Wie Feuer und Flamme (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2011
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Erfahrungsbericht von Innocent-Angel
Liebe an der Grenze...
Pro:
Wunderschön mal romantisch mal hart mal punkig...
Kontra:
Nix
Empfehlung:
Ja
Vor etwa 2 Jahren habe ich den Film „Wie Feuer und Flamme“ im Kino gesehen. Was mich wunderte, war die Tatsache, dass ich komplett alleine im Saal war. Ich denke es lag daran, dass es ein deutscher Film war. In der jetzigen Zeit scheinen viele Menschen nur den Hollywoodmüll zu mögen. Ein Grund mehr, euch diesen Film heute näher vorzustellen.
Der Anreiz ins Kino zu gehen war damals die Vorschau. Ich wollte unbedingt rein. Allerdings habe ich mir nach eben jenen Kinobesuch auch das Video zugelegt, und sehe ihn auch regelmäßig.
***Die Story***
Anfangs wird man in die Story geworfen, indem man in einem UPS-Lager Menschen Pakete sortieren sieh. Eine Angestellte schneidet sich dabei und wird von einer Kollegin im Nebenzimmer verbunden. In eben jenem Zimmer steht er Fernseher, der den Fall der Mauer zeigt. Wie angewurzelt steht Nele da und schaut auf den Fernseher. Ihre Geschichte holt sie wieder ein. An dieser Stelle beginnt die Rückblende.
Berlin 1982. Nele ist ein Westdeutsches Mädchen, deren Vater damals aus der DDR geflohen ist. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist, entschließt sie sich in den Osten zur Beerdigung zu gehen. Als sie dann noch etwas durch die Stadt läuft, trifft sie an einem Rummel auf Punks. Diese fliehen und Nele läuft ihnen hinterher. Dabei sieht sie zum ersten Mal Captain. Die beiden habe eine Diskussion über Ost und West. Als Captain ihr erzählt, dass sie in der nächsten Woche ein Konzert geben, beschließt Nele wieder zu kommen. Sie erbittet sich von Captain einen Anstecke als Leihgabe. Die Beiden verlieben sich ineinander.
Nele kommt nun mehrmals wieder in den Osten und schafft es sogar eine Übernachtungserlaubnis bei ihrer Tante zu bekommen. Dort taucht sie natürlich nie auf – sie tut nur alles um mit Captain zusammen zu sein.
Alles wäre Bestens, wenn sie nicht aus dem Westen wäre. Da Captain Punk ist, steht er sowieso schon unter den wachsamen Augen der Stasi. Als die Punks dann ein Video drehen und das ZDF (Nele hat das Band geschmuggelt) dieses nur Ausschnittsweise ausstrahlt, nimmt das Verderben seinen Lauf. Denn in diesem Video werden die Punks als anarchistisch, asozial und neofaschistisch dargestellt. (Den Widerspruch darin muss man wohl nicht aufklären oder). Die Punks werden nach den üblichen Stasimethoden vernommen. Außerdem räumt die Stasi den Keller der Clique aus und sammelt alle Liedtexte ein. Als Nele sie aufhalten will, wird sie eingebuchtet und zurück in den Westen geschickt und hat zukünftig Einreiseverbot in die DDR. Zeigten sie sich geständig kamen sie frei. Captain allerdings ist nur immer wütender auf das System. Er zertrümmerte sich mit einem Hammer die Hand und kam ins Gefängnis.
Als Nele bei einem Telefonat das erfährt, macht sie sich auf einem Müllschlepper auf den Weg zur heimlichen Einreise in den Osten. Dort will sie Captain rausboxen in dem sie alle Schuld auf sich nimmt. Für einen kurzen Moment sehen sich die beiden dort noch einmal. Captain sagt ihr sie solle verschwinden und nichts sagen.
