Vanilla Sky (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Gering
Psychoalptraum im Kinosessel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Besetzung allein lässt schon einen spannenden Filmabend erwarten: Tom Cruise, Penelope Cruz und Cameron Diaz stehen da auf der Darstellerliste, und allesamt derzeitige Megastars der Hollywood Traumfabrik. Zu nennen auch Kurt Russel, der hier in einer ruhigen Rolle des Psychologen zu sehen ist.
Und um Träume geht es auch um diesen Film und das nicht allzu knapp.
Zudem: Wer mit „Open Your Eyes“ das Original dieses Remakes kennt, der wird schon wissen, was auf ihn zukommt:
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GENRE DES FILMS
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Nun, genannt wird in den Filmbesprechungen so einiges an Genres, was zeigt, dass der Film sich nicht genau einordnen lässt. Beispiele:
Mystery Thriller & kafkaeskes Labyrinth, Psychothriller, in Teilen Science Fiktion, Psychodrama, Drama, Thriller usw.
Aber zunächst der Titel des Films: Vanilla Sky
Das hat nämlich grundsätzlich nichts mit der Story / Handlung des Filmes zu tun, sondern bezeiht sich auf ein Bild des Protagonisten David Aames, das dieser von seiner Mutter geerbt hat. Das Bild ist von Monet und der Himmel in diesem Bild ist vanillefarben – deshalb: Vanilla Sky.
Und das war auch schon die einfachste Erklärung, die man in Bezug auf diesen Film machen kann.
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STORY
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David Aames, Erbe eine großen Verlagshauses in New York und Anteilseigner von satten 51 % in demselben, lebt ein fantastisches Leben: Er hat Geld, lebt seinen Traum, Frauen liegen ihm zu Füßen. Die Leitung seiner Firma nimmt nun nicht gerade seine meiste zeit in Anspruch, eher schon das erobern unschuldiger Frauenherzen. Und die sollen es auch sein, die seinem Leben eine fürchterliche Wendung geben:
Während Julie Gianni (Cameron Diaz) glaubt, David würde durch die gemeinsamen Eskapaden seiner Liebe zu ihr zeigen, so ist es für ihn zwar ein fantastischer Zeitvertreib, aber eben nur fantastisch + Zeitvertreibe = nix Ernstes.
Während er ihr also keine ernsteren als nur Körpergefühle entgegenbringt* , sieht das bei der Tänzerin Sofia (Penelope Cruz), die ein Freund mit auf seine Geburtstagsfeier bringt, schon ganz anders aus.
David verliebt sich in sie und es beginnt, wie es in Liebesfilme immer beginnt: Man(n) umsorgt sich, man turtelt usw.
Nur Julie kann sich damit nicht abfinden....... Und damit hat der Film seinen Dreh- und Angelpunkt erreicht.
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ALLGEMEIN ZU STORY
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Da der Film häufig Rückgriffe vornimmt, sollte zu Story nicht allzu viel erzählt werden, denn mehrfach wiederholen sich auch Sequenzen, jedoch in jeweils anderen Wahrnehmungen.
Im Film selbst geht es darum festzustellen, und das fordert den Zuschauer wirklich in seiner ganzen Konzentration, ob das, was man sieht, wirklich ist, real, oder ein Traumbild. Denn rund die Hälfte des Filmes spielt sich in der Traumwelt in Davids Kopf ab, die teilweise psychotisch, neurotisch und auch schizophren ist mit einem Hang zur Persönlichkeitsspaltung.
Und das gelingt den Zuschauern nicht immer, den Darstellern auch nicht. Und vor allem das Ende des Filmes ist so, wie Teile der Wahrnehmung des Films auch: chaotisch.
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DARSTELLER:
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Vor allem Tom Cruise muss in diesem Film zeigen, dass er auch wirklich schauspielern kann und das tut er in dieser nicht ganz einfachen Rolle in der Tat. Nun, es handelt sich trotzdem wohl kaum um die Rolle, mit der er sich in das Gedächtnis der Kinobesucher spielen vermag, den eben die Schwierigkeit der Rolle spiegelt sich auch in den Augen der Kinobesucher.
