aus schon 50 verschiedene Spielermodelle. Von völlig normalen Menschen bis zu halb verwesten Aliens ist alles zu finden. Alles ist sehr detailgetreu und auch die jeweils dazugehörige Stimme ist passend gewählt. Hier ist also für viel Abwechslung gesorgt.
Die Karten auf denen gespielt wird, sind größtenteils klasse! Ein paar wenige Vertreter haben es aus dem alten UT noch ins UT 2003 geschafft, aber die Mehrheit sind brandneu und dazu noch brandheiß. Ob in einer Art von Lagerhalle, in einer malerischen Lanschaft oder in einer Art Abwasserkanal, überall macht das Spielen Spaß. Animiert sind die Karten allesamt gut bis sehr gut und es wurde an nichts gespart. Überall findet man Geheimgänge oder man muss durch etwas Überlegung an ein gewünschtes Extra (Shieldbelt, Armor, Tigh Pads, Big Keg’o Health oder den Damage Amplifier) kommen. Überall sind auch die sog. Adrenalinpillen verstreut.
Adrenalin ist eine Neuerung in UT 2003 an der sich die Geister scheiden. Man bekommt es durch das Aufsammeln der oben genannten Pillen oder durch das Abschießen von Gegnern. Umso spektakulärer desto mehr gibt es. Falls man dann 100 Adrenalin Punkte zusammen hat, kann man eine von 4 Spezialbewegungen ausführen um entweder schneller, unsichtbar, zerstörerischer oder verteidigungsstärker zu werden.
6. Grafik, Sound, Steuerung:
***********************
Die Grafik ist einfach nur atemberaubend und spektakulär. PUNKT! Hier gibt es nichts dran zu rütteln! Sicherlich brauch man ein halbwegs aktuelles System zum Spielen, aber das hat man als UT-Spieler sowieso. Spielermodelle, Landschaften, Animationen... alles wirkt wie aus einem Guss. Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln, und jeder der UT 2003 schon einmal gespielt hat, wird mir beipflichten können.
Der Sound ist auch sehr stimmig, wobei an manchen Stellen sicherlich noch etwas gefeilt werden kann. Der Sprecher ist auf Deutsch weniger gut, deswegen sollte man lieber die .ini bearbeiten und das gesamte Spiel auf Englisch umstellen. Der Englische Sprecher klingt nämlich richtig gut!! Wenn die Gegner einen dann wieder vollpflaumen, kommt man sich auch angesprochen vor. Sicherlich ein weiterer Beitrag für die Stimmung die erzeugt wird.
Steuern lässt sich UT 2003 auch sehr gut. Es gibt sehr wenige Ausnahmen bei denen der Spieler etwas zu üben hat bevor es klappt, aber seien wir mal ehrlich, wer muss nicht etwas üben bevor es perfekt klappt. Viele Moves sind hinzugekommen und es macht wirklich Spaß sich durch die Gänge zu manövrieren während ein Gegener verzweifelt versucht einen abzuschießen.
7. Mein Fazit:
*******
Eigentlich hätte ich hier noch viel mehr ausführen können, aber ich habe versucht es zu reduzieren. Begeistert bin ich, keine Frage. Dennoch blicke ich etwas wehmütig auf die Offline-Online Liga zurück, da nicht jeder DSL besitzt und an der schönen Onlinespielewelt teilnehmen kann. Aber Schwamm drüber, denn im Netzwerk kann man ja auch wunderbar spielen. Für Unterhaltung ist jedenfalls immer gesorgt.
Als alter UT-Veteran fiel es mir am Anfang nicht leicht mich umzugewöhnen, aber wenn ein Spiel so faszinierend ist, da fällt es einem nicht sehr schwer.
Lange Rede, kurzer Sinn: UT 2003 ist das Beste was wir seit langem spielen durften. Patches werden nachgereicht, um das Spiel noch weiter zu verbessern.
