Wie Feuer und Flamme (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Calauer
Muß jeder Ossi sehen ... und der Wessi erst recht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern war ich auch seit langem mal wieder im Kino und hatte schon seit einiger Zeit das Ziel mit den Film "Wie Feuer und Flamme" anzuschauen. Schon einmal mehr, weil ich gehört hatte, dass der Film die alten DDR - Zeiten etwas untergräbt. Also rein dort... und ich war begeistert.
Der Film dreht sich um eine gewisse Nele (eine schnucklige Schauspielerin, muß man schon sagen), die aus West - Berlin zur der Beerdigung ihrer alten Oma nach Ost - Berlin fährt. Ihr eigenartiger Vater war schon ein paar Jahre früher als der DDR geflohen und hatte seit dem auch ein Einreiseverbot. Nun stand Nele dort auf dem Friedhof und leider kam sie etwas zu spät, sodass die Beerdigung auch schon vorbei war.
Dabei hat sie noch nicht einmal ihre Tante erkannt, die direkt auf dem Friedhof an ihr vorbeiläuft. Wenn sie nun schon aber einmal im Osten ist, schaut sie sich auch gleich noch in der Stadt um und lernt dort durch komische Umstände den Punk mit Namen "Captain" kennen. Hier spürt man als Zuschauer schon, dass es Liebe auf den ersten Blick ist und die beiden in Verbindung bleiben werden, obwohl die Mauer die beiden trennt.
So wird sie dann auch später von Captain zu einem Punk - Konzert seiner Band eingeladen, das komischerweise in einer Kirche stattfindet. Ein ZDF - Reporter aus dem Westen will dabei auch eine Story über die Punks im Osten drehen. Doch die Punks denken, er gehöre zur Stasi und zerstören seine Kamera. Hiermit war dann auch die letzte Chance zum Aufrütteln der Medien im Westen zu nichte.
Letztlich entwickelt sich die Geschichte zu einem verworrenen Gestrick, bei dem vielleicht nur der ostdeutsche Zuschauer mitempfinden kann, welche Machenschaften die Stasi abzog und warum sie auch im Film als das Böse tituliert wird. Auch die Liebe zwischen den beiden Hauptdarstellern hat keine Grenzen und entwickelt sich ständig neu, über alle Gefahren hinweg. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten, da sonst die ganze Story schon bekannt ist... und ihr sollt den Film ja auch mit eigenen Augen sehen.
Begeistert war ich von der erst 18 - jährigen Schauspielerin Anna Bertheau. Sie soll laut der Vorankündigung schon aus Klinikum Berlin Mitte und noch ein paar Nebenrollen bekannt sein, aber mir war sie vorher kein Begriff. Sie spielte die Rolle so überzeugend und hatte auch keine Skrupel sich vor der Kamera auszuziehen. Ihr Gegenpart Antonio Wannek (als Captain) hat mit seinen 21 Jahren schon bei Tatort und Schimanski mitgespielt. Beide Figuren passen irgendwie optimal zueinander. Die anderen Schauspieler vor allem Kopfi, gespielt von Carmen Birk, konnte nur in Ansätzen überzeugen. Die Regie wurde von Connie Walther geführt.
Fazit: Auf jeden Fall kann ich den Film nur jedem Empfehlen. Ich war auch etwas enttäuscht, dass im Kino nur rund 10 Leute saßen und der Film schon im Vorprogramm läuft. Immerhin ist es endlich mal wieder ein sehenswerter deutscher Film und gerade diese sollte man doch fördern. Hoffentlich hilft die Mund - zu - Mund - Propaganda noch etwas zum Erfolg dieses Filmes bei.
Vielen Dank fürs Lesen... Calauer
11.07.01
Der Film dreht sich um eine gewisse Nele (eine schnucklige Schauspielerin, muß man schon sagen), die aus West - Berlin zur der Beerdigung ihrer alten Oma nach Ost - Berlin fährt. Ihr eigenartiger Vater war schon ein paar Jahre früher als der DDR geflohen und hatte seit dem auch ein Einreiseverbot. Nun stand Nele dort auf dem Friedhof und leider kam sie etwas zu spät, sodass die Beerdigung auch schon vorbei war.
Dabei hat sie noch nicht einmal ihre Tante erkannt, die direkt auf dem Friedhof an ihr vorbeiläuft. Wenn sie nun schon aber einmal im Osten ist, schaut sie sich auch gleich noch in der Stadt um und lernt dort durch komische Umstände den Punk mit Namen "Captain" kennen. Hier spürt man als Zuschauer schon, dass es Liebe auf den ersten Blick ist und die beiden in Verbindung bleiben werden, obwohl die Mauer die beiden trennt.
So wird sie dann auch später von Captain zu einem Punk - Konzert seiner Band eingeladen, das komischerweise in einer Kirche stattfindet. Ein ZDF - Reporter aus dem Westen will dabei auch eine Story über die Punks im Osten drehen. Doch die Punks denken, er gehöre zur Stasi und zerstören seine Kamera. Hiermit war dann auch die letzte Chance zum Aufrütteln der Medien im Westen zu nichte.
Letztlich entwickelt sich die Geschichte zu einem verworrenen Gestrick, bei dem vielleicht nur der ostdeutsche Zuschauer mitempfinden kann, welche Machenschaften die Stasi abzog und warum sie auch im Film als das Böse tituliert wird. Auch die Liebe zwischen den beiden Hauptdarstellern hat keine Grenzen und entwickelt sich ständig neu, über alle Gefahren hinweg. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten, da sonst die ganze Story schon bekannt ist... und ihr sollt den Film ja auch mit eigenen Augen sehen.
Begeistert war ich von der erst 18 - jährigen Schauspielerin Anna Bertheau. Sie soll laut der Vorankündigung schon aus Klinikum Berlin Mitte und noch ein paar Nebenrollen bekannt sein, aber mir war sie vorher kein Begriff. Sie spielte die Rolle so überzeugend und hatte auch keine Skrupel sich vor der Kamera auszuziehen. Ihr Gegenpart Antonio Wannek (als Captain) hat mit seinen 21 Jahren schon bei Tatort und Schimanski mitgespielt. Beide Figuren passen irgendwie optimal zueinander. Die anderen Schauspieler vor allem Kopfi, gespielt von Carmen Birk, konnte nur in Ansätzen überzeugen. Die Regie wurde von Connie Walther geführt.
Fazit: Auf jeden Fall kann ich den Film nur jedem Empfehlen. Ich war auch etwas enttäuscht, dass im Kino nur rund 10 Leute saßen und der Film schon im Vorprogramm läuft. Immerhin ist es endlich mal wieder ein sehenswerter deutscher Film und gerade diese sollte man doch fördern. Hoffentlich hilft die Mund - zu - Mund - Propaganda noch etwas zum Erfolg dieses Filmes bei.
Vielen Dank fürs Lesen... Calauer
11.07.01
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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24.03.2002, 13:41 Uhr von Volker111
Bewertung: sehr hilfreichGanz netter Film, wenngleich überzeichnet.
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