Als Nele wieder zurück im Westen ist ruft sie den Vater von Captain an und erfährt dass dieser Tod ist. Ihre Welt bricht zusammen und sie flüchtet so weit es geht – Nach Amerika – und dort steht sie nun eben vor diesem Fernseher.
Sie macht sich auf den Weg zurück nach Berlin und macht die alten Leute aus der Punkclique ausfindig um zu erfahren wie Captain gestorben ist. Den Rest solltet ihr euch selber ansehen!!!
***Darsteller***
Nele (Penelope Kaufmann) – Anna Berthau
Captain (Andreas Hausler) – Antonio Wannek
In kleineren Rollen Tim Sander, Michael Krabbe, Luise Helm, Carmen Birk, Nora Tschirner, Andreas Hoppe und Hermann Bayer
***Entstehung/Drehbuch***
Das Drehbuch stammt von Natja Brunckhorst, die damals die Christiane F. spielte. Das Drehbuch ist keine pure Fiction – es ist ihr Leben. Sie verliebte sich damals in einen Ostpunk und kam selber aus dem Westen. Auch wenn der Film für Außenstehende übertrieben wirkt – Das waren nun mal die ganz schlechten Seiten der DDR.
***Fazit***
Ein sehr lohnenswerter Film, der sich nicht die Aufgabe gesetzt hat alles Historische der DDR zu beleuchten sondern eine ganz kleine Geschichte versucht zu erzählen. Die Schwierigkeiten die zwei Liebende hatten kann ich nicht nachvollziehen, aber auch meine Familie war damals durch die Mauer getrennt. Ich habe meinen Großvater nie kennen gelernt. Pakete die ankamen, waren schon mal geöffnet, Briefe kamen geöffnet an. Telefonieren durften wir nicht mit ihm. Mein Vater durfte seinen Vater einmal im Jahr besuchen, aber nur allein. Nie mit der Familie, da ja Fluchtgefahr bestand. Ich finde diese Seite der DDR sehr traurig und gut dass es auch mal in einem Film gezeigt wurde.
Also absolut empfehlenswert!!!
Super Schauspieler, klasse Drehbuch, geniale Kameraführung. Man leidet und freut sich mit den Darstellern.
Antonio Wannek sagte einmal:“Wenn ich es als Westberliner schaffe, einen überzeugenden Ostpunk zu spielen bin ich zufrieden. Und das hat er allemal geschafft.
Der Anreiz ins Kino zu gehen war damals die Vorschau. Ich wollte unbedingt rein. Allerdings habe ich mir nach eben jenen Kinobesuch auch das Video zugelegt, und sehe ihn auch regelmäßig.
***Die Story***
Anfangs wird man in die Story geworfen, indem man in einem UPS-Lager Menschen Pakete sortieren sieh. Eine Angestellte schneidet sich dabei und wird von einer Kollegin im Nebenzimmer verbunden. In eben jenem Zimmer steht er Fernseher, der den Fall der Mauer zeigt. Wie angewurzelt steht Nele da und schaut auf den Fernseher. Ihre Geschichte holt sie wieder ein. An dieser Stelle beginnt die Rückblende.
Berlin 1982. Nele ist ein Westdeutsches Mädchen, deren Vater damals aus der DDR geflohen ist. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist, entschließt sie sich in den Osten zur Beerdigung zu gehen. Als sie dann noch etwas durch die Stadt läuft, trifft sie an einem Rummel auf Punks. Diese fliehen und Nele läuft ihnen hinterher. Dabei sieht sie zum ersten Mal Captain. Die beiden habe eine Diskussion über Ost und West. Als Captain ihr erzählt, dass sie in der nächsten Woche ein Konzert geben, beschließt Nele wieder zu kommen. Sie erbittet sich von Captain einen Anstecke als Leihgabe. Die Beiden verlieben sich ineinander.
Nele kommt nun mehrmals wieder in den Osten und schafft es sogar eine Übernachtungserlaubnis bei ihrer Tante zu bekommen. Dort taucht sie natürlich nie auf – sie tut nur alles um mit Captain zusammen zu sein.
Alles wäre Bestens, wenn sie nicht aus dem Westen wäre. Da Captain Punk ist, steht er sowieso schon unter den wachsamen Augen der Stasi. Als die Punks dann ein Video drehen und das ZDF (Nele hat das Band geschmuggelt) dieses nur Ausschnittsweise ausstrahlt, nimmt das Verderben seinen Lauf. Denn in diesem Video werden die Punks als anarchistisch, asozial und neofaschistisch dargestellt. (Den Widerspruch darin muss man wohl nicht aufklären oder). Die Punks werden nach den üblichen Stasimethoden vernommen. Außerdem räumt die Stasi den Keller der Clique aus und sammelt alle Liedtexte ein. Als Nele sie aufhalten will, wird sie eingebuchtet und zurück in den Westen geschickt und hat zukünftig Einreiseverbot in die DDR. Zeigten sie sich geständig kamen sie frei. Captain allerdings ist nur immer wütender auf das System. Er zertrümmerte sich mit einem Hammer die Hand und kam ins Gefängnis.
Als Nele bei einem Telefonat das erfährt, macht sie sich auf einem Müllschlepper auf den Weg zur heimlichen Einreise in den Osten. Dort will sie Captain rausboxen in dem sie alle Schuld auf sich nimmt. Für einen kurzen Moment sehen sich die beiden dort noch einmal. Captain sagt ihr sie solle verschwinden und nichts sagen.
Als Nele wieder zurück im Westen ist ruft sie den Vater von Captain an und erfährt dass dieser Tod ist. Ihre Welt bricht zusammen und sie flüchtet so weit es geht – Nach Amerika – und dort steht sie nun eben vor diesem Fernseher.
Sie macht sich auf den Weg zurück nach Berlin und macht die alten Leute aus der Punkclique ausfindig um zu erfahren wie Captain gestorben ist. Den Rest solltet ihr euch selber ansehen!!!
***Darsteller***
Nele (Penelope Kaufmann) – Anna Berthau
Captain (Andreas Hausler) – Antonio Wannek
In kleineren Rollen Tim Sander, Michael Krabbe, Luise Helm, Carmen Birk, Nora Tschirner, Andreas Hoppe und Hermann Bayer
***Entstehung/Drehbuch***
Das Drehbuch stammt von Natja Brunckhorst, die damals die Christiane F. spielte. Das Drehbuch ist keine pure Fiction – es ist ihr Leben. Sie verliebte sich damals in einen Ostpunk und kam selber aus dem Westen. Auch wenn der Film für Außenstehende übertrieben wirkt – Das waren nun mal die ganz schlechten Seiten der DDR.
***Fazit***
Ein sehr lohnenswerter Film, der sich nicht die Aufgabe gesetzt hat alles Historische der DDR zu beleuchten sondern eine ganz kleine Geschichte versucht zu erzählen. Die Schwierigkeiten die zwei Liebende hatten kann ich nicht nachvollziehen, aber auch meine Familie war damals durch die Mauer getrennt. Ich habe meinen Großvater nie kennen gelernt. Pakete die ankamen, waren schon mal geöffnet, Briefe kamen geöffnet an. Telefonieren durften wir nicht mit ihm. Mein Vater durfte seinen Vater einmal im Jahr besuchen, aber nur allein. Nie mit der Familie, da ja Fluchtgefahr bestand. Ich finde diese Seite der DDR sehr traurig und gut dass es auch mal in einem Film gezeigt wurde.
Also absolut empfehlenswert!!!
Super Schauspieler, klasse Drehbuch, geniale Kameraführung. Man leidet und freut sich mit den Darstellern.
Antonio Wannek sagte einmal:“Wenn ich es als Westberliner schaffe, einen überzeugenden Ostpunk zu spielen bin ich zufrieden. Und das hat er allemal geschafft.
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