Und während Cameron Diaz (leider) nur einen relativ kurzen Auftritt in diesem Film hat, in dem kaum die Schauspielerin aktiviert wird, so überzeugt auch Penelope Cruz an der Seite des David Aames.
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DATEN
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Vanilla Sky, USA 2001
Regie: Cameron Crowe
Darsteller: Tom Cruise, Penelope Cruz, Cameron Diaz, Kurt Russel, Johnny Galecki, Jason Lee
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FAZIT
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Was hat es zu bedeuten, wenn man eine Kinosaal betritt, in dem vor allem junge Mädchen sitzen?? Nun, einfach das, dass sicherlich der Inhalt des Filmes kaum wichtig sein kann, wenn bekannt ist, das der Hauptdarsteller mehrfach seinen Waschbrettbauch imagetauglich in die Linse hält. Argwohn ist dann angebracht und das gerade bei diesem Film:
Selten habe ich so viel kopfschüttelnde Kinobesucher gesehen, ich eingeschlossen, die mit dem, was ihnen da gerade für 7.50€ verkauft worden ist und selten habe ich so laut die Vorwürfe vernommen, die ungefähr in die Richtung „Wer hat den Schwachsinn ausgesucht..“ gingen.
Und da kann ich mich nur anschließen: Kunst hin, Kunst her, für mich ein absolut vergeudeter Abend, an dem ich sinnvolleres hätte tun können, nur eben nicht ins Kino gehen.
Denn es ist so schwer einzuschätzen, ob man sich nur in der Realität oder in einem Traum befindet, dass die gesamte Handlung des Films in Wirrwarr abtaucht: Das mag für die tiefenpsychologische Fortbildung von Fachärzten wichtig sein, aber nicht für mich als Ottonormalkinogucker.
Michael
Und um Träume geht es auch um diesen Film und das nicht allzu knapp.
Zudem: Wer mit „Open Your Eyes“ das Original dieses Remakes kennt, der wird schon wissen, was auf ihn zukommt:
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GENRE DES FILMS
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Nun, genannt wird in den Filmbesprechungen so einiges an Genres, was zeigt, dass der Film sich nicht genau einordnen lässt. Beispiele:
Mystery Thriller & kafkaeskes Labyrinth, Psychothriller, in Teilen Science Fiktion, Psychodrama, Drama, Thriller usw.
Aber zunächst der Titel des Films: Vanilla Sky
Das hat nämlich grundsätzlich nichts mit der Story / Handlung des Filmes zu tun, sondern bezeiht sich auf ein Bild des Protagonisten David Aames, das dieser von seiner Mutter geerbt hat. Das Bild ist von Monet und der Himmel in diesem Bild ist vanillefarben – deshalb: Vanilla Sky.
Und das war auch schon die einfachste Erklärung, die man in Bezug auf diesen Film machen kann.
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STORY
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David Aames, Erbe eine großen Verlagshauses in New York und Anteilseigner von satten 51 % in demselben, lebt ein fantastisches Leben: Er hat Geld, lebt seinen Traum, Frauen liegen ihm zu Füßen. Die Leitung seiner Firma nimmt nun nicht gerade seine meiste zeit in Anspruch, eher schon das erobern unschuldiger Frauenherzen. Und die sollen es auch sein, die seinem Leben eine fürchterliche Wendung geben:
Während Julie Gianni (Cameron Diaz) glaubt, David würde durch die gemeinsamen Eskapaden seiner Liebe zu ihr zeigen, so ist es für ihn zwar ein fantastischer Zeitvertreib, aber eben nur fantastisch + Zeitvertreibe = nix Ernstes.
Während er ihr also keine ernsteren als nur Körpergefühle entgegenbringt* , sieht das bei der Tänzerin Sofia (Penelope Cruz), die ein Freund mit auf seine Geburtstagsfeier bringt, schon ganz anders aus.
David verliebt sich in sie und es beginnt, wie es in Liebesfilme immer beginnt: Man(n) umsorgt sich, man turtelt usw.
