Weil es dich gibt (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von JustOliver

Von der großen Liebe und dem Schicksal...

Pro:

Darsteller, Story

Kontra:

---

Empfehlung:

Ja

Momentan genieße ich ein wenig die Ruhe hinsichtlich meiner Dissertationsbestrebungen, so dass ich mich am Dienstag mit einem leckeren Bier und einer Tüte Chips auf die Couch gelegt habe und einen kuscheligen Videoabend verleben wollte. Die Wahl fiel auf \"Weil es dich gibt\", wobei ich der Empfehlung einer Freundin folgte.

ALLGEMEINE DATEN
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Originaltitel: Serendipity
USA 2001
Länge: 99 Min
Regie: Peter Chelsom

HANDLUNG
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Die Story beginnt in einem Kaufhaus. Es ist kurz vor Weihnachten und man wird Zuschauer des vorweihnachtlichen Treibens. In den Mittelpunkt rückt ein paar schwarze Handschuhe, die plötzlich von zwei Käufern gleichzeitig, einem Männlein und einem Weiblein, ergriffen werden. Nun wollen beide zu gunsten des anderen verzichten, so dass sich ein erster unterhaltsamer Disput ergibt. Im Anschluss an diesen Kauf gehen sie zusammen einen Kaffee trinken. Jonathan und Sara merken, dass sie, trotzdem sie beide anderweitig gebunden sind, doch mehr als nur Sympathie für einander empfinden. Doch Sara möchte ihren Namen nicht preisgeben, sondern will das Schicksal entscheiden lassen, ob sie sich noch einmal wiedersehen. Trotzdem dies kurz drauf auch geschieht, weil sie beide etwas in dem Kaffee vergessen haben, in dem sie zuvor Kaffee getrunken haben, zögert Sara weiter. Sie lässt Jonathan einen 5 Dollar-Schein mit seiner Telefonnummer beschreiben, während sie ihren Namen samt Nummer in ein Buch schreibt, dass sie anschließend in einem Antiquariat verkauft. Wenn das Schicksal will, dass sie zusammen kommen, dann wird früher oder später einer dieser Gegenständen dem anderen wieder in die Hände gespielt.
Einige Jahre später stehen beide kurz vor der Hochzeit, natürlich nicht miteinander, sondern mit unterschiedlichen Partnern. Beide lässt jedoch die Suche nach dem anderen nicht endgültig los. Und beide wollen vor ihrer Hochzeit das Schicksal noch einmal auf die Probe stellen. Doch beide scheitern bei ihren teilweise chaotischen Suchen nach dem anderen und in dem Moment, in dem beide schon aufgegeben haben, schöägt das Schicksal dann doch noch zu....

DARSTELLER
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Die Rolle des Jonathan wird gespielt von John Cusack. Eine herrliche Besetzung, ist Cusack doch eigentlich mehr für Rollen mit einem etwas chaotischen Touch bekannt. Und demnach ist er in dieser Rolle auch eine gelungene Besetzung, denn Jonathan ist immer ein wenig verzeifelt. Verzweifelt, weil Susan sich zu Beginn nicht gleich auf ihn einlässt, verzweifelt, weil er kurz vor seiner Hochzeit noch chaotische Aktionen anstellt, um die Frau zu finden, die er vor vielen Jahren kurz getroffen hat.
Kate Beckinsale spielt die Rolle der Susan. Mir war sie aus anderen Rollen kaum bekannt (was vielleicht durchaus eine Bildungslücke sein mag). Dennoch finde ich auch diese Rolle sehr gut besetzt. Sie ist eigentlich ein wenig verzweifelt, weil sie sich zu Beginn nicht auf Jonathan eingelassen hat. Und der Mann, den sie heiraten wird, interssiert sich überwiegend für seine Karriere. Immer wieder gleitet ihr Blick daher ins Leere und man spürt förmlich, wie sie nach mehr Nähe schmachtet. Schlicht gut gespielt!!
Die weiteren Rollen sind eigentlich kaum von Bedeutung. Jeremy Piven spiet Jonathans Freund Dean, der ihn auf der chaotischen Suche begleitet und ihn hierbei auch ein wenig bewundert, ist seine Beziehung doch erst gerade gescheitert. Die Szenen, in denen er beachtenswert vorkommt, sind sehr überzeugend. Gleiches gilt für Molly Shannon, die Susans Freundin Eve und Bgleitung auf der Suche spielt. Jedoch ist diese Rolle eher ein wenig anstrengend, das sie recht hyterisch rüber kommt. Meines Erachtens keine dankbare Rolle, aber passabel rüber gebracht.

EINDRUCK
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Nun, so viel an Eindruck gibt es gar nicht darzustellen. Der Film ist ne herrliche Schnulze mit der ein oder anderen Szene, in der man wirklich mal schön schmunzeln kann. Eigentlich ist der Film genau das richtige für nen gemütlichen Abend zu zweit (also war es für mich genau der falsche Film). Die Grundidee, die zum Aufbau der Story verwendet wird, ist ne wirklich orginelle Idee. Und die Art und Weise, wie hierum die Story aufgebaut und inszeniert wird, ist schlicht gelungen. Die Handlung ist schlüssig, teilweise ein wenig chaotisch, aber einfach gut. Und die Romantik steht sowohl bei der Idee als auch bei der folgenden Story im Vordergrund.

FAZIT
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Mir hat der Film schlicht gut gefallen. Es ist ein Film, mit dem man sich einfach ein wenig ablenken kann, den man genießen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Und die ganze Sache ist auch nicht derart schnulzig, als dass es einem peinlich sein müsste. Von daher ein glattes empfehlenswert!!!

25 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    23.05.2007, 21:43 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah