audiogalaxy.com Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Navigation:  gut

Erfahrungsbericht von IggyMetal

Die größte Musiktauschbörse im Internet

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Update: Leider hat Audiogalaxy inzwischen neue Filter eingebaut, die das Downloaden von Musik nahezu unmöglich machen. Ich empfehle deshalb mit WinMX Musik aus dem Netz zu laden...

Neben Napster zählt Audiogalaxy mit zu den bekanntesten Musiktauschbörsen im Internet. Nachdem Napster nach etlichen Gerichtsverfahren von Bertelsmann übernommen wurde, sind viele Musikfans mit gutem Grund zu Audiogalaxy gewechselt, denn diese Musiktauschbörse bietet im Vergleich mit anderen Anbietern die grösste Auswahl an.

Was zeichnet Audiogalaxy aus?

Die Software von Audiogalaxy ist im Vergleich mit anderen Programmen eher sehr schlicht gehalten. Der Funktionsumfang kann deshalb auch als spartanisch bezeichnet werden, erfüllt aber dennoch seinen Zweck. Das besondere Plus bei Audiogalaxy ist die sehr umfangreiche Bibliothek an verfügbaren Musikstücken.

Während bei allen anderen Musiktauschprogrammen die Suche über einen im Programm integrierten Suchklienten abgewickelt wird, nutzt Audiogalaxy einen Internetbrowser, um auf die Datenbibliothek zuzugreifen.

Auf einer personalisierten Internetseite kann der Nutzer festlegen, wieviele Stücke er gleichzeitig zum Up- bzw. Download freigeben will. Allerdings entspricht die Anzahl der festgelegten gleichzeitigen Downloads immer auch der Anzahl der gleichzeitigen Uploads. Wenn ein Nutzer also fünf Stücke zum gleichzeitigen Download festgelegt hat, sind synchron fünf Uploads möglich.
Für Nutzer mit einem langsamen Internetzugang (z. B. ISDN oder 56K-Modem) kann sich dieses Verfahren nachteilig auf die Datenübertragungsgeschwindigkeit auswirken. Auf der anderen Seite ist dadurch gewährleistet, dass jeder der Musikstücke von anderen herunterladen will, auch gleichzeitig seine Daten zum Tausch anbieten muss (es gibt allerdings die Möglichkeit dieses teilweise zu umgehen).

Im folgenden möchte ich verschiedene Funktionen von Audiogalaxy vorstellen. Dabei beschränke ich mich auf die wesentlichen Anwendungsmöglichkeiten, da dieses sonst den Rahmen sprengen würde.

Wie funktioniert Audiogalaxy?

Um Audiogalaxy nutzen zu können, muss zunächst das Programm auf dem Computer installiert werden. Neue Nutzer werden während der Installation aufgefordert einen Usernamen und ein Passwort, sowie verschiedene andere Angaben zur Person zu machen (z. B. Herkunftsland, E-Mail-Adresse...). Anschliessend muss noch ein Verzeichnis angegeben werden, in dem die heruntergeladenen Dateien abgespeichert werden sollen, bzw. auf das andere Nutzer zugreifen dürfen, um ihrerseits Daten herunterzuladen.

Nach erfolgreicher Installation kann das Programm gestartet werden. Es öffnet sich ein kleines Fenster. Nachdem der Rechner auf zu tauschende Dateien gescannt wurde, versucht das Programm nun eine Verbindung zum Hauptserver herzustellen. In der unteren Taskleiste kann der Nutzer den Verbindungsstatus ablesen (ist bei Neuinstallation so von Audiogalaxy vorgegeben, kann aber auch geändert werden).

Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau wechselt die Farbe des Buttons mit der Aufschrift "Go" unten rechts (keine Verbindung, Schriftfarbe: blassgrau; Verbindung besteht, Schriftfarbe: Schwarz).
Um zur Bibliothek zu gelangen, wird der "Go"-Button angeklickt. Es öffnet sich die personalisierte Internetseite des Nutzers.

Im oberen Teil der Seite befindet sich das Eingabefeld für die Suche nach Musikstücken. Rechts davon befindet sich ein weiteres Navigationsfeld, um auf verschiedene Bereiche bei Audiogalaxy zuzugreifen (z. B. ein Verzeichnis aller Nutzer, die online sind).

Weiter findet sich auf der Seite eine Menüzeile auf der der Nutzer ablesen kann, wieviele Stücke gerade heruntergeladen werden (transfering), wie viele nachgefragte Dateien online verfügbar sind (prozessing), wie viele Stücke nachgefragt wurden aber derzeit nicht verfügbar sind (offline) und wie viele Dateien innerhalb der letzten 24 Stunden über Audiogalaxy heruntergeladen wurden (new).
Etwas unterhalb auf der rechten Seite kann die Zahl der zum Down- bzw. Upload freigegebenen Stücke eingestellt werden.