8. Daten zum Spiel:
****************
Preis: 40-45 €
Systemanforderungen:
Benötigt: P III mit 733 MHz, 128 MB RAM, 3 GB HDD und 3D-Grafikkarte mit 16 MB
Empfohlen: P IV mit 3 GHz, 512 MB RAM, 3 GB HDD und 3D-Grafikkarte mit 128 MB
© 2003 by Bjoerner2001
Die blutigsten Spiele der Zukunft sind wieder einmal eröffnet und jetzt noch härter und erbarmungsloser.
Die Rede ist von Tournament... von Unreal Tournament. Um es ganz genau zu sagen, von Unreal Tournament 2003.
Der zweite Ableger des preisgekrönten Spiels von 1999 wurde mit Spannung erwartet, und wie es in letzter Zeit immer üblicher wird, des öfteren nach hinten verschoben. Aber letztendlich war es am 4. Oktober dann doch so weit und die riesige Fangemeinde stürmte die Kaufhäuser oder wartete sehnlichst auf den Postboten mit dem Amazon Paket unterm Arm. Bei mir kam Unreal Tournament 2003 dank Amazon und Vorbestellung pünktlich am 4. Oktober an.
1. Der Einstieg
2. Das Spielziel
3. Die Spielmodi
4. Die Waffen
5. Die Spielermodelle und die Karten
6. Spielbarkeit (Grafik, Sound, Steuerung)
7. Fazit
8. Daten zum Spiel
Aber nun zum Spiel. Aus dem Namen kann man eigentlich schon entnehmen, dass es nicht wie bei Operation Flashpoint zu geht. Es wird also eher unrealistisch. Unreal Tournament 2003 (ich kürze es im weiteren Verlauf mit UT 2003 ab) ist ein Ego-Shooter. Gespielt werden kann wahlweise gegen Bots (Computergesteuerte Gegner) oder menschliche Gegener im Internet oder LAN.
1. Das Menü, der Einstieg
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Nach der kinderleichten Installation kommt man sofort und ohne große Umwege ins Spiel. Ein Vorspann gibt es im eigentlichen Sinne nicht wirklich. Das Menü ist recht übersichtlich aufgebaut, besser als im Vorgänger, und erlaubt alle relevanten Dinge auf einen Klick zu erreichen. Ob man nun mit seiner „Karriere“ spielt oder gleich mit einem beliebigen Spiel startet, ist zu jeder Zeit vollkommen dem Spieler überlassen. Neulinge bei UT sollten ebenso wie alte Hasen aber in die Karriere einsteigen, bevor es gegen Menschen geht. In der Karriere kann man sich erst mal für einen Charakter entscheiden, ihm einen Namen geben und das Team, dass man gründet ebenfalls mit einem Namen versehen. Nun noch schnell ein Teamlogo ausgewählt und eine Schwierigkeitsstufe gewählt, und schon geht es los.
Nun erwartet den Spieler eine wunderbare Hinführung auf das, was UT so ausmacht. Grafik par excellence, ein atemberaubender Sound (mit der richtigen Soundkarte) und ein einfach tolles und mitreißendes Video in dem die letzten 3 Helden aus dem alten UT (Malcolm, Brock und Lauren) auf 3 Herausfordere treffen. Sobald die Arena von Malcolm für den Kampf ausgewählt ist, ist das Video zu Ende. Kurz aber bombastisch und vor allem stimmungsfördernd. Dem Spieler, der in diesem Moment sicherlich vor Freude eine Gänsehaut hat, ist innerlich zu allem bereit. Wer noch trainieren will, kann sich noch schnell mit den Spielmodi vertraut machen, ansonsten geht es dann gleich im Deathmatch los. Hier muss man sich beweisen und qualifizieren ein eigenes Team zu leiten. Sicherlich stellt dies kein Problem dar, und der Spieler kann nun aus dem vollen schöpfen und sein Team mit den vorerst besten Kämpfern bestücken.