Nur Julie kann sich damit nicht abfinden....... Und damit hat der Film seinen Dreh- und Angelpunkt erreicht.
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ALLGEMEIN ZU STORY
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Da der Film häufig Rückgriffe vornimmt, sollte zu Story nicht allzu viel erzählt werden, denn mehrfach wiederholen sich auch Sequenzen, jedoch in jeweils anderen Wahrnehmungen.
Im Film selbst geht es darum festzustellen, und das fordert den Zuschauer wirklich in seiner ganzen Konzentration, ob das, was man sieht, wirklich ist, real, oder ein Traumbild. Denn rund die Hälfte des Filmes spielt sich in der Traumwelt in Davids Kopf ab, die teilweise psychotisch, neurotisch und auch schizophren ist mit einem Hang zur Persönlichkeitsspaltung.
Und das gelingt den Zuschauern nicht immer, den Darstellern auch nicht. Und vor allem das Ende des Filmes ist so, wie Teile der Wahrnehmung des Films auch: chaotisch.
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DARSTELLER:
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Vor allem Tom Cruise muss in diesem Film zeigen, dass er auch wirklich schauspielern kann und das tut er in dieser nicht ganz einfachen Rolle in der Tat. Nun, es handelt sich trotzdem wohl kaum um die Rolle, mit der er sich in das Gedächtnis der Kinobesucher spielen vermag, den eben die Schwierigkeit der Rolle spiegelt sich auch in den Augen der Kinobesucher.
Und während Cameron Diaz (leider) nur einen relativ kurzen Auftritt in diesem Film hat, in dem kaum die Schauspielerin aktiviert wird, so überzeugt auch Penelope Cruz an der Seite des David Aames.
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DATEN
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Vanilla Sky, USA 2001
Regie: Cameron Crowe
Darsteller: Tom Cruise, Penelope Cruz, Cameron Diaz, Kurt Russel, Johnny Galecki, Jason Lee
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FAZIT
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Was hat es zu bedeuten, wenn man eine Kinosaal betritt, in dem vor allem junge Mädchen sitzen?? Nun, einfach das, dass sicherlich der Inhalt des Filmes kaum wichtig sein kann, wenn bekannt ist, das der Hauptdarsteller mehrfach seinen Waschbrettbauch imagetauglich in die Linse hält. Argwohn ist dann angebracht und das gerade bei diesem Film:
Selten habe ich so viel kopfschüttelnde Kinobesucher gesehen, ich eingeschlossen, die mit dem, was ihnen da gerade für 7.50€ verkauft worden ist und selten habe ich so laut die Vorwürfe vernommen, die ungefähr in die Richtung „Wer hat den Schwachsinn ausgesucht..“ gingen.
Und da kann ich mich nur anschließen: Kunst hin, Kunst her, für mich ein absolut vergeudeter Abend, an dem ich sinnvolleres hätte tun können, nur eben nicht ins Kino gehen.
Denn es ist so schwer einzuschätzen, ob man sich nur in der Realität oder in einem Traum befindet, dass die gesamte Handlung des Films in Wirrwarr abtaucht: Das mag für die tiefenpsychologische Fortbildung von Fachärzten wichtig sein, aber nicht für mich als Ottonormalkinogucker.
Michael
20 Bewertungen, 5 Kommentare
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04.01.2009, 01:53 Uhr von AngelikaR
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film gar nicht so schlecht.Das Wirrwar entwirrt sich ja am Ende, aber leider nicht zu einem Happy End. LG
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16.02.2002, 12:07 Uhr von monkey
Bewertung: sehr hilfreichBewertest du auch einen von mir? Viele Grüße, Dein Monkey :o)
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16.02.2002, 12:06 Uhr von KleineWolke
Bewertung: sehr hilfreichGuter Beitrag. Endlich mal einer, der mehr als 3 Zeilen geschrieben hat :-)
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16.02.2002, 12:05 Uhr von Marc-Gonzo
Bewertung: sehr hilfreichsehr interessanter bericht! gruss marc-gonzo
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16.02.2002, 12:04 Uhr von westside125
Bewertung: sehr hilfreichguter Beitrag
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