Um nach angebotenen Dateien zu suchen, muss lediglich der Name des Künstlers oder der Titel eingegeben werden. Anschliessend auf "Go" klicken und schon öffnet sich die Seite mit den Suchergebnissen.

Das Suchergebnis kann entweder nach Popularität oder alphabetisch gegliedert angezeigt werden. Rechts neben den aufgelisteten Stücken befindet sich ein grau unterlegter Button mit einer Satellitenschüssel. Links davon ist ein Feld zu sehen, welches aus vier Strichen besteht. Je mehr dieser Striche grün leuchten, desto häufiger ist dieses Stück aktuell verfügbar. Sind alle Striche grau, dann ist das Stück zwar in der Datenbank von Audiogalaxy aufgelistet, kann aber nicht heruntergeladen werden.

Ähnlich wie Napster ist Audiogalaxy in Gerichtsverfahren mit der Musikindustrie verwickelt, was dazu geführt hat, dass aus urheberrechtlichen Gründen eine ganze Reihe von Musikstücken gesperrt wurden. Ob ein Stück gesperrt ist, erkennt der Nutzer daran, dass statt des Buttons mit der Satellitenschüssel ein Kreuz erscheint.

Um ein Musikstück herunterzuladen, muss der User nur auf den Button mit der Satellitenschüssel klicken. Der Button färbt sich daraufhin grün. In dem kleinen Fenster, welches sich nach dem Start von Audiogalaxy geöffnet hat, kann abgelesen werden, welche Stücke gerade heruntergeladen (receiving), aber auch welche Dateien von anderen Nutzern abgerufen werden (sending).


Was hat Audiogalaxy noch zu bieten?

Wie auch bei anderen Programmen, können sich die Nutzer untereinander Nachrichten schicken (notes). Dieses funktioniert aber nur mit Nutzern, die auch online sind.

Innerhalb von Audiogalaxy gibt es eine Vielzahl von Pinboards, auf denen die Nutzer Nachrichten hinterlassen können. Für jede Datei und zu jedem Künstler gibt es ein Pinboard. Hier kann der Nutzer z. B. nach Stücken nachfragen, die nicht in der Bibliothek aufgelistet sind.
Allerdings werden diese Pinboards in regelmässigen Abständen gelöscht.

Eine sehr praktische Möglichkeit ist die Gründung von Gruppen (groups). So kann jedes Mitglied seine eigene Gruppe gründen oder einer Gruppe beitreten. Interessiert sich jemand für eine bestimmte Musikrichtung, so kann er z. B. einer Gruppe beitreten, die den gleichen Musikgeschmack hat.

Der Vorteil dieser Gruppen liegt unter anderem darin, dass die Möglichkeit besteht, Dateien an alle oder einzelne Gruppenmitglieder zu versenden. Sollte ein Musikstück gesperrt sein, besteht über diesen kleinen Kunstgriff die Möglichkeit, an das gesuchte Stück heranzukommen. Zu beachten ist dabei, je größer eine Gruppe, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit an das gesuchte Stück zu gelangen. Für jede Gruppe besteht ebenfalls ein eigenes Pinboard.

Fazit:

Audiogalaxy ist ein einfaches Programm, welches auch für Anfänger relativ leicht zu bedienen ist (vorausgesetzt englische Sprachkenntnisse). Weiter verfügt Audiogalaxy über das grösste im Internet verfügbare Archiv an Musikstücken. Neben der Möglichkeit Daten mit anderen Nutzern auszutauschen, besteht auch die Möglichkeit über persönliche Nachrichten oder Pinboards mit anderen Mitgliedern zu kommunizieren.
Da das Archiv von Audiogalaxy nur über das Internet zu erreichen ist, kann es zeitweise auch schon mal zu Ausfällen kommen und die Seite ist nicht erreichbar.

22 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Striker1981

    02.09.2008, 21:47 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und Liebe Grüße vom STRIKER

  • constantin

    23.05.2002, 13:41 Uhr von constantin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht. War früher auch bei Audiogalaxy,aber da wurden mir zu viele Songs gesperrt (d.h. ich konnte sie nicht runterladen). Bin deshalb zu Kazaa gewechselt: größeres Angebot. Kannst ja mal meinen Bericht dazu lesen!

  • Alfred_Jodocus_Quark

    23.05.2002, 13:36 Uhr von Alfred_Jodocus_Quark
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht über ein gutes programm, obwohl ich persönlich winMX bevorzuge. gruß vom Alfred