2. Spielziel?
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GEWINNEN! Im Karrieremodus war ursprünglich geplant eine Oline-liga zu simulieren. Leider hat es dieses Feature aus nicht ganz klaren Gründen nicht in die finale Version des Spiels geschafft. Leider ist auch kein Patch in Aussicht, der dieses Feature im Nachhinein ins Spiel einfügt.
Sei’s drum!
Dann spielt man eben online in einer Liga, ist auch kein Problem, und macht sicher noch eine Spur mehr Spaß!
3. Was wird überhaupt gespielt (Spielmodi)?
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Es gibt insgesamt 5 Spielmodi. Deathmatch ist selbstredend der mit dem wenigsten Anspruch an den Spieler, was aber nicht mit Langeweile gleichzusetzen ist. Deathmatch heißt, dass jeder gegen jeden spielt. Wer als Erster eine gewisse Zahl an Abschüssen erreicht, oder nach Ablauf der Spielzeit auf Platz 1 steht, hat gewonnen. Ähnlich wie das Deathmatch ist das Team Death Match. Zwei, drei oder wahlweise 4 Teams treten dabei gegeneinander an mit dem selben Ziel wie im Deathmatch. Die meisten Abschüsse.
Etwas anspruchsvoller wird es dagegen im Modus Capture The Flag. Wer des Englischen mächtig ist, wird schon beim bloßen Hören des Titels wissen worum es geht. „Stehle die Flagge“, auf Deutsch. Es stehen sich zwei Teams gegenüber, jede in Besitz einer Basis mit zugehöriger Flagge. Das Ziel ist es die gegnerische Flagge zu stehlen und die eigene zu verteidigen.
Double Domination ist neu, und lehnt sich etwas an den Modus Domination aus dem alten UT an. Zwei bis vier Teams stehen sich gegenüber. Auf einer Karte existieren zwei Punkte, die es zu besetzen gilt. Wer beide Punkte in Besitz hat, bekommt nach 3 Sekunden einen Punkt gutgeschrieben. Gewonnen hat wieder das Team mit den meisten Punkten.
Und zu guter letzt der brandneue Modus Bombing Run. „Bewaffneter Fußball“ – um die Verpackung von UT 2003 zu zitieren. Ein Ball, zwei Teams, zwei Tore. Die Zutaten für einen lustigen Abend. Ob mit menschlichen Gegnern oder Bots, spielt hier nicht die große Rolle, da sich die Bots ziemlich intelligent anstellen und echter Spaß aufkommt. Nachteil beim Bombing Run ist aber eindeutig, dass bei etwa gleichstarken Teams man doch gut und gerne mal 3 – 4 Stunden für ein einziges Match braucht und es eventuell etwas frustrierend wirkt. Aber mit menschlichen Mitstreitern ist dieser Nachteil nicht so sehr spürbar!
4. Was gibt es für Waffen?
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Im Prinzip gibt es noch genau die selben wie im Vorgänger. An manchen Stellen wurde etwas modifiziert, aber im großen und ganzen wurde nicht viel verändert. Warum auch? Die Balance war sehr gut, und es wurde nur noch etwas Feinschliff betrieben. Einzig und allein die Sniper Rifle wurde durch die Lightning Gun ersetzt.
Einzigste neue Waffe ist der Ionenwerfer, der nur unter freiem Himmel angewendet werden kann. Mit ihm markiert man eine Person und schwupps kommt ein kosmischer Strahl von oben und er und ein bisschen was drum herum sind Toast.
Weitere Waffen sind: Translocator, Shield Gun, Aussault Rifle, Shock Rifle, Link Gun, Bio-Rifle, Minigun, Falk Cannon, Rocket Launcher, Lightning Gun, Ionengewehr, Redeemer.
5. Was erwartet mich sonst noch?:
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Eine grandiose Verbesserung gab es bei den Spielermodellen. Es gibt jetzt von Haus aus schon 50 verschiedene Spielermodelle. Von völlig normalen Menschen bis zu halb verwesten Aliens ist alles zu finden. Alles ist sehr detailgetreu und auch die jeweils dazugehörige Stimme ist passend gewählt. Hier ist also für viel Abwechslung gesorgt.
Die Karten auf denen gespielt wird, sind größtenteils klasse! Ein paar wenige Vertreter haben es aus dem alten UT noch ins UT 2003 geschafft, aber die Mehrheit sind brandneu und dazu noch brandheiß. Ob in einer Art von Lagerhalle, in einer malerischen Lanschaft oder in einer Art Abwasserkanal, überall macht das Spielen Spaß. Animiert sind die Karten allesamt gut bis sehr gut und es wurde an nichts gespart. Überall findet man Geheimgänge oder man muss durch etwas Überlegung an ein gewünschtes Extra (Shieldbelt, Armor, Tigh Pads, Big Keg’o Health oder den Damage Amplifier) kommen. Überall sind auch die sog. Adrenalinpillen verstreut.
Adrenalin ist eine Neuerung in UT 2003 an der sich die Geister scheiden. Man bekommt es durch das Aufsammeln der oben genannten Pillen oder durch das Abschießen von Gegnern. Umso spektakulärer desto mehr gibt es. Falls man dann 100 Adrenalin Punkte zusammen hat, kann man eine von 4 Spezialbewegungen ausführen um entweder schneller, unsichtbar, zerstörerischer oder verteidigungsstärker zu werden.
6. Grafik, Sound, Steuerung:
***********************
Die Grafik ist einfach nur atemberaubend und spektakulär. PUNKT! Hier gibt es nichts dran zu rütteln! Sicherlich brauch man ein halbwegs aktuelles System zum Spielen, aber das hat man als UT-Spieler sowieso. Spielermodelle, Landschaften, Animationen... alles wirkt wie aus einem Guss. Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln, und jeder der UT 2003 schon einmal gespielt hat, wird mir beipflichten können.
Der Sound ist auch sehr stimmig, wobei an manchen Stellen sicherlich noch etwas gefeilt werden kann. Der Sprecher ist auf Deutsch weniger gut, deswegen sollte man lieber die .ini bearbeiten und das gesamte Spiel auf Englisch umstellen. Der Englische Sprecher klingt nämlich richtig gut!! Wenn die Gegner einen dann wieder vollpflaumen, kommt man sich auch angesprochen vor. Sicherlich ein weiterer Beitrag für die Stimmung die erzeugt wird.
Steuern lässt sich UT 2003 auch sehr gut. Es gibt sehr wenige Ausnahmen bei denen der Spieler etwas zu üben hat bevor es klappt, aber seien wir mal ehrlich, wer muss nicht etwas üben bevor es perfekt klappt. Viele Moves sind hinzugekommen und es macht wirklich Spaß sich durch die Gänge zu manövrieren während ein Gegener verzweifelt versucht einen abzuschießen.
7. Mein Fazit:
*******
Eigentlich hätte ich hier noch viel mehr ausführen können, aber ich habe versucht es zu reduzieren. Begeistert bin ich, keine Frage. Dennoch blicke ich etwas wehmütig auf die Offline-Online Liga zurück, da nicht jeder DSL besitzt und an der schönen Onlinespielewelt teilnehmen kann. Aber Schwamm drüber, denn im Netzwerk kann man ja auch wunderbar spielen. Für Unterhaltung ist jedenfalls immer gesorgt.
Als alter UT-Veteran fiel es mir am Anfang nicht leicht mich umzugewöhnen, aber wenn ein Spiel so faszinierend ist, da fällt es einem nicht sehr schwer.
Lange Rede, kurzer Sinn: UT 2003 ist das Beste was wir seit langem spielen durften. Patches werden nachgereicht, um das Spiel noch weiter zu verbessern.
8. Daten zum Spiel:
****************
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Benötigt: P III mit 733 MHz, 128 MB RAM, 3 GB HDD und 3D-Grafikkarte mit 16 MB
Empfohlen: P IV mit 3 GHz, 512 MB RAM, 3 GB HDD und 3D-Grafikkarte mit 128 MB
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